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Vor 6 Tagen habe ich das erste Mal wieder meinen Fuß auf deutschen Grund gesetzt und seit dem bin ich auch noch nicht wirklich wieder zur Ruhe gekommen.

Am Flughafen wurde ich von meiner ganzen Familie mit einem riesigen Poster und Musik empfangen, ganz wie aus dem Film! Es war einfach toll wieder alle in den Arm nehmen zu können und nicht mehr nur via Skype zu sehen! Obwohl ich schon ziemlich KO war, schließlich bin ich schon seit 24 Stunden wach gewesen, gings dann erstmal nach Hause und dann haben mich noch mein Opa und meine beste Freundin Sina und ihr Freund besucht und wir haben erstmal gegrillt 😉 So eine richtig deutsche Wurst hat schon was an sich nach einem Jahr Burger 😀

Um meinen Jet Lag möglichst schnell los zu werden bin ich dann auch so lange aufgeblieben wie’s ging und hab auch am nächsten Tag nicht länger als bis 11 Uhr geschlafen. Ich war zwar dann noch ziemlich kaputt, aber wenigstens hatte ich mich wieder schnell daran gewöhnt!

In den nächsten Tagen hieß es dann wieder eingewöhnen, aber zum Glück hat sich im guten alten Büderich nicht allzu viel verändert und ich hab noch alles wieder erkannt 🙂

Zwar vermisse ich schon so einiges in LA, besonders meine Freunde, aber wenigstens kann ich mich zur Zeit hier über das Wetter auch nicht beklagen und es ist schon schön mal wieder zu Hause zu sein 😉

Wow, jetzt ist es wirklich gar nicht mehr lange, bis ich wieder nach Deutschland zurück komme.
Natürlich genieße ich meine letzten Tage hier noch richtig und heute sind wir von unserem „Roadtrip“ wieder gekommen.

Wir sind von LA nach Arizona gefahren und haben meine „Gast-Oma“ besucht. Die wohnt nämlich nicht mal eine Stunde von Grand Canyon entfernt und dorthin sind wir natürlich auch gefahren.


Vorher muss ich aber noch mal erwähnen, wie warm es in Arizona ist: Da wir ja wirklich mitten in der Wüste waren, waren es jeden Tag so um die 38° Celsius und ohne Klimaanlage, eiskaltes Wasser und Schatten konnte man das wirklich nicht aushalten. Abends hat es sich dann zum Glück ein bisschen abgekühlt und auch morgens war es bei 20° bis 25° richtig angenehm.

Am Freitag haben wir uns dann auf den Weg zum Grand Canyon gemacht. Alleine auf dem Weg dorthin waren wir schon beeindruckt von den riesigen Stein-Formationen, an denen wir vorbei gefahren sind, obwohl das noch nicht einmal Teil des Grand Canyon’s war.

Wir mussten unser Auto dann abstellen und ein Bus hat uns zu dem Skywalk gebracht. Das ist ein U-förmiger Bogen 4000ft über dem Grand Canyon, komplett aus Glas. Man konnte also den Boden 1.200 Meter unter seinen Füßen sehen.

Zum Glück hatte ich keine Probleme mit der Höhe und konnte die atemberaubende Aussicht genießen. Man kann es wirklich kaum in Worte fassen, so unglaublich war das! Wenn man überlegt, wie alt der Grand Canyon wirklich ist und wie winzig wir alle eigentlich im Vergleich sind. Der Grand Canyon ist etwas, was man einfach mit eigenen Augen gesehen haben muss, um es zu glauben.

 Die Steine waren aus rot-braunem Sandstein und da wir mitten in der Wüste waren, war nicht viel mehr drum herum als ein paar Büsche und Sträucher. Der Skywalk liegt in dem Gebiet der Hualapai Indianer und für die Touristen gab es auch eine kleine Tanz und Showeinlage, auch wenn ich stark bezweifle, dass das besonders „traditionell“ war.

Dann hat der Bus uns zu der nächsten Haltestelle gebracht und dort konnte man einen kleinen Berg hochwandern und von oben hatte man eine 360° Aussicht über den Grand Canyon und den „Colorado River“, den Fluss, der durch den Canyon fließt.

Das war unser Ausflug zu dem Grand Canyon, aber wie es sich für einen Roadtrip gehört, war unsere Reise noch nicht vorbei. Von Arizona aus sind wir dann nämlich nach Las Vegas gefahren. Das liegt sowieso auf dem Weg von Arizona nach Los Angeles und wir haben beschlossen, für 2 Nächte dort zu bleiben.

Unser Hotel war das Monte Carlo und es liegt direkt auf dem Strip. Als aller erstes sind wir allerdings zum Pool gegangen, denn die Hitze war wirklich kaum auszuhalten! Als es sich dann abends ein bisschen abgekühlt hat, sind wir zum Bellagio gegangen und haben uns die Wassershow angeguckt und sind dann noch ein bisschen weiter den Strip – die Hauptstraße in Las Vegas – entlang gegangen.

Am nächsten Tag sind wir dann Outlet shoppen gegangen, denn in der Vegas Gegend gibt es viele verschiedene Outlets, wo man Kleidung und andere Dinge viel günstiger kaufen kann. Und da die Einkaufzentren auch immer klimatisiert sind, sind wir der Hitze so gut aus dem Weg gegangen. Danach ging es wieder zum Pool und ganz wie es sich für Vegas gehört, sind wir danach zu einem der berühmt-berüchtigten Buffets gegangen.  Dort gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Delikatessen und man kann so viel essen wie man will, denn alles ist „All You Can Eat“.

Heute haben wir uns dann wieder auf den Weg zurück gemacht und sind gegen 17 Uhr hier angekommen. Jetzt sind es für mich nicht mal mehr 10 Tage, bis ich schon in ein Flugzeug steige und es wieder in Richtung Heimat geht. Ich muss zugeben, langsam freue ich mich auch richtig!

After all… ich kann mich über mein Autauschjahr ja nun wirklich nicht beschweren. So viele tolle Dinge habe ich unternommen und erlebt, einmalige Erfahrungen gesammelt und Freunde fürs Leben gewonnen. Mein Jahr hier in Amerika war ein voller Erfolg und hat in jedem Punkt nicht nur meine Erwartungen erfüllt, sondern auch übertroffen!

Deutschland und Amerika, also da gibt es schon größere Unterschiede als ich am Anfang gedacht habe…

Zuerst kam mir noch alles ziemlich gleich vor, mit der Schule, Hobbies und Freizeit, aber je länger ich hier bin, desto mehr bemerke ich die Unterschiede:

In der Schule z.B. ist das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern  richtig gut und eher freundschaftlich. Anders als in Deutschland bleibt der Lehrer in dem Klassenraum und die Schüler „wandern“, die Klassenräume sind dekoriert mit Postern, Plakaten und Bildern und noch vielem mehr. In den meisten Klassen gibt es auch Einzeltische und nicht -wie in Deutschland- Doppeltische und eine Stunde dauert nicht 45 Minuten sondern 53 Minuten! Es gibt eine Snack- und eine Lunch Pause, nach der 3. und nach der 5. Stunde. Man kann sich Essen in der Cafeteria holen, oder bringt einfach etwas von zu Hause und wenn man will, kann man zu dem ein oder anderen Club gehen.

Nach der Schule kann man dann Sport machen. Es gibt getrennte Clubs für Mädchen und Jungen, wie zum Beispiel Baseball und Softball oder Girls Soccer und Boys Soccer oder Girls Basketball und Boys Basketball. Da es hier in El Segundo auch direkt neben meiner Schule ein Schwimmbad gibt, gibt es auch ein Schwimmteam und ein Wasserpolo Team! Wir haben sogar ein Surf Team, denn der Strand ist ja auch hier direkt in der Nähe und dort gibt es echt super Wellen 🙂
Sport wird hier auch sehr ernst genommen und die Teams haben fast jede Woche einen Wettkampf oder ein Turnier und da man ja auch jeden Tag Training hat, sind die Sportler dementsprechend gut!!!

Es gibt aber noch viel mehr als nur Sport Teams, wie zum Beispiel das „Academic Decathlon“-Team, welches gegen andere Schulen in Wissensquiz antritt, oder ein Debattier Team. Fast das ganze Leben eines amerikanischen Schülers spielt sich in der Schule ab, denn hier trifft man seine Freunde, verbringt fast den ganzen Tag und feuert die Schulteams an.
„Schoolspirit“ ist ein wichtiger Teil des amerikanischen Schullebens. Der wird nicht nur durchs Tragen der Schulfarben oder durch die Cheerleader und Footballspieler ausgedrückt, sondern auch durch Aktionen wie „Mottowochen“, wo es jeden Tag ein anderes Motto gibt, wie zum Beispiel „60’s“, „Schlafanzug“ oder „Black&White“.

In der High School gibt es vier verschiedene Stufen: die 9. Klasse ist das Freshmen Jahr, die 10. Klasse das Sophomor Jahr, die 11. Klasse das Junior Jahr und die 12. Klasse –  und Abschlussklasse – das Senior Jahr.
Anders als in Deutschland, sind die Klassen nicht streng voneinander getrennt und es kann schon mal sein, dass in einer Klasse voller Freshmen der ein oder anderen Senior sitzt, oder es gibt andere Klasse, wo einfach alle gemischt sind.

Das kann natürlich in manchen Klassen dazu führen, dass nicht alle auf dem gleichen Lernlevel sind und es kommt schon manchmal vor, dass einer der älteren Schüler bereits ein Thema in einer anderen Klasse durchgenommen hat, aber alle anderen das noch lernen müssen! In anderen Klassen, wie zum Beispiel Fotografie, macht es dann aber nicht so viel aus, wenn es ein paar kleine Altersunterschiede gibt, denn so lernt man zum Beispiel noch viel mehr Leute kennen, mit denen man normalerweise nicht so viel zu tun haben würde!

Trotzdem gibt es aber besondere AP Klassen, also Advanced Placement, die auf College Level unterrichten. Diese sind für die Schüler, die schon mal Punkte fürs College sammeln wollen und man kann verschiedene Kurse wählen, wie zum Beispiel Literatur, Naturwissenschaften oder Spanisch. Da die Klassen auf College Level sind, ist der Unterricht auch entsprechend anspruchsvoll und am Ende des Schuljahres muss jeder einen AP-Test machen, um den Kurs im College angerechnet zu bekommen.

Wie man sehen kann, spielt sich wirklich der größte Teil des Teenager-Lebens in der Schule ab. Allerdings trifft man sich auch oft am Wochenende, und da man hier in Amerika ja schon mit 16 Auto fahren darf, ist man relativ unabhängig und kann fahren, wohin man will!

Besonders hier in Los Angeles ist das von großem Vorteil, denn es gibt wirklich total viel zu sehen und zu erleben. Es sind nicht nur die ganzen typischen Touri-Spots, die man besuchen kann, sondern noch viel mehr, Los Angeles hat wirklich total viel zu bieten.

Man kann hier viel über andere Kulturen lernen, denn da Los Angeles ja nicht aus einer einzigen großen Stadt besteht, sondern vielmehr aus ganz vielen kleinen Vierteln, gibt es Teile, in denen zum Beispiel eine ganze chinesische Gemeinde wohnt, oder mexikanische oder japanische. Oder sogar deutsch! Ich meine, es gibt hier einfach so viele verschiedene Kulturen und so viele neue Eindrücke die man sammeln kann, es wird einfach nie langweilig!

Erst gestern war ich zum Beispiel mit meiner Freundin Michelle in einem der japanischen Viertel und ich hatte wirklich das Gefühl, als wäre ich in Japan, denn fast alle Leute dort waren japanisch, alles war auf Japanisch geschrieben und natürlich gab es auch japanisches Essen. Und das bedeutet nicht nur Sushi, denn das kann man fast überall hier in LA finden, sondern richtig traditionelle Gerichte.

Ich finde es wirklich unglaublich, wie viel ich hier in Los Angeles sehen und erleben kann und was für eine unglaubliche Chance das für mich ist, hier zu sein und so viel über andere Kulturen und Länder zu lernen. Ich bekomme nicht nur die Chance, über Amerika und den American-Way-of-Life etwas zu lernen, sondern habe Freunde aus Ländern wie Ecuador und Brasilien, die mir von ihrer Kultur und ihren Heimatländern erzählen!

Essen ist auch so eine Sache hier in Amerika. Ich meine, no offence, aber mit der guten deutschen Hausmannskost kann das wirklich nicht mithalten.
Da man ja erst um circa 5 Uhr nach Hause kommt und dann noch Hausaufgaben machen muss, isst man meistens nicht vor 7 Uhr. Es kommt aber auch öfter mal vor, dass man einfach nur einen kleinen Snack isst oder eine Pizza bestellt.

Apropos einfach… darin sind die Amerikaner wirklich gut! Den Salat kann man zum Beispiel schon fertig geschnitten und abgepackt kaufen und da fast alles eingefroren wird, steckt man das dann einfach für ein paar Minuten in die Mikrowelle, um es aufzutauen! Snacks sind dann auch noch so eine andere Sache. Wenn man bei uns in Deutschland dann vielleicht mal am Wochenende eine Tüte Chips isst, während man einen Film guckt, nimmt man hier seine Cheetos oder Cheez It Chips mit in die Schule als kleinen Zwischensnack! Es stimmt wirklich, dass die Amerikaner ganz schön fettig essen, denn das ist hier kein ungewöhnliches Bild!

Es kann auch öfter mal vorkommen, dass man einfach bei McDonalds oder Wendy’s Essen holt. Die Zahl der Fastfood Restaurants ist wirklich nicht zu beschreiben und es gibt alles, was man sich nur vorstellen kann, von mexikanisch, mit El Pollo Loco und Taco Bell, zu Fisch (Red Lobster) oder ganz typisch Burger, wie zum Beispiel McDonalds, Burger Kind, In’n’Out oder Wendy’s. Auch Sandwiches sind wirklich beliebt hier in Amerika und man kann nicht nur zu Subway gehen, sondern es gibt auch kleinere, private Sandwich Shops.

Jedes Restaurant hier in Amerika wird auch getestet, ob es bestimmten Richtlinien entspricht und dann wird es mit einem Buchstaben bewertet. „A“ ist das Bestmögliche, allerdings sollte man wirklich in keinem Restaurant essen, welches schlechter als „A“ bewertet wurde, wie ich schon direkt am Anfang gewarnt wurde, denn selbst dafür sind die Maßstäbe nicht die höchsten. Obwohl die Regierung die Restaurants, die nicht dem Standard entsprechen,  nicht schließen kann, gehen die meisten die mit einem „C“ oder sogar schlechter bewertet wurden, ziemlich schnell unter, weil Jeder weiß, wie einfach es ist, den Maßstäben zu entsprechen! Jedes Restaurant hier in Amerika muss also ein großes, blaues Schild im Fenster hängen haben, so dass jeder sehen kann, wie das Restaurant bewertet wurde.

Was gibt es sonst noch so, das erwähnenswert wäre…

Ach ja, Kirche. Hier in Amerika ist die Kirche schon ziemlich anders als in Deutschland. Ich gehe jeden Sonntag in die 9 Uhr Messe, zu der Kirche hier direkt neben meinem Haus. Als mich meine Freundin das erste Mal mitgenommen hat, war ich schon ein bisschen skeptisch, aber ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass es hier richtig Spaß macht, in die Kirche zu gehen und seitdem gehen wir jedes Mal zusammen!
Anders als in Deutschland, ist die Kirche hier ziemlich locker und ich bin mir sicher, dass man das auch in Deutschland finden kann, aber ich bin halt nur die strenge katholische Kirche gewöhnt, wo man noch nicht mal klatschen darf, geschweige denn eine Band spielt. Aber genau das gibt es hier in der Kirche. Eine Band, mit E-Gitarre und Schlagzeug und die Liedtext werden auf eine Leinwand projiziert, so dass auch Jeder mitsingen kann! Man wird von dem Gesang sofort mitgerissen und jeder singt so laut er kann und es macht richtig Spaß!

Zu Beginn der Messe singt man also ein paar Lieder und es kommen immer noch ein paar Nachzügler , denn die Türen stehen die ganze Zeit offen und die Sonne scheint herein und jeder der will, kann einfach kommen! Dann kommen jedes Mal ein paar Leute nach vorne, die von ihren Erfahrungen oder Erlebnissen mit Gott oder der Kirche erzählen und dann kommt der Pastor und predigt. Die Predigt ist allerdings – anders als ich es aus Deutschland gewöhnt bin –  wirklich total interessant und da der Pastor immer aus seinem eigenen Leben erzählt, kann man sich immer gut in die Situation hinein versetzen und das ist immer mein Lieblingsteil der ganzen Messe. Am Ende wird dann noch ein Lied gesungen und dann sagen sich alle tschüss und umarmen sich und man geht nach Hause.

Steuern, oder besser gesagt Taxes, sind auch eine Sache, die hier anders geregelt sind. Die sind nämlich in jedem Staat unterschiedlich und, anders als in Deutschland, sind sie nicht im Preis enthalten, sondern werden erst an der Kasse dazu gerechnet.
Am Anfang war das wirklich sehr verwirrend für mich, denn wenn das Preisschild 1,99$ angezeigt hat, musste ich aber circa 2,19$ bezahlen. Daran gewöhnt man sich wirklich nicht zu schnell und es kommt öfters mal vor, dass man hinterher doch ein bisschen mehr ausgibt als man es eingeplant hat.

Aber man hat ja immer noch den Vorteil, dass der Euro stärker ist als der Dollar und von daher fühlt man sich die meiste Zeit, als hätte man ein super Schnäppchen gemacht! Man kann also sehen, dass die Unterschiede zwischen Deutschland und Amerika wirklich größer sind als man glaubt, denn es ist nicht nur eine ganz andere Mentalität, sondern ein ganz anderes Leben, das man hier hat!

Aber egal, wie gut es mit hier gefällt, ich freue mich trotzdem schon wieder darauf, nach Deutschland zurück zu kommen. Trotz all der tollen Dinge die man hier machen kann, gibt es einfach nichts, das meine Familie in Deutschland ersetzen kann und mein Aufenthalt hier in Amerika hat mir gezeigt, wie stolz ich darauf sein kann, Deutsche zu sein und wie wirklich gut es mir in Deutschland geht!

eure Laura

Hi Leute!

Etwas spät, aber doch noch melde ich mich mal wieder von der Eishockey WM in Köln. Die Vorrunde haben wir jetzt hinter uns gebracht, und das Wichtigste hat geklappt. Deutschland ist nach Siegen über die USA (2:1 n.V.) und Dänemark (3:1) in die Zwischenrunde eingezogen. Die Stimmung gegen Dänemark war wieder der Hammer.

Am Samstagabend kommt es jetzt zur Begegnung gegen die hochfavorisierten Russen mit ihrem Topstar Ovechkin. Der hat heute gegen die Weißrussen mal wieder gezeigt wie stark er ist.

Rund herum haben wir hier ein super Team an Volunteers. Wir haben genug zu tun, aber auch immer wieder Zeit die Spiele zu verfolgen und die super Stimmung in der Halle auf zusaugen.

Heute hatten wir zudem einen Fototermin mit dem Maskottchen der WM "Urmel". Und das auf der Eisfläche der LANXESS-Arena. Das war ein Gänsehautgefühl. Einfach geil!!!

Morgen starten dann die ersten Spiele der Zwischenrunde. Dann kommen wieder die Skandinavier (Finnland, Dänemark) und die Party geht weiter.

Diese Woche hatte ich zudem die Gelegenheit mit Iserlohn Rooster Assistenz-Coach Bernd Haake zu sprechen. Er hat zwei ausländische Spieler (Stürmer und Verteidiger) an der Angel, auf anraten von Greg Poss. Zu Namen wollte er sich leider nicht äußern. Schade. Aber Bernd ist echt ein cooler Typ und hat immer einen lockeren Spruch auf der Lippe.

So das wars erstma. Bis demnächst,

David

Vor ungefähr acht Jahren saß ich neben meiner besten Freundin in der Klasse, als sie mir plötzlich zuflüsterte: „Wir ziehen in zwei Tagen nach England“. Ich konnte und wollte ihr das natürlich überhaupt nicht glauben und fand mich trotzdem zwei Tage später winkend und weinend an dem Auto vor, das Jacklyn nach England bringen sollte. Ein paar Monate später kam sie zu Besuch und hatte schon massive Probleme mit ihrem deutsch. Sie mischte die beiden Sprachen nach Lust und Laune und ich, die ich damals bei englischen Liedern nur mit nuscheln konnte, war damit natürlich völlig überfordert.
Samstag, nachdem ich mir ein bisschen Mut angetrunken hatte, trafen wir uns dann nach 12 Jahren in Soest wieder. Mit einem Bananenweizen als Nervennahrung sank die Hemmschwelle, die mich immer sehr doll daran hindert eine Fremdsprache zu sprechen. Und als sie zur Tür reinkam und wir uns kurz in den Arm nahmen ging auch alles ganz schnell: Wir sprachen über die Grundschule, über unsere Vergangenheit und über unsere Gegenwart und natürlich über die Zukunft. Und irgendwie schmiedeten wir viele Pläne für dieses Jahr, denn wir verstanden uns auf Anhieb.
Im November wollen wir gemeinsam ihre Schwester in London besuchen. Danach möchte sie zur Soester Kirmes kommen und im Dezember soll ich anschließend zu den „Christmaspantomimes“ nach London kommen. Und Silvester wollen wir ebenfalls gemeinsam in Deutschland feiern….WOW ob das alles klappt. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen und bin glücklich, dass alte wieder neue Freunde werden können.