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Hallo Soester,

schreibe heute erst etwas später, habe etwas länger geschlafen ( das Alter macht sich bemerkbar ).

Der Spieltag gestern war sehr ruhig, aber ich habe jüngsten Eishockeyfan gesehen. Ein einige Monate altes Baby saß mit seinen Elter im Block. Gut ausgerüstet mit Gehörschutz und Schnuller und Kölner Haie erfahren folgt (schlief) sie beim Spiel. Hier das Foto.

 

 

baby

 

Ein weiteres Highlight, ich war ca. 20 Sekunden stolzer Besitzer eines Spielpucks. Während des Spieles flog ein Puck in den Bereich der Fotografen, nach dem ich den Puck in die Tasche stecken wollte, gab es ein lautes Pfeifkonzert der Zuschauer. Dann ein kurzer Entschluss und ich warf den Puck einem Zuschauer zu. Applaus von den Rängen. Als Dankeschön gab es auch ein Foto von mir mit dem Puck.

 

puck2

Da hatte ich den Puck noch.

 

 

puck1

Das ist dann der glückliche Zuschauer mit dem Puck.

So jetzt geht es zum Foto auf die Eisfläche. Morgen gibt es den Bericht über Urmel und die Eisnanny.

 

Urmelnanny

 

Hans-Jürgen

Hallo aus Köln. Interessante Stunden liegen hinter mir. Wie immer startete der Tag um 10:00 Uhr.

Mit einem hallo wurde man begrüßt. Nach dem Morgenkaffee ging es zu den Trainingseinheiten Russen und der Deutschen. Hier einige Bild eindrücke.

Training GE

Training2

 

 

Torwart

 

Nach der Trainingseinheit sollte eine Kamera unter der Kuppel der Arena installiert werden, eine super Gelegenheit um einmalige Fotos zu machen. Hier das Ergebnis.

 

Halle

 

Halle 2

Nach dem Abenteuer unter dem Dach kam mir doch

 

"Urmel" das WM-Maskottchen entgegen. Unter diesem Kostüm verbirgt sich ein ganz netter Kanadier, der seine Aufgabe einfach professionell erledigt. Bei ihm ist die "Urmel-Nanny" Iris, wer sie ist und was sie so alles erlebt berichte ich in den nächsten Tagen.

 

Urmel

 

Die technischen Probleme mit meinen USB-Stick sind behoben und bald gibt es einfach nur eine Bilderreihe von den Spielen.

So habe wenig Zeit, bis morgen.

 

Gruß

Hans-Jürgen

 

Es war heute der erste Spieltag für uns in Köln. Das Team war wie immer voll motiviert.

Team

Das Team vom Help-Desk

Bei den Fotografenplätzen gab es die ersten Probleme. Die IIHF hat die Order ausgegeben, "SITZEN" . Die von uns bereitgestellten Sitzplätze (Bierzeltbänke) am ICE , waren zu niedrig. Es suchen wir noch nach einer Lösungsmöglichkeit.

 

016

 

Auf den Tribünenplätzen fehlte noch der Sicherheitsdienst, Fans marschierten immer durch das Bild, aber auch hier finden wir noch eine Lösung.

 

Kamera

 

Die Stimmung im Stadion war super, das Spiel auch. Vollig unerwartet gewannen die Dänen gegen die Finnen.

 

 

Zuschauer

 

021

 

Um 1:00 Uhr ging dann ein anstrengender Tag zuende.

Damit wir die Probleme noch lösen können gab es noch ein lecker Kölsch.

 

Bilderreihe von Gelsenkirchen folgt noch.

 

Gruß

 

Hans-Jürgen

 

 

 

Es war heute ein anstrengender, aber ein super Tag. Unsere Jungs putzen die „Amis“ vor 77 803 Zuschauern. Ein Weltrekord und 2 Punkte auf dem Weg zum Viertelfinale.

Aber der Reihe nach:

Heute war Dienstbeginn um 10:00 Uhr im Media-Center in Köln. Der Tag fing gut an, Handy verloren, habe es bis jetzt noch nicht gefunden. Dann Erkunden des Media-Center. Super, alles klappt: Kein Telefonieren möglich, PC nicht da, WLan für die Presse funktioniert nicht, kein Drucker ……..

Aber alles wird gut!!

Zwischendurch Training einer Teams und Journalistenbetreuung.

training

 

 

Ein Pressevertreter der Kölschen Rundschau führt mit mir noch ein Interview.

Um 14:00 Uhr ist fast alles erledigt, alle Fehler behoben und um 14:15 fährt der Shuttelbus zur Arena nach Gelsenkirchen. Dort ist eine Mega-Stimmung die uns Team grandios zum Sieg , nach der Verlängerung, führt.

 

technik

 

 Internet für alle.
 

 

Zurück in Köln, Media-Center noch vorbereiten für Morgen.

 

 

einsamer russe

 

 Einsamer Journalist im Media-Center

 

 

Dann Feierabend, jetzt ein Kölsch und schnell noch den Bericht getippt.

 

 

kicker

 

 

 

 

Unsere Freizeitbeschäftigung

 

Gruß

Hans-Jürgen

Der Countdown läuft, jetzt sind es nur noch 2 Tage bis zum Start der IIHF Eishockey WM in Deutschland.

 

Gestern war ich zu Akkreditierung in der LANXESS arena. Dort ging es recht schnell, Ausweiskontrolle, lächeln, ausdrucken und fertig. Wie immer sieht man auf diesen Fotos „super“ aus. Egal, ich möchte ja nur rein.

 

Etwas aufgeregt bin ich schon, den bei der 2010 IIHF Weltmeisterschaft werden insgesamt 1.000 Medienvertreter und Fotografen aus der ganzen Welt erwartet, um von diesem ereignisreichen und bedeutenden Turnier zu berichten. Unser Presseteam der 2010 IIHF WM möchte den berichtenden Journalisten die Arbeitsabläufe und Gegebenheiten möglichst reibungslos und zufrieden stellend präsentieren. Wir werden oft die 94 Treppen auf und ab laufen, wir werden alle 4000 Stufen in der Arena persönlich kennen. Die 60 Kioske und 3 Bars werden uns aber wieder aufbauen. 

Das wichtige Ziel der WM in Deutschland ist es, die langjährigen und treuen Fans aufs Neue zu begeistern und neue Freunde für den faszinierenden Sport Eishockey zu gewinnen.

 

Jetzt nur noch ein letztes Briefing und dann geht’s es los.

 

Erst in der Veltins – Arena und dann in Köln und Mannheim.

 

Ich hoffe Ihr seit dabei, ob Live oder im TV.

 

Gruß

 

Hans-Jürgen

Hallo liebe Leser,

 

ich hoffe  der Vorfreude-Puls steigt nicht nur bei mir, sondern auch bei euch. Bei den fleißigen Helfern ( Volunteers ) laufen die letzten Vorbereitungen: Der Media Guide an die 500 akkreditierten Journalisten wurde am Sonntag versendet, der Verteilungs-Schlüssel für die Pressetribüne ist endlich hieb- und stichfest und auch das Problem mit den knappen Foto-Plätzen am Eis ist endlich gelöst.

 

Also sind die größten Hindernisse „vom Eis“ und wir ( Volunteers ) warten sehnsüchtig auf ein schnelles Ende der Telekom-Hauptversammlung, um unsere Zelte in der LANXESS arena möglichst schnell aufzubauen, so dass wir das Pressezentrum pünktlich am Mittwoch um 9 Uhr eröffnen können.

 

Unsere Akkreditierungen erfolgen ab Montag den 3. Mai am Akkreditierungs-Center. Dort wird uns auch gesagt, wo unsere Klamotten ( Volunteers – Outfit ) auf uns warten.

 

Das letzte Briefing vor dem Starschuss der WM erfolgt am  Donnerstag, den 6. Mai, um 19 Uhr.  Dabei sollen die Aufgaben innerhalb der einzelnen Gruppen erklärt werden, so dass beim ersten Arbeitstag keine allzu großen Überraschungen mehr auf uns zukommen.

 

Hier noch einige allgemeine Infos zum Turnier:

 

Bei der 74. IIHF Weltmeisterschaft werden die weltbesten Eishockey-Nationen zum 6. Mal auf Deutschlands Eis ihren Champion krönen. 16 Teams werden vom 7. bis zum 23. Mai 2010 insgesamt 56 Spiele austragen. Das Turnier wird mit einer Vorrunde bestehend aus vier Gruppen mit je vier Teams starten.

 

Deutschland spielt sein Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen und wird seine Vorrunden-Qualifikations- bzw. Relegationsspiele in Köln austragen.

 

Vorrunde

Innerhalb der Gruppe spielt jedes Team gegen alle Gruppengegner (round robin) – was drei Spiele pro Team ergibt. Die ersten drei Mannschaften pro Gruppe ziehen in die Qualifikationsrunde ein. Das letztplatzierte Team bestreitet die Relegationsrunde. 

 

Qualifikationsrunde

Aufgeteilt in zwei Gruppen spielen die zwölf Teams innerhalb der Gruppe weiter – was weitere drei Spiele pro Team bedeutet. 

Relegationsrunde

Die vier Gruppenletzten bestreiten die Relegationsrunde. Die beiden Absteiger werden durch round-robin ermittelt. 

 

Viertelfinal-Spiele

Jeweils die ersten vier Teams pro Gruppe bestreiten nach der Qualifikationsrunde die vier Viertelfinal-Spiele, die beiden letztplatzierten Mannschaften pro Gruppe scheiden aus dem Turnier aus. 

 

Halbfinal-Spiele

Die Gewinner der Viertelfinal-Partien spielen die zwei Halbfinal-Spiele. 

 

Spiel um die Bronzemedaille

Die beiden Verlierer der Halbfinal-Spiele kämpfen im Spiel um die Bronzemedaille um den 3. und 4. Rang. 

 

Finalspiel

Die Sieger der Halbfinals spielen im Finale um den Weltmeistertitel. 

Als auf geht’s nach dem  Motto "DEUTSCHLAND AUF EIS"™ 

 

Gruß 

Hans-Jürgen

Am Wochenende fanden wieder viele Jugendspiele auf unseren Sportplätzen statt. Das Verhalten einiger Eltern war nicht immer optimal. Hier eine kleine Anmerkung von mir, unter den Motto “Starke Eltern, Starke Kinder“

 

Die Führung im sportlichen Bereich muss alleine dem Trainer überlassen werden! Hilfe bei organisatorischen Aufgaben sind dagegen willkommen und durchaus bereichernd für das Vereinsleben. Enttäuschungen hinsichtlich der Spielleistung und des Resultats sollen die Eltern für sich behalten.

Statt dessen müssen die Eltern den Kindern bei der positiven Verarbeitung helfen. Unsachliche und emotional negative Zurufe während des Spiels sind ebenfalls zu unterlassen! Sie verursachen lediglich Aggressionen und Ängste.

Die Eltern haben es zu unterlassen, den Trainer hinsichtlich der Aufstellung zu beeinflussen, auch wenn der eigene Sohn eventuell wenig Spielanteile hat. Darüber hinaus sollte man als Elternteil das  Engagement für den Verein nicht von der Zufriedenheit mit den sportlichen Entscheidungen des Trainers abhängig machen. Am besten überprüft man das eigene Verhalten rund um das Training und Spiel permanent und verändert dieses gegebenenfalls in eine positive Richtung.

 

Bis bald

 

 

Hans-Jürgen

 

Bevor ich zur Eishockey WM nach Köln aufbreche, war ich an diesem Wochenende dreimal zu einem Fußballspiel als Schiedsrichter eingesetzt, diese Einsätze inspirierten mich zu diesem Beitrag.

 

Dem Schiedsrichter sollten grundsätzlich möglichst viele Wünsche erfüllt werden, denn nur ein gut umsorgter Schiri ist ein guter Schiri.

 

Zur bestmöglichen Behandlung des Schiedsrichters gehört auf jeden Fall eine ansprechende Begrüßung bei seinem Erscheinen auf der Platzanlage. Im Anschluss sollte man ihm direkt seine Kabine zuweisen, damit er sich in Ruhe auf das Spiel vorbereiten kann. Sollte die Umkleidemöglichkeit etwas abseits des Platzes liegen, so ist es empfehlenswert, den Schiedsrichter dorthin zu begleiten. Hier sollte er – wenn möglich – den Schlüssel erhalten, um die Kabine abschließen zu können.

 

Man sollte den Unparteiischen, nachdem man ihm den Spielball übergeben hat, vor Spielbeginn fragen, ob und was er in der Halbzeitpause trinken möchte. Wenn es vor Spielbeginn noch im Rahmen liegt, kann man ihm diese Getränke bereits zur Verfügung stellen.

 

Nun wird der Schiedsrichter darüber informiert, ob Zeitverzug besteht und wann das Spiel voraussichtlich beginnen kann, damit er sich nicht schon zu früh umzieht. Wenn mehrere Sportplätze vorhanden sind, so ist der Schiedsrichter zu informieren, auf welchem Platz das Spiel stattfindet, damit er diesen nicht selber suchen muss.

 

Was den Schiedsrichter als nächstes interessieren wird, wird die Örtlichkeit sein, an der ein elektronischer Spielbericht ausgefüllt wird.

Dem 23. Mann kann direkt mitgeteilt werden, in welcher Trikotfarbe beide Mannschaften spielen werden, damit er seine Farbwahl darauf ausrichten kann. Im Anschluss sollte dem Schiedsrichter Gelegenheit gegeben werden, sich umzuziehen oder aber (beim ersten Spiel) die Platzanlage zu inspizieren. Werden hier bestimmte Dinge festgestellt, die nicht der richtigen Form entsprechen, sollte man. Wenn möglich – für Abhilfe sorgen.

 

Nun ist es soweit, dem Schiedsrichter seine Zeit zu gönnen, in der er sich umziehen und aufs Spiel vorbereiten wird. Er wird diese Zeit alleine verbringen wollen. Diese Zeit sollten Sie ihm geben, weil Sie ja mit Sicherheit wollen, dass er gerecht pfeift.

 

Es ist ein wenig Fingerspitzengefühl notwendig, damit man den Schiedsrichter nicht zu sehr betreut, was nervig sein könnte. Auf der anderen Seite freut sich jeder Schiedsrichter über eine ansprechende – wie oben beschriebene – Betreuung.

 

Nichts ist weniger förderlich für die Leistung eines Schiris im Spiel als gar keine Betreuung oder im schlimmsten Fall noch nicht einmal eine Begrüßung.

 

Für die bisher erwähnten Vorgänge wird jeder (Gäste-)Trainer Verständnis haben. Man sollte dem Schiedsrichter selbstverständlich niemals Geschenke in irgendeiner Form zukommen lassen, wofür dann natürlich das Verständnis des Gegners schwindet. Dies gilt auch oder insbesondere für die Zeit nach dem Spiel!

  

Bis bald.

 

Hans-Jürgen

Bereits seit einiger Zeit ist die 2010 IIHF WM auch mit einer Fan-Seite bei Facebook vertreten.

 

Dort findet ihr immer die aktuellen Neuigkeiten rund um die Weltmeisterschaft. Über 2000 Freunde der WM aus dem In- und Ausland haben sich bereits angemeldet, um zu diskutieren oder ihre Kommentare , Fotos und sogar eigene WM-Filme zu posten. Und täglich werden es mehr!

 

Ich lade euch herzlich zum Mitmachen ein. Die 2010 IIHF WM auf Facebook erreicht man über die Suchmaschine mit dem Stichwort „ 2010 IIHF WM Facebook „.

 

Gruß

Hans-Jürgen

Die Stadt Köln ist eine, nein  es ist die Hauptstadt der 2010 IIHF Weltmeisterschaft.

Köln hat die Möglichkeit, sich nach 2001 innerhalb weniger Jahre erneut als Gastgeber der Eishockey – Weltmeisterschaft präsentieren zu können. Die Kölner erhalten damit wiederum die Chance, ihre herausragenden Qualitäten als sympathische und weltoffene Metropole unter Beweis stellen zu können.

 

Jetzt stellt sich einem „Soester“ natürlich die Frage: Welche besonderen Merkmale bietet die Stadt Köln, die gesamte Region und natürlich die LANXESS arena, dass immer wieder internationale Großveranstaltungen hier stattfinden?

 

Eine perfekte Halle, ein qualitativ allerhöchsten Ansprüchen gerecht werdendes Veranstaltungsmanagement – das sind die Grundlagen für erfolgreiche internationale Großveranstaltungen. Nach Rücksprache mit meinen Kölner Volunteers kommt dazu, dass Köln mit seinem geradezu euphorischen und dabei zugleich sehr fachkundigen Publikum die Veranstalter gleich welcher Profession begeistert. Köln hat das Publikum und das Drumherum, das Flair einer weltoffenen Großstadt, die auch nach Veranstaltungsende attraktiv ist.

 

Köln die Sportstadt definiert sich meines Erachtens sowohl über die Angebotsvielfalt der in der Region möglichen und erlebbaren Sportarten, als auch über die Qualität und Menge hochkarätiger nationaler und internationaler Veranstaltungen und ganz besonders auch über die Güte der für Top – Veranstaltungen unverzichtbaren Sportstätteninfrastruktur.

 

In diesem Kontext nimmt die LANXESS arena eine weithin über die Stadt Köln und das Land NRW wahrnehmbare Leuchtturmfunktion ein.

Ohne die in dieser Halle exzellenten äußeren Rahmenbedingungen und den unermüdlichen Einsatz des Veranstaltungsmanagements und der gesamten Mitarbeiterschaft  ( auch Volunteers ) , sowohl bezogen auf die Akquise als auch in der operativen Umsetzung, sind internationale Sportveranstaltungen mit weltweiter Strahlkraft am Standort Köln nicht vorstellbar.

 

Fazit: Die Kölnerinnen und Kölner sowie die Volunteers sind begeisterungsfähig, gastfreundlich und international aufgestellt. Scheuklappen gibt es da keine. Die Sportwelt, mitsamt den anreisenden Medienvertretern, wird mit ganz offenen Armen empfangen. Sie werden allen Besuchern das Gefühl vermitteln, das sie sich über ihre Anwesenheit freuen und sie sich mit aller Kraft dafür einsetzen, damit die Tage in Köln als unvergessliches Erlebnis stets positiv in Erinnerung behalten werden.

 

Schöne Woche wünscht 

 

Hans-Jürgen