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Zur Zeit haben wir einen Gasthund. Eigentlich kein Problem, denn die beiden mögen sich und wenn man das auch bei Hunden sagen kann, ist es bei beiden die große Liebe. Auch das ist eigentlich schön, nur, die Hündin ist z. Zt. läufig und das ist ein Problem. Mein Hund ist alt und krank, aber wie das bei der Liebe so ist, dann ist alles vergessen.  Da hilft nur eins, aufpassen!

Bisher habe ich ja nur Nettes geschrieben (meine ich jedenfalls) und weiß gar nicht, ob ich hierüber überhaupt schreiben sollte und ob das hierhin passt. Gestern habe ich erfahren, dass die Schwester einer Freundin einen Schlaganfall hatte. Mit 52 Jahren. Sie hat es überlebt – Gott sei Dank – aber es geht ihr natürlich überhaupt nicht gut. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber man denkt ja oft, mir passiert sowas nicht. Und dann trifft es jemanden im Bekanntenkreis. Sie ist ein paar Jahre jünger als ich und da kommt man doch ins Grübeln. Vielleicht gibt es da jemanden, mit dem man seit Jahren nicht mehr redet. Da steht etwas zwischen einem, das schon längst aus dem Weg hätte geräumt werden können. Vielleicht sollte man sich doch einmal die Hand reichen, bevor es auf einmal nicht mehr geht. Man hat noch einige Wünsche und Träume, die man schon lange vor sich herschiebt, aber sich erfüllen möchte. Vielleicht sollte man damit anfangen, bevor es auf einmal nicht mehr geht. Von einer Freundin bekam ich einen Spruch von Marcel Ayme geschickt "Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die man nach Meinung anderer Leute nicht fertig bringt" (oder sich selber auch nicht zutraut.) Recht hat er.

Ich gehe etwas nachdenklich in diese neue Woche.

Heute Mittag war ich nach dem Gottesdienst im Roncalli-Haus noch zum Suppe essen. Der Eine-Welt-Kreis Wickede hatte zum Fastenessen eingeladen und viele waren dieser Einladung gefolgt. Das Roncalli-Haus war gut gefüllt, die Suppenteller auch. Es gab Kartoffelcremesuppe und Milchreis, beides sehr lecker. Den Erlös dieser Aktion  bekommt Schwester Irene Rother von den Styler Missionsschwestern für ihre Straßenkinder in Brasilien. Echthauser habe ich dort auch einige getroffen. Wir wachsen langsam aber sicher doch zusammen.

Ich war mit jemanden dort, an dem ich immer neue Seiten entdecke. DHH, ich dachte, ich kenne dich, und dann kommst du mit etwas um die Ecke, womit ich nie gerechnet hätte. Aber so ist es oft, wenn man etwas erwartet oder erhofft, dann kommt nichts, und dann kommt etwas ganz unverhofft und das freut einen dann um so mehr. Danke nochmal.

Heute morgen war ich mit Arko mal wieder im Wald spazieren. Die Vögel zwitscherten, sogar ein Reh haben wir gesehen. Dann hörten wir Kirchenglocken, wenn man so mitten im Wald steht, dann meint man, sie läuten von überall. Aber ich glaube, sie waren von St. Antonius. Dann fing es an zu regnen, was nicht weiter schlimm war, weil wir auch gerne im Regen spazieren gehen. Aber muss es dann auch noch laut und kräftig donnern? Nur einmal, aber das hat gereicht. Wer meinen Hund kennt, der weiß, dass er bei Gewitter immer in die Badewanne flüchtet. Aber was macht man mit einem 35 Kilo schweren Hund mitten im Wald und weit und breit keine Badewanne?! Da hilft nur festhalten, bis man die Arme nicht mehr spürt. Gut, dass uns keiner gesehen hat.

Liebe Echthauser und liebe Wickeder, ich werde nie wieder sagen, dass bei mir nichts los ist. Heute ist schon genug passiert, für mehrere Tagebuchseiten. Aber hier nur das  "lustigste", denn Schadenfreude….. Mein Hund liegt bei schönem Wetter gerne vorne auf der Haustreppe und da kam unser Briefträger. Nein, er hat ihn  nicht gebissen, aber einmal umrundet. Mit Leine versteht sich. Der Briefträger konnte sich gerade noch im letzten Moment am Gelänger festhalten, um nicht die Treppe wieder runterzupurzeln.

Bei diesem Wetter wasche ich auch gern um dann draußen auf der Leine trocknen zu lassen. Die letzte Ladung war auf der Leine, da brach ein Arm ab (nicht meiner, sondern der von der Wäschespinne) und die ganze Wäsche lag im Dreck. Also noch einmal waschen und auf  Wäscheständer verteilen. Gerade fertig, kam ein Windstoß und alles fiel um. Natürlich wieder im Dreck. Also noch einmal von vorne. Da fand ich das Ganze dann nicht mehr so lustig.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag

Hallo, zuerst dachte ich ja, das sei ein Aprilscherz, als Herr Hüttenbrink anrief und mich als Blog-Schreiberin anheuern wollte. Worüber soll ich schreiben, was erlebe ich, dass es andere lesen und auch noch interessieren könnte. Es ist ja immer blöd, wenn man tut und macht und keiner will es wissen. Im März hätte ich schreiben können, da war viel los in Echthausen und bei mir. Aber im April?? Bisher habe ich kaum Termine und auch nichts Besonderes vor. Aber Herr Hüttenbrink ist sehr überzeugend und ausdauernd….. Also werde ich im April schreiben. Mal sehen, was der Monat so bringt. Sie werden es erfahren.

Zu meinem Profil möchte ich noch anmerken, dass es schon erstaunlich ist, in wie wenig Worte so ein Lebenslauf passt. Allerdings hat Herr Hüttenbrink 2 Dinge unterschlagen: in meinem Leben gibt es nicht nur 2 Kinder und einen Hund sondern auch einen Mann und ich arbeite seit Jahren sehr aktiv in der Caritas Echthausen mit