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Auch wenn dieser Text besser auf die Hausfrauenseite diverser Illustrierten passen würde, ich habe mal wieder eine Wäschegeschichte.

Morgens hatte ich in aller Eile Wäsche gewaschen, damit sie dann noch nach draußen zum Trocknen konnte. Mit dem Korb unterm Arm schlüpfte ich in meine Schuhe, die immer draußen stehen. Beim leichten Knacken hatte ich mir noch nichts gedacht, es fliegt ja öfter mal ein Blatt rum oder so. Erst beim Ausziehen wunderte ich mich, dass unterm Fuß etwas klebte. Beim näherem Hinsehen entpuppte sich das Ganze als Schnecke, mit Häuschen, d.h. jetzt ohne Häuschen, das klebte in Einzelteilen unter meinem Strumpf. Und der Schnecke geht es, glaube ich, auch nicht mehr so gut.

Wenn ich jetzt raus gehe, schaue ich zuerst sehr genau in meine Schuhe, und das nicht nur wegen der armen Schnecken.

Seit fast 2 Jahren bieten die Diakonie und Caritas im Martin-Luther-Haus in Wickede monatlich einen Seniorentanztee an. Da wir nicht so viele Mitarbeiterinnen in der Caritas Echthausen haben, sind wir anfangs nur alle 2 Monate zum Helfen hingefahren. Da inzwischen auch einige Echthauserinnen und Echthauser mittanzen,  fahren wir jeden Monat hin, und nicht mehr nur zum Helfen sondern auch zum Tanzen. Ich tanze nicht so gut und halte mich dann meist auch zurück. Was wahrscheinlich auch besser so ist, nachdem mir letztens jemand sagte, er wüsste gar nicht, was ich tanze. War aber nicht schlimm, ich wusste es auch nicht. Vielleicht sollte ich mal wieder einen Tanzkurs besuchen, damit ich mich nicht mehr vor diesen tanzbegeisterten Senioren verstecken muss. Jedenfalls sind wir von der Caritas und Diakonie froh darüber, wie gut diese Aktion von den Senioren aus Wickede und Echthausen angenommen wird.

Seit einiger Zeit spiele ich mit zwei netten Herren und einer lieben Freundin Karten. Unter anderem eins, dessen Namen wir Frauen nie gehört geschweige denn gespielt haben. So haben wir beide natürlich immer haushoch verloren. Beim vorletzten Spieleabend habe ich wohl einem der Herren so leid getan, dass er mir Sonderpunkte versprach, sollte ich einmal einen Stich bekommen. Trotzdem lag ich mit weitem Abstand ganz hinten. Aber Frauen lernen ja schnell (das weiss ja jeder!), so dass das Blatt sich wendete und wir diesmal punktemäßig vor den Herren lagen. Ich will ja jetzt nicht behaupten, dass Männer nicht verlieren können, aber -so wurde schon angekündigt- beim nächsten Mal spielen wir ein anderes Kartenspiel. Eins, dass wir (noch!!) nicht kennen. Ich freue mich schon drauf. 🙂

Ich habe ja bereits darüber berichtet, dass ich den ökumenischen Kreuzweg mit vorbereitet habe. Heute war es dann soweit. Der Wetterbericht war gut, so dass wir den Gang durch die Gemeinde planen konnten. Obwohl wir schon befürchteten, dass das Wetter schon wieder zu gut war. Aber wir wurden angenehm überrascht. Ca. 65 Teilnehmer,- Kinder, Jugendliche und Erwachsene- konnte unser Pfarrer Ferber in der Kirche begrüßen. Er (und wir natürlich auch) freute sich, dass sich so viele eingefunden hatten, um den Weg Jesu mitzugehen. Nach der ersten Station dort ging es zum Pfarrhaus als zweite Station und anschließend ca. 1 Stunde mit weiteren 4 Stationen durch die Gemeinde. Die letzte Station und der Abschluß waren dann wieder in der Kirche. Gebetet wurde der ökumenische Kreuzweg der Jugend "Aus seiner Sicht".  Als Erinnerung erhielt jeder eine Karte mit dem Bild von Thomas, "Aus seiner Sicht".

Auf der Homepage unseres Pfarrverbundes  www.pv-wickede-ruhr.de  wird in Kürze eine Bildergalerie vom Kreuzweg zu sehen sein.

Auch wenn es fast so aussieht, als wollte ich meiner  "Kollegin" aus Werl Konkurrenz machen, habe ich heute wieder eine Hundegeschichte. Wir waren letzte Woche mal wieder nach einigen Monaten auf dem Hundeplatz. Arkos alte Bekannte wurden freudig begrüßt, den neuen Hunden wurde gleich klar gemacht, dass er auch als Senior immer noch der Boss auf dem Platz ist. Da mein Hund ja krank ist und eigentlich nicht mehr so viel springen soll, gehen wir nicht mehr so regelmäßig. Aber es macht ihm immer noch Spaß, mir auch, und so gehen wir dann doch ab und zu. Wir haben früher sehr erfolgreich Hundesport betrieben und ohne jetzt groß angeben zu wollen (höchstens ein bisschen), wir haben etliche Pokale und Medaillen nach Hause gebracht. Obwohl wir jetzt gar nicht mehr trainieren, raste mein Hund über die Hürden und Geräte, als hätte er nie Pause gemacht. Mir machte es auch sehr viel Spaß zu sehen, mit welcher Freude er immer noch rennt und über die Geräte läuft, auch wenn er wieder mit mir gemeckert hat, weil ich ihm nicht schnell genug war. So alt kann Arko gar nicht werden, dass ich mit ihm mithalten kann.

Dass mir das Training fehlt, merke ich am Muskelkater, an dem ich immer noch Spaß habe.

Ab und an mach ich auch in Kultur. Opern in Dortmund oder Frankfurt, Musicals in Hamburg oder Oberhausen, Konzerte in Dortmund oder Wickede und Echthausen, Theater in Dortmund, Kolpingtheater in Wickede und jetzt Dorftheater in Waltringen. Ich war zum ersten Mal dort und erwische dann gleich das 25. Jubiläumsstück. Es ist doch immer wieder erstaunlich, mit wieviel Engagement und Liebe diese von Laien aufgeführten Stücke präsentiert werden. Selbst kleine "Hänger" wurden gekonnt überspielt oder profihaft in den Text mit eingebaut.

Das einzige, das mir nicht gefallen hat, war das lebende Kaninchen im Stall an der Bühne. Vielleicht war das ja auch ein routinierter Schauspieler und ich als zum "zum ersten Mal-Besucher" wusste das nicht, aber ich hatte doch das Gefühl, dass es lieber ein ruhigeres Plätzchen gehabt hätte. Aber der Abend hat mir sehr gut gefallen und ich habe auch mehr auf die Bühne geschaut als auf den Hasen. 😉

Im nächsten Jahr bin ich bestimmt wieder da.

Nachdem ich gestern sogar einen Anruf erhielt, wo mein Beitrag bleibt, bin ich heute wieder früher dran. Aber ich freue mich, dass einige sogar darauf warten, meinen Blog lesen zu können.

Eigentlich wollte ich gestern nachmittag nur für die Nachwelt festhalten, wie es aussieht, wenn der Vikar hoch oben auf einer Leiter über – oder besser, fast über – dem Altar steht. Er wollte das Kreuz verhüllen und da unsere Küsterin nicht schwindelfrei ist, musste er selber hoch. Er hat das gut gemacht und ist auch heil wieder herunter gekommen. Aber natürlich nur mit unserer Hilfe, wir haben die Leiter festgehalten. Aber vorher wollte der Vikar noch mit einigen Messdiener in den Glockenturm unserer St. Vinzenz-Kirche. Und da ich gerade da war und schon lange nicht mehr oben, bin ich mitgegangen. Wenn sich die Echthauser also gestern nachmittag gewundert haben, warum Sturm geläutet wurde, das waren wir. Es ist schon imponierend, die großen Glocken – auch wenn unsere ja verhältnismäßig klein sind- hoch oben im Turm zu sehen, der Ausblick über die Gemeinde und dann natürlich der Rückweg über die steilen schmalen Leitern. Aber der Vikar ging mutig voran, um im Notfall alle aufzufangen. War aber nicht nötig.

Vor einigen Wochen war ich mit in Passau zum Glockengießen und später dann auch bei der Weihe in der Schlückinger St.Josef-Kapelle. Nachdem ich jetzt wieder Glocken so nah gesehen und auch gehört habe (mir klingen jetzt noch die Ohren) kann ich mir gut vorstellen, dass die Schlückinger sehnsüchtig darauf warten, dass ihre Glocken ab Ostern wieder läuten können.

 Gestern war ich mit einer Freundin  in Ense-Bremen bei einem Vortrag von Bernd Römer, bekannt als Staatsanwalt Römer aus der Sendung "Richterin Barbara Salesch", einer Doku-Sendung zwischen Show und Wirklichkeit.  Ich muss gestehen, ich habe ihn erst gar nicht erkannt, zum einen, weil ich diese Sendungen sehr selten schaue und zum anderen, das hat Herr Römer selbst zugegeben, sieht er im Fernsehen ganz anders aus. Aber er kam sehr sympatisch rüber, erzählte von seinem Werdegang als Jurist und wie er vor ca. 11 Jahren zu dieser Sendung kam. Außerdem erläuterte er die Hintergründe dieser Fernsehproduktion. Zahlreiche Zuhörer waren zu diesem Vortrag der VHS erschienen. Fast konnte man meinen, dies war ein Insider-Treffen, so viel Wissen aus den Sendungen kam von seinen Fans. Und selbst das Multi Media Portal der kath. Kirche schreibt einen langen Bericht über ihn. Unter anderem:" Gerechtigkeit ist für ihn ein grundlegendes Bedürfnis. Verankerung von christlichen Werten wie gegenseitige Akzeptanz und Religionsfreiheit ist ihm sehr wichtig". Alles in allem war es ein sehr unterhaltsamer Abend.

Die letzten Vorbereitungen für das Wochenende laufen an. Ich gehöre zum Team, das den Ökumenischen Jugend- und Familienkreuzweg am Sonntag vorbereitet. Vielleicht liege ich falsch, aber ich glaube, das wird hier in St. Vinzenz zum ersten Mal angeboten. So lange arbeite ich ja noch nicht so intensiv in der Kirchengemeinde mit. Wir haben uns jetzt einige Male im Team  und mit unserem Pfarrer Ferber zusammengesetzt, sind auch schon Probe gelaufen und hoffen, dass jetzt am Sonntag alles klappt. Zum einen hoffen wir auf gutes Wetter, damit wir auch durch die Gemeinde gehen können. Aber auch bei Regen wird der Kreuzweg stattfinden, aber dann nur in der Kirche. Zum anderen hoffen wir natürlich auf rege Beteiligung aus den Gemeinden, dass sich viele  -und nicht nur Jugendliche und Kinder, sondern alle- von den Einladungen im Pfarrbrief "Miteinander" und in der Zeitung angesprochen fühlen. Aber auch wenn nur wenige kommen, wir freuen uns über jeden! Wir sehen uns dann am Sonntag um 17 Uhr in der St. Vinzenz-Kirche in Echthausen.

Dann noch einmal ein Nachtrag zu gestern. Ich hätte besser kein Foto von meinen Hunden ins Internet gesetzt. Ich hatte heute morgen das Gefühl, dass wir beobachtet wurden. Aber Einbildung….. 

Hunde müssen ja auch einmal nach draußen. Also einen rechts und einen links, dann  klappt das schon. Aber was macht man, wenn man unterwegs einem sehr netten Rüden begegnet? Wie bändigt man dann einen großen, eifersüchtigen, knurrenden Rüden, eine von ihren Verehrern sehr begeisterte Hündin und einen aufgeregten Rüden aus der Nachbarschaft, der alles umrundet. Ohne Leine. Diesmal konnte ich mich nicht im Wald verstecken, und wir wurden gesehen, von vielen. Muss toll ausgesehen haben. Nett!