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Endlich, endlich, endlich hab ich es hierher geschafft! Meine Reise war endlos…Ich sollte eigentlich nur einmal in Toronto, Canada umsteigen und dann weiter nach Portland, Maine fliegen, aber nein so einfach war das leider nicht. Mein Anschlussflug wurde gestrichen und ich musste eine Nacht am Flughafen verbringen um dann am nächsten morgen nach Philadelphia und anschließend nach Portland zu fliegen. Ich war so froh und unendlich müde als ich dann endlich hier ankam. Meine Gastfamilie ist super super herzlich, bemüht und lieb. Alle haben mich gleich in die Familie aufgenommen. Das Haus ist ein absoluter amerikanischer Traum und mein eigenes Zimmer ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen! Ein begehbarer Kleiderschrank, ein weiches Bett, einen Fernseher, einen super flauschigen Teppich und super schöne Möbel, ich hätte es wirklich nicht besser treffen können. Das einzige was jetzt noch ein bisschen die Begeisterung überschattet ist, dass ich meine Freunde und meine Familie vermisse. Aber schlimm wärs auch, wenn es nicht so wäre, oder nicht? Naja, die Leute hier sind auf jeden Fall super lieb und bemüht…am 27. fängt die Schule an und bis dahin werde ich wahrscheinlich noch eine ganze Menge anderer Leute kennenlernen, ich bin schon gespannt was noch alles auf mich zukommt, bis jetzt ist alles ganz toll! So jetzt gleich gibt es supper , Steak mit Baked Potatoe …das Essen ist so gut, das ich zunehme ist absolut nicht ausgeschlossen :-D….also bis bald, kerstin

Nur noch fünf Tage und schon beginnt meine große Reise. Da weiß man gar nicht, wo einem der Kopf steht, zumindest geht es mir so. Ist man nun eher traurig das man bald Freunde und Familie für längere Zeit nicht mehr sieht oder ist doch die Vorfreude größer? Naja, zum Glück bleibt mir momentan nicht viel Zeit zum Nachdenken und auch die letzten Tage war ich immer gut beschäftigt. Man glaubt gar nicht wie positiv Stress manchmal sein kann. Direkt vom Ferienbeginn an war ich mit meinen Eltern und meinem Bruder (ganz frisch zurück aus den USA)  im Urlaub auf Korsika und Sardinien. Als wir dann vor einer Woche wieder Zuhause ankamen wurd der Koffer erst gar nicht richtig ausgepackt und am nächsten Tag gings ab nach Berlin. Zu sechst haben wir dann für 5 Tage die Stadt unsicher gemacht. Beim Shoppen musste ich mich etwas zurückhalten, weil  ich ja gerne in den USA noch einkaufen gehen will. Das tat zugegebener Maßen in der Seele weh, aber Geduld, Geduld schon bald gehts dann zum Einkaufen in eine "big American mall"…Das ist schon seltsam, beim Kofferpacken für diese Reise zählt nicht nur "Hab ich auch den Föhn dabei?", nein da ist noch so eine ganze Menge anderer Dinge, die sonst so gar nicht zum Koffer packen dazu gehören. Zunächst sind da die Gastgeschänke, nicht leicht, wenn man doch eigentlich seine Gastfamilie gar nicht richtig kennt. Schon vor Monaten habe ich angefangen so das ein oder andere Geschenk zusammen zusuchen. Dazu muss man wissen: ich habe meine Gastfamilie jetzt schon so seit Ende April, die Familie Tompkins, das sind Sherry (die Mutter), Skip (der Vater) und ihre Tochter Hannah. Sie ist 15 Jahre alt und scheinbar sehr sportlich, Fußball ist einer ihrer Lieblingssportarten. Da Fußball ja auch in Deutschland eine große Rolle spielt und auch ganz passend die WM noch in diesem Jahr statt fand, waren Geschenke für Hannah gar nicht schwer zu finden ;-). Mom and Dad bekommen so typisch deutsche Sachen, unter anderem ein Bildband über Deutschland…Gastgeschenke sind auf jeden Fall schon mal im Koffer drin, über den Rest habe ich mir um ehrlich zu sein noch keine Gedanken gemacht. Mal schaun was die nächste Tage so bringen. Fest steht am Sonntag früh sollte mein Koffer komplett gepackt, nicht über 22kg und für mich noch zu heben sein, dann ist alles gut und es kann los gehn…und ob das alles so gut klappt, wie ich mir das vorstelle, das könnt ihr dann demnächst lesen 😉 bis bald, Kerstin