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Hallo zusammen,
Ja, heute sind 30 Tage rum und die Bebrütung der zwei Eier von Safrans Megagelege geht fantastisch und nach Plan ihren Weg. So alle paar Tage halte ich die Entwicklung natürlich wieder durchleuchtet fest. Beide Embryos bewegen sich schon in ihren Kalkbehausungen, ich bin bislang mehr als zufrieden. Mal sehen, der kritischste Punkt bei der Bebrütung meiner Pyxidea-Eier war immer so zur Halbzeit. Gehen wir mal wieder von rund 100 Tagen aus, ist das so Ende des Monats.

Besser im Griff habe ich diesmal definitiv die Luftfeuchte. Die Investition in einen neuen Brüter Anfang des Jahres hat sich anscheinend gelohnt, durch automatische Luftumwälzung hatte ich bislang keine Probleme, so um die 93 Prozent Luftfeuchte permanent beizuhalten.

Der Krümel in Nr. 6 scheint etwas weiter zu sein als der Kleine in Nr. 1. Aber da bei der Durchleuchtung ja nur die „Schatten“ Aufschluss über Größe und Stand geben, kann das auch täuschen…

Stelle Euch hier mal nur die Bilder von Nr. 6 ein, wie es vorangeht.

Nach 15 Tagen ist der Embryo klar zu erkennen.

 

Nach 22 Tagen

 

Nach 26 Tagen

 

Werde Euch weiter auf dem Laufenden halten.

Schöne Woche Euch allen.,

Ines

Hallo zusammen,
es ist das eingetreten, was ich mir sehnlichst gewünscht hatte: Nicht nur eins, sogar zwei Eier von Safrans Grossgelege sind befruchtet. Das ist im Verhältnis zwar immer noch wenig, aber besser als nichts!

Am Samstag abend zeigte Ei Nr. 6 mit ganzer Pracht eine Keimscheibe, Ei Nr. 1 zog in der Nacht hinterher. Mit dem kleinsten Ei hätte ich ja nicht gerade gerechnet und musste doch schmunzeln. Die Kleinsten werden die Stärksten sein!

Heute abend sind die Bauchbinden schon schön herumgezogen, sieht also alles sehr gut aus. Ich bin hochzufrieden.

Safran ist vor einer Stunde das erste mal wieder aktiv geworden. Seit der Eiablage hat sie durchgängig im Gewächshaus geschlafen. Nun zur Dämmerung dackelt sie wieder rum, wie ich sie kenne. Und das Erfreulichste: Sie hat nach Wochen sich mal wieder richtig vollgefressen! Die zweite Portion, die eigentlich für Pepper gedacht war, hat sie gleich mitverputzt… Also auch da wieder alles im grünen Bereich. Ist ja auch wieder viel Platz vorhanden 🙂

So, das werden jetzt 90 bis 100 Tage eine lange Zeit; unter der Voraussetzung, dass ich die Eier bis dahin durchbringe. Ihr wisst, es ist schwierig…. Aber man kann ja schon mal träumen und hoffen – und sich auf Mitte November vorfreuen…

Bis die Tage,
Ines

Hallöchen zusammen,

ja, richtig gelesen. Am Freitag abend um 21.30 Uhr ging es endlich los: Safran legte ihre Eier ab. Und machte uns hier sprachlos: Ganze 7 Stück waren um 21.50 Uhr raus.

Abere von vorne. Nach 16 Tagen permanentem Buddeln, dass mir schon bald die Haare zu Berge standen, war die Schröte am Freitag viel zu ruhig. Grabetätigkeiten nur sporadisch, Aufmerksamkeit schenkte sie nur einer Stelle mitten im Terra. Ab 19.40 Uhr dann die Zeichen der bevorstehenden Ablage: Sie buddelte nur noch mit den Hinterbeinen ein kreisrundes Loch. Immer schön abwechselnd mal mit dem linken Fuss drei bis vier Bewegungen, dann mit dem rechten. Das Spielchen zog sich dann fast zwei Stunden ununterbrochen hin. Als sich ab 21.30 Uhr die Schwanzöffnung weitete, war es klar – endlich ging es los! Das erste Ei kam ruckzuck, zweimal pressen und da lag es auf dem Terraboden. Ich wusste ja, dass es vier auf alle Fälle waren, als Nr. 5 kam, war ich natürlich hoch erfreut. Eigentlich wartete ich anschließend darauf, dass sie dann die Kuhle schnell verschließen würde – doch nichts. Ei Nr. 6 kam. Ich war etwas irritiert, da die Maximalanzahl eigentlich bei 5 Stück liegt. Schließlich legt diese Sorte ja recht große Eier. Auch nach dem sechsten Ei war noch nicht Schluß – Nr. 7 machte mich dann komplett sprachlos. Wie passte diese hohe Anzahl überhaupt in eine Pyxidea mouhotii mouhotii? Wahnsinn und unglaublich! Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, hätte ich es definitiv für unmöglich erklärt. Schön für Safran war natürlich, dass es eine absolut problemlose Ablage war, nach 20 Minuten war alles vorbei und insgesamt 130,5 Gramm Kalkschalen lagen vor uns.

So richtig realisiert habe ich das erst, als alle Eier ordnungsgemäß in den Brutschalen verstaut waren. Irgendwie lief vorher alles wie am Fließband: Mein Mann musste die von mir nummerierten Eier in Empfang nehmen, wiegen, vermessen, aufschreiben. Ich hatte Gott sei Dank – und vorbereitet wie ich war – schon alles perfekt stehen. Ich verstaute die Eier dann in zwei Brutschalen und bestückte beide Brüter, die ich schon Stunden vorher vorgeheizt hatte. Ich hatte mir ja vorgenommen, bei einer Mehrzahl von Pyxidea-Eiern dieses Jahr mal eine Teilung in zwei verschiedenen Brütern vorzunehmen: Ein Teil wird normal bebrütet, wie ich es schon seit Jahren mache (das sind jetzt 4 Stück), die anderen sollen weitestgehend abgedeckt und ohne Lichteinfall bebrütet werden (3 Stück). Da ich in den vergangenen Jahren immer mal Eier dazwischen hatte, die nach der halben Entwicklung grundlos abstarben, ist das bei der nun hohen Anzahl einen Versuch wert. Temperatur und Luftfeuchte ist bei beiden aber gleich.

Aber bevor ich das austesten kann – wenn es überhaupt ein Ergebnis bringt – muss ja erst mal feststehen, ob die Eier befruchtet sind. Erst wartet man so lange auf die Ablage, jetzt schlinze ich wohl jede Stunde auf die vier Eier, die nicht abgedeckt sind, ob eine Keimscheibe erscheint… Bis Montag sollte sich da definitiv was zeigen. Freudig überrascht war ich anschließend noch vom Gewicht, Grösse und Zustand der Eier. Alle, bis auf Ei Nr. 1, das etwas kleiner und leichter ist (was aber nichts heißen muss) super in der „Norm“!

Für die Interessierten unter Euch hier die genauen Daten:

Ei Nr. 1: 18,5 Gramm, 14,8 x 10,7 mm

Ei Nr. 2: 23 Gramm, 16,1 x 11,2 mm

Ei Nr. 3: 23,5 Gramm, 16,6 x 11,1 mm

Ei Nr. 4: 22 Gramm, 16,1 x 11,2 mm

Ei Nr. 5: 22,5 Gramm, 16,6 x 10,9 mm

Ei Nr. 6: 22,5 Gramm, 16,9 x 11,1 mm

Ei Nr. 7: 21,5 Gramm, 16,7 x 10,6 mm

(Zum Schmunzeln noch eine Witzigkeit am Rande: Eine Freundin war tagsüber da und wollte unbedingt per sms Bescheid wissen, wenn es soweit wäre. Gesagt, getan. Kurz vor dem ersten Ei schickte ich ihr die SMS. Da es ja super schnell gehen musste, sprang sie sofort, wie sie war –  in Schlafanzughose! – ins Auto und fuhr her. Immerhin hatte sich der Einsatz gelohnt: Sie bekam die Ablage von Ei Nr. 5, 6 und 7 noch mit! Ich musste heute nachträglich noch schmunzeln: Wenn sie in eine Kontrolle gekommen und einem Polizisten hätte erklären müssen, dass sie zu einer Schildkrüöten-Eiablage in Schlafanzughose fuhr, das Gesicht hätte ich gerne gesehen! Aber so ist das mit den Schröten-Freunden: Einsatz, egal wie!).

Und hier ein paar Fotos:

Safran Eiablage 10. August 2012

 

Safran Eiablage 10. August 2012

 

Safran Eiablage 10. August 2012

 

 

So, dann drückt mal alle feste die Daumen, wäre schön, wenn es dieses Jahr doch noch klappen sollte. Hoffentlich wenigstens eins befruchtet………. Montag weiss ich mehr.

Aber wie jedes Jahr: Es ist ein langer, langer (Warte-)Weg…

Bis dann,

Ines

Hallo zusammen,

 

als Einstieg in meinen heutigen Blog erst einmal dieses Foto:

Ja, der eingekringelte Bereich veranlasste mich zu dieser Überschrift. Safran quillt über und bringt zwischenzeitlich 1020 Gramm auf die Waage; hat demnach schwere Last zu schleppen. Seit genau 15 Tagen wird das Ablageterra von vorne nach hinten und von oben nach unten gekehrt – aber noch ist die richtige Stelle für die Ablage wohl noch nicht gefunden.

Ausser, dass sie wirklich sehr schwer zu tragen hat, ist sie megafit. So rund 14 Stunden täglich buddelt sie ununterbrochen, und das ohne Nahrungsaufnahme. Fressen ist schon lange Mangelware, ich nehme mal an, es ist kein Millimeter Platz mehr für Futter vorhanden. Ich habe mal nachgeschaut, in den vergangenen Jahren hat sie es gar einmal geschafft, ganze sechs Wochen zu buddeln, bis die Kalkschalen ans Licht kamen… nein, das macht mein Nervenkostüm nicht mehr mit. Ich fühle mich im Moment so wie vor Schlupfterminen; die Gewissheit, dass es bald losgehen müsste, aber sich noch nichts rührt. Was nützt es alles, ich muss ja doch warten und kann nun mal nicht 14 Stunden täglich mit Argusaugen beobachten, ich habe ja nun wahrlich auch noch anderes zu tun 🙂 Und wahrscheinlich kommt es dann doch wieder so, dass ich die Ablage verpasse. Aber ich bin schon froh, wenn die Eier denn dann mal irgendwann erscheinen…

Es ist an den Hinterbeinen herrlich zu fühlen, dass es auf alle Fälle vier Stück sind. Ich schicke schon seit geraumer Zeit Stoßgebete zum Himmel, dass wenigstens eins davon befruchtet sein möge. Sonst wird das hier dieses Jahr eine Nullnummer mit Nachzuchten. Pepper hat zwar auch ein ordentliches Gewicht, aber da sind absolut keine Anzeichen, dass da dieses Jahr ein Gelege kommen wird. Und meine spengleris lassen mich 2012 auch im Stich mit unbefruchteten Eiern. Tja, mal hat man ein Jahr Glück (letztes Jahr ja immerhin drei NZ), mal eben Pech und muss auf die nächste Saison hoffen.

Aber erst einmal warten wir weiter auf das Gelege von Safran. Ich melde mich wieder, sobald etwas Weißes auf dunklem Grund liegt.

Nette Grüsse,

Ines

Hallo zusammen,

es ist ein wahrlich komisches Schröten-Jahr. Letzten Herbst hatte ich ja hier schon die Befürchtung ausgesprochen, dass sich die Wetterkapriolen von 2011 sicherlich in 2012 rächen würden. So wie es ausschaut, trifft die Vermutung zu. Wenn Ihr Euch erinnert, 2011 hatten wir ja fast den gesamten Sommer mehr als bescheidenes Wetter, die Tiere wussten ja gar nicht, ob Frühjahr, Sommer oder Herbst war. Es war auch sehr schwierig, sie überhaupt in die Winterruhe zu bekommen.

Man mag es nicht glauben, aber gerade Schröten sind da dann doch wohl für die darauffolgende Saison anfällig. Das fängt bei der Aktivität an: Dieses Jahr ist alles viel zu ruhig und gemächlich. Und so wie es ausschaut, wirkt sich das auch auf die Eierproduktion aus: Das zweite spengleri-Ei ist ebenfalls unbefruchtet. Was natürlich nicht so prickelnd ist, da so ein kleines Tierchen im Schnitt nur ein bis zwei Eier pro Saison legt. Da hofft man natürlich auf jedes einzelne…

Safran schleppt ihre Eier immer noch mit sich rum, sie macht auch keine Anstalten, sich für die Ablage vorzubereiten. Sie sitzt alleine drinnen im großen Terra – aber buddeln Fehlanzeige. Ich werde doch so langsam etwas unruhig, die nächsten 14 Tage bis 3 Wochen sollte sich da definitiv was tun. Bei Pepper ist absolut nichts in Sicht, fraglich, ob da dieses Jahr überhaupt mit einem Gelege zu rechnen ist. Die hat sich schon seit Tagen, wie Curry auch, tief im Gewächshaus vergraben… Und die weiteren spengleri-Weibchen? -Auch nichts in Sicht-.

Eine Freundin schrieb mir gestern, dass sogar ihre Griechen dieses Jahr noch kein Gelege abgesetzt hätten, das ist schon merkwürdig genug. Diese Panzerträger können „normalerweise Eier am laufenden Band produzieren“…

Anscheinend ist alles etwas durcheinander. Bleibt nur abzuwarten und weiter zu beobachten, was sich ergibt. Ich habe jedenfalls bemerkt, dass alle Schröten, die im Sommer in Aussenhaltung sind, mit den viel zu schnell wechselnden Begebenheiten wohl nicht gut zurechtkommen. Wenn im Sommer im Gewächshaus die Heizung laufen muss, ist das ja auch nicht Sinn der Sache 🙁 Das Wetter sollte sich die nächsten Wochen etwas wärmer und beständiger zeigen, sonst stehen wir 2013 wieder vor dem selben Problem.

Und ich Mensch wünsche mir für die nächste Zeit mal wenigstens etwas trockeneres Wetter, muss ja nicht sofort 30 Grad sein. Aber gestern kam der Gedanke auf, die Winterjacke wieder aus dem Schrank zu holen. Da kann doch was nicht stimmen, oder?

Schönes Wochenende,

Ines

Hallo zusammen,

da warte ich hier schon seit Tagen, dass sich endlich bei meiner Pyxidea Safran etwas zwecks Eiablage rührt – dann kommt es erstmal anders. Eins meiner spengleri-Weibchen war seit drei Tagen ständig on tour, in brütender Hitze oder gar bei Dunkelheit. Ich hatte sie einzeln gesetzt, da mir schwante, dass die nächste spengleri-Kalkschale 2012 wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.

Wie es manchmal so glücklich kommt, sah ich ab 14.15 Uhr das Tier dann auch im Gewächshaus auf freier Flur mit den Hinterbeinen ein Loch ausheben. Flugs die Videokamera geholt und prompt ab 14.30 Uhr die Ablage aufnehmen können 🙂 Perfekt! Endlich mal wieder eine Ablage live mitbekommen! Es dauerte noch nicht mal eine Viertelstunde, dann war die Show vorbei. Ich entferne das Ei sofort vorsichtig, die Schröte bekam das gar nicht mit. In aller Seelenruhe buddelte sie noch eine Stunde späer das kleine Loch zu – sie türmte soviel Bodengrund darauf, dass der immer mehr ansteigende Hügel später wie der schiefe Turm von Pisa aussah.

Für alle, die keinen fb-Zugang haben, stelle ich die Videosequenz hier nochmal ein:

 

spengleri eiablage 050712

 

Tja, da läuft hier also erst mal wieder der erste Brüter. Und der zweite hoffentlich, wenn Safran ihr Gelege absetzt…. Jetzt heisst es wieder zwei/drei Tage warten, ob das Ei befruchtet ist – oder wieder nur ein Blindgänger wie das erste vor einigen Wochen.

Hier die Daten: 10 Gramm, 43 x 20 mm. Und hier das aktuelle Foto aus dem Brüter:

 

Das zweite spengleri-Ei 2012

 

Ich berichte weiter, ob sich was entwickelt / oder nicht.

Bis die Tage,

Ines

Hallo zusammen,

ja, Safran wartet hier mit einem Wahnsinns-Gewicht auf. Stolze 994 Gramm zeigte die Waage heute morgen. Ich hätte nie gedacht, dass sie mal so knapp an die Kilo-Marke herankommen würde. Fressen ist nur ganz sporadisch angesagt, mal einen Regenwurm, aber dafür alle zwei Tage wenigstens eine halbe Sepiaschale. Demnach müsste sie Steine und keine Kalkschalen legen 🙂

Seit gestern hat auch wieder eine leichte Grabetätigkeit begonnen, das Wetter ist natürlich ganz nach ihrem Geschmack. So ein „Regenwald-Feeling“ lieben meine Schröten aus Vietnam…

Ich glaube, das mit der 3-Eier-Vermutung dürfte ich noch mal revidieren, so wie es sich anfühlt, müssten es vier sein. Sie sind in den letzten Tagen mächtig gewachsen und schon sofort leicht vorne an den Hinterbeinen zu ertasten. Das wäre natürlich klasse. Und wie jedes Jahr schicke ich Stoßgebete zum Himmel, dass alles gut geht und wenigstens eins befruchtet ist. Ich warte hier natürlich mittlerweile mit regelmäßiger Beobachtung, ob sie so langsam mal anfängt, „ordentliche“ Löcher zu graben, würde die Ablage sehr gerne mitbekommen. So oft bietet sich die Chance ja nicht… und vielleicht so eine kleine Pyxidea-Nachzucht wieder dieses Jahr – das wäre schon klasse…

 

Safran im Aussengehege

 

Ich warte also weiter, es können sicherlich noch ein paar Tage ins Land gehen, bis es soweit ist. Natürlich werde ich dann hier sofort berichten.

Ines

 

 

Hallöchen zusammen,

dieses Jahr läuft hier bei meinen Schröten alles etwas geruhsamer und langsamer. Und damit meine ich nicht die Bewegungen, sondern die bis dato noch fehlenden Gelege. Das erste spengleri-Ei letzten Monat war unbefruchtet, weitere Geoemyda-Kalkschalen noch nicht vorhanden. Letztes Jahr um diese Zeit sah das schon ganz anders aus.

Aber dafür tut sich etwas bei den Pyxideas. Safran hatte ja vor einiger Zeit, als es so heiss war, drei Tage Buddelphase im Gewächshaus, die sie aber mit der kälter werdenden Witterung wieder einstellte. Es gab zwischendurch ja auch zwei so kalte Nächte, dass ich die Tiere wieder kurzweilig ins Terra reinholen musste. Zweistellig sollten die Temperaturen auch über Nacht draussen schon sein, damit ich mir keine Sorgen machen muss…

Jedenfalls machte ich gestern beim vorsichtigen palpieren die Entdeckung, dass sie auf alle Fälle drei Kalkschalen in sich trägt. Sie sind aber wohl noch nicht zur Endgröße ausgereift, fühlen sich erst noch nach „kleinen Kügelchen“, die man aber schon hin- und herschieben kann, an. Mit den Jahren bekommt man ein gutes Gefühl dafür – das kann sich also noch eine längere Zeit hinziehen. Aber es ist schon mal schön, dass es von der Dame dieses Jahr definitiv wieder ein Gelege geben wird. Die „Probebohrungen“ waren ja auch schon ein untrügliches Zeichen…

Fressen mag sie im Moment überhaupt nicht. Keine Frostmäuse, keine Regenwürmer, noch nicht einmal ein Stück Erdbeere oder Tomate, wo sie sonst nie „nein“ sagen würde. Hauptnahrungsmittel ist bislang täglich nur Sepiaschale, und das in verhältnismäßig großen Mengen. Gut, dass ich am Wochenende auf der Terraristika für reichlich Nachschub und Vorrat sorgen konnte. Das Gewicht hat sich nun bei rund 950 Gramm eingependelt, ist ein ganz schöner Brocken für eine Pyxidea. Das Gewicht schlägt hier nur Pepper, die noch 100 Gramm mehr auf die Waage bringt.

Natürlich gern gesehen: Safran bei den Probebohrungen

 

 

Also, dieses Jahr wird wohl alles etwas später und wahrscheinlich etwas gemächlicher. Aber eigentlich ist es egal, ob sich da zeitlich was verschiebt – Hauptsache ist doch, dass es überhaupt Gelege gibt. Ich schätze mal, wenn das Wetter wieder etwas wärmer wird, werden auch die Aktivitäten und Buddelphasen wieder steigen.

Wie weit Pepper ist, kann ich nicht beurteilen. Ausser dem hohen Gewicht keine Anzeichen für Probebohrungen oder weitere Merkmale, dass sie Eier hat. Bleibt abzuwarten, ob da dieses Jahr auch mit zu rechnen ist.

Bis zur nächsten Veränderung aus Schrötenhausen,

Ines

Hallöchen zusammen,

 

das Eierjahr 2012 fängt ja nicht so prickelnd an. Am 4. Mai hatte ich Euch ja berichtet, dass mein kleines spengleri-Weibchen Anzeichen einer bevorstehenden Eiablage zeigte. Am 11. Mai abends war es dann auch soweit. Nachdem ich sie zwei Tage vorher schon in ein separates Ablageterra überführt hatte, damit sie ganz in Ruhe legen konnte, präsentierte sie uns dann auch eine prächtige Kalkschale. 12 Gramm schwer, mit dem Maßen 43 x 21 mm. Alles perfekt…..

Freude war natürlich groß, Brüter lange schon startklar – aber nichts tat sich in den darauffolgenden drei bis vier Tagen. Kein weißes Pünktchen, sprich keine Keimscheibe, schade. Ein Blindgelege – unbefruchtet.

Das gab mir aber die Möglichkeit, mal ein Foto zu machen, wo Ihr mal den Größenvergleich sehen könnt. Damit Ihr einen Eindruck bekommt, warum diese Sorte maximal zwei Eier pro Gelege hat… . Ist schon Wahnsinn, dass eine kleine, gerade mal 150 Gramm schwere Schröte, so große Kalkschalen entwickelt…, oder? So ein Ei füllt ja bald den halben „Innenraum“  aus. Verständlich, dass sie kurz vor der Eiablage nichts mehr fressen – passt ja zusätzlich nichts mehr rein 🙂

Hier das Foto:

 

Spengleri-Weibchen Nr. 2 mit erstem gelegten Ei 2012 (leider unbefruchtet)

 

Naja, ich vertraue und hoffe darauf, dass dieses Jahr noch weitere Gelege folgen. Dieses hier abgebildete Tier (Weibchen Nr. 2) hat letztes Jahr immerhin drei Ablagen gehabt – und zwei Krümelchen sind davon geschlüpft, wie Ihr wisst.

Mein spengleri-Weibchen Nr. 3 ist im Moment jedenfalls auch so komisch drauf, da könnte sich evtl. was ergeben. Gewicht ist nämlich sehr hoch, fressen will sie auch nicht, verkrümelt sich ständig, …. warten wir es mal ab. Ich berichte weiter. Irgendwann wird der Brüter schon seiner Bestimmung nachkommen können 🙂

Euch allen einen schönen Feiertag!

Ines

 

Hallo zusammen,

das Wetter weiss im Moment noch nicht so recht, ob es warm bleiben oder der Kälte den Vorrang geben soll – es läuft ein wenig kreuz und quer. Aber solange die Temperaturen draussen über 20 Grad sind, gönne ich einigen meiner Schröten schon stundenweise ein paar Sonnenstrahlen. Das Gewächshaus und die Aussengehege sind soweit wieder hergerichtet und warten auf langzeitige Benutzung…

Heute ist endlich wieder so ein Tag, dass die „Großen“ schon stundenweise raus können. Curry, Safran und Pepper nehmen die ersten Sonnenstrahlen auch gerne an:

 

Safran geniesst die ersten Sonnenstrahlen 2012.

 

 

Letzten Jahr um diese Zeit hatte ich schon ein Gelege. Mal schauen, was dieses Jahr so an Überraschungen bereit hält. Mein helles spengleri-Weibchen ist jedenfalls seit vier Tagen sehr unruhig, läuft permanent auf und ab, schläft und frisst wenig. Da könnte doch hoffentlich was im Busch sein? Aber sie ist noch nicht so weit, dass sie wieder permanent versucht, „die Wände hochzugehen“, was eigentlich ein untrügliches Zeichen für eine bevorstehende Ablage ist. Ich warte und beobachte weiter.

Jedenfalls habe ich in den vergangenen Tagen schon den Brüter wieder aus dem Schrank geholt, fertig mit frischen Vermiculite-Dosen bestückt, Funktionsprüfung unterzogen und die Thermo-/Hygrometer mit neuen Batterien gefüttert. So, Kalkschalen können kommen, ich bin bereit 🙂

Safran und Pepper haben ansonsten noch die Ruhe weg. Die Paarung mit Curry hat jedenfalls bei beiden geklappt, will mal hoffen, dass sich da diesen Sommer auch Eier bilden…

Ansonsten? Mensch und Tier freuen sich hier auf die bevorstehende Sommersaison.

Bis bald,

Ines