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Halli Hallo,

Da bin ich mal wieder, nein ich bin noch nicht von den Fluten betroffen, ich hab nur im Dezember nicht ganz soviel erlebt wie im November und muss zugeben, dass ich nach Weihnachten ein bisschen faul war zu schreiben! Dafür kommt jetzt die ganze Arbeit auf mich zu denn eigentlich hab ich viel zu erzählen, aber vielleicht schaffe ich es ja mich kurz zu fassen ;).

Also ja, eigentlich ist im Dezember auch gar nicht soviel spannendes passiert bis kurz vor Weihnachten. Die Weihnachtsstimmung fehlte, nur die Hektik war die gleiche! Ich realisierte leider etwas zu spät, dass es doch Zeit ist meine Weihnachtskarten abzuschicken, die Weihnachtskarten, die mich im Pool zeigen und den Mini-Plastik- Weihnachtsbaum in Hintergrund! Leider kamen sie dann etwas zu spät für Weihnachten, dafür aber noch pünktlich für Silvester. Nur bei Tom, da kam sie gerade noch pünktlich. Ich hatte eigentlich vor, die Karten relativ zeitig abzuschicken, damit wenigstens die noch pünktlich ankamen, ganz im Gegensatz zu meinem Paket. Aber wie ich gehört habe ist auch das endlich angekommen! Also brauch ein Paket im Durchschnitt ca. zwei Monate.

Nachdem ich das dann alles erledigt hatte, musste ich nur noch die beiden Geschenke für die Kiddis kaufen was auch relativ schnell erledigt war und dann konnte ich mich langsam auf Weihnachten einstimmen! Dies tat ich indem ich mit ein paar anderen Au Pair- Mädels nach Movie World zum „White Christmas“ gefahren bin. Dort sollte es schneien und Santa Clause sollte auch einen kleinen Besuch abstatten! Wir also bei strömendem Regen losgefahren und ab ging die Post! Wir hatten unglaublich viel Spass, dafür das es echt so ein mieses Wetter war. Zuerst einmal haben wir was gefuttert! Bei den Preisen bin ich bald in Ohnmacht gefallen und da ich am Eingang den VIP- Pass gekauft hatte, mit dem ich jetzt in drei verschiedene Parks so oft ich will rein kann bis Ende Juni, hatte ich nicht mehr allzu viel Geld in der Tasche. Da Susi aber ihre Pommes nicht wollte, durfte ich die haben! Danach ging es ab auf den Roller- Coaster (Achterbahn), die das Essen sofort ein paar Meter nach unten gedrückt hat! Die ging ab! Ich hab natürlich nur geschrien auf der ganzen Fahrt, aber es war affengeil! 😉  Nach zahlreichen Besuchen in den Souvenirshops ging dann auch schon die Parade los und Bugs Bunny und seine Freunde fuhen in winterlichen Outfits an uns vorbei und grüßten uns! Zu guter Letzt kam natürlich der Santa Claus auf seinem großen Schlitten mit seinem Sack mit allen Geschenken vorbei, was für die Kinder natürlich ein riesen Hit war. Sie konnten nämlich wirklich Santa sehen! Es fühlte sich auch fast echt an! Für uns war es schön sich das so anzugucken, aber für Kinder muss es das Highlight des Jahres sein!

Der Schnee bestand aus Schaum, der sich sogar für einige Zeit hielt und erst da kam bei uns deutschen so richtig die Weihnachtsstimmung auf und das eine Woche vor Weihnachten!

Wieder zu Hause angekommen hieß es dann warten auf Christmas Day! Leider musste ich dieses Jahr quasi etwas länger warten bis ich die Geschenke öffnen musste, aber ich hab quasi gleichzeitig mit Deutschland ausgepackt, wegen der Zeitdifferenz. Das war schon sehr komisch! Zumal die ganzen Geschenke eh schon seit ewigen Tagen unter unserem Mini- Weihnachtsbaum lagen und es jetzt morgens ca. 10 Uhr war als anfingen Geschenke auszupacken. Da wir aber solche Unmengen an Geschenke hatten, die natürlich hauptsächlich für die Kinder waren (2 Jahre und 5 Monate) hat es sich etwas hingezogen, da Toby auch noch nicht besonders daran interessiert war und noch nicht richtig verstand was jetzt hier vor sich ging! Die ersten paar Geschenke packte er zusammen mit unserem ganz persönlichem Santa Claus aus, den der Opa spielte und Toby sagte auf einmal gar nichts mehr! Auch sehr selten! 😉 Aber geweint hat er auch nicht!

Bei uns gab es Weihnachten nicht ein riesen großes Dinner, wo wir ja normalerweise immer warm essen, sondern ein riesen großes Lunch! Also genau umgekehrt wie in Deutschland, das essen wir eigentlich immer mittags warm und Weihnachten gibt es dann ein großes Abendessen. Die Großeltern von der Gold Coast kamen schon einen Tag vorher und hatten bei uns übernachtet und packten zusammen mit uns ein paar Geschenke am Christmas Day aus. Zum Lunch kamen dann noch die anderen Großeltern und Carolines Bruder mit Frau und eine gute Freundin von Caroline. Insgesamt waren wir dann zehn Leute zum Lunch, die Kinder ausgeschlossen, die waren nämlich schön am schlafen, denn Geschenke auspacken kann ganz schön anstrengend sein. Wir mussten also unser Wohnzimmer zum Diningroom umgestalten, damit auch alle einen Platz an der großen Tafel fanden! Wir hatten Weihnachten extra bei uns geplant, weil wir den Pool haben, damit wir nachmittags alle zusammen darein gehen konnten, leider machte das Wetter uns aber einen Strich durch die Rechnung. Es ist zwar ziemlich warm und schwül hier, wenn auch noch lange nicht so warm wie es eigentlich sein sollte, dennoch regnete es, so wie mittlerweile die meisten Tage hier.

Zum Lunch gab es ein Buffet mit einem großen Schinken, Hähnchen in verschiedenen Varianten und ein paar Salaten. Es waren nicht viele Kleinigkeiten, wie ich es von zu Hause kenne, aber trotzdem sehr vielfältig und mal etwas anderes. Außerdem war es kaltes Buffet, was man ja sonst auch eher selten hat zu Weihnachten oder zumindest nicht nur.

Es hat mir sehr gut geschmeckt muss ich sagen, obwohl diese eine Teller und das Desert das Einzige waren, was ich an dem Tag gegessen habe. Ich war wahrscheinlich genauso aufgeregt, wie Toby über die Geschenke und den ganzen Tag allgemein.

Als Desert gab es Christmas Pudding, das ist ein besonderer Weihnachtskuchen, den man fertig kaufen kann und dazu gab es Custard, was die Soße dazu war, was wir eigentlich unter Pudding verstehen. Ich hatte dazu dann noch einen einfach Ameisenkuchen gemacht, wovon alle total begeistert waren, was ich überhaupt nicht verstehen konnte, weil man die „Ameisen in dem Kuchen überhaupt nicht sehen konnte. Die Schokostreusel waren nämlich alle zu Boden gesunken und somit konnte man gar keine Schokoflecken erkennen. Es gab nur eine dünne Schicht am Boden, die sehr schokoladig war und oben drauf hatte ich noch welche drauf gepackt um sicher zu gehen, dass es überhaupt nach Schokolade schmeckt! Ich glaube ich einfach zu große und zu schwere Schokostreusel ausgesucht. Naja, geschmeckt hat es trozdem. 😉

Am Nachmittag gab es dann Weihnachtsgeschenke auspacken Part 2 und wieder bekam jeder Geschenke von allen Seiten und Toby wusste überhaupt nicht mehr mit was er spielen sollte. Aber meine Poolnudel, die ich ihm geschenkt hab, die hat es ihm schon angetan, mit der spielt er sogar jetzt noch ;).

Schon bald verließen uns dann auch wieder die ersten Gäste und es kehrte wieder Ruhe ein zu Hause. Abends kamen noch gute Freunde von Rob und Caroline vorbei und die aßen dann noch mal was vom Lunch und ich ging früh zu Bett.

Ich hatte vorher mit meiner Familie telefoniert und wünschte mir auf einmal doch zu Hause zu sein, weil ich mir zu Hause alles viel gemütlicher vorgestellt hatte, aber ich muss sagen, mir hat mein australischer Weihnachtstag auch sehr gut gefallen, weil die ganze Familie zusammen war und es eine sehr angenehme Atmosphäre war, die es mir leicht gemacht hat  Weihnachten zu genießen und der Bruder von Caroline setzte dem ganzen noch ein Sahnehäubchen oben drauf indem er verkündete, dass seine Frau schwanger sei.

Am nächsten Tag ging es alles sehr schnell, als ich aufwachte, war oben schon wieder große Hektik angesagt. Alle waren am Packen und Aufräumen, die Großeltern von der Gold Coast waren eine Nacht länger geblieben als geplant, aber ich hatte sich schon nicht mehr gesehen, weil sie sich mit Toby schon auf den Weg zur Gold Coast gemacht hatten. Ich hatte Urlaub und blieb zu Hause!

Eigentlich hatte ich geplant zu reisen, da aber alles so teuer ist um Weihnachten und Silvester rum, sparte ich mir das und genoss die Stille zu Hause und nahm mir Zeit für das Fitnessstudio.

Bis dahin hatte ich aber leider immer noch keine Pläne für Silvester.

          Fortsetzung folgt. –

Halli Hallo liebe Leser!

Ich war letztes Wochenende in Byron Bay mit der gleichen Truppe wie Fraser Island, also Nicole, Mara und Heiko.

Für Byron Bay hatten wir uns vorgenommen eine Surfstunde zu nehmen und die war sichtlich erfolgreich!

Byron Bay haben wir auf eigene Faust geplant! Wir haben keine Organisation bezahlen müssen, lediglich das Hostel für eine Nacht und die Surfstunden! Noch nicht einmal den Sprit mussten wir bezahlen, weil Mara das ja von ihrer Familie bezahlt bekommt, weil der Vater bei der Army ist! Cool wah?

Wir sind also schön samstags morgens losgedüst, zwei Stunden Richtung Süden. Auf dem Weg dorthin haben wir uns auch schon mal schön australisch darauf eingestimmt, mit deutschen Songs! 😉 (Traum von Amsterdam). Wohl bemerkt, hatte Nicole unsere Amerikanerin, diese Songs auf ihrem MP3- Player und nicht Mara oder ich! 😉 Da Nicole auch schon Au Pair in Deutschland war, kannte sie diese Lieder nur zu gut vom Kölner Karneval!

In Byron Bay angekommen, bei bestem Wetter, ging es dann daran unser Hostel zu suchen! Kaum hatten wir es gefunden, packten wir nur schnell ein paar Sachen ins Zimmer; wir hatten zuvor natürlich ordentlich Fressalien eingekauft; und ab ging es an den Strand! Das ist einfach nur zu geil, wenn die Sonne scheint, nur ganz wenige Wolken am Himmel zu sehen sind und man den Strand entlang geht und den Tag genießt! Wahnsinnig schön! Es war ein ewig langer Strand! Ganz am Ende konnte man schon den Leuchtturm sehen, der mit ein Wahrzeichen von Byron Bay ist. Aber das ist nicht alles! Byron Bay ist auch dafür bekannt, dass man dort gut Party machen kann, was wir leider an diesem Wochenende nicht genutzt haben und dass man dort gut surfen gehen kann! Was wir natürlich ausprobiert haben!

Erst einmal mussten wir aber unsere Uhren eine Stunde vorstellen! Quennsland stellt nämlich die Uhren nicht um! Da wir aber in New South Wales waren, sind wir quasi drei Stunden gefahren! Angekommen, eingecheckt, ausgepackt, hieß es auch sofort fertig machen fürs Surfen. Bei dem Wetter, gut eingecremt natürlich, ging es dann mit „ Kool Katz“ etwas südlicher an eine Strand, wo die Wellen nicht so stark waren und was noch viel besser war, kaum Leute da! So konnten sie sich wenigstens nicht über  unsere  miserablen Anfängerversuche lustig machen! Aber ich muss sagen wir waren gar nicht so schlecht! Im ersten Moment dachte ich, oh man das sind aber kleine Wellen, aber die waren perfekt für uns! So hatten wir wenigstens auch Erfolgsmomente! Wir also in unseren Neoprenanzug reingeschlüpft, die Fußfessel umgeschallt, damit wir unser Bord auch nicht verlieren und dann mit dem Riesending ins Wasser! Gott war das wieder mal salzig, ich vergesse das jedes Mal!

Das anstrengende war nicht, das aufs Board stellen oder das Stehen bleiben, dass war eigentlich recht einfach wenn man ein bisschen Balance hatte, das Anstrengende war das immer wieder zu einem gewissen Punkt zu laufen um von da aus von unserem Surflehrer in eine Welle geschoben zu werden. Das Wasser war nicht tief, aber „Strömung“ doch recht stark. Dann klatschten einem manchmal die Wellen schon ganz gut ins Gesicht. Auf dem Board standen wir eigentlich alle recht schnell und hatten den Dreh nach kurzer Zeit raus! Das war echt cool, denn dadurch hatten wir echt Spaß! Unser Surflehrer war auch ganz cool drauf und erinnerte mich irgendwie an den Schauspieler Gerard Depardieu und konnte ein deutsches Wort und das war „wunderbar“. Von daher war unser bzw. sein Leitspruch des Tages: It`s gonna be wunderbar!

Wir hatten mega viel Spass und haben auch alle relativ lange Wellen gestanden, sodass wir uns entschieden am Sonntagmorgen gleich noch mal surfen zu gehen!

Erst einmal ging es wieder zurück ins Hostel und da hieß es erstmal duschen, umziehen und was Leckeres kochen! Was es gab? Nudeln mit Tomatensoße :D.. aber wir haben immerhin noch Gemüse in die Soße geschnibbelt!

Abends haben wir uns dann noch mal ein bisschen die Stadt angeguckt, die mir wirklich gut gefiel mit ihren vielen kleinen Lädchen aneinandergereiht! Als es dunkel war, sind wir dann noch mal zum Strand gegangen und haben wir viele schöne Bilder gemacht! Wir konnten sogar das Licht vom Leuchtturm sehen, dass sich die ganze Zeit im Kreis drehte!

Wir waren relativ früh im Hostel und gingen dann auch ins Bett, damit wir wieder Kräfte sammeln konnten für unsere nächste Surflesson.

Am nächsten Morgen, waren die die Wellen, dann etwas größer und unsere Boards etwas kleiner, was das Surfen etwas erschwerte und bei mir klappte es leider nicht ganz so gut wie am Vortag! Zudem sollten wir auch immer wieder zu unserem Lehrer zurückpaddeln, was uns zusätzlich Kraft kostete. Der Himmel war sehr bedeckt, dennoch habe ich mir wieder mal einen starken Sonnenbrand, Gott sei Dank, nur im Gesicht geholt, weil wir ja unsere „Wetsuits“ anhatten. Ich hatte halt vergessen mich einzucremen! 😉

 Gegen Mittag kamen wir wieder im Hostel an und ohne großen Aufenthalt machten wir uns auch gleich auf dem Weg zum Leuchtturm! Von da aus hatten wir auch wieder einen genialen Ausblick, den ganzen Strand entlang! Auf der anderen Seite konnte man, wie schon auf Moreton Island, nichts anderes sehen außer dem großen weiten Meer! Das war wieder mal der Hammer! Weit unten, konnte man die Wellen an den Felsen brechen sein und sonst hörte man nur das Meeresrauschen! Solche Orte sind echt beeindruckend! 300m weiter, befanden wir uns dann am östlichsten Punkt von Australien! Voll Cool! Als wir dort runterblickten, konnten wir sehen, dass man noch ein bisschen weiter runter gehen konnte und quasi direkt auf den Felsen stand, wo sich die Wellen brachen! Da konnte man tolle Fotos machen! Da haben wir zufällig auch weitere Au Pairs aus Brisbane kennengelernt!

Als wir wieder oben am Leuchtturm angekommen waren, hieß es dann auch schon wieder fertig machen für den Rückweg! Noch schnell ein paar letzte gute Shots mit der Kamera gemacht und ab die Post ging es wieder nach Hause! Das gute war, dass wir quasi nur eine Stunde gefahren sind und dadurch nicht allzu spät wieder zu Hause waren.  Was mir eigentlich lieber gewesen wäre, denn ich durfte mir quasi erstmal wieder nen Einlauf abholen, dass ich ja total schlimm aussehen würde und irgendwann Hautkrebs kriegen würde, wegem meinem Sonnenbrand; zugegeben ich war echt etwas am glühen; aber Caroline dachte sofort wieder ich müsste zum Arzt gehen und hätte bestimmt einen Sonnenstich erlitten und könnte nicht arbeiten am nächsten Tag! Mir fehlte nichts! Ich war topfit!

Außerdem schrieb Caroline mir ne Sms schon im Auto, wann ich denn zu Hause wäre! Robs Elter wären wohl da uns sie müssten über Weihnachten und son paar Sachen reden! Ich dacht mir so: ja das ist ja schön dass ihr das machen müsst!  Ich ihr dann geschrieben, dass ich pünktlich zum Dinner wieder zu Hause wäre, hatte mir aber schon gedacht, dass da irgendwas hinterstecken würde, wenn sie mir schon extra ne Sms schreibt, dass sie reden müssen! Als ich zu Hause ankam und das Essen dann fertig war, fragte ich Caroline ob sie wollte, dass ich unten in meinem Zimmer esse, wenn sie reden müssten! Und sie so: Ist das in Ordnung! Tut mir echt leid! Hallooo?? Geht’s noch? Was soll daran in Ordnung sein??? Ich war das ganze Wochenende weg und würde vielleicht auch gerne erzählen wie es war, aber gut! Ich mein ich bin das ja schon gewohnt, dass ich öfters abgeschoben werde, weil Rob und sie ein paar Abende alleine verbringen wollen, aber dass ich jetzt auch noch alleine essen muss? Das geht echt zu weit! Und dann erzählt sie mir immer: du bist aber trotzdem ein Teil der Familie! Ja und welcher Teil soll das sein????

Also die Familie ist soweit echt lieb, aber manchmal haben die son paar Macken, da frage ich mich immer, joa aber sonst ist noch alles frisch??

Naja, Byron Bay  hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und es ist nicht für umsonst einer der besonderen Orte von Australien!

 

Viele liebe Grüße

Helena

Halli Hallo liebe Leser!

Ich war letztes Wochenende auf Fraser Island, mit Nicole und Mara natürlich und Heiko, Maras Freund, der für drei Wochen Urlaub in Australien macht!

Wir hatten uns alle riesig auf Fraser Island gefreut, weil uns davon schon soviel erzählt wurde und alle sagten, dass es sooo super toll und wahnsinnig schön sein soll! Viel besser als Moreton Island. Es ging wieder einmal mitten in der Nacht los: Wir mussten um viertel nach 6 morgens in der Stadt an der Roma Street sein, wo uns unsere Tourorganisation einsammelte und die Tour von dort aus startete. Das hieß für uns 5 Uhr aufstehen, denn halb sechs mussten wir die Fähre nehmen. Doch schon als wir aufstanden, wurde unsere Vorfreude etwas getrübt: die Wolkendecke, die am Himmel zu sehen war machte uns etwas Sorgen. Nunja, als wir im Bus saßen hieß es erstmal ca. 4 Stunden fahren bis wir an unserem Ziel ankamen. Ich meine als ich auf die Uhr geguckt hab, war es 11 Uhr morgens, als wir mit dem Auto von der Fähre auf die Insel gefahren sind! Zwischendurch haben wir viele Stopps gemacht, was eigentlich nur unseren Schlaf unterbrochen hat, weil fast alle im Bus sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt am pennen waren. 😉 Mitten in der Nacht aufstehen, ist ja auch nicht so der Hit, ne?

Wir auf jeden Fall auf der Insel angekommen, da gings dann erstmal ne ganze Zeit lang am Strand entlang. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt, die zweitgrößte ist North Stradbroke Island und die drittgrößte ist Moreton Island. Moreton Island könnte man locker in einem halben Tag umfahren, würde ich jetzt mal behaupten. Das sieht auf Fraser Island schon ganz anders aus. Die Insel ist 122 km lang und am breitesten Punkt ca. 23 km breit. Da fährt man schon mal ne Zeit lang.

Unser erstes Ziel war der „Eli Creek“, das ist ein kleiner Fluss mit klarem Wasser, wie man es nur im  Leitungswasser hat. Das war schon beeindruckend. Dieser Fluss führte bis ins Meer und wir sind ein Stück darin gelaufen bzw. geschwommen. Da das Wetter ja leider nicht wirklich mitgespielt hat und es auch ziemlich kalt war, was sehr ungewöhnlich ist, war auch das Wasser etwas kalt. Aber wenn man erstmal drin war gings dann. Ich glaube Mara hatte den meisten Spaß, die ist da drin rumgesprungen wie ein kleines Kind ;). Das Wasser war ungefähr kniehoch, wurde aber an manchen Stellen tiefer, sodass man sich von der Stelle, wo wir in den Fluss gegangen sind bis zum Meer, gut treiben lassen konnte. Es war sehr angenehm darin zu laufen, weil der Boden aus Sand bestand. Deswegen ist der Fluss auch still.

Als wir alle wieder an unserem Bus angekommen waren, der an der Mündung stand, gab es erstmal Lunch für alle. Und was gab es: Subway- Sandwiches. Das war schon mal ein Pluspunkt für unsere Tourguides.

Zweites Ziel für diesen Tag war „ Lake Wabby“.  Nach unserem Lunch sind wir dann erstmal wieder ein Stück gefahren und weiter Richtung Inland. An unserem Parkplatz angekommen, hieß es dann erstmal ein Stückchen laufen. 2,4 km bis wir am See ankamen. Auf dem Hinweg sind wir über eine Sanddüne gelaufen, die ganz plötzlich auftauchte. Erst sind wir die ganze Zeit durch den Wald gelaufen und als es ein bisschen bergauf ging und wir oben am Hügel ankamen, konnte man plötzlich nichts anderes mehr sehen, außer Sand. Das sah schon geil aus. Da hab ich erstmal wieder Sandbilder gemalt! 😉 Ein kleines Stück weiter ging es dann einen steilen Berg runter, immer noch aus Sand und unten am Fuß lag der Fluss. Von der einen Hälfte von Sand umrandet, von der anderen Seite von Bäumen.

Der See lag quasi in einem Loch, nicht besonders groß, aber sehr interessant. Auch hier sind wir natürlich reingesprungen. Der See war um einiges wärmer als der Fluss. Da sind auch ein paar Fische rumgeschwommen, große Fische, die einem auch gefährlich nah kamen. Gefährlich waren sie nicht, aber fast genauso ekelig wie Algen. 😉 Da hatten Nicole und Mara, dann wieder was, womit sie mich ärgern konnten.

Auf dem Weg zum See hin, haben wir die Entfernung gar nicht so wahr genommen und hatten auch einen strammen Schritt drauf. Aber auf dem Rückweg wussten wir ganz genau wie lange laufen müssen und im See hatten wir uns ja auch schon ausgepowert. Eine dreiviertel Stunde und eine Toilettenpause später kamen wir dann auch endlich wieder am Bus an und wir fuhren in unser Resort. Wie gut, dass wir nicht gecampt haben, da wären wir nämlich wahrscheinlich ganz schön nass bei geworden, es hat nämlich immer zwischendurch mal angefangen zu regnen, was uns beim Schwimmen nicht soviel ausgemacht hat, da waren wir ja eh nass.

Unser Dinner hat aber alles wieder gut gemacht, das war nämlich echt richtig gut! Buffet, all you can eat! Jummy! Das Essen war wirklich gut und zum Nachtisch Applecrumble mit Vanillesauce.

Abends ging es dann noch in die Beachbar, ein paar Bierchen trinken! Das tat gut! Leider hielt unsere Partynacht aber nicht besonders lang an, weil wir alle ziemlich müde waren und am nächsten morgen hieß es schon wieder um 6 Uhr aufstehen, damit wir um halb sieben frühstücken gehen konnten, weil um halb acht ging es schon wieder weiter!

Unser Morgenspaziergang ging durch den Rainforest, wo wir ein bisschen Orts- und Naturkunde unterrichtet bekamen! Wir starteten an der Central Station, die früher mal ein Bahnhof war, weil Züge von dort zum Strand Waren transportierten.

Hier war unsere Morgenfitness aber noch nicht vorbei. Weiter ging es zum Lake Birrabeen mit weißem Sand und.. leider Gottes.. Regen. Ansonsten wäre es echt ein richtig schöner Anblick gewesen. Komplett umrundet von Bäumen und an einer Seite der Strand. Aber nichts desto Trotz hieß es auch hier wieder rein ins Wasser. Das war ganz schön kalt. Da Mara und mir das Wasservolleyball nicht richtig eingeheizt hat, entschieden wir uns etwas Aquagymnastik zu betreiben. So hatten wir unser Workout und uns wurde warm. 😉 Raus wollten wir nämlich auch nicht, weil es ja am regnen war und es war auch ziemlich windig.

Aber auch dieser Moment kam und wir haben uns ganz schnell in unser Handtuch gehüllt und ab zum Bus. Das war dann nicht mehr so angenehm. Es war kalt, wir waren nass und wir hatten Sand überall. Bei der nächsten Gelegenheit zogen wir uns dann sofort um, was bei mir nicht soviel geändert hat, da meine Sachen vom Regen auch nass geworden waren. Naja, nen bisschen Verlust ist immer, woll? Im Resort gab es dann noch mal Lunch, was wir uns selber kaufen mussten, weil das leider nicht mehr im Preis drin war. Als ich auf dem Weg zur Toilette am Restaurant vorbeigegangen bin, dachte ich mir so, dass es auch nicht wirklich einer merken würde, wenn ich mir einfach einen Teller nehmen würde und mal am Buffet vorbeigucken würde. Aber nein, ich hab schön meinen Meat&Mushrooms Pie gegessen.

Danach hieß es dann auch schon wieder nach Hause fahren, weil es ja immerhin ein Weg von 4 Stunden vor uns lag. Wahrscheinlich sogar mehr. Wir haben nämlich auf dem Rückweg bei einer Ingwerfabrik stopp gemacht, als kleine Überraschung. Roch ganz schön stark nach Ingwer ;). Aber das war noch nicht alles. Unser Tourguide fragte uns, ob wir Lust hätten wilde Kängurus zu sehen, weil einige von uns noch gar keine gesehen hatten. Wir waren natürlich alle gespannt und wir haben sogar welche gesehen. Unsere ersten wilden Kängurus, bis jetzt hab ich sie nur in Lone Pine gesehen.

Zu Hause angekommen, hieß es dann nur noch kurz meinen Gasteltern „Hallo“ sagen, also „Hello“ ne 😉 und die Kurzfassung von Fraser erzählen und danach ging es dann auch  ins Bett, weil so ein Wochenende doch ganz schön fertig macht.

Aber nächstes Wochenende geht es schon weiter, da fahren wir nämlich nach Byron Bay, mit derselben Crew und gehen surfen, mit hoffentlich besserem Wetter.

 

Viele liebe sandige Grüße

Helena

Hallo liebe Leser,

Ich war letztes Wochenende mit Mara und Nicole auf Moreton Island! Von Samstag auf Sonntag haben wir bei bestem Wetter mit einer kleinen Gruppe von 20 Leuten und zwei Tourguides auf einer kleinen einsamen, verlassenen Insel gecampt! Viel Leben gab es da echt nicht! Aber es war wunderschön! Ich hatte es gar nicht so schön erwartet! Als  wir ankamen, kam ich aus dem Stauen gar nicht mehr heraus! Mit der Fähre haben wir mitten an einem Sandstand angelegt und sind mit den Autos von da aus weitergefahren! Die Fähre war wenigstens schön groß und hat nicht so geschaukelt! Aber das Wasser war auch um einiges ruhiger! 😉 Dafür war es aber eine ziemlich schaukelige Autofahrt! Zu zehnt plus Fahrer saßen wir in einem Auto mit Vierradantrieb und sind die sandigen Pfade entlang zu unserem ersten Ziel gefahren! Zum Sandsurfing! Aber der Weg dahin, war schon wieder aufregend genug für mich! Vom Strand weiter in Inland sind wir durch eine Art Wald gefahren und es ging auf und ab, nach links und nach rechts! Das war wieder was für meinen Magen! Ok dachte ich mir, nach oben gucken und tief ein­- und ausatmen! Ich war froh als  wir endlich an der „desert“ angekommen waren!  Riesige Sandhügel boten uns die perfekte Möglichkeit um „Schlitten“ zu fahren 😉 !  Es war wirklich so, dass was wir im Winter in Deutschland machen, machen die Australier auf Moreton Island. Wir bekamen alle ein Brett und konnten dann einer nach dem anderen den Berg auf dem Bauch runtersausen! Das hat echt Spass gemacht! Wenn man nicht gerade den ganzen Sand ins Gesicht bekommen hat! Dann hatte man ihn nämlich echt überall sitzen! In der Nase, in den Ohren und überall auf der ganzen Haut! Aber es war echt Wahnsinn! Total cool! Aber das war erst der Anfang! Danach ging es dann in unser Camp, das direkt an der „Blue Lagoon“ lag. Während unsere Tourguides unser Lunch vorbereitet haben, konnten wir in der Lagune schwimmen gehen! Da war aber nicht viel mit „blue“. Die war total braun, die „blue lagoon“. Aber die war nicht dreckig, sondern ganz im Gegenteil, ziemlich gesund und halfen unserer Haut sogar sich vor der Sonne zu schützen. Das die Lagune so braun war lag daran, dass sie Öle und so was alles enthielt! Jaja wir haben auch wieder ein bisschen was gelernt! Die Guides haben uns immer was erzählt, wenn wir irgendwo hingefahren sind! Nach unserem Lunch sind wir dann  zur Nordseite gefahren, weil man an der Ostseite, wo wir uns befanden, nicht schwimmen gehen konnte, weil die Wellen dort zu stark waren. An der Nordseite befand sich auch die „Honeymoon Bay“, die wir uns angesehen haben. Das war einfach nur Wahnsinn, das kann man sich gar nicht vorstellen! Es sah einfach nur schön aus, wie die Wellen in die kleine Bucht kamen oder sich an den Felsen gebrochen haben. Das war so geil, das kann ich in meinem Blog gar nicht richtig beschreiben! ES war auf jeden Fall zu schön um es sich alleine anzugucken! L Aber ich war ja mit den Mädels da! Wir haben wahnsinnig viele tolle Fotos davon gemacht! Ich hoffe das es annähernd amazing rüberkommt auf den Fotos!

Danach sind wir dann ein bisschen im Salzwasser schwimmen gegangen! Da ich ja noch nie so richtig im Salzwasser war, war ich echt überrascht wie heftig salzig es ist! Das brannte auch ganz schön in den Augen! Vor allem wenn wir versucht haben ein paar Wellen zu fangen! 😉 Aber es war toll! Und das Wasser war so warm! Da musste ich an das kalte Wetter auf der Kirmes denken und war gar nicht mehr so neidisch, dass ich nicht in Soest bin ;)!

Abends gab es Dinner und danach haben wir mit ein paar anderen Leuten aus der Gruppe Karten gezockt und hatten mega viel Spass!

Am nächsten Tag ging es dann morgens hoch zum Leuchtturm, von dem wir einen supergeilen Ausblick hatten. Das muss ich echt so sagen! Geil, es war einfach nur geil! Zur einen Seite, konnte man nichts außer das große weite Meer sehen! Es war blau einfach nur blau, aber trotzdem beeindruckend! Auf der anderen Seite konnte man dann  die ganze Insel überblicken und sehen wie die Wellen an den Strand trieben. Ich muss es noch mal sagen! Geil!!! So was sieht man echt nicht oft! Nach unserem Lunch ging es dann wieder zu der Anlegestelle der Fähre, wo wir noch mal schwimmen gegangen sind und nach Schiffwrecks geschnorchelt haben. Das war leider nicht ganz so toll, wie ich es mir vorgestellt habe. Man konnte nicht wirklich viel erkennen, weil das Wasser nicht klar genug war und die Sonne auch nicht gut stand und wir auch immer aufpassen mussten, dass irgendwelche bestimmten Fische uns nicht beißen konnten. Ehrlich gesagt den Part mit den Fischen hab ich auch nicht so ganz verstanden, aber die waren wohl irgendwie giftig oder so und da sollten wir son bisschen drauf achten! Ach ja so schlimm war das auch nicht, ist auf jeden Fall nichts passiert! Außerdem kam auch immer ein bisschen Wasser in die Brille und in den Schnorchel, was unser Tauchen ein bisschen behinderte…

Alles in allem war es aber echt total geil und eine Erfahrung wert! Es hat mir super viel Spaß gemacht und das Wetter hat auch mitgespielt! Ich hab mir nämlich wieder mal einen Sonnenbrand geholt! ;).. und es pellt sich.. sieht ganz schön übel aus.. aber ja.. bis zur Hochzeit ist alles wieder weg, wurde mir früher immer gesagt! Ich denke ich werde mir hier auch noch den einen oder anderen Sonnenbrand holen!

Samstag in einer Woche geht’s nach Fraser Island, mal gucken was getoppt werden kann ;).

 

Am Freitag hab ich übrigens meine Weihnachtsgeschenke losgeschickt! Die Postdame meinte dann zu mir, die wären dann im Januar da.. und ich so: What??? Ich dachte die wären bis Weihnachten da.. und sie so zu mir: ich sagen immer allen Leuten, wenn sie Weihnachtsgeschenke oversea schicken wollen, müssen die Pakete bis zum 24. September in Sydney sein, damit sie bis Weihnachten auf jeden Fall ankommen! Sie meinte aber auch ich könnte Glück haben und sie kommen pünktlich an. Jetzt heißt es also sieben Wochen Daumen drücken! Naja… ich warte ja auch immer noch auf das Päckchen von Cheffe, das er schon vor gefühlten hunderten von Jahren losgeschickt hat! Aber es kommt wohl darauf an wie die Schiffe ankommen. Das Paket was Mama mir geschickt hat, hat auch nur zwei Wochen gedauert. Es kann aber auch bis zu drei Monaten dauern! Abwarten.

In der Stadt haben wurde schon die Weihnachtsdeko aufgestellt! Tzzz… das wirkt überhaupt nicht bei dem Wetter. Meine Gastmama hat sogar schon einen „Baum“ gekauft! Ha… da darf ich echt mal lachen. Ein Plastikbaum, der vielleicht 60 oder 70cm hoch ist! Und Rob meinte dann zu Caroline: Da musst du echt ganz viel Schmuck und Gebömsel dran hängen, damit keiner sieht, was für ein hässlicher Baum das ist! Da musste ich ja schon ein bisschen schmunzeln! Wenn die wüssten, was richtige Weihnachtsbäume sind!

Wir feiern auch extra Weihnachten hier bei uns zu Hause, weil wir den Pool haben. Die Omas haben nämlich keinen und weil es ja so warm werden soll, würden wir dann alle zusammen da rein gehen! Ich bin ja mal gespannt! 😉

 

So das wars erstmal wieder!

Viele liebe Grüße

Helena

Letzte Woche Donnerstag haben Mara, Nicole und ich uns spontan dazu entschieden, das gute Wetter zu Nutzen und mal an einen richtigen Strand zu fahren! Da die Küste nicht weit von Nicole und mir entfernt ist, nur 20 Minuten mit dem Auto und Mara eh immer von 9 bis 3 frei, dachten wir fahren wir mal hin! Auch an diesem Tag meinte das Wetter es wieder gut mit uns! Mit mir vielleicht ein bisschen zu gut! Wir suchten uns die Straßen per Karte zurecht, was wirklich sehr einfach war und als wir das erste Mal Wasser sahen, konnte Mara nicht an sich halten und musste sofort ganz nah ran fahren! Leider war dies eine schlechte Stelle zum schwimmen, also suchten wir ein bisschen weiter! Eins, zwei Minuten später fanden wir auch einen Strand wo man sich gut hinlegen konnte und von wo man gut ins Wasser gehen konnte. Leider fing das Wasser schon an zurück zu gehen und da wo wir im Wasser standen, waren aber bereits so viele Muscheln, dass wir unsere Füße nicht weiter gefährden wollten! Außerdem war das Wasser so flach, dass man eh hätte ziemlich weit raus schwimmen müssen um nicht mehr stehen zu können. Aber da wir sowieso hungrig waren, suchten wir uns erstmal irgendwas zum Lunch. Da wir ja anner Küste waren, dachten wir würde Fish & Chips perfekt dazu passen. Was anderes hätten wir da wahrscheinlich sowieso nicht gefunden! Wir also auf in den Shop und haben Take away geordert, wir wollten unser Lunch ja auch direkt am Wasser verzehren. 17.50 $ ist schon ein stolzer Preis dachte ich mir, aber wir hatten eine große Portion und Salat war auch noch enthalten. Der Witz dabei war das darin noch eine 600ml Coke enthalten war und ich mir die selber aus dem Kühlschrank nehmen sollte. Da guck ich ein Fach dadrüber standen 1.25 l Flaschen für 0.20 Cent mehr! Also mehr als das doppelte für nur 0.20 Cent mehr! Und so ist das mit den meisten Sachen in Australien. Durch das Preis-Leistungs-Verhältnis bin ich noch nicht durchgestiegen! Aber klar! Es verleitet die Leute dadurch mehr zu kaufen, weil sie denke sie sparen dann! In Wirklichkeit machen die Läden aber nur umso mehr Gewinn oder so.. ne.. ihr wisst schon.

Wir auf jeden Fall mit unserem Lunch zurück zum Strand und auf die Gabeln fertig los! Es hat auch echt gut geschmeckt! Ohh jetzt wo ich so vom Essen schreibe, krieg ich auch richtig Hunger und freu mich schon auf meinen Chickenpie den ich gleich esse!

Nachdem wir zu Ende gespeist hatten, sind wir dann den Steg, der zu unserer Rechten lag entlang gegangen, ohne Schuhe, das war vielleicht heiß! Mir taten danach die Füße ganz schön weh. Ich kann ja auch nicht auf Steinen laufen, ne! Ich weiß gar nicht wie Mara das ausgehalten hat! Nicole hatte eh Flips-Flops an! Ganz am Ende vom Steg waren Treppen die in Wasser führten, aber die waren so bewachsen von Muscheln, dass wir auch von da nicht in Wasser gehen konnten! Außerdem haben wir Krebse gesehen. Sie sind so richtig von links nach rechts gewandert, also seitwärts. Mara hat mich mich zwar für das übelste Stadtkind erklärt, weil ich mich so gefreut habe, aber ich musste ihr dann leider erklären, dass unser schöner Möhnesee so was nicht zu bieten hat! In Hamburg sieht man dan so was schon mal öfter.  Da wir also nicht ins „offene“ Wasser gehen konnte, entschieden wir uns dazu neben an den den Pool zu gehen, der auch mit Salzwasser gefüllt war.  Auch hier war das Wasser richtig flach und überall schwammen kleine ganz weiche grüne Algen rum, was ich aber richtig ekelig fand und spätestens da schrieb Mara mich als völliges Stadtkind ab! Mara und Nicole hatten ihren Spass damit, aber ich versuchte den kleinen schlüpfrigen Scheißerchen, wie Hexe jetzt sagen würde, auszuweichen! Danach legten wir uns noch ein bisschen auf die Treppen und planten unsere Ausflüge und was wir in unserer Woche Urlaub noch alles machen wollen und dann hieß es auch schon wieder ab nach Hause!

Mara die sich mit MEINER Sonnencreme eingecremt hatte, machten sich Sorgen darüber, dass sie bestimmt einen Sonnenbrand haben würde, während ich meinte ach quatsch bestimmt nicht, solange saßen wir auch nicht inner Sonne. Kaum war ich aus dem Auto ausgestiegen und hatte in meinem Zimmer meine Sachen abgelegt, guckte in den Spiegel und sah nur ein feuerrotes Etwas. Ich war diejenige die sich einen ordentlichen Sonnenbrand auf den Schultern in auf dem Rücken eingefangen hatte. Frau Eickelmann mit ihren leicht roten Haaren und ihrer hellen Haut hielt es ja auch nicht für nötig sich gegen die australische Sonne zu schützen zu müssen. Bääm.. da war er dann. Ich also: Ok, schnell ein T-shirt anziehen, bevor mir meine Gastoma wieder einen Vortrag über Quennsland und die höchste Hautkrebsrate auf der ganzen Welt hält.

Naja, gebracht hat es auch ncihts. Sie haben es gesehen und haben total erschrocken reagiert! Caroline meinte sogar am nächsten Tag zu mir, dass Rob und sie darüber besorgt gewesen wären, dass ich nicht hätte arbeiten können, weil ich mir vielleicht einen Sonnenstich eingefangen hätte.. Hallo??? So schlimm war es jetzt nun auch wieder nicht! Aber das ist sie: Meine Gastfamilie. Immer ein bisschen überbesorgt. t

Mir ging es auf jeden Fall topfit am nächsten Tag, es tat halt nur ein bisschen weh wie ich zugeben muss. Jaja.. das nächste Mal creme ich mich dann auch wieder ein!

 

So das wars wohl erstmal: Ich bewundere alle Leser, die sich wirklich alle drei Blogs durchgelesen haben. Eigentlich denke ich jedes Mal: So das fasst du aber wirklich kurz und dann.. zack.. hab ich doch wieder ne ganze Seite voll! Gleichzeitig möchte ich mich aber auch für euer Interesse bedanken!

 

Viele liebe Grüße

Helena

Aprospos Wetter: Ich glaube die ersten drei Wochen nur Sonne die ich hier hatte, waren ein kleines Willkommensgeschenk. Danach fing das Wetter an wechselhafter zu werden, wenn auch immer noch viel Sonne zwischendurch, aber im Moment beten wir wieder für Sonne. Ich weiß nicht die wievielte Woche es nun ist aber seit mindestens vier Wochen regnet es, teilweise so stark, dass wir den TV lauter machen müssen und unser eigenes Wort kaum noch verstehen. Meine Gastoma meint immer das das total untypisch wäre, gerade für den September, weil der eigentlich der trockenste Monat wäre, aber nunja… Mittlerweile sagen die Wettervorhersagen auch, dass es zwar einen sehr heißen, aber auch sehr nassen Sommer geben soll.. Ja toll. Das bedeutet also sehr schwül. Juhuu ich freu mich! Außerdem prophezeit mir meine Family ja eh schon die ganze Zeit, dass ich jeden Tag in den Pool gehen werde, weil es so heiß ist und die Kinder nur in Nappies, also Pampers bzw. Windeln, rumlaufen werden, weil das reicht! Es sind nämlich dann immer so um die 35°C. Rob meinte es könnten sogar bis zu 40°C werden, aber Caroline meinte, dass wäre ein bisschen übertrieben. Naja, wir haben ja jetzt schon immer so um die 25°C und es ist bewölkt dabei. Wenn die Sonne richtig scheint wird es aber schon richtig heiß. Jetzt gerade ist es 7 uhr abends und es ist am Regnen ist es sind trotzdem noch 21°C.  Werde ich im Sommer dann also im Bikini arbeiten?? Besser nicht, ich will die Family ja nun auch nicht quälen ne… 😉

Aber wenn ich so weiter esse, dann kann ich den Bikini auch bald nicht mehr anziehen! Ja ich muss zugeben, ich habe etwas zugelegt.. Naja etwas ist gut! Es werden jetzt natürlich keine Zahlen genannt, aber das absolute Limit ist erreicht!!!! Und dass obwohl ich ins Fitnessstudio gehe, traurig aber wahr. Von wegen die Australier haben nichts ordentlich zu essen!  Quatsch mit Soße ist das, wieder mal im wahrsten Sinne des Wortes. Also erstens die haben auch auch genug FastFood Restaurants, z. B.: Mc Donalds, Red Rooster, Kentucky Fried Chicken, Subway, Hungry Jacks. Hungry Jacks ist Burger King, die durften sich aber nicht so nennen, weil Mc Donalds als erstes in Australien war und sich sofort die Rechte an dem Namen gekrallt hat und so musste Burger King unter nem anderen Namen ins Land einreisen!

Dann haben sie auch viele Donat und Smoothies Ketten wie Wendy’s, Dreamy Donat oder Boost.

Boost ist genial. Ich hab schon so eine Karte, mit der man Punkte sammeln kann oder so. Ehrlich gesagt weiß ich es gar nicht so genau. Aber die Fruchtsmoothies sind absolute Weltklasse. Sowas fehlt echt noch in Deutschland. Ansonsten gibt es hier natürlich auch Starbucks, aber auch the Coffee Club und Gloria Jean’s Coffee und ein paar andere.

Was das Essen zu Hause angeht, ist Vielfältigkeit auch sehr groß geschrieben.

Wie essen jeden Tag anders: Heute chinesisch, morgen mongolisch, übermorgen mexikanisch und dann doch wieder australisch oder englisch. Also man kann nicht richtig sagen, dass es ein typisches australisches Essen gibt. Glaube ich zumindest. Viele Australier essen viel Sushi, was vielleicht daran liegt, dass japanisches und chinesisches Essen ein bisschen mehr verbreitet ist hier in Australien, weil es „relativ“ nah liegt. Was ich echt gerne sind Reisnudeln mit Huhn und Gemüse gebraten. Das ist echt lecker, wenn es heiß aus der Pfanne kommt. Leider wird es aber meistens schon eher gekocht und abends nur noch aufgewärmt. So wie mit fast jedem anderen Essen auch. Das ist was, was mich ehrlich gesagt ein bisschen nervt!

Ich hab dann mal versucht ein Wink mit dem Zaunpfahl gegeben, als ich mit der Oma GoldCoast gesprochen habe und meinte, dass wir das in Deutschland sofort essen würden, wenn wir es gekocht hätten, aber sie meinte dann ja das würden wahrscheinlich viele machen, aber sie hat das gerne, wenn das dann schon alles fertig ist! Super! Deswegen steht sie dann manchmal morgens um zehn schon inner Küche und bereitet das Dinner vor, was wir dann erst um 8 oder 9 Uhr abends essen. Ja lecker… Überhaupt finde ich das viel zu spät wie wir essen. Der Tag ist dann viel zu lang und man fängt an, irgend nen Scheiß zu essen und davon dann viel zu viel. Ich versuchs jetzt mal mit „Wenn-ich-Hunger-habe-esse-ich-ganz-viel-Obst“. Mal gucken wie das klappt.

Wenn wir mexikanisch essen, essen wir Tacos. Die sind auch richtig genial. Harte oder weiche Wraps mit Mince und refried Beans. Also Gehacktes mit gepantschten Bohnen oder so. Obwohl ich beides eigentlich nicht gerne mag ist das echt der Hit. Ich liebe es!

Allgemein mag ich hier das Gehackte mehr als in Deutschland. Sorry Mama, obwohl ich glaub eh nicht dass es am Kochen liegt.

Es gibt aber auch ganz oft Pork. Dann holt Rob son Schweinebraten und macht den auf seinem BBQ fertig! Eigentlich voll das große Essen, wir würden das in Deutschland vielleicht für Weihnacht oder so machen, aber hier haben wir das schon so zwei, dreimal im Monat!

Was ich auch gerne esse ich Tuna with white Sauce. Thunfisch mit einer einfach weißen Soße, die wir selber machen und dann je nach Wahl mit Gemüse oder auch nicht! Das ist lecker! Da könnte ich mich auch reinlegen. Das bekommt Toby auch ganz oft. Dann muss ich mich immer zusammen reißen, dass ich ihm das nicht wegesse. 😉

Bis jetzt hab ich eigentlich alles gegessen, was gekocht wurde und das meiste mag ich auch. Was ich nicht so gerne esse ist Thai. Das sieht auch nie so lecker aus. Wenn wir das essen, bestellen wir das und dann esse ich davon nur die gebratenen Nudeln. Das andere ist schon wirrwarr und man kann nicht richtig erkennen, was da genau drin ist und es riecht auch ein bisschen komisch.

Zum Lunch esse ich immer ein Sandwich: Zwei „Brotscheiben“, was man hier so Brot nennen kann, ne, Käse und Schinken drauf und dazwischen ne Lage Advocado. That’s the Best!!!  Morgens esse ich immer ganz normal Müsli, wie in Deutschland auch, mit den baked beans, die Caroline und Toby immer zum Frühstück futtern, kann und will ich mich auch nicht anfreunden!

Was ich ein bisschen vermisse ist das italienische Essen hier! Pizza et Pasta. Da mein Gastvater nicht wirklich auf Nudeln steht und noch viel weniger auf Fast Food, essen wir es auch so gut wie nie! Dabei esse ich es zu Hause fast nur! Naja wenn ich dann mal ein Wochenende alleine bin, wird es ein Nudel-Wochenende!

Alles im allem ist es einfacher ein paar Kilos zuzulegen, als ein paar zu verlieren zumindest bis jetzt. Aber Caroline meinte zu mir, dass ich im Sommer soviel schwitzen würde, sodass ich automatisch ein paar Kilos verlieren würde. Das ist jetzt also mein Zipfel Hoffnung an das ich mich klammer!

 

Dieses war der zweite Streich, doch der Dritte folgt so gleich!

An alle eifrigen Leser: durchhalten es kommt nur noch ein Blog! Aber ich dachte mir besser ist es sie zu splitten, alleine diese Texte sind ja schon lang genug!

 

Halli Hallo

Ja ein bisschen hab ich wieder was erlebt in Australien! So war ich zum Beispiel letzte Woche Montag das erste Mal in New South Wales auf dem Mt. Tamborine und bin durch einen Nationalpark gelaufen! Zusammen mit einem Freund, der auch aus Deutschland kommt (Seppel, für alle die ihn kennen ;)) habe ich mich mit dem Auto ca. zwei Stunden in Richtung Süden begeben.

Das hört sich irgendwie an als wäre ich voll weit weggewesen… zwei Stunden Autofahrt und dann auch noch in NSW.. aber in Australien ist das gar nichts.

Ganz am Anfang als Rob mich fragte ob Mara (das andere Au Pair) weit weg wohnen würde in Deutschland, hat mich sogar ausgelacht als ich gesagt hab, dass man schon so drei bis vier Stunden fahren müsste. Für Deutschland ist das nämlich schon weit von Soest bis nach Hamburg zu fahren. Ich glaub aber wenn ich aus Australien wieder da bin, ist es auch für mich nicht mehr weit!

Auf jeden Fall sind wir dann dahin gefahren und ein bisschen durch den Knoll Nationalpark gewandert! Das war richtig interessant, weil wir sind erst ganz lange diesen Berg hochgefahren und bevor wir richtig ankamen, hat wir teilweise schon einen richtig guten und schönen Blick auf Surfers Paradise und auf der anderen Seite einfach in ein schönes Tal und dann sind wir ein bisschen weiter gefahren, an ein paar Häusern, Shops, Cafès und sogar Tankstellen vorbei und als wir dann auf den Parkplatz gefahren, wo wir unseren „Rundgang“ gestartet haben, war es schon total waldig. Im Nationalpark selber stand man dann im wahrsten Sinne des Wortes mitten im Wald. Es fühlte sich ein wie ein Regenwald, nur nicht ganz so tropisch, aber wunderschön. Kaum waren wir etwas weiter im Wald konnte man sich gar nicht vorstellen, dass wir für fünf Minuten noch an Häusern und Tankstellen vorbeigefahren sind.

Man konnte nichts hören bis auf ein paar Vögel, die durch die Bäume flogen und ab und zu trafen wir auch einen „Bush Turkey“, wilde Truthähne.

In der Mitte von unserem Rundtrip, konnten wir dann den Cameron Wasserfall sehen und von unserem Lookout aus, sah es echt aus wie im Urwald. Ich hab die ganze Zeit auf Tarzan gewartet, der sich gleich von einer Liane zur nächsten schwingt.

Das war wirklich das absolute Gegenteil zum alltäglichen Stadtleben. Unser Lunch haben wir dann auf einer Bank gefuttert, von der man Brisbane ganz am Ende vom Horizont, so gerade eben erkennen konnte.

Bevor wir gefahren sind haben wir noch einen Kookaburra gesehen. Das ist der Vogel der mich manchmal morgens um 5 Uhr morgens schon wach macht, weil der so laut schreien kann. Deswegen verspüre ich vielleicht auch eine ganz kleine Abneigung gegen dieser Vie.. eh Vögel.

Auf dem Rückweg durfte ich sogar ein kleines Stück fahren, was mich tierisch gefreut hat, weil meine Family in dem Punkt echt nicht so richtig aus dem A… kommt um es mal auf Deutsch zu sagen. Ich mein ich bin ja immerhin schon einmal davor mit Rob gefahren, aber ich glaub der hat fand das irgendwie nicht so gut, wie ich gefahren bin.. Nun ja der hat mich auch voll nervös gemacht, so wie der neben mir saß. Der meinte vorher auch die ganze Zeit, ja nee und wir müssen das langsam angehen mit der anderen Straßenseite und so und du musst dich daran gewöhnen… Ich mein gut, komisch wars schon als ich das erste mal dann auch gefahren bin, das hab ich natürlich nicht zugegeben, aber hallo??? Es war ja schließlich auch nicht so, dass ich das Autofahren neu lernen musste. Alle anderen Au Pairs wurden in sogar ihrer Jetlag- Zeit ins Auto gesetzt und in die Stadt gelotzt. Und ich meine es wird auch nicht besser, wenn ich erstmal ne ewig lange Zeit gar kein Auto bewege und dann auch noch ein automatik- Auto fahren soll. Ich mein das war nicht besonderes schwer aber trotzdem. Naja bis heute bin ich dann doch schon ganze zwei mal gefahren, aber auf der Versicherung bin ich auch noch nicht drauf. Es dauert hier halt alles so seine Zeit. So wie das mit allen anderen Sachen nun mal auch ist. Ich hatte zwar vorher schon gehört, dass die Australier nach dem Motto „komm ich heut nicht komm ich morgen“ leben aber das es so krass ist, hätte ich auch nicht gedacht. Dann haben sie so Mittwochs oder Donnerstags endlich mal ihr Wochenende geplant, da wird das den nächsten Tag komplett umgeschmissen. Oder es wird gesagt, dass wir morgen dies und das machen und dann klappt das aber doch nicht und es wird einfach auf den nächsten Tag verschoben und wenn es dann nicht klappt dann halt eben auf den Tag darauf oder auf nächste Woche… Man muss also sehr flexibel sein. Andererseits sind sie mit mir auch sehr flexibel, was wiederum sehr gut ist. Ich hab es bis jetzt noch nicht groß in Anspruch genommen, aber ich hoffe, dass ich es ein wenig nutzen kann, wenn ich reisen möchte!

Hier ein Beispiel: Im TV hatte ich gesehen, dass Jetstar viele billige Flüge nach Sydney oder Newcastle hat für 70 oder 80$. Das ist zwar überhaupt nicht zu vergleichen mit Europa, wo man manchmal schon ab 20 oder 30€ fliegen kann, aber für Australien ist es echt günstig.

Da meinte Caroline sofort zu mir: Ohh, du solltest für ein langes Wochenende nach Sydney gehen! Damit hat sie mich total überrollt… das war spontan! Ich meinte dann, das ich mal gucken müsste, weil alleine hätte ich irgenwie auch nicht soviel Lust!

Krass oder? Aber wie gesagt sie sind sehr flexibel.

Überhaupt sind alle Australier viel gelassener und haben mehr Zeit beim Arbeiten. Das Personal egal aus welchem Bereich ist so was von freundlich, dass kann man sich in Deutschland gar nicht vorstellen. Immer wenn man einen Laden betritt und sei es nur ein Kiosk wird man gefragt, wie es einem geht und manchmal fragen sie sogar wie der Tag bis dahin war und was man so gemacht hat. Wenn du nur sagst, dass es dir gut geht, dann lächeln sie dich nett an, aber wenn du richtig erzählst was du heute alles schon gemacht hast, bist du sofort in ein Gespräch verwickelt. Das ist echt lustig.  Aber auch die Leute auf der Straße quatschen dich einfach an. Heute hat uns erst wieder eine Frau angequatscht als ich mit Caroline und den Kindern unterwegs war und du geratest fast immer in einen Smalltalk.

Wir Au Pairs werden natürlich meistens gefragt, wo unser Akzent her kommt, aber wenn wir dann sagen aus Deutschland, dann sind sie immer total begeistert und fragen woher wir genau kommen und die meisten kennen auch Köln. Wenn ich Dortmund sage, wird es aber dann doch meistens etwas zu spezifisch.

Ich habe noch nie irgendwie erlebt, dass ich blöd angemacht worden bin, die Australier sind alle sehr hilfsbereit und sogar die Busfahrer können einem immer weiter helfen und wissen mit welcher Linie ich fahren muss, wenn ich irgendwo hin will und sie nehmen sich auch Zeit, wenn ich es nicht sofort auf Anhieb verstanden habe.

Aber zurück zum Mt. Tamborine: Ich bin dann auf dem Rückweg gefahren und Seppel hatte auch eine sehr aufregende Fahrt mit mir! Als wir nämlich über eine Ampel gefahren sind, hab ich links den Bordstein mitgenommen, also wo Seppel dann saß und dann hat das Auto ein wenig nach Links gezogen und ich musste gegenlenken und Seppel stand die Todesangst in Gesicht geschrieben! Es ist nichts passiert und ich bin auch noch ein ganzes Stück weitergefahren, bevor wir wieder gewechselt haben, aber obwohl wir uns beide so erschrocken haben musste ich doch so lachen! Ich muss sogar jetzt noch lachen, wo ich darüber schreibe! 😀 Ich glaube wenn ich mit Caroline oder Rob gefahren wäre, hätte ich wahrscheinlich angefangen zu heulen und ich hätte freiwillig wieder getauscht, deswegen war ich ganz froh, dass mir das mit Seppel passiert ist… Da musste ich nämlich erstmal 5 Minuten nur lachen.  Vor allem, weil er mir vorher erzählt hat, dass das Auto zwar angemeldet ist, aber nicht versichert und dass er das Biest nicht jedem anvertraut. Wahrscheinlich hat er sich auch danach gefragt warum er das überhaupt gemacht hat, aber in Endeffekt war es sehr lustig! Danach waren wir auch wieder wach! 😉 Vor der Autobahn haben wir aber dann doch wieder gewechselt!

Das war auch ganz gut, so konnte ich nämlich einen der schönsten Sonnenuntergänge überhaupt genießen mit einem so tief roten Himmel wie man es sich kaum vorstellen kann. Leider hab ich meine Kamera in dem Moment nicht gefunden und konnte kein Foto machen.

Dann fing es an zu regnen und ich war froh, dass ich nicht mehr am Fahren war.

Mit dem Wetter hatten wir echt Glück, es fing erst auf dem Rückweg an zu regnen, den ganzen Tag hatten wir Sonne und blauen Himmel und es war richtig warm.

 

Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen: Dieses war der erste Streich, doch der Zweite folgt so gleich!

Halli Hallo,

Mein Wochenende war komisch, aber auch irgendwie richtig gut!

Caroline erzählte mir irgendwann in der Woche, dass sie am Wochenende zu der Oma an die Gold Coast fahren würden und fragte mich dann, ob ich ein Problem damit hätte allein zu Hause zu bleiben. Das fand ich ein bisschen komisch, weil ich bis jetzt die Gold Coast auch noch nicht gesehen habe bzw. noch nicht bei der Oma zu Hause war und eigentlich dachte, sie würden mich dann bei ihrem ersten Besuch mitnehmen um es mir zu zeigen. Nun ja, einen Grund warum sie mich nicht mitnehmen, haben sie mir dann auch nicht genannt und ich dachte nur so: hä? Aber egal. Vielleicht war es ja auch besser, so denn sonst hätte ich nicht das erlebt, was ich erlebt habe.

Nachdem meine Family dann also am Freitagnachmittag gefahren ist, war ich ganz alleine zu Hause, ausgenommen von den drei Katzen und dem Hund.

Freitagabend bin ich dann mit Nicole ins Kino gegangen, bevor sie am Samstag nach Stradbroke Island gefahren ist. Mara konnte leider nicht, weil sie arbeiten war und auch sie wollte übers Wochenende wegfahren. Das hatte mich schon geärgert, weil ich gar nicht wusste, was ich machen sollte, wenn ich so ganz alleine bin.

Wir also in den Film „Tommorrow when the war began“, ein australischer Film, da gibt es auch sieben Bücher zu, und bevor der Film angefangen hat haben wir die Christin kennengelernt. Christin ist seit ca. zwei Wochen hier und macht Work and Travel. Sie wohnt derzeit bei einem Freund und ist noch auf der Suche nach Arbeit. Sie sprach uns an, weil sie gehört hatte, dass wir deutsch gesprochen haben und so kamen wir dann ins Gespräch.

Sie meinte dann, dass sie auch Facebook hätte und am nächsten Tag hab ich sie auch sofort erstmal gesucht!

Der Film war übrigens total gut, ich bin am überlegen ob ich die Bücher anfange…

Auf jeden Fall hab ich an nächsten Tag mit Christin ein bisschen gechattet und da sie am Abend auch noch nichts vor hatte, haben wir beschlossen zusammen rauszugehen.

In the Valley sind ganz viele Kneipen, Pubs und Discos auf einem Fleck und ein richtig guter Ort um einfach mal rauszugehen um sich gemütlich einen zu trinken und Football zu gucken oder um ein bisschen Party zu machen. Wir haben unseren Abend als einen Mix aus beidem gestaltet. Aber es war richtig gut! Es tat richtig gut, mal wieder unter Leute zu kommen und laute Musik zu hören die in den Ohren dröhnt.

Deshalb hab ich mich auch nicht so ums Geld gescherrt, das ich dabei auf den Kopf gehauen hab. Sage und schreibe $100 für den Abend. Ich mein gut das sind ungefähr 72 € aber selbst soviel gebe ich nie aus, wenn ich in Deutschland raus gehe.. da bin ich immer viel zu geizig zu.. Da gebe ich vielleicht 50 € aus, Taxi inbegriffen ;). Naja aber wenn eine Falsche Bier 0,33l auch $8 kostet, dann brauch man sich ja auch nicht wundern. Und der Long Island Icetea $15. Ach was kost die Welt..  ja ok beim nächsten Mal nehm ich dann ne kleine Cola. Caroline meinte dann so zu mir, das günstigste was man kriegen könnte, wäre frisch gezapftes Bier.. Die sind komisch die Australier.. Frisch gezapftes?? Da muss man bei uns noch mehr Geld für hinlegen, aber genauso ist es mit den Autos auch.. die fahren alle Automatik und wenn die ne Manuell schalten wollen, dann müssen die dafür noch mehr Geld blechen.. crazy people..

Ja auf jeden Fall haben wir viel Alkohol getrunken, viel getanzt, viel Spass gehabt! Und das krasseste: Wir waren im Gay Club… Christin meinte, den müsste sie mir unbedingt mal zeigen! Wir also darein. Eigentlich wars ganz lustig. Ich hätte gedacht, dass da jetzt echt nur Lesben und Schwulenpärchen rumlaufen, aber es ging eigentlich. Wir haben dann zu ganz viel 80er und 90er Musik getanzt; warum auch immer; und haben dann nen Typen kennengelernt, den Daryl, der meinte er könnte uns Surfen beibringen. Ich wollte eigentlich nur von ihm wissen, ob er wüsste, wo man das günstig machen könnte, aber er meinte er könnte uns das auch so zeigen, wenn wir wollten. Auf jeden fall könnten wir uns bei ihm melden. Haben wir bis jetzt noch nicht gemacht, aber wäre für uns echt praktisch, nach diesem Abend hab ich nämlich Geld für gar nichts mehr und muss erstmal wieder sparen. 😉

So gegen 5 Uhr morgens, wollte der Club dann schließen und wir hatten mega Hunger, also ab nach Mecces und noch schön nen Burger reingehauen! Das tat gut! Während wir gegessen haben, konnten wir dann auch schon der Sonne beim Aufgehen zugucken.. krass ich weiß nicht, wann ich das letzte mal im hellen nach Hause gegangen bin!

Dann haben wir uns jeder ein Taxi geschnappt und sind nach Hause gefahren. Ich hätte auf die nächste Fähre warten können, aber ich war echt zu faul und hundemüde und wollte nur noch vor der Haustür aussteigen und ins Bett fallen.

Auf der Story Bridge konnte ich dann ein schönes, leider unscharfes Bild vom Sonnenaufgang machen.

Zu Hause war ich dann gegen 6 Uhr morgens und das einzige was ich gedacht hab war: waooh, bist du überhaupt schon mal so spät/ früh nach Hause gekommen?

 

Übrigens zum Wetter: Die letzten Tage ist es hier nur am Regnen, aber trotzdem sehr warm. Das macht die Luft sehr schwül. Aber es ist erstmal vorbei mit dem sonnigen Australien.

Gestern dachte ich, die Welt würde untergehen.. geregnet wie aus Eimern und noch gedonnert dazu. Die Kiddis haben aber geschlafen wie Steine. Dann kann es ruhig öfter so schütten, wenn sie dann immer so gut schlafen. 😉

 

Viele liebe Grüße

 

Helena

Hi there,

Am Freitag war ich mit Mara und Nicole Koalas knuddeln und Kängaroos füttern in Lone Pine! Das war wahnsinnig toll! Super interessant. Ich hatte das erste mal das Gefühl so richtig was erlebt zu haben.

Es fing schon super an für uns drei! Nicole und ich sind mit dem Bus zu Lone Pine gefahren und haben da Mara getroffen! Als wir zusammen zur Kasse gegangen sind haben wir gefragt, ob wir Rabatt bekommen, weil wir Schülerausweise haben. Das hat sogar geklappt! Zwei deutsche und ein amerikanischer Schülerausweis und alle drei schon abgelaufen ;). Statt  $30 nur noch $ 22.50. Da haben wir uns schon das erste mal gefreut..

Dann kamen wir in den Park und als wir unseren ersten Koala entdeckten, mussten wir ihn natürlich von allen Seiten fotografieren. Wer weiß, wann wir den nächsten sehen würden!.. Wir wussten ja nicht dass wir soviele sehen würden!

Dann kamen wir zu der Stelle, wo wir mit den Koalas zusammen Fotos machen konnten. Das mussten wir natürlich sofort machen! Die Fotos sind auch echt gut geworden! Es gibt einen Link, wo man das "professionelle Foto"  für 60 Tage angucken kann, aber wir haben natürlich auch mit unseren eigenen Kameras Fotos gemacht!

Leider kann man sich den Link nicht angucken, hab ich gerade festgestellt.. warum auch immer.. da muss ich nochmal nachforschen.

Danach  haben wir die Rainbow Lorikeets gefüttert. Die waren vielleicht laut!.. Total am kreischen, aber war sehr lustig wie sich alle auf unsere Köpfe und ihr Futter gestürzt haben. Diese Vögel sitzen übrigens auch bei uns im Garten.

Aber auch die Kängerus durften nicht fehlen! Die waren vielleicht zahm, aber das kann man ja auch auf den Bildern sehen. Die haben sich überhaupt nicht an den Besuchern gestört. Aber die sind auch nicht zu uns gekommen, um sich ihr Futter abzuholen, die haben schön gewartet, bis wir zu denen kamen. Die wussten schon ganz genau wie das funktioniert! Eigentlich sind das gar keine Kängerus, das sind Wallabies, die sind nämlich alle recht klein. Aber wir haben auch richtige Kängerus. Das eine was so aussieht als würde es grad sterben, dass war ein Kängeru.

 Natürlich haben wir uns auch gebildet. Wir haben uns die Präsentation über die Koalas und die Kängerus angehört und die waren sogar richtig interessant. Jetzt weiß ich zum Beispiel, dass die Koalas eigentlich überhaupt gar keine Energie haben, weil die nur ihre Eukalyptusblätter fressen, welche sie aber sehr lieben und dass sie 18- 20 Stunden am Tag schlafen und den Rest mit Essen verbringen. So ein Leben müsste man haben!

Außerdem haben wir noch kurz in die Präsentation der Schlange und des Schnabeltiers reingehorcht.

Wir hatten sogar das Glück, dass sich ein Pfau in seiner vollen Pracht gezeigt hat.

 Also Lone Pine kann ich nur weiterempfehlen.

 

Viele liebe Grüße 

Helena

Hi there from Brisbane again,

Mir geht es gut, ich genieße meine Zeit immer noch durch und durch in Australien und Au Pairs in Brisbane scheinen hier aus dem Boden zu schießen. 

Nach meinem Whalewatching- Trip habe ich mich am Sonntag mit Ino getroffen, die auch erst seit zwei Wochen hier ist und am letzten Mittwoch haben Mara und ich uns mit Jenny getroffen, die schon seit 4 Monaten in Brisbane ist und ganz bei mir in der Nähe wohnt.

Am Samstag waren wir 6 Mädels, alles Au Pairs, zusammen auf einem Trip zum Mt Coot- tha unterwegs. Das ist ein Berg der gar nicht mal soweit enfernt von der Innenstadt ist, auch nicht sonderlich hoch, von dem man aber einen wunderschönen Blick auf ganz Brisbane und Umgebung hat. Wir konnten sogar die Moreton Island sehen!.. 

Also Nicole, sie wohnt in Bulimba, der Nachbarort von Balmoral, wo ich wohne, und ich sind zusammen gestartet und haben die Ferry in die Stadt genommen, wo wir die anderen drei Mädels getroffen haben. Jenny, Ino und Natalie. Natalie und Nicole sind beide erst seit einer Woche hier, waren aber sehr ausflugsfreudig und wollten was mit uns unternehmen. Zusammen sind wir dann mit dem Bus zum Mt Coot-tha Lookout gefahren, wo wir Mara getroffen haben, die mit dem Auto kam.

Am Lookout selbst konnte man nicht besonders viel machen, es gab ein Cafe und einen Souvenir- Shop und den Blick. Das reichte uns sechs Mädels aber, denn wir hatten viel zu quatschen. Wie es in den anderen Familien so aussieht, wie es einem hier so gefällt und was für Pläne man noch hat.

Nach einer Fotosession von jedem und allen zusammen, haben wir uns dann entschlossen noch ein wenig durch den Botanischen Garten zu schlendern. Viele verschiedene und wirklich interessante Pflanzen, die man zusammen mit dem supergutem Wetter nur genießen konnte!!

Als wir dann versucht haben ein Foto von uns allen zumachen, mit Selbstauslöser (es war grad keiner in der Nähe, den wir hätten fragen können) ist leider Maras Kamera kaputt gegangen!.. Display im A****. An dieser Stelle bitte ich um eine Schweigeminute ;).. ohne Kamera in Australien.. das ist wie Jogi Löw ohne Nutella für seine Jungs!

Aber Gott sei Dank, Mara war ganz schlau und hat sich auf youtube angeguckt wie man das selber wieder reparieren kann und hat sich ein Display bestellt!–> good luck!

Es war wirklich interessant sich mit den Mädels zu treffen, weil wir echt Spass hatten und germerkt haben, dass wir echt alle ähnliche Pläne haben für Australien, was wir noch sehen wollen und wo wir noch hin wollen!

Mara und ich machen auch erstmal eine TimTam/Coffee- Session, bei der wir all unsere Ausflüge planen und uns Städtetouren überlegen. 

TimTams sind typische australische Schokoplätzchen die es mit Vollmilch, Zartbitter, Weißer Schokolade und Pfefferminz gibt. Richtig lecker!!

 

Letzte Woche Mittwoch hab ich mich im Fitnessstudio angemeldet. Jetzt heißt es ran an den Speck! Ich habe einen Ausgleich gesucht, weil ich ja meistens mit meinem kleinen zu Hause sitze oder in den Park gehe, was aber für mich nicht wirklich anstrengend oder auslastend ist. Im Fitnessstudio hab ich da aber genau das Richtige gefunden! Naja es macht mir zumindest bis jetzt noch Spass dahinzugehen! 😉 Ich versuche auf jeden Fall alle zwei Tage dahin zu gehen!

 

Caroline ist schon wieder im Krankenhaus.  Sie hatte immer noch Schmerzen in ihrer Narbe und das lag wahrscheinlich daran, dass sie sich nicht genug ausgeruht hatte und zuwenig geschlafen hatte. Sie ist jetzt also quasi zum Schlafen ins Krankenhaus gegangen! Das war letzten Freitag.. und sie kommt erst diesen Sonntag wieder raus! Hoffe ich zumindest! Ich vermisse die beiden ganz schön, Lucy ist auch mit im Krankenhaus, wegen Stillen und ich bin hier nämlich schon wieder von Omas umzingelt. Gut, dass die eine Oma jetzt erstmal in die Türkei geflogen ist, sonst würde die nämlich gar kein Urlaub bekommen. Dafür schläft jetzt die andere Oma immer hier.. also bis Sonntag wohl. Aber dafür bin ich auch ein bisschen neidisch auf die andere Oma. Die ist jetzt in der Türkei!.. Ich mein.. das ist Europa.. das ist gar nicht soweit von mir zu Hause entfernt, im Gegensatz zu Australien! Ach ja so ist das alles hier!

Ich hoffe, dass ich am Wochenende endlich meine "Fahrstunde" erhalte, obwohl, wenn Caroline noch immer im Krankenhaus ist, dann weiß ich nicht ob es was wird! Nach sieben Wochen sollte man meinen, dass man doch so langsam mal Auto fahren könnte oder? Ach ja und auf mein Handy warte ich auch immer noch! Aber Rob meinte das wäre sein bester Freund von dem er es kriegen würde und wenn der sagen würde er gibt es ihm, dann würde er es ihm auch geben! Ja dann warten wir mal ab!

Soo das wars erstmal wieder! 

Viele liebe sonnige und warme Grüße ins verregnete Deutschland

Helena