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Im letzten Jahr hatte Wernutopia ein Schild als Erkennungszeichen. Schön gemacht, aber leider mit Jahreszahl, sodass es in diesem Jahr nicht noch einmal verwendet werden konnte.

 

2009

 

Was tun? Warum eigentlich nicht eine Fahne, die in jedem Jahr verwendet werden kann? Während der Planungsphase wurde diese Idee geboren, aber niemand war bereit im Vorfeld die Gestaltung übernehmen, wohl auch, weil man nicht ohne die BewohnerInnen von Wernutopia an Werk gehen wollte. Die Fahne wurde gekauft, aber die Gestaltung sollte von Kindern übernommen werden. So war die Fahne auch einer der ersten Aufträge den die Druckerei und Werbeagentur von Wernutopia ausführte. Bunt sollte sie werden und das Wappen von Werne musste enthalten sein. Was nach kurzer Beratung des Druckereiteams schließlich entstand ist nun weithin sichtbar an der Front des Jugendheims Rapunzel zu sehen.

 

Fahne

 

Und weil sie so schön geworden ist, hat sich die Redaktion der Zeitung von Wernutopia entschlossen das Motiv als Logo für die Titelseite zu übernehmen. Auch dieses Logo wird in den nächsten Jahren ebenso wie die Fahne beibehalten, so ist ein hoher Wiedererkennungswert garantiert.

 

Logo

 

Gremlins

Wer kennt sie nicht, diese kleinen eigentlich recht putzigen Gesellen, die allerdings auch zuweilen die Technik gehörig durcheinander bringen können. Auch in Wernutopia scheint es den einen oder anderen zu geben. Anders können sich die Redakteure der „Wernutopia Nachrichten“ nicht erklären warum wir gerade über das Wochenende keinen Zugriff auf unser Bildmaterial haben. So müssen die folgenden Artikel ohne Bilder auskommen. Die werden aber nachgeliefert. Versprochen!

 

Bei der Zeitung

Heute war unsere Zeitungstruppe zu Besuch beim Westfälischen Anzeiger. Der Westfälische Anzeiger ist gar nicht so groß, die Redaktion sieht wie ein Büro aus. Es gibt viele Computer und viele Schränke. Die Zeitung muss von Morgens bis Abends bearbeitet werden. Es gibt 11 Mitarbeiter, in Werne. Sie haben auf dem Computer viele Programme womit sie die Zeitung bearbeiten. Danach wird die Zeitung gedruckt. Am Morgen ist sie meistens fertig und wird ausgeliefert. So machen sie es jeden Tag, niemandem wird dort langweilig. Die Zeitung erscheint von Montags-Samstags. Die Zeitung ist 188 Jahre alt. Es gibt verschiedene Zeitungen. In Werne gibt es z.B die „Ruhr Nachrichten“, den „Westfälischer Anzeiger“. Die Zeitung macht sehr viel Spaß.

Von Jasmin und Rebecca

 

Super Stimmung in Wernutopia

 

Der Stadtrat von Wernutopia will genau Bescheid wissen über die Probleme der Stadt. Bürgermeister Simon und seine Kollegen wollen erfahren, wie es ihren Mitbürgern in der Kinderstadt geht. Darum haben sie gemeinsam mit den Wernutopia Nachrichten eine Umfrage gestartet, bei der 30 Kinder mitgemacht haben.

Insgesamt ist die Stimmung in Wernutopia super: 23 Kinder sagten, es gefällt ihnen „sehr gut“ in der Kinderstadt.

Auch die Ausflüge finden die Bürger eins-a: 21 sagten über die Ausflüge: „Es war toll“

Nicht so gut kommt das Essen an: Nur 13 Befragte fanden es toll, 17 sagten: „Es ist ok.“

Wenig Freunde hat das Fliegerlied, das in Wernutopia jeden Morgen gespielt wird. Viele Kinder wünschen sich ein neues Begrüßungslied und der Rat hat versprochen, das Lied zu ändern. Vorschläge für ein neues Lied sind „Disco Pogo“, „Monster“, „Hol das Lasso raus“ und „Lady Gaga“.

 

Für die Zukunft wünschen sich die Kids neue Berufe: Postbote, Bademeister und Eismann wären schön. Auch ein Zirkus würde Wernutopia gut tun.

Was wegen einem Regen passieren kann

Die Maler mussten wegen des Regens unter das Dach umziehen.

Die Leute vom Zelt sind mit den Kindern in die Turnhalle der Uhlandschule gegangen und haben

Fußball im Trockenen gespielt.

Die Kinder mussten einen Tisch in die Hütte stellen: „das war schwer“, meinten sie, aber die Hütte gehörte schließlich zum Sportcenter.

Die Leute vom Führerschein mussten die Fahrbahn neu malen.

Im Sandkasten

Das Wetter hat auch sein Gutes: Es ist viel leichter, mit nassem Sand, Sandburgen zu bauen.

Morgen soll es aufhören zu regnen, blauen Himmel bekommen wir in Wernutopia auch nicht zu sehen. Die Temperaturen liegen unter der Wolkendecke um die 20 Grad.

Die Bäckerei

Die Kinder haben Spaß beim Backen. Sie kneten und matschen mit dem Teich. Heute gibt es Schokoladenkuchen vom Blech. Der Teich war dunkelbraun, manche Stellen hatten noch die Farbe der Magarine, bevor sie richtig durchgeknetet waren. Die Bäckerei gehört zu den Läden in Wernutopia, in denen man noch eine kleine Schweinerei veranstalten dürfen. Zwischendurch dürfen die Kinder auch naschen.

Das Rezept für diese Leckerei:

Schokoladenkuchen vom Blech:

Zutaten:

250g weiche Magarine

250g Zucker

4 große Eier

75g Stärkemehl

225g Mehl

50g Kakaopulver

1 Päckchen Backpulver

(In der Wernutopia Bäckerei werden viel mehr von den zutaten verwendet – es müssen schließlich auch mehr Kinder essen.)

Zubereitung:

Alle Zutaten vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im Ofen bei 175 Grad ca. 15 bis 20 Minuten backen.

Von Hanna und Lea

 

Wernutopias Gesetze

§1

Alles, was anderen Kindern wehtun kann, ist verboten.

§2

Dazu zählen auch Beleidigungen.

§3

Jeder Bürger hat dafür zu sorgen, dass Wernutopia sauber bleibt.

§4

Jeder Bürger von Wernutopia hat darauf zu achten, dass nichts kaputt geht.

§5

Wer diese Paragraphen missachtet, hat mit einer Strafe zu rechnen. Die Höhe der Strafe verhängt der Stadtrat.

Besuch von Politikern

Gestern den 22.07.2010 um 14:00 -14:30Uhr besuchten unsere Stadt Wernutopia die Politiker Rainer Schmelzer und Lars Hübchen. Sie setzeten sich mit dem Stadtrad in unser Cafe. Wir, die Reporter Lavinia und Fabian, von der Zeitung waren live dabei:

Macht ihnen ihre Arbeit Spaß?
Ja, sie macht mir Spaß.
 
Wie sind sie auf Wernutopia aufmerksam geworden?
Es ist ein Standard Termin für mich.

Was machen sie so als Politiker?
Ich mache Gesetze z.B. für die Schule!

Gefällt es ihnen hier in Wernutopia?
Ja,weil alle Kinder das Leben spielerisch  kennen lernen.

Wussten sie schon als Kind, was sie einmal werden wollten?
Nein, erst wollte ich lange Zeit Koch werden, habe mich aber dann für die Politik  entschieden.

Nachdem wir unser Interview beendet hatten, gab es noch eine kleine Überraschung: Die Politiker hatten für Wernutopia  Spielzeug mitgebracht!
Damit ging es nun auf  den Hof, wo  das Spielzeug auch  gleich ausprobiert wurde.

Von Fabian und Lavinia

Nähwerkstatt
Die Taschen werden mit Nähmaschinen genäht. Dabei halfen uns Ute, Tanja und Claudia. Den Stoff für die Taschen konnten wir uns selber aussuchen. Auch das Muster für die Henkel durften wir aussuchen. Manche konnten auch selbst mit der Maschine nähen. Anderen wurde geholfen. Außerdem konnten Knöpfe und Blumen mit der Hand angenäht werden. Am schwierigsten war das Zickzack nähen weil wir da genau auf einer Linie bleiben musten.
Das Nähen hat uns sehr viel Spaß gemacht!
Von Nicola, Madeleine, Marica

Das Tanzstudio. Jetzt wird’s spaßig

Das Tanzstudio leiten Judith und Tini mit 9 Kinder.
Sie lernen gerade den Tanz zu dem Lied Waka Waka von Shakira.
Den Kinder macht das sehr viel Spaß, vor allem mit den netten Lehrern die es mit Spaß und Freude angehen.
Alle Kinder sagten, dass es ihnen sehr viel Spaß macht zu dem Lied Waka Waka zu tanzen.
Außerdem sagte 1 Kind zu der Frage: „Warum seid ihr hier, und nicht wo anders?“ „Tini und Judith sind unsere Lieblingsbetreuer und deshalb haben wir uns diesen Job ausgesucht, weil das tanzen uns noch mehr Spaß macht, wenn die Betreuer die beiden sind.“ Alle anderen stimmten dem Kind zu.

Von Michelle und Lena

 

 

 

 

 

 

 

Man mag es kaum glauben, aber die Kinderstadt Wernutopia besteht nun schon seit anderthalb Wochen. Trotzdem gibt es kein „Business as usual“, Routine oder gar Langeweile. Weder bei den BewohnerInnen noch bei den BetreuerInnen. Nicht zuletzt auch, weil es im Vergleich zum letzten Jahr einige Arbeitsangebote mehr gibt. Die Trommelbau- und Kupferwerkstatt erfreut sich großer Beliebtheit, aber auch die neu entstandene Stadtreinigung hat regen Zuspruch, vielleicht auch weil der Lohn dort etwas höher liegt als bei den anderen Angeboten.

Stadtreinigung

 

Näh- und Filzwerkstatt sind ebenfalls immer komplett besetzt.

Nähen und filzen

Neu ist auch die Regelung, das sich ein Arbeitstag in Wernutopia nun in zwei Blöcke, Vormittags und Nachmittags aufteilt. Die Kinder können also nur zweimal am Tag die Arbeit wechseln. Anfangs waren alle, insbesondere die BetreuerInnen, durchaus skeptisch. Ist das nicht zu langweilig oder noch schlimmer zu anstrengend für die Kinder? Sind die Angebote wirklich interessant genug um die Kinder eineinhalb Stunden „bei der Stange“ zu halten? Diese Bedenken erwiesen sich aber schnell als unbegründet. Die Angebote sind interessant und abwechslungsreich genug und Langeweile ist auch mit der neuen Arbeitszeitregelung ein Fremdwort. Vielmehr ist es nun zum Beispiel in der Theatergruppe möglich am Vormittag mit einer festen Gruppe ein Theaterstück einzuüben um es dann am Nachmittag den BürgerInnen von Wernutopia zu präsentieren.

Theater

Überhaupt profitieren alle Angebote von der neuen Regelung. Wenn man weiß, dass der Vormittag in der Malakademie verbracht wird hat man einfach mehr Ruhe und Muße um das Bild an dem gearbeitet wird zu perfektionieren. Die anderen Angebote laufen ja nicht weg.

Und anstrengend ist es wohl auch nicht, ansonsten würden sich nicht sofort nach dem Mittagessen viele Kinder beim Arbeitsamt anstellen um einen neue Arbeit aufzunehmen. Aber auch in Wernutopia gibt es eine Mittagspause und so müssen sich alle bis um 13:30 Uhr gedulden um sich erneut in die Arbeit zu stürzen. Oder man holt sein Geld von der Bank und versüßt sich die Pause mit Leckereien, die im ebenfalls neu eingerichteten Kiosk angeboten werden.
Kleinere Spielzeuge gibt es dort ebenso zu kaufen wie größere Anschaffungen, einem Ball oder ein Set Tischtennisschläger zum Beispiel.

Bank

 

Eine Kupferschale, ein auf Hochglanz polierter Speckstein oder eine nie welkende Blume aus Filz sind ebenfalls im Angebot.
Diese sind aber nicht ganz billig und es will wohl überlegt sein wie man sein erarbeitetes FUNNY MONEY am besten investiert.

Kunst und Kupfer

Anders als im letzen Jahr sitzt das Geld in Wernutopia nicht mehr ganz so locker, wohl auch, weil es bisher, trotz vehementer Forderungen von Seiten der BürgerInnen, keine Lohnerhöhungen gegeben hat und vermutlich auch nicht geben wird.

Notiz am Rande.
Manchmal gibt es Momente in denen sind auch erprobte MitarbeiterInnen von Wernutopia ratlos.

Fundbüro

 

Demnächst an dieser Stelle:

  • Wernutopia Nachrichten erhalten ein neues Logo.
  • Neuste Umfrageergebnisse.
  • Die bisherigen Bürgermeister und ihre Ziele.
  • Was tun bei Regen?

u.v.m.

 

P1050556

Seit über einer Woche entwickelt sich in der Ministadt Wernutopia mit 215 EinwoDSCN7655hnern zwischen 6 und 11 Jahren ein munteres Kleinstadtleben. Die Bürger der Stadt arbeiten in diversen Betrieben vom Frisörladen über die Bäckerei bis zum Radio. Sie wählen wöchentlich einen neuen Stadtrat mit Bürgermeister und spielen die Erwachsenenwelt in ihrer Spielstadt Stück für Stück nach.

Die Wernutopia Nachrichten, die stets aktuelle und kompetenteMD001353Zeitung der Stadt, erscheint regelmäßig. Hier schreiben Nachwuchsredakteure ihre Artikel und Jungfotografen publizieren ihre Schnapsschüsse. An dieser Stelle eine Auswahl der stärksten Texte und Fotos aus der Wernutopia Nachrichten-Redaktion. Den Anfang machen heute Theresa und Julian mit ihrem Bericht aus der Arztpraxis von Wernutopia.

 

DSCN7652Der Arzt verarztet Patienten, das weiß jeder. Aber womit macht das der Arzt? Diese Frage stellen sich viele. Die Zeitung hat die Lösung gefunden. Wir haben in Wernutopia die Ärztin Jacquelin gefragt. Sie sagte das man besonders im Sommer viel trinken muss!

Denn wenn man selber oder wer anderes nicht viel trinkt dann wird demjenigen schwindelig. Sonnenmilch braucht man damit man keinen Sonnenbrand bekommt. Pflaster sind die häufigsten Mittel die man benutzt. Pflaster nimmt man bei Blasen oder wenn jemand blutet.

Zum zweiten Mal hat am Montag die Kinder- und Spielstadt Wernutopia ihre Stadttore geöffnet und das Jugendheim Rapunzel und das umliegende Gelände ist für drei Wochen fest in Kinderhand.

Einige Dinge wurden vom letzen Jahr übernommen, vieles neues ist dazu gekommen. Die größte Veränderung ist sicher die Zahl der BürgerInnen der Stadt. Wernutopia 2010 beherbergt im Ver­gleich zu Wernutopia 2009 nun fast 60% mehr Kinder. Dieses Mehr an Kindern bedeutet auch ein wenig Mehr von allem. Ein Mehr an Planung und Organisation, mehr Arbeitsangebote, denn jeder soll ja die Möglichkeit haben zu „arbeiten“, mehr BetreuerInnen und zumindest am ersten Tag mehr Geduld bei allen. Man stelle sich vor die Stadt Werne hätte von Heute auf Morgen 60% mehr Ein­wohnerInnen. Selbst die perfekteste Planung wird da zuweilen von der Realität eingeholt. Aber ein eingespieltes Team meistert auch diese Aufgabe. Eine kleine Anpassung der Theorie an die Realität hier, Kreativität gepaart mit der Freude an der Sache dort und eine gehörige Portion Herzblut und am zweiten Tag gehört das (kreative) Chaos des ersten Tages der Stadtgeschichte an.

Das erstaunlichste war aber die ungeheure Geduld der Kinder, die auch lange Wartezeiten ohne Un­willen und Murren überstanden haben. Mit dem Singen des schon traditionellen Begrüßungsliedes „So ein schöner Tag“ wird das Warten nicht zu einer lästigen Pflicht sondern zu einem Erlebnis. Nicht nur an dieser Stelle können wir Erwachsenen sicher von den Kindern lernen.

Eine ebenso schöne Tradition ist die offizielle Eröffnung von Wernutopia durch den amtierenden Bürgermeister der Stadt Werne. Herr Lothar Christ übernahm diese Aufgabe, nachdem er alle BürgerInnen von Wernutopia mit einer kleinen Ansprache begrüßte.

 

Christ

 Kurz vor der feierlichen Eröffnung von Wernutopia

 Fahne

 Die neue Fahne von Wernutopia entsteht

 Fahrschule

 Ohne Helm geht gar nichts in der Fahrschule von Wernutopia

 Theater

Die Theaterwerkstatt

 Vorher Nachher

Beim Frisör. Vorher-Nachher

Neu in Wernutopia 2010:

Naehen

Die Nähwerkstatt

Trommelbau

Trommelbau und Kupferarbeiten

Malwerkstatt

Die Mal-Werkstatt

Kiosk

Der Kiosk

So ein schöner Tag

„So ein schöner Tag“. Warten kreativ.