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Hier ein Rückblick auf die 5. Woche des Kinder- und Jugendferien-Freizeitprogramms in Werne. Alle Artikel der Wernutopia-Nachrichten werden von den Kindern selbst verfasst.

Wochenendausgabe der Wernutopia-Nachrichten

wie die Nachrichten von gestern.“

Für Nachrichten aus und in Wernutopia trifft das weniger zu. Dort hängen auch heute noch Nachrichten die in der ersten Woche verfasst wurden. Und werden auch mit Interesse gelesen. Die Zeitung in Wernutopia und deren Meldungen sind eben nicht mit denen „außerhalb“ zu vergleichen.
Weil das so ist haben alle Interessierten die Möglichkeit über die folgenden Links die letzten beiden Wochenendausgaben der Wernutopia Nachrichten zu lesen.
Die Meldungen und Berichte sind immer recht kurz, aber jedes Wort ist mit viel Mühe und Begeisterung zu Papier gebracht worden. Dafür verdient jede Reporterin, jeder Reporter ein riesiges „Danke!„. Die meisten Erwachsenen hätte wohl kaum so viel Geduld und Ausdauer. Respekt!
Die Bilder sind mit Bedacht ausgewählt und im Vorfeld fanden sehr viele keine Gnade vor den kritischen Redakteuren und damit nicht den Weg auf die Festplatten der Redaktionscomputer.
Das Wichtigste aber ist, dass alle viel Spaß bei der Arbeit in der Zeitung von Wernutopia hatten. Kinder und BetreuerInnen.

Ausgabe 1

Ausgabe 2

Ein großes Thema in Wernutopia sind  in jedem Jahr die zur Verfügung stehenden Berufe. In jedem Jahr gibt es unzählige Vorschläge, welche Berufe es unbedingt noch geben sollte.
Polizei steht in jedem Jahr ganz oben auf der Liste und wird regelmäßig als nicht notwendig abgelehnt. Auch in diesem Jahr. Und das ist auch gut so.
Was sollte eine Polizistin, ein Polizist auch in Wernutopia regeln müssen?
Der Straßenverkehr hält sich in sehr engen Grenzen und wird durch die Kolleginnen und Kollegen in der Fahrschule überwacht.
Diebstähle hat es in den vergangenen Jahren nie gegeben, ebenso wenig wie andere Verbrechen. Gut es gab einmal eine vermeintliche Entführung, die sich aber letztendlich als schlechter Scherz herausstellte.
Also kein Bedarf für eine Polizeistation.
Was aber immer mal wieder vorkommen kann, gerade wenn so viele Menschen zusammen kommen, sind kleinere Reibereien. Das lässt sich nicht vermeiden. Doch eine Polizeistation?
Nein, auch hier wäre das mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Trotzdem haben die MitarbeiterInnen von Wernutopia reagiert und in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Schulsozialarbeit Streitschlichter als zusätzlichen Beruf oder besser Berufung ins Leben gerufen. Nach einer Ausbildung durch die SchulsozialarbeiterInnen, die unter anderem das Üben von Konfliktsituationen und Konfliktlösung  im Rollenspiel beinhaltete, tun nun 5 Streitschlichter in Wernutopia ihren (ehrenamtlichen) Dienst. Mit Erfolg wie die MitarbeiterInnen bestätigen. Manchmal ist noch etwas Unterstützung von Nöten, aber in der Regel klappt es auch ohne Hilfe von Erwachsenen.  Und in der nächsten. Woche werden weitere Kinder als Streitschlichter ihre Arbeit aufnehmen. So wird es auch in Zukunft keine Polizei in Wernutopia geben müssen.
Ganz neu war in diesem Jahr der Berufswunsch Anwalt. Ich muss gestehen, ich liebe intelligent gemachte Gerichtsfilme und die Aussicht auf packende Duelle im Gerichtssaal von Wernutopia hätte was. Aber Halt, Gerichtssaal? Gibt es doch gar nicht in Wernutopia! Macht nichts, nehmen wir doch den Diskoraum. Geht nicht, da probt doch die Theatergruppe und die Aufführungen finden auch dort statt und die sind nun wirklich packend, spannend und intelligent. Da kommt keine Gerichtsverhandlung mit. Was sollte auch verhandelt werden?
Zum Glück ist Wernutopia doch kein eins zu eins Abbild der Erwachsenenwelt.
Neues gibt es trotzdem in Wernutopia, z.B. mittelalterliche Berufe in der nächsten Woche.

Ich freue mich darauf! Die zwölf Geschworenen können warten.

 M.Joost-Ostrowski

Berufe in Wernutopia

 

„Aus Erfahrung gut!“ Der Werbespruch aus dem Jahre 1958 passt nicht nur für Elektrogeräte, sondern auch für die Spiel- und Lernstadt Wernutopia. Ganz besonders weil auch hier jede Menge Erfahrung im Spiel ist. Geboren aus der Idee „Mal etwas ganz anderes zu tun.“ hat sich Wernutopia inzwischen zu einer alljährlichen Konstante im Werner Kinder- und Jugendferienprogramm entwickelt. In diesem Jahr umso mehr, als das Wernutopia über die gesamte Ferienzeit läuft. Da braucht es in der Tat einige Erfahrung um diese Wochen mit Leben zu füllen. Erfahrung, die inzwischen nicht nur die BetreuerInnen mitbringen sondern auch viele Kinder, die mit Begeisterung nicht zum ersten Mal bei der Sache sind. „Martin, ich weiß wie ich mit der Kamera umgehen muss. Hab ich doch schon im letzten Jahr gelernt! Bleib mal entspannt.“ Ja, ich bleibe dann auch entspannt. Entspannt auch wenn das Wetter mal wieder eher herbstlich denn sommerlich ist. Für solche Tage hat das Team von Wernutopia zum einen das Kino und für die bewegungshungrigen die Turnhalle der Uhlandschule im Angebot. Hier liegt auch eine der Stärken des Wernutopia Konzepts: Kooperation. Zusammenarbeit zwischen den Offenen Ganztagsschulen, dem Jugendamt der Stadt Werne und natürlich auch den vielen Unterstützern, die durch Spenden und dem Erlös zahlreicher Veranstaltungen die passenden Rahmenbedingungen ermöglicht haben. Dann bringen so ein paar Liter Sommer pro Quadratmeter in Wernutopia niemanden mehr aus dem Tritt. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“, so heißt es in einer Anzeige aus dem Jahr 1921. Lassen wir Bilder sprechen.

M.Joost-Ostrowski

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag.

Der Stadtplan entsteht

Tom, der erste Bürgermeister von Wernutopia 2012

Der Bürgermeister von Werne in Wernutopia

Stadtrat und Bürgermeister von Wernutopia zu Besuch beim Bürgermeister von Werne

Grundlagen der menschlichen Anatomie im Arztzelt

Ein Ganzkörperverband wird geübt

Das DRK zu Besuch in Wernutopia

Teamwork im Wellness-Studio

Backen erfordert Konzentration und Hingabe

Das Theaterteam von Wernutopia

Vampire und Werwölfe

Reporterin im Einsatz

Streitschlichter von Wernutopia mit Urkunde

Wernutopia 2011 ist am letzten Freitag zu Ende gegangen.

Nun könnte man aufzählen, wie viel Mehl, wie viele Eier und wie viel Papier im Laufe dieser 3 Wochen verbraucht wurden. Welche Aktionen stattgefunden haben. Wichtiger sind jedoch die Dinge, die eben nicht passiert sind, Aktionen die nicht stattgefunden haben.

Die Wichtigsten vorweg, kein Kind ist abhanden gekommen und kein Kind hat sich verletzt. Aber auch weniger entscheidendes ist zur Freude aller nicht passiert, der Wetterbericht lag meist, zumindest für Werne, zum Glück falsch. Statt angekündigtem Dauerregen war das Wetter, wenn auch nicht sommerlich, so doch gut genug um nicht ins Haus oder die benachbarte Turnhalle ausweichen zu müssen.

Eine Wernutopia eigene Polizei wurde auch in diesem Jahr nicht benötigt um Streitereien zu schlichten. Die Stadtreinigung hatte auch nicht übermäßig viel zu tun und im Arztzelt mussten nur wenige Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden.

Es war manchmal hektisch und man konnte sich nicht so recht auf auf ein Begrüßungslied einigen, trotzdem kam kein Unmut bei Kindern und Betreuerinnen und Betreuern auf.

Fazit, auch in diesem Jahr hat es allen Beteiligten gefallen und Spaß gemacht.

Möglich war das nicht zuletzt, weil sich wie im letzten Jahr ehrenamtliche HelferInnen engagiert haben und viele Firmen, Vereine und Privatpersonen bereit erklärt haben Wernutopia zu sponsern. Allen an dieser Stelle einen herzlichen Dank.

Zum Abschluss besteht natürlich wieder die Möglichkeit die Wochenend-Ausgabe der Wernutopia Nachrichten herunter zu laden. Klick.

Viel Spaß beim Lesen!

Zumindest für die Kinder der „Wernutopia Nachrichten“ war der Besuch der Redaktion des Westfälischen Anzeigers sicher ein Highlight in dieser Woche.

Im Vorfeld wurde in der Redaktion überlegt, welche Fragen denn wohl zu stellen wären. Erstaunlich dabei war, dass neben Standardfragen, wie „Wie lange gibt es den WA schon?“ und „Wie viele Zeitungen werden in Werne verkauft?“ auch gefragt wurde, ob der WA denn auch Korrespondenten in anderen Ländern hat. Was denn „DPA“ bedeutet oder ob man studiert haben muss um Reporter zu werden. Entscheidend ist dabei die Tatsache, dass die Kinder sich diese Fragen ausgedacht haben und nicht etwa der „Chefredakteur“ der „Wernutopia Nachrichten“.

Besuch im WA

Kinder lernen sehr schnell und so ist es nicht verwunderlich, wenn inzwischen nicht mehr „wild“ drauflos geknipst wird, sondern der Interviewpartner auch mal gebeten wird „Halten Sie doch bitte mal den Presseausweis in die Kamera.“ oder „Stellt euch doch mal näher zusammen, damit ich alle aufs Bild bekomme.“.

Neben allen Gemeinsamkeiten, z.B. Probleme mit der Technik, gibt es natürlich auch Unterschiede. So schnell wie die Profis tippen die Mitglieder der „Wernutopia Nachrichten“ nicht mal ansatzweise. Redaktionsschluss ist bei uns schon um 15:00 Uhr und bei uns wird um jedes Wort gerungen. Das ist auch der Grund, warum der Besuch in der Redaktion des WA noch nicht in der Wochenendausgabe steht. Sei’s drum. Noch ist der Spaß an der Sache wichtiger als die Aktualität. Das ist auch gut so, denn schließlich sind ja auch irgendwie Ferien.

Neben Alltäglichkeiten gab es auch einige besondere Ereignisse in Wernutopia. An erster Stelle steht der Besuch der stellvertretenden Bürgermeisterin, Frau Gudrun Holtrup und der Fachdezernentin für Jugend und Familie, Frau Elke Kappen. Beide nutzten ihren Besuch um sich die verschiedenen Bereiche von WERNUTOPIA genau anzusehen und sich von Kindern und Betreuern über die unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten und Freizeitangebote informieren zu lassen.

Natürlich hat auch WERNUTOPIA einen Bürgermeister, respektive eine Bürgermeisterin. Die Wahl findet immer am Montag statt und eine Wahlperiode dauert eine Woche.

Bürgermeister

In der vergangenen Woche bekleidete Luka Wehlan das Amt des Bürgermeisters. Eine seiner Forderungen, den Stundenlohn von zwei Funny Money auf drei FM herauf zu setzen, konnte nicht realisiert werden. Ebenso erging es seinen Vorschlag, das Amt eines Streitschlichters zu installieren. Zum Glück möchte man fast sagen, denn erfreulicherweise besteht in WERNUTOPIA keine Notwendigkeit für ein solches Amt.

Der Besuch des Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Dieter Wiefelspütz ist inzwischen schon fast eine Tradition. Natürlich waren auch Reporter der WERNUTOPIA Nachrichten zugegen. Bedauerlicherweise haben diese inzwischen WERNUTOPIA und dementsprechend auch die Redaktion verlassen, so dass ihre Berichte leider verloren sind. Zumindest können wir hier Fotos präsentieren.

Besuch

Neu in WERNUTOPIA ist der Sandburgen-Wettbewerb. Hier können sich BaumeisterInnen im Wettstreit um die schönste Sandburg messen. Leider ist hier, ebenso wie auch im Sportcenter oder beim Abenteuersport, die Beteiligung von Mädchen eher die Ausnahme.

Sandburgen

Das gilt auch für die Wahl der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters. Um Mädchen zu ermuntern sich für dieses Amt zu bewerben, wurde beschlossen, dass möglichst die Hälfte der sich zur Wahlstellenden Mädchen sein sollten. Zumindest in dieser Woche war das auch der Fall. Wie die Wahl am heutigen Montag letztendlich ausging ist uns leider noch nicht bekannt. Ersten Hochrechnungen zufolge wird es wohl wieder ein Bürgermeister werden.

Hier nun einige Impressionen aus dem Alltagsleben von WERNUTOPIA.

Kinder

Mosaik Sport Malen

Radio

Handwerk

Logo

Wie auch in den letzten Jahren sollen an dieser Stelle die Kinder von WERNUTOPIA, insbesondere die Reporter der „Wernutopia Nachrichten“, Gelegenheit haben ihre Erlebnisse zu schildern. Aber und auch das ist wie in den vergangenen Jahren, kämpfen wir zuweilen mit der Tücke des Objekts. In diesem Fall mit der modernen Technik.

Dies führt dazu, dass heute „nur“ der Stadtplan hier erscheint. Wir hoffen morgen die Berichte der vergangenen Woche an dieser Stelle präsentieren zu können.

Der Stadtplan soll den Eltern und allen Interessierten helfen sich in WERNUTOPIA zurecht zu finden und sie ermuntern sich die verschiedenen Arbeitsplätze einmal an zu schauen, denn nicht nur Erwachsene sind stolz auf ihre Arbeit und die Ergebnisse.

Redaktion Wernutopia Nachrichten

Stadtplan

so sollte eigentlich die Überschrift zum ersten Blogeintrag lauten, aber „Kinder wie die Zeit vergeht!“ passt glaube ich besser.
Denn der letzte Eintrag lautete „Tschüss, bis zum nächsten Jahr!“ und nun ist schon das nächste Jahr.
WERNUTOPIA 2011 ist eröffnet.

Logo_2011


Einige Dinge sind gleich geblieben. Die Hektik am ersten Tag zum Beispiel. Bereits um 7:00 Uhr morgens standen die Helfer bereit um mit dem Aufbau der Zelte zu beginnen. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs stellten die bekannten Hütten auf, die dann auch sofort eingerichtet und gestaltet wurden.

Aufbau der Huetten

Auch die ersten Kinder trafen früh ein, halfen tatkräftig mit oder beobachteten das geschäftige Treiben am und im Jugendheim Rapunzel, das auch in diesem Jahr WERNUTOPIA beherbergt.
Gleich geblieben ist auch das kreative Chaos bei der ersten Anmeldung und beim Verteilen der unterschiedlichen Jobs. Aber hier zahlte sich die im den vergangenen Jahren erworbene Routine aus. Gleich geblieben ist aber auch die Geduld der Kinder, die ohne zu murren und zu meckern, tapfer warteten bis sie an der Reihe waren. Ebenso geduldig beantworteten die BetreuerInnen im Arbeitsamt jede Frage, gaben Tipps, wenn jemand noch nicht so ganz schlüssig war welche Arbeit denn wohl die beste sei. Sie suchten die Personalausweise heraus, beschrifteten die Arbeitskarten und erklärten den Weg zur neuen Arbeitsstelle. Und das über 200 Mal, nur am Morgen, mittags das gleiche noch einmal. Respekt!

Blick ins Arbeitsamt

Verändert hat sich das Raumangebot in WERNUTOPIA, fünf Container sind hinzu gekommen und bieten Platz für die Essensausgabe und für ein Malprojekt. Das Arbeitsamt residiert in einer Hütte, das Foyer dient nun als Erweiterung des Cafés und lädt zu einer Pause ein.
Die Schreinerei ist größer, bietet mehr Kindern die Gelegenheit vor Regen geschützt ihre handwerklichen Fähigkeiten zu erproben.
Eine Bäckerei gibt es natürlich wieder und in diesem Jahr sind neben den beliebten WERNUTOPIA-Brötchen leckere Plätzchen mit einem Hauch Schokolade der Renner. Leider sind sie immer so schnell ausverkauft, dass es schwer ist eins zu ergattern. Aber ich gebe nicht auf und versuche es am Donnerstag wieder.

Baeckerei 2011

Die wichtigste Eigenschaft von WERNUTOPIA hat sich allerdings nicht verändert. Wie in jeden Jahr lebt die Stadt vom „Mitmachen“, die Kinder konsumieren nicht nur, sie sind geschäftig und gestalten die Stadt mit. Jeden Tag aufs Neue, jeden Tag anders. Das macht auch den Reiz von WERNUTOPIA aus. Und das nicht nur für die Kinder.
Eigentlich passt die erste Überschrift doch ganz gut.

Martin Joost-Ostrowski

Zeit ist relativ. Diese Erkenntnis von Albert Einstein gilt wohl in besonderem Maß in Wernutopia. Kaum wurden die Stadttore geöffnet, sind auch schon 3 Wochen vorbei. Während in der übrigen Welt die Zeit normal vergeht rasten die Tage in Wernutopia nur so dahin. Vielleicht liegt es an den vielen Angeboten, die keine Langeweile aufkommen ließen, vielleicht auch an den immer gut gelaunten Kindern, vielleicht an den engagierten BetreuerInnen. Vermutlich ist es aber die ausgewogene Mischung aller drei Aspekte, die die Zeit in Wernutopia schneller vergehen lässt.

Tatsache ist, dass alle Beteiligten, Kinder, Eltern und BetreuerInnen die Zeit in Wernes Spiel-und Kinderstadt durchweg als sehr angenehm empfanden. Selbst die wenigen Tage an denen das Wetter nur als durchwachsen bezeichnet werden konnte waren nicht problematisch. Dazu beigetragen hat sicherlich der Umstand, dass Wernutopia in diesem Jahr auf die Turnhalle der Uhlandschule als Ausweich-Sportcenter nutzen konnte.

Überhaupt war die Beteiligung mehrerer Ganztagsschulen eine angenehme Bereicherung von Wernutopia 2010. So konnten mehr Angebote realisiert werden und der deutlich gewachsenen Bevölkerung so mehr Arbeitsmöglichkeiten gegeben werden.

Aufgrund der gestiegenen Bevölkerungsdichte kam es zwar zuweilen zu kleinen Wartezeiten, diese hielten sich aber in erträglichen Grenzen und letztendlich gab es für jeden den Traumjob.

An dieser Stelle muss allen Kindern noch einmal ein dickes Lob ausgesprochen werden. Wenn es tatsächlich zu Wartezeiten kam haben alle Kinder mit einer Engelsgeduld gewartet (Stichwort Nähwerkstatt) und die allzu bekannten Fragen: „Dauert es noch lange?“, „Wann bin ich dran?“ oder die Feststellung „Mir ist langweilig!“ waren so gut wie nie zu hören.

Ein ebenso großes Lob gebührt auch allen BetreuerInnen, die mit großem Engagement bei der Sache waren und zusammen mit den Kindern erstaunliche Dinge auf die Beine stellten. Insbesondere gilt dies für diejenigen, die ehrenamtlich tätig waren. Die Radiocrew zum Beispiel oder die anderen, die pünktlich morgens anfingen und ganz oft spät aufhörten. Oder der Kollege, der bis zum nahen Totalverlust seiner Stimme „So ein schöner Tag!“ sang und dabei eine reife Tanzeinlage bot. Hut ab!

Das der reibungslose Ablauf ohne den unermüdlichen Hausmeister nicht möglich gewesen wäre braucht eigentlich nicht erwähnt werden.

Alles in allem war es die Summe und die Zusammenarbeit aller Beteiligten, die Wernutopia 2010 zu einer runden Sache werden ließ.

Überaus angenehm waren die gegenseitigen Besuche zwischen der Kinder- und Spielstadt Minikamen und Wernutopia. Hier zeichnet sich eine Städtepartnerschaft und womöglich eine Freihandelszone auf der Lippebrücke in Rünthe ab. Schaun mer mal.

Weruntopia 2010. Wir waren dabei!

Über die folgenden Links könne Sie sich die kompletten Ausgaben der Wernutopia Nachrichten herunterladen. Viel Spaß beim lesen.

Ausgabe 1

Ausgabe 2

Ausgabe 3