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Die Vorbereitungen für die Ferienfreizeit laufen derzeit auf Hochtouren. Neu in diesem Jahr: Bereits am Donnerstagabend trafen sich alle Teilnehmer an der Gaststätte „Winkel“ (dort wurden auch die gesamten Lebensmittel und das Material gesammelt) in Werl, um das Gepäck für die 13-tägige Fahrt auf die holländische Nordseeinsel Ameland abzugeben.

Dies soll dazu beitragen, den Stress durch den Transport von Koffern vom Bus zur Fähre und von der Fähre zur Unterkunft zu reduzieren.  

Ein großer Teil des Gepäcks wurde direkt in einem Anhänger verpackt. Am Schluss konnte nach dem Wiegen der Koffer ein richtiges „Schwergewicht“ gekürt werden: Ganze 28 kg hat einer der Koffer auf die Waage bekommen, einige weitere überschritten bei weitem die 20-kg-Marke. Ob diese Koffer wirklich von jedem Kind selber getragen werden können?!

Unser weiteres Material wird in einen LKW verladen. Der LKW wird bereits heute Abend voll beladen mit dem Gepäck der Leiter, jede Menge Material zum Basteln, Spielen und Toben sowie mehreren Tonnen an Lebensmittel und Getränken. Eine kleine Gruppe an „Vorfahrern“ aus dem Leiterteam wird den LKW vor Ort entladen und das Lager, soweit es bereits möglich ist, für die Ferienfreizeit vorbereiten. Das Vorfahrerteam hat sich bereits heute Morgen auf den Weg nach Ameland mit dem ersten Material gemacht.

Am morgigen Samstag treffen sich alle Teilnehmer der Ferienfreizeit St. Walburga Werl um 5.30 Uhr an der Overbergschule an der Wickeder Straße, um gemeinsam das 13-tägige Abenteuer „Ferienfreizeit“ zu beginnen. Nach einem kurzen Reisesegen startet der Bus um 5.45 Uhr Richtung Fähranleger in Holwerd.

Viele gepackte Kisten werfen ihre Schatten für die kommende Ferienfreizeit voraus. Heute stand ein Einkauf im Großmarkt auf den Programm. Nach ganzen zwei Stunden und drei großen Einkaufswagen später war unser Kastenwagen gut gefüllt mit vielen Lebensmitteln für die hungrige Meute. Mit dieser einen Ladung an Lebensmitteln kommen wir auf Ameland allerdings bei weitem nicht aus. Vor wenigen Tagen haben wir bereits einen Werler Supermarkt geplündert. Die Verkäuferinnen waren trotz unserer Ankündigung am Vortag sehr erstaunt, wie viel wir doch einkaufen wollten.  

75 Personen wollen in den 13 Tagen auch gut versorgt werden.

 Mittlerweile wird das ganze auch zu einem logistischen Aufwand:

 Wir nehmen ca. 600 l Mineralwasser mit. Zudem müssen ca. 25 Kisten mit Gemüse, plus Kisten an Obst verpackt werden. Nutella, Käse, Salami, "Kinderwurst", Brot, verschiedene Fleischsorten, Tee, Süßigkeiten und Kuchen möchten auch mit auf die Insel – und noch viele weitere Dinge, die wir jetzt nicht aufzählen möchten…

Wenn wir an dieser Stelle noch die Geräte und Spiele auflisten wollten, die wir mitnehmen, kommen wir ohne groß nachzudenken zusätzlch auf 2 DIN A4 Seiten. Wohlgemerkt, komplett ohne Lebensmittel und Getränke für 75 Personen für 13 Tage.

Wie man sieht, es kommt eines zum anderen. Und eines ist sicher, man benötigt immer mehr als man im ersten Moment denkt. Unsere Packliste wächst 350 Tage im Jahr, 14 Tage wird sie gesammelt und in Kisten verpackt, um dann in einen LKW verladen zu werden.

56 Kinder und Jugendliche (kurzfristig ist auch der letzte freie Platz noch belegt geworden!) wollen gut umsorgt sein und die Eltern wollen ihre Kinder verständlicherweise in gut geschulten Händen wissen. Dies bedeutet für uns als Leiterteam auch, sich im Rahmen von Fortbildungen auf den „neusten Stand“ zu halten. Ende letzten Jahres haben 3 Gruppenleiter an einer eintägigen Gruppenleiterschulung in Bergkamen teilgenommen. Dort wurden neue Spiele und Methoden für die Organisation einer Gruppenstunde bzw. eines Nachmittagsprogrammes vorgestellt.

Anfang des Jahres 2011 haben ein großer Teil der Leiter an einem Einführungskurs für Gruppenleiterinnen und –leiter teilgenommen. Dieser wurde vom Dekanat Werl-Hellweg auf unserem Wunsch durchgeführt. Zusammen mit einigen jugendlichen Gruppenleiter/-innen aus der Umgebung haben sie an zwei Wochenenden im Februar und März pädagogische und rechtliche Grundlagen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen erfahren sowie neue Anregungen und Ideen für die Programmgestaltung erhalten. Dabei wurden auch zahlreiche Spiele in der Gruppe direkt getestet. Mit viel Spaß konnten so viele neue Erfahrungen gesammelt werden. Die „älteren“ Gruppenleiter unter uns haben daran schon vor einigen Jahren teilgenommen und haben durch ihre langjährige Tätigkeit in der Jugendarbeit der Pfarrjugend Erfahrungen sammeln können.

Im Mai folgte schließlich eine weitere Schulung des „Katholischen Ferienwerkes Ameland“ direkt auf Ameland. Auf dem Programm stand hier unter anderem der direkte Kontakt zu ortsansässigen Verbänden (z.B. Polizei, Tourismusverband und Bürgervertretern), den jährlich verbringen mehrere hundert Lager ihre Ferienfreizeit auf der Insel. 

Zu guter Letzt hat das gesamte Leiterteam Ende Juni an einem großen Erste-Hilfe Kurs beim DRK teilgenommen, um auch für den Notfall gut gerüstet zu sein. Auf Ameland selbst werden wir vom Maltester-Hilfsdienst unterstützt. Schon seit vielen Jahren sind die Malteser mehrere Wochen im Sommer mit einer Mannschaft vertreten und kümmern sich neben den ortsansässigen Ärzten um die medizinische Betreuung von Ferienlagern.

 

… nur noch 6-mal gehen wir schlafen, bevor am kommenden Samstag das Abenteuer „Ferienfreizeit 2011“ beginnt.

Gestern haben wir uns zur letzten Leiterrunde getroffen. Zum einen wurden die letzten Vorbereitungstage in der nächsten Woche besprochen und zum anderen war das vorläufige Programm der 13-tägigen Ferienfreizeit noch einmal Thema. An jeden Abend wird es ein gemeinsames Großgruppenspiel geben. Das Vormittags- und Nachmittagsprogramm wird jeden Abend vom Leiterteam festgelegt, abhängig von dem jeweiligen vorhergesagten Wetter. Hierfür sind mehrere Aktionen vorbereitet.

Zu guter Letzt konnten wir gestern Abend die Pullis an jeden Leiter verteilen. Neben den orangenen Leitershirts, die wir bereits in den vergangenen Jahren angeschafft haben, sind wir nun auch zu kühleren Tageszeiten mit unseren orangenen Leiterpullis zu erkennen.

Damit ihr Euch ein Bild darüber machen könnt, wie unsere kommende Woche aussieht, erhaltet ihr hier einen kurzen Überblick:

Frisches Gemüse und Obst werden wir von Montag bis Mittwoch bei heimischen Bauern abholen, im Großmarkt müssen wir am Mittwoch noch unsere letzten Besorgungen von der Einkaufsliste erledigen und jede Menge Spiele müssen in der Dekanatstelle abgeholt werden.

Am Donnerstag startet dann das Programm zusammen mit den Kindern: Die Kofferabgabe steht an! Wir treffen uns am 4. August um 18.00 Uhr am Markt und sammeln die Koffer ein sowie die letzten Unterlagen von den Kindern, die wir im Rahmen der Ferienfreizeit vor Ort benötigen. Weiterhin werden wir an diesem Tag das „Vorfahrer“-Auto samt Anhänger beladen, denn dieses wird sich schon am Freitagmorgen auf den Weg nach Ameland machen.

Am Freitagabend, 5. August, trifft sich das Leiterteam zum Kistenpacken und um den LKW mit Lebensmitteln und Material zu beladen. Mit der ersten Fähre am Samstagmorgen erreicht unser gesamtes Material schon früh das Ziel unserer Ferienfreizeit: Die Gruppenunterkunft „De Westhoek“ in Buren.

Am kommenden Samstag, 6. August, startet dann die Ferienfreizeit 2011 nach Ameland. Um 5.00 Uhr trifft sich bereits das Leiterteam an der Overbergschule, die Kinder werden um 5.30 Uhr erwartet, wobei erfahrungsgemäß viele auch schon wesentlich eher da sein werden. Um 5.45 Uhr startet dann unser Bus nach einem kurzen Reisesegen Richtung Fähranleger in Holwerd. Dort werden wir planmäßig gegen 11.00 Uhr ankommen und um 11.30 Uhr die Fähre nehmen.

Wie ihr seht, haben wir noch eine anstrengende Woche vor uns, bevor es am kommenden Samstag losgeht. Wir werden über die einzelnen Tage noch genauer berichten.

… sagen wir allen Lesern und Leserinnen!

Im Monat August ist es unsere Aufgabe, Euch von unserer Ferienfreizeit der Pfarrgemeinde St. Walburga Werl zu berichten. Am 6. August 2011 werden wir uns zusammen mit 55 Kindern und Jugendlichen, 14 weiteren Leitern, 2 Kochmüttern und Diakon Torsten Roland auf den Weg nach Ameland machen und die für uns dritte Ferienfreizeit dort durchführen.

Wir werden über den Stand unserer Vorbereitungen berichten – die kommenden Tage werden sehr stressig werden, zahlreiche Lebensmittel müssen abgeholt werden, die letzten Kisten wollen gepackt werden und zu guter Letzt möchte auch der LKW und der Anhänger gepackt werden. Und natürlich schreiben wir auch von Ameland aus. Das haben wir im Laufe des Jahres auch auf unserer eigenen Homepage www.pfarrjugend-werl.de getan. Dort können sämtliche Berichte und Fotos aus dem vergangenen Jahr angesehen werden.

Wir sind in der Unterkunft "De Westhoek" der Familie Beekema in Buren untergebracht. Dort wohnt derzeit auch das Wickeder Lager der Caritas.

Wir freuen uns auf 13 tolle Tage auf der holländischen Nordseeinsel Ameland und wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder genauso viele lustige und schöne Momente erfahren dürfen, wie auch in den vergangenen zwei Jahren.

Auf die Frage, warum man mit nach Ameland fahre, antwortete eine unserer Gruppenleiterinnen: "55 wild gewordene Kinder überfallen 16 völlig hilflose und an nichts Böses denkende Betreuer hinterlistig und mit Wasserbomben bewaffnet, das haben wir nicht vergessen und wir werden uns revanchieren!" Dies beschreibt sehr gut, wie viel Spaß und Freude nicht nur die Ferienfreizeitkinder auf Ameland hatten und auch in diesem Jahr haben werden.

Am morgigen Samstag steht die letzte Leitrrunde vor der Ferienfreizeit an. An diesem Tag werden wir das Programm noch einmal durchgehen und alles Wichtige noch einmal besprechen.

Darüber werden wir natürlich auch berichten.

Bis dahin,

 Jan und Alex