Hallo zusammen,

„hoch gelobt und tief gefallen“, mit diesen Worten begrüßte mich gestern der Schießgruppenleiter der Berger Sportschützen und Anhäger des FC Schalke 04, Christoph Schnieder, am Eröffnungstag des Schießen um den Wasserturm-Pokal, in Anspielung auf die 0-3 Pleite der Königsblauen am vergangenen Sonntag gegen den 1. FC „Geißbock“.           Somit war ganz kurz und knapp das Spiel erzählt.                    Dem S04 fiel gegen die gut gestaffelten Domstädter nicht viel ein, und so war der Erfolg, wenn es auch bitter ist, verdient für die Gäste, wenn auch um dieses eine obligatorische Tor zu hoch.                       Dafür fiel der Kölner Bittencourt umso mehr.   Nicht wegen seiner Leistung, sondern unverständlicherweise sehr oft auf den vielleicht für ihn zu feuchten Rasen.                   Mit seiner Art Fußball zu interpretieren passt er gut zu Darmstadt 98.                        In der Länderspielpause können nun die „Wunden“ geleckt werden, um gegen Hertha BSC Berlin, die mit Sicherheit ähnlich auftreten werden, Plan B und C in der Schublade, bzw. in den Füßen zu haben.                           Schön ist bei solchen Treffen, immer wenn man über Fußball redet, wie unterschiedlich doch die Meinungen sind, auch wenn man Anhänger des gleichen Vereins ist.                   So fand gestern mein  Berger „Königs-Kollege“ aus dem Jahr 2011, Stephan Schröder, das Neuzugang Junior Caicara gut auf die rechte Aussenbahn passe.         Ich konnte Stephan da nicht so ganz  beipflichten, weil mein Favorit immer noch Sascha Riether ist.     Vielleicht entwickelt sich ja der Brasilianer noch, woran ich so meine Zweifel habe.         Eigentlich müssten bei dem gemeinen Fußballfan die Alarmglocken schrillen, wenn man einen Brasilianer verpflichtet der in Rumänien gespielt hat.                   Jetzt weiß ich nicht ob sich der ein oder andere Scheich den Balkanstaat als neues „Investitionsfeld“ für seine Petromilliarden ausgesucht hat, denn sonst war ja nur bekannt, das die Kicker von der Copa Cabana, die einigermaßen etwas drauf hatten, wegen der Kultur und den angenehmen, weil nicht permant heißen Temperaturen überwiegend bei Schachtior Donezk tätig waren.                  Die noch nicht problemlos funktionierenden Aussenbahnen beim S04 waren am Sonntag auch mit ein Grund, das das Kölner Abwehrbollwerk entscheidend geknackt werden konnte.                          Machen wir es nicht dramatischer als es war, und es soll auch nicht abwertend gegenüber den Rheinländern sein, aber es waren „nur“ die Kölner.         Sie wissen wie ich es meine.   Aufpassen!!!                  Anhänger des Klubs von der B1 waren gestern nicht zu sehen sollange ich da war, ausser meine Schützenschwester Sabine.        Die meinte ja, das wenn es in der vierten Minute einen Platzverweis für die Bayern gegeben hätte…                    Donnerstag bei der Siegerehrung werden mehr von den „Einsfünfern“ da sein.                Wird bestimmt wieder interessant  ;-).

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: