Hallo zusammen,

ich dachte es wäre ein großer Staatsmann, Künstler oder etwas vergleichbares verunglückt, oder noch schlimmer.                 Da schaue ich in die Nachrichten, und was ist?          Ein Trainer hört am Saisonende auf.          Jetzt erst?           Bei fast jedem anderen Klub wäre er bei der grottenschlechten Hinrunde schon verabschiedet worden.             Aber ich bin ja nicht hier um mich großartig mit dem unserem „Lieblingsfeind“ ;-), Sie wissen schon wie ich das meine, zu befassen, aber wenn das schon so groß aufgemacht wird, dann muß ich meinen königsblauen Senf natürlich auch noch dazugeben.                   Er wird ja an der B1 in den letzten sieben Jahren nicht schlecht verdient haben, also dürfte es für ihn auch kein Problem sein, sich einen 38-Tonner samt Fahrer leisten zu können, der ihn, wann immer er mag, um den Borsigplatz zu kreiseln.           Danach kann er dann drei Jahre auf die Insel in der Premier League bei den dortigen Schiedsrichtern versuchen Angst und Schrecken zu verbreiten, und die Tribünenplätze kennen lernen, bevor er dann 2018 im August nach der Putin-Blatter WM den Bundestrainerchefsessel von Jogi Löw übernimmt.          Vielleicht auch schon im nächsten Sommer, wenn das in Frankreich bei der EURO 2016 daneben gehen sollte.              So, das reicht reicht es dann auch, und schließen heute Abend die Europapokalwoche ab, und werfen unsere Blicke ab morgen in der Liga Richtung Autostadt, wo der S04 den kommenden Spieltag am Sonntag ab 17.30 Uhr abschließt.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Große Staatsmänner werden ja mit dem „Großen Zapfenstreich“ verabschiedet.    Ist soetwas ähnliches an der Strobel-Allee auch geplant?


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: