Wenn wir einen Tag unseres Aufenthaltes zum anstrengendsten Tag küren müssten, wäre es definitiv dieser. Denn heute machten wir uns auf, den Chicken Foot Buddhism Mountain zu erklimmen. Dieser Berg, der außer seinem Aussehen nichts mit der chinesischen Delikatesse zu tun hat, ist ein Brennpunkt des buddhistischen Glaubens.

Wir machten uns früh am Morgen auf, den Berge zu erklimmen, wobei wir gefühlte 1 Billionen Stufen zurücklegten (in Wirklichkeit waren es dann doch nur um die 3000), um schließlich in 3214 Metern Höhe die Tempelanlagen zu besichtigen und natürlich den Ausblick zu genießen.

In den reich verzierten und vor allem bunten Tempeln befinden sich riesige Buddhastatuen, die die Gläubigen anbeten und Räucherstäbchen aufstellen. Auch unsere chinesischen Studentinnen verneigten sich vor den Statuen und erklärten uns noch einige andere Bräuche, wie beispielsweise, dass man den Tempel nur durch die linke Tür betreten und niemals durch die mittlere Tür gehen solle.

Nach unserem Mittagessen in einem der zahlreichen Restaurant direkt neben der Tempelanlage machten wir uns dann an den Abstieg, der um einiges leichter fiel als der Aufstieg.


Über die Autorin/den Autor:  Laureen Dilgert vom St. Christophorus-Gymnasium ist im Rahmen des Projekts "Welt:Klasse" für vier Wochen in China. Sie berichtet im Blog aus der Provinz Yunnan. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: