Nach den übrigen Dumplins zum Frühstück gingen wir unserer liebgewonnene Tätigkeit, dem Bewässern nach. Wiederum bewässerten wir unsere selbst gepflanzten Schützlinge, damit sie gedeihen und eines Tages die feinsten Walnüsse Chinas hervorbringen werden. Sollten wir in der Zukunft doch noch ein Mal in diese Gegend kommen, dann werden unsere kleine Schützlinge in der Zwischenzeit zu stolzen, großen Walnussriesen herangewachsen sein. Das erfüllt uns mit Stolz.
Am Nachmittag hatten wir dann mehr als genug Zeit, unsere Beine hochzulegen und uns von der harten Arbeit in den letzten beiden Wochen zu erholen und das Dorf bei gutem Wetter noch ein Mal zu erkunden. Das erste Mal seit unserer Zeit hier im Shang Qing Village regnete es für wenige Minuten und wenige Tropfen, jedoch zu wenig, als dass die Pflanzen der Bauern ausreichend Wasser bekommen würden.


Über die Autorin/den Autor:  Laureen Dilgert vom St. Christophorus-Gymnasium ist im Rahmen des Projekts "Welt:Klasse" für vier Wochen in China. Sie berichtet im Blog aus der Provinz Yunnan. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: