Schon wieder ist ein Jahr vorbei
dahin ging’s schnell wie’s Lichte
geschehen ist hier Allerlei
im Reim ich’s euch berichte.

Ich konnte damals g’rade stehen
doch heut‘, da bin ich anders drauf
nur selten kann ich langsam gehen
am liebsten um den Tisch ich lauf‘.

Der Tisch, mit einer hölz’nern Platte,
als Esstisch ist er mir bekannt,
so manche Beule ich schon hatte
weil ich zu schnell davor gerannt.

Die Sprach fast fehlte letztes Jahr
ich konnte kaum was sagen,
jetzt ist Sie um so besser da
und ich muss immer fragen.

Nach Brausebonbons frag ich gern
da könnt ich Tonnen schlucken,
und oft frag ich nach „Lauras Stern“
denn ich lieb fernseh‘ gucken.

Ich konnte nichts dagegen sagen,
wenn Papa „NEIN!“ rief, noch und noch
jetzt kann ich’s mit Humore tragen
denn heut‘, da sag ich einfach: „Doch!“

Ein Teil ist eher unbeliebt
doch ich es täglich brauche
wenn es für mich zu Essen gibt,
für meinen kleinen Bauche.

Die tollsten Speisen, alle fein
fast alles ist mir schnuppe
doch eines das passt immer rein
Bonbons und Omas Suppe.

Die Zähne, sie sind nun komplett
ich gern in Grillwurst beiße,
mit Senf und Ketchup im Duett,
ganz frisch vom Grill, ne‘ Heiße.

Doch manchmal hab ich ein Problem
wenn ich mein Bett erklommen
für mich ist’s gar nicht angenehm,
des Nachts zur Ruh zu kommen.

Ich ruf „Mama“ wenn Durst mich quält
„Papa“ bei Angst, so richtig laut
doch manchmal werden Beid‘ gewählt,
und es wird noch ein Kuss geklaut.

Zieh ich zum Schluss noch ne‘ Bilanz
und blick die Wochen mal zurück
so muss ich sagen, voll und ganz
dank mir ist’s immer „jeck“, zum Glück.

Helau, Eure Ronja

 

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