Herzliche Ankunft
Die anreise war wie im letzten Jahr schon sehr lang und beschwerlich, wenn jeodch der Koffer auf dem Band liegt ist mal Glücklich und zufrieden das alles gut geklappt hat und als wir die ersten Kinder am Flughafen sehen, sind die ganzen Strapazen vergessen. Dein Herz öffnet sich und es ist wie Zuhause anzukommen. Nach vielen Tashi Delek und Umarmungen, rollen die ersten Tränen und alle sind Glücklich wieder beisammen zu sein. Schnell ist das Gepäck im Bus verstaut und die letzten Meter zum Guest House sind diesmal flott absolviert, kurz auspacken und weiter zum Hostel wo wir jetzt schon im Dunkeln ankommen, hier und da rattert ein Notstromer, der Strom ist ausgefallen, Kathmandu empfängt uns also auf seine ganz eigene spezielle Art und Weise. Auch dieses mal, obwohl ich es jetzt ja kenne, flasht es mich total. Diese pulsierende, bunte schillernde aufregende Welt lässt dich erst mal den Atem anhalten, Wow das hatte ich nicht erwartet. Zur Begrüßung bekommen wir wieder viele Kathak (Begrüßungsschals) umgehangen und ein Ständchen lässt alte Erinnerung an die Busreise nach Pokara wach werden. Zu schön ist dieser Gesang der mich in eine ganz eigene Welt eintauchen läßt. In gemütlicher Runde erzählen wir uns die wichtigsten Neuigkeiten und lassen den Abend mit Tee ausklingen. Unser Patenkind Tsering Wangmo schreibt gerade Ihr Examen und wird mit einingen anderen Kindern erst am 08 Februar ins Hostel zurückkehren, drücke wir die Daumen das alles gut klappt und die Anstregungen des letzten Jahres belohnt werden. Jetzt wartet aber erst einmal mein Schalfsack auf mich, ja eine Dusche wäre auch gut wenn es warmes Wasser gibt?! Schau wir mal wie der erste Morgen wird.


Über die Autorin/den Autor:  Es geht wieder los: Jürgen Rabura unternimmt eine weitere Patenschaftsreise nach Kathmandu. Die Besonderheit: Mit dabei ist Raburas vierjährige Tochter. Über die Reise nach Nepal berichtet er hier im Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: