Hallo Arbeitswelt, hier bin ich!
Ich bin angekommen – zurück in einem geregelten Alltag und unmittelbar am Anfang eines, so wie es mir bereits vorkommt, interessanten und tollen Jahres.
Die Zeit nach dem Abi, die für mich aus Freunden, Schlafen, Shoppen, Feiern und Entspannen bestand, ist nun vorbei. So schön die letzten Wochen auch klingen, aber ich bin wirklich froh, dass nun etwas Neues für mich beginnt und wieder ein Rhythmus in mein Leben kommt 😉

Für mich hat heute mein Bundesfreiwilligendienst in der Kinderheilstätte Nordkirchen begonnen:) Ein Jahr werde ich nun als Bufdi (was für eine tolle Bezeichnung für freiwillige Helfer wie mich :D) in der Maximilian-Kolbe-Förderschule arbeiten und auch einige Stunden im Monat in einer Wohngruppe verbringen. Vielleicht war es die Ratlosigkeit, welche Ausbildung oder welches Studienfach ich wählen soll oder auch einfach die Neugierde auf alles, was mich nun erwartet – die Arbeit mit Kindern mit Behinderung, der Beruf des Sonderpädagogen, die persönliche Herausforderung (mich in ein neues Team einzufinden, soziale Erfahrungen zu sammeln, herauszufinden ob die Arbeit mit Behinderten das Richtige für mich ist und natürlich (es tut mir leid, solche Standard-, 0-8-15-Erwartungen müssen auch sein) meine eigenen Stärken und Schwächen herausfinden).

Diese Woche ist noch sehr entspannt und es geht einfach darum, dass die 18 Bufdis der Schule sich kennen lernen und wir uns mit der bevorstehenden Zeit auseinandersetzen.
Ich kann bisher wirklich nur sagen, dass ich mich riesig auf die Zeit in Nordkirchen freue:) Bei unserer „Nordkirchen-STadtralley“ und vielen Kennenlernspielchen hab ich schon einige nette Leute kennengelernt mit denen man sehr viel Spaß haben kann.

Ihr werdet so bald wie möglich wieder von mir hören und könnt an meiner Zeit in der Nordkirchener Kinderheilstätte teilhaben!

Achja eins muss ich noch loswerden: Mir war wirklich nicht bewusst, dass die Kinderheilstätte so riesig ist, bereits auf dem Lageplan sah es nach einem riesigen Komplex aus Wohnheimen, Schulgebäuden, Kindertageseinrichtung, Verwaltung, Ärzten, Garten, Spielplätzen und so weiter aus. Der Eindruck hat sich absolut bestätigt, es kommt einem ein bisschen vor wie ein kleines Dörfchen (bei meinem Vorstellungsgespräch hab ich ja nur das Verwaltungsgebäude gesehen), aber ich bin sicher in einiger Zeit kann ich auch zielsicher über das Gelände laufen und weiß genau, wo was ist 😀


Über die Autorin/den Autor:  WA-Mitarbeiterin Kathi Schachler verbringt ein Soziales Jahr in der Kinderheilstätte in Nordkirchen. Sie berichtet über ihre Erfahrungen im WA-Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: