Hallo zusammen,

der Beginn der gestrigen Partie zwischen dem 1.FC (noch Podolski)Köln und dem FC Schalke 04 ließ nichts Gutes erahnen.    Erst „spielt“ Keeper Lars Unnerstall beim Flachabstoß den Ball den Kölnern in die Schuhe, bleibt bei einem Eckball auf der Linie kleben, und nach dreieinhalb Minuten bewies Lukas Podolski zum wiederholten Male, warum Linksfüßler eben halt etwas besonderes sind.     Dabei weiß man doch schon seit Jahren, was für einen präzisen Schuss der Nationalspieler hat.      Hinzu noch die überraschende Mannschaftsaufstellung der Königsblauen mit Ciprian Marica in der Startaufstellung.                              Allein die Nominierung des Ex-Stuttgarters „zwang“ meinen Leidensgenossen und mich zu einem längeren Telefonat im ersten Durchgang, in dem aus Schalker Sicht nicht viel passierte, außer das „Poldi“ freistehend  es verpasste, die Führung für seinen FC weiter auszubauen.                     Im zweiten Durchgang dauerte es dann noch ein Viertelstündchen, ehe eben diesem Marica der Ausgleich gelang.     Ja, wenn der „Alpenfuchs“ zum flanken kommt, und er freie Bahn hat, dann sind diese Bälle eben gefährlich.       Statt Saisontreffer Nr. 16 landete der Kopfball von Klaas-Jan Huntelaar am Pfosten, aber nicht weiter schlimm, er war ja wieder da, mit der Nummer Acht, der Marica.       Wenn ich jetzt schreibe, so ist der S04 eben, unberechenbar, stimmt ja auch irgendwie; es können fast alle Tore schießen, dann meinen einige wieder, der …, Sie wissen schon.            Seinen Treffer machte der Hunter dennoch.  Vom Elfmeterpunkt, sicher und eiskalt.       Es ist ja nicht so, als wenn der FC Köln nicht mehr stattfand, nein, Unnerstall konnte bei zwei guten Chancen der Gastgeber sein Können unter Beweis stellen.            Das 4-1 für den S04 erlebten der Kollege und ich dann gemeinsam am Telefon.   Meine Frau fragte, ob dem Kumpel am anderen Ende der Leitung nicht die Ohren weggeflogen sind bei dem Aufschrei.  Sind sie nicht, aber diese Frage hätte sie auch mir stellen können.               Bei einer Messung wären wir garantiert in der Bereich „Start eines Urlaub-Jets“ gelandet.                Im nachhinein betrachtet, hat also eine halbe Stunde ausgereicht, um die Kölner, vielleicht um ein Tor zu hoch, zu besiegen.    Das wäre aber ein wenig übertrieben,  aber verdient war der Sieg, wenn man die neunzig Minuten als Gesamtpaket betrachtet, allemal, und der Wechsel von Jurado für Uchida zwingend notwendig, und zudem noch erfolgreich.

 

Schönen Sonntag noch, und tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: