Dies ist der erste Winter in dem ich als Streetworkerin in Werl unterwegs bin. Privat hätte ich mich natürlich über weiße Weihnachten gefreut –  beruflich empfinde ich das gerade eher milde Wetter jedoch als deutlich angenehmer. ;o)

Auch oder vielleicht eher gerade in dieser Zeit trifft man die Werler Jugend abends auf den Straßen an. Und aus eigener Erfahrung kann ich berichten:  Als Streetworkerin, die selbstgebackene Kekse dabei hat, wird man noch freundlicher aufgenommen, als sonst eh schon.  ;o) Natürlich gibt es in dieser Zeit auch einige melancholischere Gespräche/Gesprächsthemen, aber überwiegend herrscht doch eine friedvolle Stimmung auf den Straßen.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und alles Gute für 2012.


Über die Autorin/den Autor:  Anke Deimel ist Werls erste Vollzeit-Streetworkerin. Die 33-jährige Sozialpädagogin spricht die Sprache der Jugendlichen, kennt ihre Sorgen. Am 1. September hat sie ihren Job in bisweilen schwierigem Umfeld angetreten. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: