Nach insgesamt 11 Stunden Flug, haben unsere Füße das erste Mal amerikanischen Boden betreten. Zuvor jedoch mussten wir am Freitag erst einmal von Hamm nach Amsterdam fahren, denn von dort aus ging der Flug nach Madrid. Da ich erst einmal, als Kleinkind, geflogen bin war ich dementsprechend aufgeregt. Da ich nicht wusste was mich erwarten würde, tauschte eine Freundin von mir den Platz mit einem netten Herren, damit  ich nicht alleine sitzen musste. Überraschender und glücklicher Weise  machte mir der Start und auch die Zeit im Flugzeug wenig aus, als das Flugzeug jedoch die Landung in Madrid ansteuerte kriegten meine Ohren den Druckausgleich nicht hin und taten deshalb ziemlich weh.

In Madrid gelandet, ging es per Shuttle Bus sofort zum Hotel, wo wir uns nach einer Portion Bocadillos  sofort in die Betten begaben. Ich war erstaunt wie viel ich dank meines Schul´-Spanisch, was ich noch gar nicht so lange habe, verstehen konnte. Am nächsten Morgen, erwartete uns ein prächtiges Frühstücks-Buffet, Spiegelei, Rührei, verschiedene Früchte, Cornflakes etc. Brote und Toasts bis zum abwinken. Leider mussten wir relativ schnell den Shuttle Bus zurück zum Flughafen nehmen, da unser Flug schon um 11 Uhr los gehen sollte, deswegen konnten wir das tolle Buffet nicht ganz genießen .Ein Glück waren wir schon so früh da, denn der Flughafen entpuppte sich als Labyrinth, in dem man nur dank Hilfe und Englischkenntnissen klar kam. Natürlich ist es eine Prima Vorraussetzung, wenn die Hälfte der Angestellten im Flughafen kein Englisch spricht. Nachdem auch das Überwunden war und wir um 11:35 Uhr endlich im Flugzeug saßen, ging es los. Das komische Gefühl im Magen war zurück, dieses Mal war es kein Gefühl der Angst sondern  die Vorfreude auf das was uns in Miami erwartet. Das komische beim Fliegen ist, man merkt das man sich in irgendeiner Art und Weise bewegst, der Raum in dem man sitzt aber unverändert bleibt. In den 9 Stunden die wir nun per Flugzeug zurück legen mussten, gab es die unterschiedlichsten Beschäftigungen, einige spielten Karten, andere lasen Bücher oder guckten Serien auf mitgebrachten Elektronik Geräten und einige schliefen. Die die schlafen konnten habe ich so beneidet, denn aufgrund meiner Größe war eine bequeme Schlafposition nicht möglich, ich bin dann eingeschlafen, hatte jedoch beim aufwachen totale Nackenschmerzen, da ich zum schlafen eine total umständliche Position einnehmen musste, die einer Yoga-Übung mit Sicherheit große Konkurrenz machen würde. Den Rest der Zeit habe ich die Filme geschaut die das Flugzeug anbot, Dinner für Spinner und „The Kings Speach“.

Als die 9 Stunden dann endlich vorbei waren durften wir nicht schlafen, da wir den Tages-Rhythmus der Amerikaner einhalten mussten. Denn selbst wenn es in Deutschland unserem sonstigen Tages-Rhythmus schon 21 Uhr war, war es hier gerade mal 15 Uhr und das bedeutete noch weitere 7 Stunden bis wir ins Bett kommen würden. Nachdem wir endlich aus dem Flughafen raus waren und dank Autovermietung endlich am Jugendzentrum, unsere Unterbringung  für die Zeit in Miami, ankamen war es dann soweit wir aßen und fielen alle total fertig in unsere Betten und holten uns den Schlaf den wir uns verdient hatten.

-> Mein erster Eindruck von Miami: Es ist heiß und toll !

 


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