Natürlich stand ich gegen 21.30 mit ausgestreckten Armen am offenen Fenster und genoss die ersten Regentropfen, während mit herrlich kühler Wind ja schon fast entgegenschlug. Herrlich. Der Duft des Asphalts und dann noch der Mann, der es schaffte im strömenden Regen rennend zu rauchen, Respekt dafür, die Kippe glühte weiter. Für meinen Geschmack war der Schauer zu schnell wieder vorbei. Außerdem hat sich mein Zimmer um kein Grad abgekühlt, wie gesagt, direkt unterm Dach… aber schön war es natürlich trotzdem. Der langerwartete Regen auf den nackten Armen und ein wenig auf der Stirn, als ich meinen Kopf aus dem Fenster streckte.


Über die Autorin/den Autor:  Mariella Steinweg füllt im Lokalteil des Anzeigers die Kolumne "Auf ein Wort". Das Schreiben macht der Studentin für Germanistik und Geschichte in Münster großen Spaß. Mehr über sie im Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: