Hallo zusammen,

ein fast perfekter Tag gestern, eine spannende Bundesligakonferenz, bei der der VfL Wolfsburg beeindruckend bestätigt hat, das sie Meister werden wollen. Für den Rekordmeister aus dem Süden war es das dann wohl, nach dem Remis in Hoffenheim. Das gibt die Magath-Truppe aus der Volkswagenstadt nicht mehr aus der Hand. Ein Unentschieden im letzten Heimspiel gegen Werder Bremen reicht ja bereits, denn es glaubt ja wohl niemand ernsthaft, das die Stuttgarter, die ja selbst noch eine kleine Chance auf den Titel haben, in diesem Fall mit acht Toren Unterschied in der Isar baden gehen. Wenn es ganz dumm läuft für die Bayern, dann dürfen sie in der kommenden Saison öfters am Donnerstag, sprich Europa-League, antreten, Majestätsbeleidigung für Kaiser Franz, Hofmarschall Ulli und Co. Der FC Schalke 04 hat seinen Auftrag für den gestrigen Tag auch erfüllt. Sie haben sich nicht hängen lassen, den Berlinern nichts geschenkt, aber mal ehrlich, wer so auftritt wie die Hertha gestern, der hat den Titel auch nicht verdient. In der unteren Tabellenregion wird es ja auch noch einmal dramatisch, da hat sich der KSC noch einmal gemeldet, die geben sich auch noch nicht auf, das wird auch da am kommenden Samstag ein Nervenspiel, oben wie unten. Für unten schwant mir nach den letzten Ergebnissen nichts gutes für die Arminia aus Bielefeld, so dramatisch das auch ist, da droht Nachsitzen. Wieder volles Programm in wenigen Tagen, lediglich bei den Begegnungen S04-Hoffenheim und Köln-Bochum geht es allenfalls noch um einen halbwegs versöhnlichen Saisonabschluß für die Fans zu bieten.               
Einen super Abschluss des gestrigen Tages hatten meine bessere Hälfte, mein Tochter und ich beim Konzert von Chris de Burgh in der Halle Münsterland. Der Altmeister hat es immer noch drauf. Er begann mit dem von mir erhofften Opener, den ich persönlich als denn besten des kleinen Iren halte, „Last Night“, gefolgt von „Missing you“. Es war ein abwechslungsreiches Programm, das de Burgh und seine spielfreudige Band uns bot. Natürlich durften Klassiker wie „Lady in Red“, dei der die Bühne in tiefrotes Licht getaucht war, und Chris durch die Zuhörer ging, und dabei hautnah an meiner Tochter vorbeisang, die darauf hin erfreut feststellte, der ist ja noch kleiner als ich, und „Borderline“, bei der wir Fans in der Halle an einer bestimmten Textstelle standing Ovations gaben, nicht fehlen. Besonders freute sich Chris de Burgh, endlich seinen lang gehegten Wunsch vortragen zu können. Bei „Turn, Turn, Turn“, „The long and winding road“, „The last thing on my mind“, um nur einige zu nennen, war seine Spiel und Sangesfreude kaum zu überhören. Ein grandioses Finale mit „Don`t pay the ferryman“ und „High on Emotion“, gefolgt von den Zugaben „Snows of New York“ und Footstepps“ beendeten einen fast perfekten Konzertabend. Warum nur fast perfekt? Ich hätte gerne noch „Spanish Train“ und „Patricia, the Stripper“ gehört, aber man kann ja nicht alles haben. Die zweieinhalb Stunden waren einfal klasse.     
Heute ist noch ein letztes mal alle Konzentration auf das Schiessen gerichtet, denn es ist der letzte Tag der Vereinsmeisterschaften im Luftgewehrschiessen beim Schützenverein 1823 Pelkum e.V.. Um 11.00Uhr gehbt es los, Anmeldeschluss ist um 15.00Uhr. Danach geht die Schiessgruppe in die Sommerpause bis August.

Allen noch einen schönen Sonntag

Bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: