Was bekommt man, wenn man ein nichtendenwollendes Labyrinth aus 1000en von Türen, Büros und Topfpflanzen, viele nette Mitarbeiter, ein leckeres Kantinenessen und bayerischen Slang mischt, ein paar Tropfen Schweiß und Nervosität dazugibt, 7 Stunden Arbeit darüberstreut und das ganze mit Millionen von alten Dokumenten und Fotos serviert? Richtig, mein erster Praktikumstag in München. Von 9 bis 17.00. Ich habe vieles gesehen, viele Menschen kennengelernt, viel gehört und auch leider schon ganz viele Namen vergessen, da mir jedes Mitglied „meiner“ Abteilung vorgestellt wurde.

Nachmittags habe ich dann versucht, zum Teil bis zu 40 Jahre alte Dokumente zu ordnen und in Kategorien wie „Reden und Vorträge“ oder „Skript“ einzuteilen. An sich keine schwere Aufgabe, wären es nicht 3 Körbe und 3 Kartons voll mit Papier gewesen – ich bin also längst noch nicht fertig. Aber nun bin ich viel weniger aufgeregt, da ich jetzt weiß, was und wer mich erwartet. ich freue mich schon auf morgen, da ich dann wahrscheinlich mehr machen darf als heute.


Über die Autorin/den Autor:  Mariella Steinweg füllt im Lokalteil des Anzeigers die Kolumne "Auf ein Wort". Das Schreiben macht der Studentin für Germanistik und Geschichte in Münster großen Spaß. Mehr über sie im Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: