Die Veranstaltung Literarisches Frühstück" brachte manche Frau zum Nachdenken. Frühstück" klar, aber literarisch? Schließlich konnten sich nur einige Frauen, und zwar diejenigen, die im letzten Frauenmärz auch schon daran teilgenommen hatten, darunter etwas vorstellen.

Als an diesem herrlichen Sonnentag 20 Frauen von der Spezies Leseratte", Bücherwurm" und Lese Eule" im Gasthof Garthe eingefunden hatten, waren alle erst mal begeistert von dem liebevoll gedeckten Tisch, der wunderschönen Dekoration und – für alle Frauen sehr verführerisch – dem Tisch mit vielen interessanten Büchern und netten Spruchkarten und Lesezeichen.Nach einem Glas Sekt zur Einstimmung genossen alle das schmackhafte und vielseitige Frühstücksbüfett, denn wie heißt es so schön

Das Auge isst mit" und Ein gutes Frühstück hält Leib und Seele zusammen".

Danach stellten die Frauen ihre Lieblingsbücher vor, vom Roman wie Die Teerose", die Geschichte der 17jährigen Fiona, die aus ärmlichen irischen Verhältnissen emporsteigt durch ihre Gabe, sich mit Tee sehr gut auszukennen. Spannend bis zum letzten Wort. Die Biographie von Walter Kohl, dem Sohn von Helmuth Kohl mit dem Titel

Leben oder gelebt Werden" zeigt den Leserinnen wie sich ein Sohn aus dem überlangen Schatten eines Vaters befreit, der ihn unwillentlich, aber faktisch beherrscht hat.

Und nur einige Bücher noch zu nennen wie Die schönsten Jahre" von Elke Heidenreich, ein Beziehungsbuch zwischen Mutter und Tochter, Die Klatschmohnfrau" in dem gezeigt wird, dass das Leben auch noch im hohen Alter lebenswert sein kann. Die wahre Geschichte der Gynäkologin Konstanze Kuchenmeister, die gegen eine Krebserkrankung angekämpft hat Aber auch ein echter Ratgeber zum glücklichen und harmonischen Miteinander, innerhalb der Familie, Freunde und im Alltag wurde im Buch

Ich pflanze ein Lächeln" aufgezeigt.

Und noch viele andere interessante Bücher. Alle Frauen waren begeistert und genossen aber auch, sich mit den Neben" Frauen, teilweise bis zu diesem Morgen unbekannt, begeistert über Bücher aller Sorten zu unterhalten.Jedenfalls gingen alle literaturbegeisterten Frauen nach diesem wunderschönen Morgen mit vielen Eindrücken nach Hause und freuen sich jetzt schon auf das nächste

Frühstück mit Literatur", das wahrscheinlich schon im Herbst stattfinden wird. Aber bestimmt trifft frau" sich beim nächsten Frauen März wieder.Bei dieser Gelegenheit möchte ich es persönlich nicht versäumen, mich zu outen denn ich bin süchtig, ja es ist wirklich so ich bin Lese" – süchtig. Und das schon von meiner frühesten Kindheit an mein erstes Buch waren die lustigen Geschichten von Max und Moritz", da war ich gerade 6 Jahre alt und von da an ging es munter weiter mit dem Lesen.

Jede Bücherei wie die Bücherei in der Firma meines Vaters in Wickede und auch die Pfarrbücherei bei uns wurde, was Kinderbücher anbetraf, durchgelesen. Alle Karl May Bücher, die Bücher von Enid Blyton und viele andere las ich und natürlich wurden in der Nachbarschaft die Bücher der Freundinnen ausgeliehen.

Ich vergaß über `s Lesen Raum und Zeit" und mit der Taschenlampe im Bett wurde bis spät in die Nacht bzw. den frühen Morgen auch so manches Buch verschlungen, bis meine Mutter evtl. dazwischen funkte und ich zähneknirschend das Buch kurz vor dem Ende doch noch weglegen musste.Das passiert mir heute auch noch manches Mal, zwar nicht das

mit der Taschenlampe lesen", aber das ich beim Lesen die Zeit vergesse und es dann sehr spät äh" früh geworden ist.

Im Laufe meines Lebens sind es bestimmt Tausende Bücher geworden, die ich durchgelesen habe und ich denke, es geht so weiter.

Gottseidank ist das Lesen wohl vererbbar und somit tauschen auch meine Tochter und ich uns Bücher laufend aus oder empfehlen uns interessanten Lesestoff.

Auch mein Sohn liest sehr gerne, allerdings ist da unser Geschmack nicht der gleiche. Naja, ich denke, auch das ist völlig normal denn das mich die Bücher über Geld und Kapital" eines VWL`er nicht so interessieren und ihn die Frauenromane, ist auch eine klare Sache.

Ach ja, ich höre auch gerne Hörbücher allerdings nur im Auto. Da wird manche Fahrt sehr kurzweilig und auch auf längeren Urlaubsfahrten in Deutschland hören wir, meine Mann und ich uns gerne eher lustige Geschichte, Bücher wie z.B. von Bernd Stelter oder Comedy an.Wie heißt es so schön

Ein Haus ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele"

 

 

 

 

viele Grüße von Christa Schulze