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Montag morgen brachte uns meine Familie nach Koblenz, wo wir dann mit dem Bus weiter zum Flughafen Frankfurt-Hahn fuhren, naja mehr Hahn als Frankfurt.
Dann ging es hoch über die Wolken, da wo die Sonne immer scheint und nach zwei Stunden wieder runter, da wo es regnet.
Gleich vorweg, wir hatten in den zwei Wochen kaum einen Tag ohne Regen und Sturm. Ich verstehe jetzt, warum es die „grüne Insel“ genannt wird.

Am Flughafen in Kerry warteten wir dann auf den Bus nach Killarney, der jedoch erstmal nicht kam. Nach einer halben Stunde tauchte ein netter irischer Taxifahrer auf, der uns und fünf andere Deutsche für 5 € in die Stadt fuhr. Und nicht nur das, erst den einen zum Busbahnhof, dann die anderen zu dem einen Hostel, einen Jungen zu einem anderen und schließlich meinen Freund und mich zum Lidl. Jawohl auch in Irland gibt es Lidl, Aldi und Co. Dabei erzählte er uns allerhand über die Stadt und erklärte uns wo wir einen Campingplatz finden.

Mit Wurst, Käse und Brot ausgestattet machten wir uns im Regen (natürlich) auf den Weg in die angewiesene Richtung. Nach etwa 15 Minuten Wanderung hielt plötzlich ein Wagen, ein Geschäftsmann stieg aus und bot uns die Mitfahrt an. Wir lehnten nicht ab und er fuhr uns zum Campingplatz.
Wir erzählten ihm, dass wir den Kerry Way wandern wollen und zeigten ihm unsere Karten. Er selbst ist auch schon einige der Etappen gelaufen. Zum Schluss bot er an uns am nächsten Morgen wieder mit in die Stadt zu nehmen, da unser Zeltplatz doch etwas außerhalb lag. Wir nahmen dankend an.
Ja ich muss sagen, die Iren sind sehr freundliche Menschen. Man bekommt immer Hilfe und wird immer gegrüßt und angelächelt.

Nach dieser netten Begegnung bauten wir das Zelt auf, rollten die Schlafsäcke aus und machten es uns im Trockenen gemütlich.

Bemerkung: Das Wasser auf diesem Campingplatz schmeckte nach Chlor.

Bis morgen

Am 5. September geht es für meinen Freund und mich erst mit dem Zug, dann mit dem Bus, danach Flugzeug und nochmal Bus auf nach Irland. Genauer nach Kerry im Südwesten Irlands.

Dabei werden wir unsere neuen (teuren) Wanderschuhe, unsere (geliehenen) Rucksäcke, ein (schweres) Zelt, (selbstaufblasbare) Isomatten und (hoffentlich warme) Schlafsäcke haben, denn es geht 200 km zur Fuß durch die „urwüchsige“ Landschaft der grünen Insel.

Karte des Kerry Ways

Heute wollten wir im Paderborner Land unsere Schuhe einlaufen, doch weit sind wir nicht gekommen denn nach etwa einer halben Stunde fing es zu gießen wie aus Eimern und wir suchten Unterschlupf im Wald, doch auch dort wurden wir trotz Regenjacken und Regenschirm ziemlich nass. Nach 20 minütigem Warten und keiner Aussicht auf Besserung entschieden wir Umzukehren und es morgen (Sonntag) erneut zu versuchen. Da soll das Wetter angeblich etwas gütiger sein.

Zumindest sind unsere Füße schön warm, trocken und schmerzfrei geblieben.

Irland wir kommen.