Hallo liebe Leser,

das Wochenende ist vorbei der Kreisfeuerwehrverbandstag gelaufen, das Jubiläum gefeiert, die Cocktails leer getrunken und die Halle aufgeräumt. Wir haben ein rundum gelungenes Fest, mit schönem Wetter (zumindest Samstag) und vielen Gästen, erlebt. Es war zwar viel Arbeit, aber es hat allen gefallen und viel Freude bereitet.

Nachdem am Samstagmorgen ab 09.00 Uhr "antreten" war, gingen die letzten Vorbereitungen über die Bühne, ehe ab 11.00 Uhr alle Feuerwehren des Kreises Soest diverse Fahrzeuge und Geräte ausstellten. Nach der Mittagspause um 14.00 Uhr wurde die Delegiertenversammlung einberufen und ab 15.00 Uhr startete der Festzug. Die knapp 1000 Feuerwehrkameraden in Uniform gaben ein fantastisches Bild ab. Ein Dankeschön geht noch an die Bremer Bürger, die Ihre Fahne gehisst haben. Das gab dem Ganzen noch einen schönen Rahmen.

Ab 16.00 Uhr hat uns der stellvertretende Leiter der Berufsfeuerwehr Dortmund einen Vortrag gehalten, der meines Erachtens ein wenig zu lang ausfiel. Nach dem Zapfenstreich um 19.30 Uhr, während ich meinen Sohn ins Bett gebracht habe, fing der DJ an seine Musik zu spielen und die Cocktailbar wurde eröffnet. Am Anfang sah es dort nach wenig Besuch aus, was sich allerdings später am Abend noch grundlegend ändern sollte, sodass der Braune Bär mal wieder zu früh aus war.  Aber es gab ja noch genügend „bunte“ Alternativen. Die Feuer-Wasser-Show um 22.00 Uhr zog viele Zuschauer in ihren Bann. Viele hatten so etwas noch nie gesehen und waren begeistert. Dank des Windes bekamen einige Zuschauer dabei eine kleine Abkühlung durch den Wassernebel.

Leider war ich schon früh zu Hause, um meine Schwester als Babysitter abzulösen, aber ich war nach dem anstrengenden Tag auch sehr K.O. Meine Frau war für die Cocktailbar verantwortlich und kam erst später nach Hause. Am nächsten Tag ging es schon früh morgens mit dem Kirchgang weiter. Um 08.45 Uhr stand ich in kompletter Uniform am Gerätehaus und wartete auf die Letzten, die den Wecker erst spät gehört hatten. 

Nach dem Kirchgang ging es im Festzug wieder in die Halle, wo es noch einmal Offiziell wurde. Nach vielen Ehrungen von verdienten Kameraden, wobei hier das Ehrenabzeichen in Silber für Friedhelm Peck noch mal zu erwähnen ist, sollte der Nachmittag langsam ausklingen. Zuhause musste ich mich erstmal eine Stunde hinlegen und abends lies ich den Tag am Fernseher ausklingen.

Montags war aufräumen ab 11.00 Uhr angesagt. Da viele Kameraden Urlaub hatten, ging es relativ schnell, auch wenn viel zu tun war. Um halb drei waren alle Spuren beseitigt, und alle waren froh das nicht jedes Jahr ein 100-jähriges Jubiläum ist. 

Aber Spaß gemacht hat es allen!!!

Bis bald.