Lesertagebuch


Hallo zusammen,

die Lage auf dem Berger Feld wird doch nach dem Rücktritt von Ralf Rangnick nicht so dramatisch sein, das da irgendwer ernsthaft auf den Gedanken gekommen ist, den Assistenten von Jogi Löw als Hauptverantwortlichen Übungsleiter für die Linzenspielerabteilung des FC Schalke 04 zu verpflichten?

Das war wohl, wenn überhaupt, eine Aussage, die mit Sicherheit nicht unter normalen gesundheitlichen Umständen getätig wurde.
Hansi Flick mag ja im Dreigestirn des DFB unter seinem Chef Joachim Löw, in Cooperation mit Torwarttrainer Andy Köpke funktionieren, aber als Chefcoach beim S04, und dann noch als ehemaliger Aktiver des FCB, da nasehochtragend durch die Fußballrepublik laufend, nee Freund, das geht garnicht.
Und überhaupt, so richtig Erfahrung im täglichen Umgang mit einer Profimannschaft kann Flick doch nicht nachweisen.
Ein mehrfach verpatzter Aufstieg bei der TSG Hoffenheim in die 2. Liga, und im Trainerstab von Red Bull Salzburg, stehen da nicht zu Buche.
Aber diese Gedankenspiele sind ja jetzt hinfällig, zum Glück. Hansi Flick hat dem S04 abgesagt.
Trotzdem, wie kann man auf so eine Idee kommen?   
Jetzt wird fleißig weiter gesucht.
Zum X-ten Mal wird mal wieder der Schweizer Christian Gross ins Gespräch gebracht.
Mich interessiert aber vorrangig die heutige Partie gegen den SC Freiburg. 
Die muss gewonnen werden. 
Donnerstag ist Europa League.
Ruhige Zeiten sehen anders aus.
Aber mal ehrlich, gab es die auf Schalke eigentlich irgenwann mal so richtig?

Schönes sonniges Fußball- und Abgrillwochenende

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

der turbulente Tag gestern in Gelsenkirchen ist nicht so schnell ad acta zu legen.
Der ein oder andere wird sich schon ernsthafte Gedanken machen, nachdem Ralf Rangnick vorerst die große Bühne verlassen hat, um seine Akkus frisch aufzuladen. Er sool sich die Ruhe, und vor allem die nötige Zeit gönnen, um wieder ganz fit zu werden.
Fit für eine Rückkehr in die Bundesliga?  
Er ist ja nun mal ein Fußballverrückter im positiven Sinne, der mit dem S04 noch einiges vor hatte, aber da wird er genau abwägen, und mit sich im inneren auch voll überzeugt sein,
ob er sich dieser großen Aufgabe noch einmal stellen will.    
Die Zeit wird es bringen, alles Gute für seine Zeit nach dem Fußball.
Eines bin ich mir aber auch sicher, die besten Golfplätze Deutschlands oder in Europa wird er so schnell noch nicht kennen lernen.  
Wer aber wird sein Nachfolger?
Am Samstag ist Seppo Eichkorn erst einmal verantwortlich.
Wie lange? 
Wer ist auf dem Markt?
Neeeiiiiiin!!!!!!, der ganz bestimmt nicht.
Die Kitas in Gelsenkirchen und Umgebung sind besetzt, da ist für Lodda und Anhang kein Platz mehr.
Spontan werden etliche an Huub Stevens denken, aber das war eine erfolgreiche Zeit mit dem Gewinn des Uefa-Pokal, aber das mit dem Holländer würde meiner Meinung nach nicht noch einmal funktionieren.
Blos keine Schnellschlüsse. 
Der Name Mike Büskes war zu lesen und zu hören. 
Vertragsende bei Zweitligatabellenführer Greuther Fürth 30.6.2012.
Das wäre eine Option, finde ich.
Und was wenn es Eichkorn gelingt aus dem vorhandenen Kader eine Mannschaft zu formen, die guten und erfolgreichen Fußball spielt?  
Er wäre nicht der erste, der sich aus dem zweiten Glied in die erste Reihe quasi selbst befördert.

Morgen gegen Freiburg wollen ja alle einen Sieg für ihren Ex-Coach einfahren. 
Es ist allen Seiten zu gönnen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

die Feststellung „nichts ist älter, als die Zeitung von gestern“, ist heute noch einmal getoppt worden.  
Habe ich doch noch am Morgen über die mögliche Vertragsverlängerung von Raul Gonzales Blanco, und welche Rolle dabei auch Ralf Rangnik spielt, geschrieben, greife ich nur wenige Stunden später wieder zu den Tasten, denn Ralf Rangnik ist aus dem Spiel.
Völlig überraschend trat der Cheftrainer des FC Schalke 04 heute Morgen von seinem Posten zurück.
Die Akkus sind leer, er sei müde.
Fachlich nennt sich das „vegetatives Erschöpfungssyndrom“.  
Er wollte ja nach seinem Engangment in Hoffenheim, erst im Juli d.J. seine Arbeit beim deutschen Pokalsieger aufnehmen, um vorher noch ein wenig Luft zu holen. Auf Drängen der Verantwortlichen des S04, begann Rangnik seinen Job aber bereits im März. 
Wohl zu früh, wie er und sein Berater meinen. Die Pause fehlte.
Was wäre denn gewesen, wenn Rangnik seinen Vertrag bis zum 30.6. d.J. erfüllt hätte?  
Da hätte er auch nur drei oder vier Wochen Urlaub gehabt.
Das Trainergeschäft ist ohne Zweifel ein hartes, aber auch gut bezahltes.        
Permanenter Druck aus allen Richtungen gehört, wie das Baden im Erfolg, oder der Rausschmiss „im beiderseitigen Einvernehmen“ einfach dazu. Und das über Jahre, im günstigsten Fall, länger als die Spieler.
Wenn ich mir da so Otto Rehagel und Jupp Heynckes ansehe, 72 und 66 Jahre alt, auf allerhöchster europäischer Ebene jahrelang im Vereins- und Nationalmannschaftsfußball erfolgreich tätig, die beiden, verstehen Sie mich richtig, wissen wahrscheinlich garnicht, wie „Börnaut-Sündrohm“ geschrieben wird.  
Oder Alex Ferguson, gefühlte drei Lichtjahre Coach bei Manchester United. Der kaut sein Bubblegum immer noch fleißig ohne Ausfallzeiten.   
Es gibt noch mehr Beispiele, vielleicht sind das ja auch nur die Ausnahmen in diesem Job, ich weiß es nicht.
Vielleicht ist auch hinter den königsblauen Kulissen mehr los, als sonst üblicherweise nach außen dringt.Ganz zufrieden mit der Entwicklung auf Schalke war Ralf Rangnik ja nicht unbedingt. Er hatte ja gehofft, das von Champions Leaguemillionen ihm für die Verpflichtung neuer Spieler, ein etwas größerer Batzen zur Verfühgung stünde, als es dann der Fall war. Raul ist mit seiner Rolle, die er spielen soll, auch nicht zufrieden.
Vielleicht ist Rangnik auch mit zu hohen Erwartungen in die neue Saison gegangen, fast alles umkrempeln zu wollen.
Das neue Spielsysthem scheint der ein oder andere auch noch nicht verinnerlicht zu haben. Da ist die Enttäuschung schon mal größer, wenn dann solche Spiele wie in Wolfsburg verloren werden, oder man gegen die Bayern nur Marinette ist.   
Da kommt viel zusammen in so einem Gehirnkasten, und irgendwann sagst du dir, Ende im Gelände, nichts geht mehr.
Zu neudeutsch Burnout-Syndrohm halt. 
Man hört es immer mehr.
Von Modekrankheit will ich nicht sprechen, dafür ist es viel zu ernst, aber wenn es zunimmt, ich spreche jetzt vom Profifußball, dann sollte man es sich reiflich überlegen, ob man den großen Schritt in das Rampenlicht wagt, um dann still und leise, oder wie heute geschehen mit einem Paukenschlag in der Dunkelheit zu verschwinden, auf unbestimmte Zeit?! 
Sebastian Deisler blieb im Dunkeln.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

er soll noch bleiben, und finanziell wäre es auch kein Problem, so zumindest die Aussagen von Clemens Tönnies, mächtiger Mann auf Schalke. 
Grundsätzlich ist ja gegen dieses Vorhaben auch nichts einzuwenden, aber dann müssen sich die Verantwortlichen auch darüber im Klaren sein, das es erstens, wenn es denn so kommen sollte, der Spamier keine Ablöse mehr bringt, und was noch wichtiger wäre, er muss das spielen dürfen, was er mag, das was ihm am besten liegt.  
Dazu gehört mit Sicherheit nicht, neunzig Minuten den Platz zu beackern, um dann auch noch weit hinten auszuhelfen. 
Raul ist Profi, noch macht er diese „Spielchen“ mit, aber er hat auch schon durch diverse Verhaltensmaßnahmen angedeutet, so nicht, Freunde.
Einen wie Raul darf man die Freude am Fußballspielen nicht nehmen. Natürlich muss auch er sich an taktische Vorgaben des Trainers halten, ihn aber nicht einengen, sonst werden die grandiosen Auftritte, die wir schon genießen durften, weniger, oder finden in Zukujnft garnicht mehr statt.
Natürlich haben wir auch schon Spiele von ihm gesehen, wo wir „Cheftrainer“ auf den Tribünen ihn am liebsten spätestens zur Halbzeit ausgewechselt hätten. 
Aber genau in solchen Spielen, wenn er weiter vorne spielt, bindet er immer noch mindestens ein oder zwei Gegenspieler, die eigentlich dann von den anderen Akteuren der blauweißen Kreativabteilung genutzt werden sollten, eigentlich.
Sie kennen das ja mit Theorie und Praxis.
Auch die junge Meute sitzt ihm im Nacken, und möchte spielen.  
Auch Last-Minute Neuzugang Teemu Pukki.
Der braucht seinerseits Spielpraxis, am besten unter Wettkampfbedingungen, um seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen.
Learning by doing also, und da beginnt der Teufelskreis. Raul auf die Bank, dann lieber mit dem Senior nicht verlängern.
Huntelaar vielleicht? Das würde eine längere Distanz auch nicht gut gehen.
Nicht ganz so einfach.
Es kann ein auf Schalke schon ewig nicht mehr dagewesenes, sogenanntes Luxusproblem werden. 
Da müssen die Verantwortlichen jetzt alles genauestens abwägen, beweglich sein, vor allem der Trainer.
Spielsystheme durchboxen, weil man sie bevorzugt, aber das dafür vorhandene Spielermaterial vielleicht nicht hat, bringt nur Verlierer auf allen Seiten.
Raul ja, aber s.o.

Tschüß, bis die Tge

R.A.

Hallo zusammen,

natürlich waren da wohl einige Sprüche gegen Manuel Neuer am vergangenen Sonntag dabei, die man besser mit einem Piepton überspielt hätte, aber was lesbar war, wurde doch nach Meinung der Verantwortlichen im Vorfeld schon ausgefiltert.
Damit sollte es auch genug sein. Die DFL hat jetzt auch noch ihren „Segen“ gegeben.

Das es kein Empfang, wie die Heimkehr eines verlorenen Sohnes wird, durfte doch im Vorfeld schon jedem klar sein.
Zulange hatte sich ganz Hickhack um den Transfer hingezogen.
Ein paar klare Worte von beiden Seiten zum richtigen Zeitpunkt, hätten den Nebengeräuschen dieses Transfers die Schärfe und Lautstärke genommen.
Was sollen übrigens denn die Schiedsrichter sagen, die sich ja oft genug herben, verbalen Attacken ausgesetzt sehen.  
„Schieri du A…loch“, „Schieri, wir wissen wo dein Auto steht…“, oder noch heftiger: „hängt sie auf, die schwarze…(weibliches Borstentier)“.
Das gehört ja mehr oder weniger schon mit zum Fußballalltag. Hört sich nicht immer schön an, aber wird auch in Zukunft so bleiben, oder die DFL macht das wie der türkische Verband: nur noch Frauen und Kinder unter 12j dürfen dann zu den Ligaspielen ins Stadion.
Das mag ja vielleicht bedingt in der Türkei funktionieren, aber wenn ich mir da so unsere weiblichen Fans in der Arena ansehe, und mit welchem Temperament die bei einem Spiel dabei sind, könnte der Schuß in der Bundesliga aber sowas von nach hinten losgehen.
Lasst uns mal lieber so weiter machen, und warten auf die nächste Aktion, die dann wieder Schlagzeilenmäßig ausgeschlachtet wird.
Hab da schon eine im Hinterstübchen: HSV abgestiegen!
Fans stauen die Elbe! Ganz Hamburg unter Wasser! Katastrophale Zustände in der Hansestadt!                         
Hoffentlich habe ich da jetzt niemanden auf dumme Gedanken gebracht.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Tschüß, bis die Tage

Hallo zusammen,

in der Fußballbundesliga rollt sie seit sechs Spieltagen, bei uns fliegt sie seit kurzem auch wieder, die Kugel, oder besser, der Ball und Diabolo. 
Bei den Schalker Profis ist heute Trainingspause, wir stehen heute Abend schon wieder auf dem Schießstand.
Letzten Freitag Rundenwettkampf, der unentschieden ausging, relativ selten beim Schießen, heute besagtes Kleinkaliberschießen, und Samstag unsere Abteilungsmeisterschaft.  
Ein Pokalschießen haben wir zum Auftakt schon absolviert. 
Englische Wochen also auch bei uns, und keiner beschwert sich über die Mehrfachbelastung, und das, obwohl die meisten noch einer beruflichen Tätigkeit nachgehen .
Liegt vielleicht daran, das wir zu den Pokalwettbewerben nicht durch halb Europa reisen müssen, sondern im Hammer Stadtgebiet bleiben. 
Dadurch fällt der Reisestress, und das übernachten in fremden Betten schon mal weg, und man ist zeitig wieder zu Hause.
Kein Piloten oder sonstwas Streik.
Einzig die sich anhäufenden Baustellen im Hammer Stadtgebiet können da für die ein oder andere Verspätung sorgen. 
Heute Abend geht es nach Heessen.
17.30Uhr ab Bürgerhalle, da wird es schon den ein oder anderen ungewollten zusätzlichen Ampelstopp geben.
Ich hoffe mal, das dann das Abschlußfeuerwerk des Stunikenmarkt, uns für die hoffentlich ausbleibenden Unangenehmlichkeiten, entschädigt.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

das Bayernspiel ist Geschichte, zumindest für uns Fans. Abhaken, und garnicht groß drüber nachdenken, obwohl da viele Sachen bei waren, die einem zu denken geben sollten. 
Das Mittelfeld rat und ideenlos, die Abwehr wackelig, und zwei Schüsse neben das Bayerngehäuse, ist für neunzig Minuten Bundesligafußball ein wenig dürftig.
Dabei hat sich der deutsche Rekordmeister in der zweiten Halbzeit noch nicht einmal großartig verausgaben müssen. 
Wenn man das so für die gesammte Saison hochrechnet, dann kann einem ja jetzt schon Angst und Bange werden, vor allem mit Blick auf die aktuellen „Verfolger“ der Bayern.
Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach gemeinsam auf Rang zwei und drei. 
Beide in der letzten Saison lange Zeit Abstiegskandidaten, wobei bei den Rheinländern nur noch der berühmte Deckel drauf fehlte.
Hoffenheim und Hannover direkt dahinter, immerhin gelang den 96zigern noch das Kunststück, das Spiel gegen den amtierenden deutschen Meister innerhalb von zwei Minuten, kurz vor Ende, noch umzudrehen. 
Auf dem letzten Europaplatz (6) der VfB Stuttgart. Die hätten um ein Haar im schönsten Stadion der zweiten Liga gespielt.
Wer soll die Bayern denn stoppen? Eigentlich auch egal wer, Hauptsache es macht überhaupt wer.
Leverkusen? Die Hundertschaft aus Wolfsburg?     
Ja auch der Titelverteidiger hechelt schon acht Punkte hinterher.
Das kann ja heiter werden.
Zum Glück kann man den Herbstmeistertitel, wenn auch inoffiziell, nicht gleichzeitig mit dem „richtigen“ Titel feiern.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

das war eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen für den deutschen Rekordmeister.
Ende der ersten Halbzeit da machte der S04 mal Dampf , und Klaas-Jan Huntelaar musste in dieser Phase den Ausgleichstreffer erzielen.
Die königsblaue Abwehr hingegen war zum haareraufen. 
Auch im Mittelfeld ging wenig zusammen. Das ein Ribery nach Aussagen von sky-Reporter Marcel Reif ein überragendes Spiel gemacht hat, muss mal aber stark relativieren. Wenn mich jemand in einem freien Radius von dreißig Metern auf dem Platz agieren lassen würde, sehe ich mit meinen fast 54 Jahren auf dem Platz auch noch brilliant aus. Es war einfach enttäuschend was der S04 da geboten hat. Man hatte den Eindruck, das wenn es vielleicht einmal eng geworden wäre in Durchgang zwei, dann hätten die Bayern sofort ein oder zwei Gänge hochschalten können.
Die spielen in dieser Saison in einer anderen Liga, an die braucht sich die Rangnick-Truppe nicht zu orientieren.
Das man gegen den FCB verlieren kann, ist ja kein Geheimnis, und auch keine Schande, aber da hätte schon etwas mehr kommen müssen von den Blauweißen.    
Da konnte Raul schon einem leid tun. Was musste der nach hinten arbeiten und ackern. 
Diese Niederlage tut garnicht so weh, die muß man in dieser Saison gegen die Münchner ja schon fast einkalkulieren, weh tut die Pleite aus der Vorwoche in Wolfsburg.
Ganz wichtig sind die kommenden Aufgaben.
Am nächsten Wochende wieder ein Heimspiel gegen Freiburg, dann wieder zu Hause gegen Maccabi Haifa in der Europa League, und dann geht es zum HSV.
Das sind Aufgaben die zu bewältigen sind. So schnell wie möglich die heutige Vorstellung abhaken. Achso, und was war mit Manuel Neuer? Der spielt jetzt beim FC Bayern München.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

Sonntag kehrt er innerhalb kürzester Zeit zum zweiten Mal wieder zurück in die Arena, Nationaltorhüter Manuel Neuer, ehemaliger Torwart des S04.  
Wie der Empfang für ihn sein wird, darüber ist in den letzten Tagen schon jede Menge geschrieben und spekuliert worden, und es ist auch unerheblich.
Er hat diesen Weg gewählt, und muß nun mit allen dazugehörigen An- und Unangenähmlichkeiten leben.  
Das der deutsche Rekordmeister außerhalb seines Freistaates zwar eine große Anhängerschaft hat , ist ja bekannt, sieht sich aber bei seinen Auswärtsspielen in den Bundesligastadien doch immer einer gehörige Portion, nennen wir es, sportlicher Anfeindung, gegenüber.  
Das Neuer geht, stand ja wohl schon seit längerem fest, deshalb stößt dieses ganze Wirrwar um seinen Wechsel oder Bleiben immer noch bitter auf, und das ist es wohl auch, was die Fans zum rasen bringt. Natürlich nicht nur, denn als Blauweißer, mag man weißblau in Kombination mit Rot auf dem Fußballsektor nicht.
Unverständlich für mich auch, dieser komische Verhaltenskodex von ein paar Großkopferten, denn sich Manuel Neuer angeblich unterwerfen soll, oder getan hat. Wenn dem so war oder ist, ist er meiner Meinung nach angreifbar, oder hat sich dazu machen lassen. Das ist ja auch schon ne Weile her, und soll mich auch nicht weiter interessieren.
Der bis dato nahezu beschäftigungslose Bayernkeeper hatte ja auch zu seinen Schalker Zeiten nicht nur fehlerfrei Auftritte, und sich den ein oder anderen Klops geleistet.  
Genau dieses „Potential“ könnte er am Sonntag ruhig noch einmal als endgültiges „Abschiedsgeschenk“ an seine früheren Mannschaftskameraden und Fans abrufen.              
Alle dürfen bei der hochemotionalen Partie allerdings nicht vergessen, das der FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München spielt, nicht mehr und nicht weniger.
Ich würde dabei noch als kleines „Schmankerl“ zum Auftakt des Oktoberfestes, die Toten Hosen mit ihrem „Ich würde nie zum FC Bayern München geh’n“, in Metalrockstärke durch Arena dröhnen lassen, bis die Dachmembranen flattern.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

sie stand mal wieder bei einem europäischen Auftritt des FC Schalke 04. Sowohl vorne als auch hinten. Während letzteres ja der Wunsch eines jeden Trainer und Torwart ist, darf man mit der ersten nicht zufrieden sein. Marica nach acht Minuten hätte es schon frühzeitig ändern können, aber da fehlte ihm entweder die Spielpraxis, oder es war der Beweis dafür, das er sich eigentlich noch nirgendwo so richtig durchsetzen konnte, seit seinem Wechsel zum VfB Stuttgart vor Urzeiten. 
Beim Kopfball ins kurze Eck, hat Raul noch das beste draus gemacht, war er doch mehr oder weniger in der Rückwärtsbewegung.
Bei Huntelaars Geschoß war der Querbalken im Weg, das war es aber auch.  
Jetzt weiß ich nicht, ob es an der Übertragung bei Kabel 1 lag, ist der Kommentator Küpper nicht ein Anhänger der Schwarzgelben?  
Oder dem Stromausfall.    
Jedenfalls hat Schalkes Trainer Ralf Rangnick von einem guten Spiel gesprochen. Naja, man sagt ja immer Torhüter und Linksaussen sind, sagen wir mal, na seltsam will ich jetzt auch nicht sagen, aber irgendwie anders.     
Als ehemaliger Pfostensteher sehe ich ein Spiel ja auch immer etwas anders als meine Kumpel im Stadion, nicht immer, aber das gestrige konnte man eigentlich garnicht soviel anders sehen als es da über die Mattscheibe flimmerte, nähmlich ein Gurkenspiel. Übrigens, bei sky wurde es auch nicht besser.
Aber Rangnick wird ja auch der „Professor“ genannt. 
Das ist natürlich auch eine ganz andere Spezie, als Fußballottonormalverbraucher, also noch anders als Torwart, Linksaussen und Schiris zusammen, und nur so kann, oder muss man diese Beurteilung verstehen, wenn man denn kann, oder überhaupt will. 
Schlimmer als das Spiel war wohl die Anreise für die königsblauen Fans.
Neun Stunden mit dem Bus von Bukarest nach Cluj überland juche, und das Ganze wieder retour. Hoffentlich sind die alle bis Sonntag wieder da.
Da ist der Gegner ein anderes Kaliber. Mal sehen, was dann für ein Spiel geboten wird.
Ich freue mich schon auf die Pressekonferenz.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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