Lesertagebuch


Da bin ich auch mal wieder (: In der letzten Zeit habe ich ziemlich viel erlebt. Unter anderem habe ich mit anderen Au pairs und Backpackern zwei trips gemacht. Zum einen waren wir an den Hobbitsets, die fuer mich nicht allzu spannend waren, weil ich weder die Filme geschaut noch die Buecher gelesen habe. Trotz alle dem war es ein erlebnisreicher sowie schoener trip mit 3 Deutschen und 1 aus Finnland. Meinen 2 Trip habe ich mit einem anderen Deutschen Au pair gemacht. Der Trip ging nach Taupo, einer wunderschoenen und alten Stadt. Dort sind wir 1.5 Stunden zu den Hukka Falls gelaufen und auch die 1.5 Stunden weg auch wieder zurueck. Der Weg dorthin hat sich aber aufjedenfall gelohnt. In Taupo sind wir ein Wochenende gewesen und haben viele andere auch leider nur deutsche Leute kennengelernt. Dennoch war dieser Trip ein echtes Erlebnis. Unter der Woche bin ich immer nur am Arbeiten. Mit einer anderen Freundin, die auch Au pair sowie deutsch ist, geh ich ab und zu am Wochenende das Nachtleben erkunden. Am anfang als ich her kam, habe ich mich in einer Tanzschule fuer Hip Hop angemeldet, das Training war immer sehr gut doch total anders als daheim. Auf den Strassen hier wirst du oft angesprochen ob man deutsch ist, weil man nicht das traegt was die Frauen in Neuseeland Nachts beim raussgehen tragen 😀  Das erste Familientreffen habe ich auch hinter mir. Solangsam kommt jetzt Weihnachten, wo du aber hier ueberhaupt nichts von merkst. Hier ist es warm, immer um die 20 Grad und die traditionellen Dinge die in Deutschland gemacht werden, die kennt man hier nicht so wirklich, Da ist nichts mit Adventskranz oder Nikolaus… In meiner Familie verzichtet man auch leider auf Weihnachtsdeko oder dergleichen. Hier merkt man einfach nur das Weihnachten kommt, durch die Musik die im Radio laeuft waehrend du dir am Strandcafe die Sonne auf die Haut scheinen laesst. Damit muss ich aber auch ziemlich aufpasse, der erste Sonnenstich war schon da… Mit meiner Familie laeuft alles super. Naechste Woche ist dann das Familien Weihnachtsessen. Ja sonst gibt es eigentlich nichts neues ausser das ich mich tierisch freue hier zu sein und dieses Leben, leben kann. Trotzdem vermisse ich klein Werne doch schon ein kleines bisschen. Ich wuensche euch eine Froeliche Adventzeit und liebe gruesse aus dem 18.000 Kilometer entfernten Wellington.

Ein Monat ist das schon her, als ich von Zuhause wegging. Das Leben hier ist einfach anders als in Deutschland. Es beginnt schon beim Frühstück an, nicht nur das es hier kaum bis gar kein Aufschnitt gibt, schmeckt auch die Milch nicht so wie man es gewohnt ist. Den Käse muss ich mir auch noch selber raspeln und willst du was trinken musst du dir das Wasser aus dem Hahn nehmen. Jaja so mit dem Essen habe ich es hier nicht so… Dafür funktioniert das mit der Familie super. Das Heimweh plagt mich noch ein bisschen aber nicht mehr soviel, da ich hier auch ganz tolle Ausflüge mache. Letzte Woche waren wir im Weta Caves, dort wurde uns gezeigt wie die Filme „Der Herr der Ringe“ ‚Der Hobbit“ und vieles mehr gedreht wird. Unter der Woche bin ich nur am Arbeiten und habe deswegen nicht viel Zeit und auch gar nicht mehr soviel Lust irgendwas zu erkunden. Dafür ist ja schliesslich auch das Wochenende da (: An diesem Wochenende wollten eine Freundin und ich mal das Nachtleben hier ausprobieren und wir waren schockiert… nicht nur das die Frauen tagsüber mit kurzen Kleidern rumlaufen, sondern auch abends beim rausgehen fast gar nichts tragen und das im Winter… Nach einem Monat wird mir klar, das es nicht nur Urlaub ist, sondern jetzt wirklich ein ganzes Jahr so ist. Die letzte Woche plagte mich das Heimweh sehr, das aber du das taegliche schreiben mit meiner Familie immer besser wird.

Das Leben ist hier einfach anders als das in Deutschland aber aufjedenfall mal eine Reise wert. Durch das staendige hin und her in der Stadt vermisst man die kleine Stadt doch auch etwas (:

Am Montag den 04.08.2014 machte ich mich mit meiner Familie und Freunden auf den Weg nach Frankfurt. Die Verabschiedung von meinen Freunden und ganz besonders von meiner Familie viel mir sehr schwer, aufgrund dessen das ich nicht wusste was mich erwartet, da es mein erster Flug war und weil ich das erste mal so lange von meiner Familie und meiner Vertrauten Umgebung getrennt habe. Nach einem anstrengend 24 Stunden Flug kamen wir am Dienstag den 05.08.14 um 22:00 Uhr Ortszeit in Auckland an. Vom Flughafen sind wir sofort alle ins Hotel gefahren und sind kaputt ins Bett gefallen.

Von Mittwoch bis Freitag fanden in dem Hotel in dem wir waren, Orientierungstage statt, bei den wir 1.Hilfe bei Kindern und alles rund ums Kind und Babys lernten. Am Freitag angekommen, wurden wir alle von unseren Hostfamilys abgeholt. Ich wurde von der Cousine meiner Hostmum abgeholt und blieb das Wochenende in Auckland, da meine Hostmum Geburtstag hat und ich mir dann noch ein bisschen Auckland angucken konnte. In der Familie von der Cousine meiner Hostmum, war auch ein deutsches Au Pair die schon 2 Wochen dort lebt. Sie zeigte mir dann an dem Samstag die Stadt Auckland, gemeinsam mit anderen fuhren wir mit einem Schiff auf eine Halbinsel die Devenport heist. Nach ein paar Stunden bummeln, ging es zurück zum Haus. Am Sonntag hatten wir dann nicht viel gemacht. Dann am Montag sollte es für mich richtung Wellinton gehen. Der Flieger flog los und kehrte jedoch wieder um, sodass ich wieder in Auckland war. Ich verstand erstmal gar nicht was los. Die Fluggesellschaft gab mir einen anderen Flug, der dann am folgenen Tag um 06:00 Uhr war. Die Nacht blieb ich dann noch in Auckland und lernte dann am Dienstag den 12.08.14 mein neues Zuhause sowie meine neue Familie für 1 Jahr kennen. Der erste Tag verlief ziemlich ruhig, ich fing an mich in meinem Zimmer einzurichten, sowie die kleine schonmal etwas kennenzulernen. In Neuseeland ist es üblich nach dem Frühstück zum morning tea zu gehen. Deshalb sind wir nach einem besuch in der Bücherei zu einem Cafe gegangen und haben dort etwas getrunken, sowie eine Kleinigkeit gegessen. Am Freitag den 15.08.14 habe ich mich mit einem anderen Au Pair aus Deutschland in der Stadt getroffen, um uns gemeinsam ein bisschen umzusehen. Wellington ist einfach toll, alle sind nett zueinander und auch die Familie ist super, sie erleichtern mir hier ziemlich alles, egal ob Heimweh, wenn ich fragen hab oder einfach in allem.Trotz alle dem vermisse ich meine Familie und Freunde sehr, das durch Skype etwas erträglicher macht. Diese Woche fang ich an mit dem fahren des Autos, was mich aber ein bisschen Angst einjagt, da auch hier Linksverkehr herrscht.

Sonntag, 08. August 2010
Für unser virtuelles Geschichtsbuch habe ich ein großes Kapitel „Sinnlichkeit“ vorgesehen. Für das Model ist das Ausleben der Sinnlichkeit immer nur mit dem Faktor „Zeit zu haben“ möglich. Auch für mich ist die Umsetzung dieses Themas Neuland. Daher war es logisch, keine große Aktion mit allen Ladies daraus zu machen, sondern anfangs mit maximal zwei Models zu arbeiten.
Als erstes Model kommt mir immer Birgit in den Sinn. Ohne Birgit geht es nicht. Wir kennen uns schon sehr lange und arbeiten schon von Anfang an zusammen. Für schwierige Aufnahmen an aufwendigen Sets, wo die Anspannung aller stetig steigt, braucht man ein Model, was so diszipliniert ist, sich dann noch auf die Anweisungen konzentrieren zu können. Deswegen fiel die Wahl des Titelmodels des Förderturmkalenders „Starke Frauen“ von 2006 auf Birgit. Auch bei diesem Projekt möchte ich Birgit auf dem Titelbild haben.

Viele sagen, ich wäre ein guter Fotograf. Ob das so ist, das weiß ich nicht, aber eins weiß ich, nämlich dass das, was bei mir vor der Kamera im Kopf der Models passiert, ich immer mitfühlen kann. Dadurch habe ich bei den Aufnahmen immer eine Verbindung mit dem Model und kann die richtigen Worte benutzen, um sie dahin zu führen, was ich möchte, was sie auf dem Foto ausstrahlen soll.
Natürlich habe ich das alles von meinen Models, mit denen ich gearbeitet habe, gelernt. Dafür danke ich im Nachhinein allen Models, die mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin. 

Für dieses für mich neue Kapitel Sinnlichkeit (Selbstliebe/Körperliebe) habe ich in Vorgesprächen gemerkt, dass Tanja da ein großes Potential besitzt. Und da sie mir durch ihre Offenheit Zugang zu ihren Gedankenabläufen gewährte, startete ich die Sache „Ladies in red“ die Dritte. 

Zur Technik:
Für gewöhnlich nimmt man viel weiches Licht, möglichst von allen Seiten aus großen Softboxen, um vom Model eine reine Haut zu erhalten. In der Realität der Sinnlichkeit, wo die Frau sich für die Berührung ihres Sinnesorganes Haut zurückzieht, existiert meistens das Gegenteil vom Studiolicht. Hierbei ist es meistens schwaches Kerzenlicht oder der Lichtschein vom Fenster.
Dieses punktuelle Licht macht, wenn es die Haut streift, Fältchen und Poren deutlich. Das ist der Nachteil. Deswegen setzt man dafür immer sehr junge Models ein, weil sie noch eine gebügelte Haut besitzen. Der Nachteil dabei ist, die jungen Models haben in diesem Alter meistens noch nicht die Erfahrung und das Selbstbewusstsein erlangt.

Vorteil von Streiflicht: Durch den starken Schattenwurf und die Mimik wird das Gefühl des Models sichtbar. Auch macht das Streiflicht den Faktor „Zeit zu haben“ deutlich. Manchmal so extrem, dass es den Anschein hat, die Zeit würde stehen bleiben. 

Nun ans Werk! Es steht ausreichend Zeit zum Abschmecken des Make-ups zur Verfügung.

 Tanja    Tanja

 

Set 1:
Ein 90 cm schirmbespannter Studioblitz wirft ein halbwegs weiches Licht aus einer Entfernung von 4,5 m von hinten über die Körper von Tanja und Birgit in den Schrankspiegel, der mit seinen purpurroten Vorhängen eine Umrandung bildet und das Licht in das Objektiv (50mm/1.4) reflektiert.

 Tanja    

Die beiden haben die Anweisung bekommen, sich mit ihren Händen zu berühren, um ihre Selbstwahrnehmung zu starten und mich als Fotograf auszublenden, da ich mich logischerweise gar nicht in diesem Raum befinde.
Denn eine Frau, die ihre Sinnlichkeit lebt, betreibt dies allein in Zurückgezogenheit.

     
 Birgit   Da sich durch das Licht von hinten das Gesicht im Totalschatten befand und nur durch die Reflektion über das ockerfarbene Kiefernholz der Schranktüren wenig aber gleichmäßiges Licht erhielt, hatten wir keine Probleme mit Gesichtsfältchen. 

Das konturenreiche Make-up und der Blick von unten nach oben zeigten erwachsene Dominanz.


Set 2:
Auf dem Bett. Das Haus ist leer. Sie ist allein und hat Zeit. Sie spürt ihr schönes Kleid auf ihrem Körper. Von ihren Händen berührt nimmt sie ihren weiblichen Körper wahr. Das ist die Geschichte für Model Tanja.

Um solch eine Bildersequenz zu erschaffen, drehen sich für gewöhnlich immer viele Dinge in meinem Kopf. Die Geschichte, Bildaufbau, das Licht, die Reflektionen, die Mimik/Stellung, Schärfentiefe, daraus folgend die Blende, die Verschlusszeit, Objektiv, Brennweite, Blende, ISO, Lichtkörper, Lichtmenge ……
Auch hierbei bemerkte ich, dass das gewohnte Muster im Kopf ablief. Zu wenig Zeit, die ich mir nahm, um die Gefühlswelt von Tanja zu studieren. Ich nahm mir von da an mehr Zeit, um auf das zu achten, was Tanja machte.

Mir fiel auf, dass die Berührung ihrer Hand sich mehr auf die Fingerspitzen konzentrierte als, wie ich vermutet hätte, auf die ganze Handinnenfläche, um die Form ihres Körpers wahr zu nehmen.
Es hatte den Anschein, als würde die Berührung nur über das Energiefeld zwischen ihren Fingerspitzen und der Hautoberfläche ihres Körpers stattfinden, so leicht schien die Berührung zu sein, durch die sie ihren Körper für sich selbst sichtbar machte und daraus ihr Körperbewusstsein/ ihre Körperliebe bezog.
   Tanja
Ich hielt meine Kamera vor den Bauch und fing an, Tanja darüber zu interviewen.
Die Details, die Tanja mir anvertraute deckten sich mit Techniken, die bei Meditationen angewendet werden. 
Für gewöhnlich achtet man dabei auf seinen Atem, um sich seines Selbst bewusst zu werden.
Tanja setzt dafür die Berührung ihrer Haut ein.
Ich nenne es Tanjas eigene Technik ihrer Meditation.
   Tanja

 

Selbst das Vorhandensein einer abschwingenden Welle stimmt überein, weil ich die Welle auch kenne, die ich in meiner Meditation wahrnehme. Ich würde es so beschreiben, dass die Welle wie eine Entspannungswelle von oben nach unten durch den ganzen Körper fließt und man sich damit durch ständiges Wiederholen in einen tranceartigen Zustand bringen kann.
Auch hierbei braucht man die Rahmenbedingungen von ’Zeit für sich zu nehmen’, um die Selbstwahrnehmung zu erfahren. Irgendwie fließt dabei Energie in Körper oder Geist und man tankt auf.

Tanja

 Tanja

Birgit

 Birgit

Set 3:
Im Eingangsbereich. Als Hintergrund diente uns eine Fichtenholztür, welche Wärme in das Bild bringen sollte. Wieder Streiflicht von der Seite, welches durch ein vergittertes Fenster auf das Model fallen sollte. Da sich kein solches Fenster in diesem Bereich befand, schaffte ich dieses künstlich mit meinem 1000-WS-Spot, der mit einem fokussierbaren Linsenvorsatz ausgestattet war. In diesen kann man ausgestanzte Metallmasken stecken und damit definierte Schatten erzeugen. Mit dem Einstelllicht am Blitzgerät lässt sich der Schattenwurf nun ganz nach Wunsch auf dem Set ausrichten. Dieses durchbrochene harte Licht brachte auch harte Schatten mit.

 Birgit   Nach dem Okay aus der Technik waren nun die beiden gefragt, ihre Sinnlichkeit zu leben.
 Birgit    

 

     Tanja
     Tanja
     Tanja
     Tanja

Hallo zusammen,

natürlich steht er jetzt ersteinmal im Fokus der Medien, der mittelgroße Finne Namens Teemu Pukki, seines Zeiches frisch gebackener Doppelpackinhaber im königsblauen Dress.
Er ist schnell und wendig, und seine Kopfballqualitäten lässt er vielleicht beim Fußballtennis oder Sitzfußball aufblitzen, also genau das Gegenteil vom verletzten Torjäger Klaas-Jan Huntelaar. 
Würden sie vielleicht genau deshalb in Zukunft ein ideales Sturmduo beim S04 bilden? 
Aber da ist ja auch noch der Senior, der hat ja wohl soetwas wie eine Stammplatzgarantie. 
Farfan ist da vorne garnicht wegzudenken, und Julian Draxler ist zur Zeit auch eine Nummer für die Abteilung Attacke.
Das wird nicht leicht für Huub Stevens, wenn alle wieder fit sind.   
Natürlich haben wir „Experten“ in unserem Kreis auch schon alle Varianten durchgespielt.
Da könnte ein richtiger blauweißer Orkan auf die Abwehrreihen der Ligakonkurrenten zu kommen, nur mal so gedanklich durchgespielt.
Hörte sich auch garnicht so übel an, wenn Pukki über links stürmt, Farfan die rechte Seite beackert, und Huntelaar in der Mitte lauert.
Der Senior, Draxler und Holtby sorgen für den nötigen Dampf dahinter, sodas der Gegner garkeine Zeit mehr hat zum Luft holen.
Das bisschen was dann noch durchkommt, räumt Jones ab.  
Also reicht hinten dann nur noch eine Dreierkette mit Fuchs, Papadopoulos und Höwedes. 
Lars Unnerstall im Kasten ist zur vervollständigung des Teams als elfter Mann dann auch mit dabei.   
Ich höre es schon aus der Ferne, jetzt dreht er ganz am Rad.  
Ja, zugegeben, ein bisschen offensiv das Ganze, aber nach so einem trüben November Montag, darf mann doch mal ein bisschen rumspinnen.
Aber mal im ernst, das wird ein Wechselspiel werden.
Ich kann mir Pukki als „Auswärtsstürmer“ für schnelle Konter vorstellen, wenn eine Führung zu verteidigen wäre.
Er und Farfan, das hätte dann schon was.  
Wenn der Peruaner noch bleibt. 
Das wäre die nächste Baustelle. 
Das lassen wir mal lieber, für heute ist genug mit den Spekulationen, und ausserdem, bleibt der Text andauernd hängen. Komme garnicht so richtig voran.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Vielen Dank, Herr Witteborg, 
es gibt schon einige, die meine Beiträge lesen, und mich auch darauf ansprechen, aber sie trauen sich nicht, mal einen Kommentar online zu schreiben.
Würde mich auch freuen, egal ob pro oder contra, auch derb und kräftig, aber nicht unter die Gürtellinie.

Hallo zusammen,

dreimal ins Tor getroffen, und doch nicht gewonnen. 
Das lag unter anderem daran, das Schalkes Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos seinen eigenen Schlussmann mit einem herrlichen, platzierten, und somit völlig unhaltbaren Kopfballtreffer zum zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer für die Hannoveraner überwand. 
Zum anderen war der finnische Neuzugang Teemu Pukki mit seinem ersten Doppelpack für den S04 bei seinem Startelfdebüt erfolgreich. 
Ein flottes Spiel war gestern zu sehen, das mit ein wenig Glück, oder Abgezocktheit in der Schlussphase, den Königsblauen noch einen Dreier hätte bescheren können.    
Das Remis geht schon in Ordnung, die 96er hatten ihrerseits ja auch die Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden.          
Reichlich übertrieben, und völlig neben der Spur war das, was im Liveticker bei einem öffentlich rechtlichen Sender zu lesen war.
Das stand doch nach Pukkis zweiten Treffer tatsächlich zu lesen:
„…und wer ist Huntelaar?“.
Mein blauweißer Kumpel und früherer Mannschaftskollege rief mich sofort an, nachdem er das gelesen hatte. 
Nehmen wir es mal als nicht ganz so ernst gemeinten Pausenfüller für einen Zeitraum, in dem auf dem Rasen vielleicht nichts nennenswertes zu schreiben war.
Der „Fall“ in der Tabelle von Platz zwei auf fünf ist nicht so dramatisch, wenn man sich mal die Konstellation anschaut. 
Das wird zwischen Platz zwei und sechs eine ganz enge Geschichte werden.
Alle nehmen sich untereinander die Punkte weg, und der FCB zieht einam seine Kreise, und wenn dem Rekordmeister mal ein wenig die Puste ausgeht, dann hat ein ehemaliger Schalker seine Finger im Spiel.
Für genau diese Aktion, gestern kurz vor Schluss in Augsburg, haben sie ihn an die Isar geholt.
Wir kannten das ja schon.
Jetzt steht die allseits beliebte Länderspielpause an.
Die Holländer sollen blos die Finger von Klaas-Jan Huntelaar lassen.
Die Nase, und alles was noch dazu gehört, wird bei Königsblau mehr gebraucht, als bei Oranje.
Es ist doch nur ein Testspiel, wenn auch ein prestigeträchtiges, bei dem keiner verlieren will.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Maskenball ist am Freitag wieder ab 11.11 Uhr, tätä, tätä, tätäh! 😉

Hallo zusammen,

Mainz schlug gestern Stuttgart, und somit bleiben die Schwaben uns ersteinmal von der Pelle.  
Damit das gegenüber den anderen so bleibt, wäre ein Sieg morgen in Hannover zum Abschluss des 12. Spieltages im Fußballoberhaus, ideal.  
Dann auch mit Topptorjäger Klaas-Jan Huntelaar?
Die Make ist schon angepasst, aber wie lässt sich damit spielen, und vor allem, köpfen, seine Stärke?
Tipps kann er sich ja von seinem Mannschaftskollegen Christoph Metzelder holen, der hatte ja auch schon das zweifelhafte Vergnügen.
Ich habe es seiner Zeit als Torwart mal mit einer Sportbrille versucht, das war schon lässtig und unpraktisch, sodass die Kontaktlinsen zu meinen Favoriten wurden; und jetzt ein Stürmer, der auch dahin geht, oder gehen muss, wo es besonders weh tut, da muss man sich schon was trauen.
Ich glaube, wenn man da im Hinterstübchen diese gebrochene Nase hat, braucht man eigentlich garnicht aufzulaufen.
Das ist alles leichter gesagt als getan, wie geschrieben, da kann ich nasentechnisch nicht mitreden, und hoffe, das er, und die medizinische Abteilung die richtige Entscheidung treffen. 
Es kommen noch jede Menge wichtige Spiele nach Hannover. 
Das wird schon heiß genug da morgen am Maschsee.  
Zwei werden es, auch wenn sie es vielleicht nicht öffentlich aussprechen, garantiert sein: 
Hannovers Coach Mirko Slomka, ehemaliger Vizemeistertrainer beim S04, und Christian Pander, einst auf der linken Verteidigerposition bei den königsblauen Nationalspieler, und Hoffnungsträger für Bundestrainer Joachim Löw auf diesem Posten geworden.
Nach seiner schier unendlich scheinenden Verletzungsgeschichte, endete sein Vertrag beim S04 im Sommer.
Er soll ja noch viele verletzungsfreie Jahre Fußball spielen, aber morgen muss er seinen „linken Hammer“ ja nicht unbedingt herausholen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Na dann soll J.D. morgen mal richtig aufdrehen, und ein Dribbling weniger, ist manchmal mehr.

Hallo zusammen,

eine Truppe, die in dieser Aufstellung beim Anpfiff des gestrigen Euro Leaguespiels zwischen dem S04 und AEK Larnaca die blauweißen Farben trug, wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie mehr wieder geben.
Etliche Akteure, die sonst nicht zur ersten Elf gehören, hatten gestern die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen.
Eindrucksvoll haben sie diese Gelegenheit genutzt, und sich ihren Stammplatz gesichert; nämlich den auf der Auswechselbank bzw. Tribüne.        
Wer im Allgemeinen mit dem abendlichen Einschlafen so seine Probleme hat, könnte in Zukunft auf diverse Pillen, oder sonstiges Zeug verzichten, wenn er sich die Aufzeichnung des spätabendlichen Gewürge des Tabellenzweiten der ersten deutschen Fußballbundesliga, gegen die international maximal zweit-, eher drittklassigen Zyperer antut.  
Ich behaupte mal, den Pausenpfiff bekommt der oder diejenige schon garnicht mehr mit.   
Allein Torwart Lars Unnerstall war es zu verdanken, das die katastrophale Vorstellung der Stevens-Truppe nicht noch mit einer Niederlage gekrönt wurde.      
Jetzt wird es beim nächsten Spiel gegen Bukarest nocheinmal unnötig spannend um den Einzug in die Zwischenrunde. 
Da sollte denn aber alles was aus der ersten Elf verfügbar ist, auch auflaufen, denn eins hat der gestrige Abend auch mehr als deutlich gemacht, der vielbeschriebene, sogenannte zweite Anzug des S04 passt überhaupt nicht.         
Man darf garnicht an das Szenario denken, wenn Farfan, Hunterlaar, und sogar Raul den königsblauen den Rücken kehren sollten.        
Dahinter ist nichts, zumindest war gestern keiner auszumachen.
Eine gr0ße Enttäuschung war wieder einmal Jurado.
Er hat ja schon ein paarmal angedeutet, welches Pontenzial in ihm steckt, aber er zeigt es einfach viel zu wenig auf dem Platz.
So wird der nie einer, zumindest auf Schalke nicht.   
Einziger Lichtblick war wirklich nur Lars Unnerstall im Schalker Tor.
Klasse wie er u.a. den heranstürmenden Angreifern den Ball von den Füßen angelte. 
Durch diese Leistung hat noch einer seinen Stammplatz auf Bank oder Tribüne sicher: T.H., kurzfristiger Neuzugang, früher mal Nationalspieler.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Jetzt ist aber Schluss mit der Schnippelei, ich hab schon Rücken!;-)

Hallo zusammen,

Rasenplätze, auf denen hauptsächlich Ballsportarten betrieben werden, werden schon so bis Anfang Dezember gemäht, ein bisschen was wächst immer. Aber was ist mit dem heimischen „Spielfeld“? 
Ganz so kurz sollten die Halme ja für den Winter nicht geschnitten werden, aber kann momentan überhaupt jemand etwas mit dem Begriff „Winter“ etwas anfangen?
Heute ist mal eine kleine Pause angesagt mit „nur“ ca. 15° Celsius, plus, wohlgemerkt, dann soll es wieder knapp an die zwanzig Grad gehen.     
Ist es schon zu früh, den Rasenmäher in das Winterquartier zu schicken, oder soll er noch ein paar Runden drehen?
Aus den Gesprächen mit den Nachbarn ist bei genauem Hinhören deutlich festzustellen, das es eigentlich Zeit für die Winterpause wäre.  
Nach längerer Talkrunde mit dem für- und wider einer weiteren Mäheinlage, gibt am Ende doch jeder ehrlich zu, das er einfach keine Lust mehr hat, dem Gerät noch einmal hinterherzulaufen.
Die Elektros wollen schon garnicht mehr ihr Kabel ausrollen. 
Ich werde noch ein bisschen auf Zeit spielen,
von einer Nachspielzeit, im Gegensatz zum Fußballspiel, werde ich verschont bleiben, und ich könnte eventuell schon eher als die Kicker in den Winterschlaf gehen, rasentechnisch gesehen.  
Hellwach auf frisch gemähten Rasen sollten die Mannen von Huub Stevens morgen sein, denn mit einem Sieg über AEK Larnaca könnten sie den Einzug in die Zwischenrunde der Europa League schaffen.
Das muss irgendwie klappen.
Ein fußballerischer Leckerbissen ist da morgen ab 21.05 h wohl nicht unbedingt zu erwarten, aber wir lassen uns gerne überraschen, vor allem mit wem so alles der S04 die Partie beginnt. 
Das mit dem Rasen stellen wir jetzt mal hinten an, Hecken, Sträucher und Bäume werden jetzt gleich „rasiert“.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Das war wirklich Schlemmen, ausgezeichnet. So kann es weitergehen.

Gestern konnte ich weder wie die Jahre davor den Tag ausgeschlafen und mit einem gemütlichen Geburtstagsfrühstück im Wintergarten meiner Freundin beginnen noch hatte ich frei – der 1.11. ist hier in Berlin leider kein Feiertag. Also Uni und dann Supermarkt bis 0.15. Und leider leider sieht es heute auch nicht besser aus, Uni fängt schon um 8.30 an. Zu wenig Schlaf…

Nächste Seite »