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Es ist schon wieder viel zu lange her, seitdem ich mich das letzte Mal in der lieben Heimat gemeldet habe. Viel ist passiert- und ein neues Jahr haben wir begrüßt!

Die Basketball- Saison 2011-2012 startete für die Lady Crusaders der William Carey University am 4. November und ging in der vergangenen Woche zu Ende. Die Saison war durchwachsen von guten bis zu sehr schlechten Spielen… Am Ende stand die Statistik ausgeglichen. 14 Siege, 14 Niederlagen in der Saison. 9 Siege, 9 Niederlagen in der Conference. Die Lady Crusaders haben es im Conference Tournament bis zum 2. Spiel gebracht, eine bessere Bilanz als in der letzten Saison. Wir hatten circa 2-3 Spiele die Woche mit einer 2-wöchigen Pause über Weihnachten. Nun ist die Saison vorüber, wir haben Trainingspause und beginnen erst in 2 Wochen wieder mit dem Off-Season Training.

Mein akademisches Leben verläuft auch gut. Mein Winter- Trimester habe ich erfolgreich hinter mich gebracht mit einem guten Schnitt von 4.0 (deutscher Schnitt von 1.0). Das neue Trimester hat bereits begonnen vor 2 Wochen und ich belege in diesem Trimester “Counseling Psychology”, “Introduction to Philosophy” und “US History 1”. Demzufolge habe ich in diesem Trimester einiges an Lektüre vor mir und darf einige Hausarbeiten einreichen, aber so ist nun einmal das Leben eines jeden Studenten weltweit.

Über Weihnachten bin ich übrigens nach Hause geflogen und habe die Werner Innenstadt unsicher gemacht. ;) Es tat gut mal wieder die Heimat gesehen zu haben, nur leider wurde mein Wunsch nach Schnee zum Ski-laufen im Sauerland nicht erfüllt und ich glaube, es hat fast durchgängig geregnet. Da war ich dann doch froh, recht bald wieder hier in New Orleans am Flughafen gelandet zu sein, da wir hier durchschnittlich 24 Grad haben. :)

Inzwischen hatte ich auch schon wieder eine Woche Unifrei zwischen den Trimestern. In der Woche bin ich mit meiner Zimmermitbewohnerin nach Virginia Beach, Virginai gefahren. Die 17.5 Stunden pro Strecke mit dem Auto hat sich gelohnt, denn wir hatten eine tole Zeit in Virginia mit meiner amerikanischen Gastfamilie von meinem Lions-Club Austausch vom Sommer 2007. Wir stehen seit dem in Kontakt und die Familie lädt mich immer wieder ein sie besuchen zu kommen. Wir hatten eine tolle Zeit am Strand von Virginia, in dem Einkaufszentrum in Norfolk, im Virginia Aquarium, und in North Carolina, wo wir einen Tagesausflug hin gemacht haben. Leider ging der Kurzurlaub viel zu schnell vorüber, sodass ich nun wieder auf dem Campus bin und den Alltag genieße.

Soweit an Neuigkeiten von mir.
Ich schicke ein paar Sonnenstrahlen zu Euch.
Liebe Grüße,
Eure Yaila Zotzmann

Viel zu lange schon habe ich mich nicht mehr in meiner Heimat gemeldet und das möchte ich hiermit nachholen, aufholen, und ein wenig vorholen.
Denn ich befinde mich im Moment in meinem “Trimester- Break”, was bedeutet, dass ich gerade 1 Woche lang Ferien habe und all das tun kann, was ich schon seit 10 Wochen tun möchte und auch teilweise tun sollte, es aber zeitlich und motivationstechnisch nicht geschafft habe.

Am vergangenen Freitag habe ich mein “Fall Trimester” mit 3 Klausuren, 1 Präsentation und 3 Hausarbeiten innerhalb von einer Woche, der “Finals- Week” beendet. D.h. dass ich wieder ein paar Fächer auf die Liste “Geschafft” setzen kann und mich nun auf neue Fächer freuen darf, die im “Winter- Trimester” am kommenden Montag, beginnen.

Insgesamt verlief mein letztes Trimester sehr gut, auch wenn meine Fachkombination nicht allzu glücklich war. Ich hatte zu viele Kurse in denen ich sehr viel lesen und schreiben musste, was zu einem kleinen zeitproblem tagtäglich führte, da ich neben meinen paar Seiten zu lesen und zu schreiben noch Vorlesungen, Training, und Schlafen hatte, die nicht hintenan stehen durften. Irgendwie habe ich mich aber doch 10 Wochen lang tapfer geschlagen und nun ist alles vorüber und ich kann mit einem Lächeln zurück blicken und mir selber versprechen, dass ich meinen eigenen Stundenplan erst einmal nicht mehr so vollstopfen werde.

Neben den Vorlesungen und Klausuren kam im vergangenen Trimester auch noch hinzu, dass ich neben Basketball auch noch Cross Country (5km lange Geländeläufe) hier für meine Uni laufe. Wieso genau ich auch noch laufe weiß ich selber nicht so genau, aber es macht Spaß und ich bin erfolgreich.

Die Cross Country Saison begann genau 1.5 Wochen nach Unibeginn im August und seitdem hatten wir fast jeden Samstag einen 5km Lauf, insgesamt 6 Stück. Wir starteten die Saison mit einem 4km Lauf in Clinton (Mississippi), liefen dann 6km in New Orleans (Louisiana), und in Mobile (Alabama), Pensacola (Florida), Clinton (Mississippi) und Rome (Georgia) liefen wir 5km. In 2 Tagen steht dann unser letzter Lauf der Saison an, wiederum in Clinton (Mississippi), 5km. Der letzte Lauf nennt sich “Conference”, was bedeutet, dass nur die besten Teams** aus den einzelnen Bereichen des Südens der USA gegeneinander antreten. Und mein Team ist dabei!

**Kurze Hilfe: Wie kann man einzelne Läufer/innen als Team werten? Jede Uni kann bei einem Cross Country Lauf (dem so genannten “Meet”) so viele Läufer/innen antreten lassen, wie sie möchte. Aber nur die Zeiten der schnellsten 5 Läuferinnen von jeder Uni werden gewertet. D.h. die Zeiten werden addiert und dann wird auch noch die Gesamtplatzierung mit einkalkuliert und so kommt man zu einem Ergebnis, welche Uni das beste Team hat…

Also, drückt meinem Team all eure Daumen, denn wir brauchen ein wenig Unterstützung! Wenn man als Team Conference gewinnt, dann läuft man in 2 Wochen in Vancouver die Nationals mit (die besten Cross Country Teams in den GANZEN USA)!!! Neben dem Teamranking gibt es allerdings auch noch ein Individualranking, d.h. dass die besten Läuferinnen der jeweiligen Conference Läufe dann auch noch einmal in Vancouver bei den Nationals antreten dürfen gegen die besten Läuferinnen aus den anderen Bereichen der USA.

Ja, so sahen meine morgendlichen Trainingseinheiten dann auch aus… Wir haben einen hochmotivierten jungen Coach und ein starkes Team, das allerdings noch viel Potential nach oben hat… Wäre die Saison doch nicht schon vorbei… Aber Saisonende heißt ja nicht gleich Trainingsende. Ganz im Gegenteil. Cross Country trainiert jeden Morgen um 6.00Uhr. Das passt zum Glück dieses Jahr ganz gut, denn Basketball trainiert Mittags von 13.00-15.00Uhr und spät abends von 18.00-22.00Uhr.

Die Basketballsaison beginnt übrigens auch bald wieder. Am 11. November geht es los mit eienm Auswärtsspiel in Jackson (Mississippi). Zum Glück ist das erste Spiel nicht allzu weit weg (2 Stunden Fahrtzeit pro Strecke), denn darauf die Woche am Wochenende fahren wir bereits zu den nächsten beiden Spielen, die in Georgia stattfinden werden (9 Stunden Busfahrt pro Strecke). Ich bin aufgeregt, was uns dieses Jahr bringen wird!

Ansonsten kann ich nur noch berichten, dass ich dieses Jahr schon viele neue Freunde gefunden habe und leider mit meinen “alten” Freunden vom letzten Jahr nicht mehr allzu viel Kontakt habe, obwohl ich mir Mühe gebe mich ab und an bei ihnen zu melden… So spielt das Leben. Wir konnten dieses Jahr schon einige coole Dinge erleben… So habe ich mit Freunden Softball gespielt, wir waren Kanu fahren auf dem Mississippi River (meine neue beste Freundin hier war noch nie in ihrem Leben Kanu fahren, sodass ich es ihr unbedingt zeigen wollte), haben einige Filme zusammen gesehen, haben Halloween 2011 gut überstanden, waren feiern, haben bei einem “Clean Up” mitgeholfen (Müll aufsammeln in der Stadt), haben bei einem “Heartwalk” (Sponsorenlauf für Krebskranke) mitgemacht und ich war auf meiner ersten Hochzeit.

Mein Leben hier in den USA ist inzwischen Alltag geworden und ich fühle mich sehr zu Hause und kann mir noch gar nicht wirklich vorstellen, dass ich die USA irgendwann wieder verlassen werde für längere Zeit. Aber bis dahin habe ich noch eine Menge vor hier und ich genieße jeden Tag aufs Neue!

Ich vermisse allerdings auch ein wenig das herbstliche Wetter von daheim und kann es kaum erwarten über Weihnachten das schlechte Wetter mit dem beißenden Wind durch mein Gesicht fegen zu lassen während ich auf meinem Fahrrad in die Stadt fahren werde…

Ich sage einmal bis bald und sende die allerliebsten Grüße in meine Heimat.
Yaila Zotzmann

Ich bin wieder in den USA, in Mississippi. Seit 2 Wochen besuche ich schon wieder Vorlesungen und habe somit mein Senior- Jahr begonnen. Mein Stundenplan ist straff mit 4 lernintensiven Kursen und 3 bis 4 Trainingseinheiten pro Tag. Derzeit belege ich die folgenden Kurse: Altes Testament, Neues Testament, Abnormale Psychologie, Spanisch der Arbeit. Dieses Jahr spiele ich nicht nur Basketball hier an der Universität, sondern bin auch eine Läuferin des “Cross Country” Teams, was bedeutet, dass ich morgens um 6.00Uhr meine erste Trainingseinheit habe, um 8.00Uhr meine Zweite, um 16.00Uhr meine Dritte und um 18.00Uhr meine vierte Trainingseinheit.
Die Saison des Cross Country Teams (wir laufen in der Regel 5km Läufe im Gelände) hat am letzten Donnerstag begonnen und geht bis zum Anfang der Basketballsaison Anfang November. Unseren ersten Lauf hatten wir bereits am 1.September (wie gesagt am letzten Donnerstag) in Clinton, Mississippi. Zum Saisonauftakt mussten wir allerdings nur 4km laufen (sprich 2.5Meilen), wobei das Gelände sehr viel von uns Läufern abverlangte. Es ging bergauf und bergab, über Stock und Stein, Sand und Wiese. Der Zieleinlauf ging bergauf (wobei ich den Berg eher als Gebirge bezeichnen würde). Der Lauf war nachmittags um 17.00Uhr und in Mississippi sin des dann noch um die 30 Grad. Die Hitze vertrieb einem auf jeden Fall die Spucke im Hals und Rachen, der Mund war trocken und so kämpften wir uns durch. Mit 19.14min bin ich recht zufrieden, allerdings blieb ich 1.14min unter meiner Trainingszeit, was meiner Meinung nach an den veränderten Verhältnissen liegen muss, denn alle unserer Läufer und Läuferinnen blieben unter ihren Zeiten. Unser nächster Lauf wird kommende Woche Samstag, am 10.September 2011, in New Orleans, Louisiana stattfinden.
Auch mein Basketballtraining hat bereits wieder begonnen, auch wenn die Saison erst Anfang November beginnt. Wir haben eine Menge neuer Spielerinnen und sind insgesamt 17 Mädchen im Team. Soweit ich bisher alle kennen gelernt habe, werden wir eine super Saison haben, spaßtechnisch, als auch leistungstechnisch.
Unitechnisch bin ich jetzt schon dabei viel zu Lernen. Innerhalb der ersten 2 Wochen haben ich schon eine Hausarbeit abgeben und einige Tests schreiben müssen. In der kommenden Woche stehen meine ersten beiden Klausuren an für die ich dieses Wochenende noch viel lernen muss.
Am kommenden Montag ist “Labor Day”. Ein Ferientag hier in den USA, an dem keine Vorlesung stattfindet und auch kein Training. So werde ich hoffentlich genügend Zeit haben mich auf die kommende Woche vorzubereiten und erholt in eine etwas verkürzte Woche starten können.
Ansonsten ist nicht viel Aufregendes passiert, als dass ich alle meine Freunde wieder gesehen habe, bzw. getroffen habe nach meiner langen Sommerpause, die ich in Deutschland und auch in den USA (Rundreise mit meiner Schwester und 2 Freundinnen für knappe 4 Wochen) verbringen durfte.
Ich wurde zur Präsidentin der “International Student Organization” hier auf dem Campus erwählt und ernannt, sodass ich auch damit einige Verantwortung trage: Gespräche, Vorstellungen, Organization, Mitwirkung an den verschiedensten Projekten, Ansprechperson, etc. Aber es macht trotz allem noch Spaß und ich helfe ja gerne.
So, nun werde ich mal weiter lernen!
Bis demnächst!
Eure Yaila Zotzmann

Es ist schon fast wieder soweit. In genau einer Woche sitze ich wieder im Flieger auf dem Weg nach Deutschland- nach Hause.

Mein Spring Trimester ist fast vorüber, noch 4 Unitage und dann habe ich es geschafft. Dann kann der Sommer beginnen.
Das Trimester war voll von Klausuren und Präsentationen, aber nun stehen nur noch 2 Klausuren und 1 Präsentation in der kommenden Woche an.

Dadurch, dass dieses Trimester sehr akademisch geprägt war, hatte ich kaum Zeit noch was anderes zu tun außer zu Lernen, zu meinen Vorlesungen zu gehen, und Basketball Training zu haben. Aber die “schlimmsten” Fächer sind nun bestanden, und das kommende Jahr wird ein wenig ruhiger zu gehen.

Die Höhepunkte dieses Trimesters waren mein Spring Break in dem ich nach Hause geflogen bin, eine Bowling- Nacht mit Freunden, ein Tag an dem wir Golfen waren, eine Pool-Party, ein Wochenendtrip nach Louisiana über Ostern, und mein erstes Mal Sushi essen (mag ich übrigens nicht).

Ansonsten ist nichts Spannendes passiert, außer, dass es super heiß hier unten im Süden der USA ist. ;o) Ich werde versuchen ein paar Sonnenstrahlen nach Hause mitzubringen. ;o)

Bis in 7 Tagen!!!

Mit lieben Grüßen,
eure Yaila Zotzmann

Nun geht es schon auf Ende März zu, und ich muss mich unbedingt mal wieder beu euch melden.

Mein 2. Trimester ist schon seit einem Monat vorüber und ich habe meine belegten Kurse alle gut überstanden. Ich bin zufrieden mit meinen Noten und nun froh neue Kurse zu haben.

Mit dem Ende meines 2. Trimesters an der William Carey University habe ich auch meine zweite Basketballsaison in den USA beendet. Unser letztes Spiel der Saison hatten wir am 24. Februar gegen die Loyola University. Die Woche darauf ging es dann noch auf das Conference Tournament in Rome, Georgia. Die Fahrt dorthin dauerte circa 7 Stunden mit dem Bus. Leider hat sich die weite Fahrt kaum gelohnt, denn wir haben unglücklicher Weise direkt das erste Spiel gegen die Lee University verloren. Da es ein “Rausschmiss”turnier war, konnten wir uns dann nur noch fertig machen für das Banquet am Abend. Dannach den Tag ging es dann schon wieder nach Hause mit einer gedrückten Stimmung. Unsere Saison ging aprubt zu Ende und wir konnten es alle gar nicht so wirklich fassen. Die ganze letzte Zeit hatten wir 2-3 Spiele pro Woche und plötzlich war dann alles vorbei. Immerhin war das Banquet am Abend noch recht schön, wenn auch seltsam die ganzen Basketballerinnen aufgestylt zu sehen. Da wurden dann ausnahmsweise mal die XL Basketballhosen in eine Anzugshose getauscht. Zu Kleidern konnten uns unsere Coaches dann doch nicht überreden. Wir sind und bleiben offensichtlich Basketballplayer. Insgesamt haben wir in der Saison auf Platz 4 von 9 abgeschnitten. Also im guten Mittelmaß.

Nun läuft schon mein 3. Trimester. Ich belge in diesen 10 Wochen wesentlich mehr Kurse als in den Vergangenen, da ich relativ gelangweilt war akademisch gesehen in den letzten Wochen… In diesem Trimester belege ich: Introductory Chemistry, Intermediate Spanish 1 und 2, Experimental Psychology, und Adventure Based Counseling. Soweit laufen auch alle Vorlesungen gut, auch wenn es wesentlich mehr zu tun gibt.

In der vergangenen Woche hatte ich Spring Break. Und anstatt mit Freundinnen nach Panama City in Florida zu fahren, um einen “richtigen” Spring Break zu erleben, bin ich für 8 Tage nach Hause nach Deutschland geflogen. Ich wollte doch gerne mal wieder ein paar Tage in der Heimat sein. Nun sind diese Tage allerdings auch schon wieder vorüber und ich sitze gerade über den Wolken auf dem Weg zurück in die USA. Freue mich natürlich schon wieder auf meine Uni, Freunde dort und auch unser Basketballtraining müsste diese Woche wieder beginnen. Aber ich freue mich gleichzeitig auch schon auf meine Sommerzeit in Deutschland. Noch 7 Wochen, dann geht es wieder gen Heimat und dann für ein bisschen länger…

Ich bin aber auch jetzt schon gespannt, was mich noch alles erwarten wird in den USA… Immerhin habe ich noch ein bisschen Zeit hier vor mir und es warten bestimmt noch einige Abenteuer auf mich.

Ich hoffe, ihr genießt alle das besser werdende Wetter daheim?! Ich bin gleich wieder in der Sonne… Es ist schon angenehm ein komplett anderes Klima zu haben. ;o)

Habt einen schönen Frühling in Deutschland!
Wir sehen uns im Sommer!

Es waren mit: Franz Stengeli (Lindenwood University, MO, USA), Niclas Brinkschröder (Uni Braunschweig, DE), Sebastian Lindemann Engström (Lindenwood University, MO, USA), Christoph Wohl (Lindenwood University, MO, USA) und Yaila Zotzmann (William Carey University, MS, USA).

Am 18. Dezember hatten wir unser letztes Basketballspiel vor den Ferien und dann ging es am 19. Dezember los am frühen Morgen mit dem Flieger von New Orleans nach Saint Louis. Dort haben mich 4 Freunde vom Flughafen abgeholt (3 Deutsche und ein Schwede). Mit einem gemieteten Auto von Alamo sind wir dann von Saint Louis nach Hannibal (zu meinem College des letzten Jahres) gefahren und haben bei meiner alten Zimmermitbewohnerin meine Sachen, die ich in den USA lassen musste, abgeholt. Dann ging unser Roadtrip endlich richtig los.

20. Dezember 2010
Von Hannibal fuhren wir nach Oklahoma City in Oklahoma. Da wir erst am späten Abend ankamen, haben wir uns direkt nach einem unauffülligen Parkplatz umgesehen. In einer unbenutzen Einfahrt mitten zwischen Bäumen haben wir dann über die Nacht unser Lager aufgeschlagen. bzw. geparkt. Unser Roadtrip beinhaltet nämlich im Auto schlafen. So versuchten wir dann zu fünft in unserem Auto ein bisschen was an Schlaf zu bekommen. Das die Nacht komplet unbequem war muss ich mit Sicherheit nicht erwähnen, oder?! Am nächsten Morgen dann wurden wir von einem Polizisten geweckt, der sachte an unser Fenster klopfte. Er wollte wissen was wir machen, da sich einige Anwoher gewundert hätten. Haben ihm natürlich erklärt, dass wir total hamlos seien und kurz darauf sind wir dann auch losgefahren/ weitergefahren. Da unser Freund aus Schweden sich die University of Central Oklahoma ansehen wollte, sind wir dann dahin gefahren. Echt interessant. Es war eine mittelgroße Uni, allerdings mit einer riesigen Football- Arena. Sebastian, der Schwede, konnte dann sogar auch mit dem Assistant Coach vom Football Team reden und wir werden sehen, ob er sein Tryout im Februar erfolgreich bestehen wird. Nach dem Unibesuch fuhren wir weiter nach Downtown, auch Bricktown genannt. Oklahoma City Dontown ist echt schön. Ein kleines Baseball- Stadion und ein paar nette Sitzgelegenheiten. Auch trafen wir zwei Österreicher dort mit denen wir uns kurz unterhalten haben. Dann machten wir uns auf, um weiter in den Süden zu kommen… Abends waren wir dann irgendwann in Dallas. Allerdings war es fast unmöglich einen Platz zum Parken uns somit zum Schlafen zu finden… Irgendwann waren wir dann allerdings doch erfolgreich. In einer Seitenstraße hinter mehreren Lastwagen kamen wir dann zur Ruhe…

21. Dezember
Am Morgen fuhren wir Downtown Dallas und sahen uns die City an. Ein paar Skyscraper hat Dallas ja schon. Wir sind also nur ein bisschen rumgelaufen und haben Fotos gemacht. Natürlich haben wir auch ein paar Souvenirs gekauft und haben gestoppt zum Essen. Als wir zurück zum Auto kamen, mussten wir feststellen, dass wir einen schönen netten Strafzettel bekommen hatten. Wir durften nicht dort parken, wo wir parkten, nach 17 Uhr. Super Sache. Allerdings war dieses Verbot nicht mehr sichtbar an unserer Parkuhr, da der Aufkleber abgekratzt war… Ich habe sofort versucht die Agentur zu erreichen, allerdings kam ich da nicht zu, da zu der Sekunde ein Polizeiauto neben uns hielt. Er wollte wohl checken ob wir inzwischen unser Auto fortbewegt hätten, oder ob es abgeschleept werden musste. Sind dann also schnell weggefahren, nachdem wir dem Polizist alles erklärt hatten und müssen nun 45 Dollar Strafe bezahlen fürs Falschparken. Yeay. So fuhren wir weiter nach Houston. In Houston waren wir gegen Abend. Auch Houston haben wir uns zu Fuß angesehen, wie Dallas. Auch hier haben wir viele Fotos gemacht und uns die Stadt angesehen. Houston gefällt mir persönlich übrigens besser als Dallas, auch wenn sich die beiden Städte nicht allzu viel nehmen. Gegen Abend fuhren wir dann weiter nach Hattiesburg, Mississippi, um dort an meiner Uni all meine Sachen aus Hannibal zu lassen, damit wir sie nicht mehr rumfahren müssen. So hielten wir nach einer 6 Stunden Fahrt an der William Carey University und haben meine Sachen in mein Zimmer gebracht. Dann konnten wir zu einer Unifreundin Ava fahren, da sie eine Art Spielehütte neben ihrem Haus haben, wo wir dann eine Nacht bleben durften. Hier konnten wir uns dann auch endlich duschen und unser Auto mal richtig sauber machen. Wir hatten einen schönen und spaßigen Abend und Morgen am nächsten Tag, da die Spielehütte einen Billardtisch, eine Tischtennisplatte, einen Fernseher, Musik, usw. beinhaltete.

22. Dezember
Am 22. November machten wir uns auf von Avas Haus in Hattiesburg, Mississippi nach Panama City, Florida. Unterwegs hielten wir gegen Abend (es war schon dunkel) dann in Pensacola Beach, das in etwa 2 Stunden vor Panama City liegt. Dort hieß es dann erst einmal… Strand. :-) Raus aus den Schuhe und über einen langen schönen Sandstrand zum Wasser laufen. Da es leider schon dunkel war, fuhren wir weiter… Und zwar bis nach Tampa. Tampa liegt an der Westküste von Florida, wodurch es sonnentechnisch direkt besser aussah. Tampa ist eine schöne Stadt und auch Altstadt und hat einen schönen Strand. Wir konnten direkt von einem Steg das Wasser unter unseren Füßen genießen. Die Nacht verbrachten wir im Hotel Econo Lodge.

23. Dezember
Ein Tag vor Weihnachten ging es dann weiter von Tampa über Naples und Everglades City nach Key West. In Naples konnten wir uns ein wenig die Stadt ansehen und haben American Football am Strand gespielt. Everglades City haben wir nur kurz gestreift, da wir weiter wollten, um die Nacht auf Key West zu verbringen.
Nach Key West kommt man von der Westküste Floridas aus, indem man durch die Everglades führt über eine Highway und dann über endlos lange Brücken von Insel zu Insel bis in den südlichsten Punkt Floridas: Key West. In Key West angekommen, fuhren wir einmal die Haupteinkaufsstraße entlang und suchten dann einen ruhigen und sicheren Ort zum Parken (etwas abseits gelegen, damit niemand sich beschweren konnte). Den hatten wir dann auch recht bald gefunden und so legten wir uns voller Freude (Achtung: Ironie!!!) in unser Auto zum Schlafen.

24. Dezember
Vollkommen ausgeschlafen sollten wir dann den Tag des heiligen Abends beginnen. Wir sind die Duval’s Street entlang gegangen, da sich dort alles abspielt. Essen, trinken, tanzen, shoppen, alles wird dort angeboten. Gefrühstückt haben wir bei Denny’s und dannach ging es ein wenig weiter zum Souvenirs einkaufen und dann wieder zurück nach Denny’s zur Nutzung des freien W-Lans, um nach Hause zu skypen zum Heiligabend. Am späten Nachmittag fuhren wir dann zum nahegelegenen Strand, um dort Photos mit Weihnachtsmütze unter Palmen zu machen, und so weiter. Abendessen gab es dann für uns beim Hard Rock Cafe auf Key West. Den Abend bzw. die Nacht verbrachten wir damit uns die verschiendenen Tanzbars anzusehen an der Hauptstraße und irgendwann als alle müde waren parkten wir unser Auto wieder am schon bekannten Platz, sodass wir auch unseren Schlaf bekommen konnten.

25. Dezember
Aufgewacht und duschbedürftig fuhren wir direkt zum nächsten Strand, um dann in die Badehosen und Bikini zu schlüpfen und am 1. Weihnachtstag im Meer schwimmen zu gehen. Das Wasser war kalt, aber nicht zu kalt, und frisch gebadet und Zähne geputzt im Duschhäuschen am Strand fuhren wir dann die lange Strecke zurück über die Brücken zum Festland Floridas. Es ging zurück durch die Everglades und da wir eigentlich unbedingt mehr von dem so bekannten Nationalpark sehen wollten, haben wir einige Touristenangebote dort anzufahren. Leider waren wir schon recht spät zeitlich dran und auch aufgrund des Feiertages konnten wir leider keinen einzigen Park geöffnet vorfinden. So fuhren wir enttäuscht weiter nach Miami, wo wir dann noch am selbigen Abend ankamen. In Miami angekommen sind wir direkt durchgefahren zum South Beach und dann den Ocean Drive entlang gefahren. Zum Abendessen ging es dann zur Dolphin’s Mall, um dort bei Buffalo Wild Wings (BWW) zu Abend zu essen. Kurz darauf wollten wir einen Freund vom College in Missouri (Mitch) und seine Freundin treffen in einem restaurant in der Fußgängerzone. Das hat auch soweit geklappt und nach ein paar Metern zu Fuß gehen trafen wir uns dann alle in Mitchs Ferienapartment, um ein wneig zu reden und vom Internet Nutzen zu machen. Gegen halb zwei Uhr morgens suchten wir uns dann einen Parkplatz zum Schlafen. Wir stellten uns nach ein bisschen suchen auf einen Fahrschulübungsplatz zum Schlafen direkt nebenan von der Barry University, wo damals das Tryout 2009 stattfand.

26. Dezember
Aufgeweckt von einem Fahrschulauto fuhren wir gegen 11 Uhr morgens los, um Niclas und Sebastian an dem Football- Stadion SunLifePark rauszulassen, damit sie sich American Football (Miami Dolphins gegen Detroit Lions) ansehen konnten. Wir anderen drei fuhren wieder zu Mitch ins Apartment, um uns zu duschen. Das dauerte dann auch ein wenig bis wir alle geduscht waren. Doch irgendwann konnten wir uns doch auf den Weg machen zur Dolphin’s Mall, wo wir dann allerdings wirklich nirgendwo (!) einen Parkplatz gefunden haben. So konnten wir auch direkt wieder Niclas und Sebastian abholen vom Stadion. Die Detroit Lions hatten 24 zu 17 gewonnen. Zusammen fuhren wir dann zum WalMart und dannach setzten wir Mitch und seine Freundin wieder am Apartment ab. Wir fünf gingen dann noch einmal die Einkaufsstraße entlang und suchten nach ein paar Souvenirs und stoppten bei Miami Ink. Nachdem wir alle Souvenirs beisammen hatten und unsere Mägen immer lauter ihre Anwesenheit verkündeten, machten wir uns auf in die richtige Fußgängerzone, um ein Restaurant zu suchen. Leider waren alle Plätze entweder zu voll oder zu teuer, sodass wir uns, nach wie vor hungrig, aber total durchfrohren aufgrund der inzwischen eingetretenen Kälte, aufmachten nach Orlando. Auf dem Weg wollten wir uns dann was zu Essen suchen. Das hat auch erfolgreich geklappt, denn wir stoppten unterwegs bei Mi Casa, wo es wirklich gutes Essen gab. Weiter ging es nach Orlando, wobei wir die Nacht nicht mehr ankamen, da unser Fahrer und auch wir alle zu müde wurden, woraufhin wir uns einen nächsten Halt suchten und uns schlafen legten im Auto.

27. Dezember
Mal wieder von der Security aufgeweckt, da wir auf Privateigentum standen, fuhren wir nach einer kurzen Pause zum Zähne putzen, umziehen, usw. weiter nach Orlando. Über Nacht war es verdammt kalt geworden und wir frohren alle extrem in unseren kurzen Sachen. Da kramten wir aus unseren Taschen direkt die Wintermützen raus, um sie erst in Orlando angekommen wieder auszuziehen. In Orlando wollten wir zur Outlet Mall. Natürlich war es wieder einmal schwer einen Parkplatz zu finden, aber das war uns schon bewusst, als wir eine halbe Stunde lang vor dem Outlet im Stau standen. Glücklicherweise haben wir dann aber sogar recht schnell einen Parkplatz gefunden und es ging shoppen. Die Outlet Mall in Orlando muss definitiv eine der Besten sein in den USA… Gegen Nachmittag waren wir dann alle um Anziehsachen und Schuhe reicher und um ein paar Geldscheine ärmer und so fuhren wir mit einem vollgepackten Auto weiter in den Norden nach Jacksonville. Im Jacksonville Plaza Hotel checkten wir dann gegen 21.00Uhr ein und bezogen unser Zimmer mit zwei QueenSize Betten. Duschen, im Internet surfen, Fotos auf den Laptop laden und dann schlafen…

28. Dezember
Um 11.00Uhr morgens hieß es auschecken, Auto aufräumen und dann Frühstücken gehen im Denny’s. Pancakes so viel man will für 4 USD. Was will der Bauch am späten Morgen mehr?! Nach dem ausgedehnten Brunch ging es dann Richtung Jacksonville Beach und von dort aus durch die Nachbarschaften, um einen kleinen Eindruck zu bekommen von der Lebensumgebung in Jackosnville. Dabei haben wir wirklich sehr viele verschiedene Häuser gesehen und vor allem sah keins so aus wie das andere. Gegen Nachmittag haben wir dann Niclas an der Jacksonville Amtrak Station abgesetzt, da er von dort aus mit dem Zug nach South Carolina fahren wollte, um seine Cousine dort zu besuchen. Für uns restlichen Vier ging es weiter bis tief in die Nacht hinein über Tallahassee nach Panama City und weiter.

29. Dezember
Die Nacht verbrachten wir wieder im Auto kurz nach der Grenze von Florida. Irgendwo mitten im Nirgendwo versuchten wir bei echter Kälte zu schlafen. Früh am nächsten Morgen ging es dann weiter nach New Orleans, wo wir gegen Mittag ankamen. In New Orleans fuhren wir zuerst durch düstere Neighborhoods, um dann zum Mississippi River zu gelangen. Wir kauften ein paar Souvenirs ein am Riverwalk und sahen kurz darauf das World Trade Center von New Orleans. Dann ging es weiter zur Bourbon Street. Die wohl bekannteste Straße in New Orleans. Hier lebt noch der Jazz und Souvenirshops zeigen, dass Vodoo in New Orleans durchaus bekannt ist. Sogar eine junge Jazzband stand am Straßenrand und hat die Luft mit echter New Orleans Musik erfüllt. Gegen Nachmittag fuhren wir etwas weiter zur Basketballarena der NBA Mannschaft “Hornets”. Gegenüber der Arena liegt auch der bekannte Superdome der American Football Mannschaft. In dem Dome fanden mehrere tausend Menschen Zuflucht zur Zeit des Hurricane Katrina. Eigentlich wollten wir uns abends das NBA Spiel “New Orleans gegen LA Lakers” ansehen, aber es war unmöglich Karten zu bekommen. Weder an der Kasse noch auf der Straße kurz vor Spielbeginn gab es welche. Daher fuhren wir weiter nach Hattiesburg zum meiner Universität.

30.Dezember
Wir kamen gestern Nacht noch an der William Carey University an und konnten hier alle ein Bett zum Schlafen finden. Heute ist wohl der letzte Tag und somit Ende unseres Roadtrips 2010. Wäsche gewaschen, Taschen ausgepackt, und die Jungs fuhren zurück nach Missouri (immerhin noch einmal 10 Stunden Fahrt)… Morgen geht es ins neue Jahr 2011! HAPPY NEW YEAR!!!

Nun ist schon wieder Dezember und das 5. Türchen bereit zum geöffnet werden. In Deutschland wird der 2. Advent gefeiert und ich habe endlich ein lang verdientes Wochenende.

Inzwischen sind 3 Wochen meines Winter- Trimesters vergangen, und daher stecken wir Studenten hier alle schon wieder mitten im Lernstress, da in zwei Wochen unsere MidTerm Klausuren anstehen.

Zum Glück hatten wir bereits schon wieder eine Woche Ferien. Thanksgiving Break. In den USA wird Thanksgiving jedes Jahr am vierten Donnerstag im November gefeiert. Die Familien kommen zusammen und essen und unterhalten sich. Am Freitag dannach ist Black Friday und die meisten Menschen gehen dann hier shoppen, da die Geschäfte sehr gute Angebote an dem Tag haben. Ganz USA ist dann im Kaufrausch.

Mein Thanksgiving Break verlief recht erholsam und ohne Familienstress und Shoppingwahn. Wir als Basketballteam hatten Training, und am Samstag nach Thanksgiving ein Spiel in Georgia, sodass wir bereits am Freitag Mittag losfuhren zum Spiel. Das bedeutete auch, dass ich über die Ferien hier auf dem Campus bleiben musste. Zum Glück waren noch andere Mädchen hier im Dorm, sodass es nicht zu langweilig wurde. Wir haben viel geredet, Filme geschaut, Spiele gespielt und eben trainiert. So verlief mein Thanksgiving nicht allzu traditionell, aber dennoch spaßig ab.

Nun sind es noch zwei Wochen bis zu den Weihnachtsferien. Dann haben wir 3 Wochen keine Uni, allerdings haben wir in der letzten Ferienwoche schon wieder Training, da unsere Saison kurz nach Weihnachten weiter geht. Am 19. Dezember fliege ich daher nach Saint Louis und fahre dann mit Freunden Richtung Süden. Wir wollen uns zusammen Texas ansehen mit Dallas, San Antonio und Houston. Mal sehen wo genau wir dann Heiligabend und die Weihnachtstage verbringen werden. Wir werden sehen.

Ich wünsche euch allen zu Hause eine wunderschöne Adventszeit!
Eure Yaila Zotzmann

Es ist soweit. Mein erstes Trimester an der William Carey University ist vorüber. 1/3 meines Sophomore Years also auch…

In der vergangenen Woche hatten wir unsere Finals, d.h. Klausuren in allen belegten Unterrichtsfächern. Das bedeutete dann noch einmal lernen, lernen, und noch einmal lernen, aber dann am Freitag gegen 12.00Uhr hatte ich alle Klausuren geschrieben und war urlaubsreif. Diesen Urlaub habe ich genau jetzt. Wir haben eine Woche lang kein Unterricht und das Ganze nennt sich Fall Break.

Unsere Noten für dieses Trimester bekommen wir dann am 6. November, aber unsere Professoren haben uns schon aufgeklärt notentechnisch, und ich bin sehr zufrieden mit meinem Schnitt.

Auf das kommende Trimester bin ich aber auch schon sehr gespannt, was ja schon in ein paar Tagen beginnen wird. In den kommenden 10 Wochen Unterricht werde ich Elementary Spanish 2, eine Health Class (Klasse uuber gesunde Ernährung, Sport, etc.) und Introduction to Psychological Statistics belegen. Mein Vorlesungsplan sieht somit nicht allzu voll aus, was aber auch vollkommen in Ordnung ist, da unsere Saison über unser komplettes 2. Trimester verteilt sein wird, sodass wir viel unterwegs sein werden mit Basketball.

Basketball befindet sich im Moment auf dem absoluten Höhepunkt, denn wir stehen kurz vor Saisonbeginn. In ein paar Tagen geht es los… Am Freitag und Samstag werden wir unsere ersten Punktspiele innerhalb eines Turnieres in Georgia absolvieren und wir sind alle schon sehr aufgeregt und gespannt, was kommen wird. Wir wachsen immer mehr als Team zusammen und unsere Trainingseinheiten werden auch immer besser vom Verständnis her zwischen Coaches und Spieler. Also alles gut soweit und jetzt fehlen nur noch die ersten Siege…
Wobei ich die letzten Tage ein wenig bangen musste, ob ich überhaupt in den ersten Spielen mit dabei sein kann, da mein Ex- Coach vom College im vergangenen Jahr noch nicht meine Release Form, also Freigabe, unterschrieben hatte, was sie nun aber nachgeholt hat, sodass ich spielen kann. :-)

Ansonsten läuft mein Leben hier in den USA sehr ruhig und entspannt ab. Ich unternehme viel mit Freunden und lerne immernoch viele neue Leute kennen. Wir schauen Filme, laufen durch unser Einkauszentrum, gehen gemeinsam essen, spielen Fußball und Tennis gemeinsam, und was uns sonst gerade noch so einfällt…

Das Leben in den USA ist zwar anders als zu Hause, aber es gibt viele Dinge, die einfach gleich bleiben, egal, wo man sich gerade auf der Wlet befindet…

Vielleicht nur ein einziger großer Unterschied… Halloween als Fun- Faktor Nummer 1 in den USA… Da bin ich ja doch ganz froh, dass in Deutschland nicht alle so sehr verrückt dannach sind… Dennoch haben wir das Halloween- Wochenende gut überstanden und auch Spaß gehabt beim Verkleide, Erschrecken, und Gruselfilme ansehen… Also, auch nach Deutschland ein: HAPPY HALLOWEEN!!!

Nun ist schon mein erstes Trimester hier an der William Carey University (WCU) in Hattiesburg, Mississippi, USA bei der Halbzeit angelangt. Die ersten 5 Wochen des Trimesters sind geschafft und die nächsten 5 Wochen warten auf mich ab morgen. Das bedeutet auch, dass wir unsere MidTerm Klausuren in allen Fächern schon geschrieben haben in der letzten Woche, bzw. ich noch ein MidTerm in der kommenden Woche schreiben werde.

Dieses Trimester belege ich 9 CreditHours, was equivalent zu 3 Fächern ist. Ich belege “Educational Psychology”, “Psychology of Mental Retardation” und “Elementary Spanish 1″. Was ich im kommenden Trimester belege entscheide ich am 4.Oktober, also auch schon bald.

Mein Basketballteam hier gefällt mir sehr gut. Ich komme gut mit meinen Mitspielerinnen zurecht. Haben auch schon ziemlich viel zusammen unternommen. Wir gehen abends machmal nach dem Training noch was essen oder am Wochenende aus, oder so.
Das Training macht auch sehr viel Spaß. Haben 1-2 mal Training am Tag und laufen viel, aber wir machen auch viel mit dem Ball.
Meine drei Trainer sind auch super nett und sie verstehen echt viel von Basketball, sodass wir schon alle was dazulernen konnten und ich auch schon mein Spiel verbessert habe.
Jetzt am kommenden Montag haben wir unseren offiziellen Trainingsauftakt, sodass wir dann mit offizieller Trainingsbekleidung zum Training erscheinen müssen, und unsere Coaches wesentlich mehr zum Spiel sagen werden und so weiter. Bin schon gespannt, wie das werden wird.
Unsere ersten Spiele haben wir am 5. und 6. November in Georgia. Ich bin schon sehr gespannt auf die kommende Saison und bin unglaublich glücklich, dass ich mich entschieden habe meine Uni zu wechseln und somit auch das Team.

Ansonsten, wenn ich nicht gerade im Unterricht sitze oder beim Training bin, spiele ich mit Freunden Fußball, Tennis, oder Basketball, oder wir treffen uns einfach nur zum Quatschen im Coffeshop. Auch gehen wir häufig ins Kino, oder besuchen die Mall zum Rumschauen.

Am vergangenen Samstag war hier an der Universität nebenan (Southern Mississippi University (SMU)) ein Sponsorenlauf “Heart Walk”, an dem unser Basketballteam mitgemacht hat. War nicht allzu lang mit 3 Meilen, aber ausreichend, um in der Sonne am frühen Morgen ins Schwitzen zu kommen.

Hier im Süden Mississippis sind es im Moment jeden Tag noch so um die 30Grad Celsius. Angeblich wird es keinen Herbst geben, sondern direkt übergehen in den Winter… Da bin ich ja mal gespannt. Das Klima ist auf jeden Fall ganz anders als in Deutschland (merkt man schon an den Palmen an jeder Ecke).

Ich habe mich auf jeden Fall gut im Süden der USA eingelebt und nun beginnt ein neues Leben so langsam auf dem Weg ins Erwachsen werden.

Mal sehen, was mich in den kommenden Monaten noch so erwartet…

Ich grüße alle in meiner Heimat!
Bis ganz bald,
eure Yaila Zotzmann

Ich bin wieder zurück in den Vereinigten Staaten von Amerika! Meine Sommerferien sind vorbei und schon beginnt für mich das 2. Jahr in den USA!

Am 20. August flog ich ab 7.05Uhr von Düsseldorf nach Paris, von dort weiter nach Charlotte (North Carolina) und von dort weiter nach New Orleans (Lousiana). Am Flughafen wartete bereits Brandon Dillon auf mich, der mich und einen Spanier (Tennisspieler) direkt zur Universität brachte. Gegen 21.00Uhr Ortszeit (-7 Stunden der deutschen Zeit) konnte ich endlich mein neues Heim betreten (Raum 105 in der Bass Hall). Meine Zimmermitbewohnerin Jessica (25 Jahre alt, aus New Jersey, Music Theory Major) war bereits dort und wir konnten uns direkt ein wenig verständigen, was das nun gemeinsame Zusammenleben betraf. Nach einer kurzen Dusche fiel ich auch schon direkt ins Bett und schlief tief und fest bis zum nächsten Tag.

Samstag und Sonntag war nicht viel los hier auf dem Campus. Die meisten Gebäude und Offices sind noch geschlossen bis Montag, sodass ich bislang nur ein paar der kleineren Dinge erledigen konnte. Mein Internet geht noch nicht, meinen Stundenplan für das kommende Semester habe ich noch nicht, und mit dem Basketballcoach konnte ich auch noch nicht sprechen. Desweitern stehen noch Kleinigkeiten an am Montag, wie z.B. Errichten eines Postfaches.

Nun bin ich schon einige Tage hier an der William Carey University (WCU) in Hattiesburg, Mississippi (MS) und mir gefällt es nach wie vor sehr gut. Ich bin froh, dass ich die Uni gewechselt habe und fühle mich bereits zu Hause. Natürlich muss ich noch abwarten wie es aussehen wird mit dem Unterricht und dem Basketball, aber so ganz grob betrachtet gefällt es mir hier sehr gut.
Der Campus hier ist größer als der meines alten Colleges, und die Gebäude hier sind auch wesentlich neuer und größer.
Es sind an dieser Uni circa 30.000 Studenten, wenn ich mir die Zahl richig gemerkt habe.

Wir haben hier mehrere Universitätsgebäude für die Unterrichtsstunden und Büros der Professoren, mehrere Gebäude in denen die Studenten und Studentinnen hier (getrennt) leben, eine große Sporthalle, 3 Fußballfelder, 1 Softballfeld, 1 Baseballfeld, eine riesige Tennisanlage, ein Student Activity Center (mit Billardtischen, Tischtennisplatten, Fitnesscenter, Fernseher, etc.), ein Gebäude für Theatersachen etc., eine riesige Bibliothek, eine Kirche (baptistisch, da WCU eine baptistisches Privatuniversität ist), eine Cafeteria, ein Bücherladen, eine kleine Poststelle, und tausend Verwaltungsgebäude.

Das Wetter hier in Hattiesburg, MS ist übrigens sehr sehr gut. Fast zu gut. Der Wetterbericht spricht von 30 Grad, obwohl es gefühlt auf jeden Fall mehr sind, da kein bisschen Wind geht… Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, sodass man selbst dann schwitzt wenn man gerade mal ein paar Sekunden draußen ist. Auch der Winter soll hier angenehm warm sein, worauf ich schon sehr gespannt bin. Wäre ja lustig emails aus Deutschland zu bekommen mit den Klagen über den Schnee wobei ich hier dann um die 15 Grad haben werde. Aber mal sehen, bis dhain liegt ja noch einiges vor mir.

Nun werde ich erst einmal meinen Stundenplan dieses ersten Trimesters abwarten und sehen, was Basketball hier an der Uni sagt, und dann heißt es sich erst einmal einzuleben.

Drückt mir doch bitte alle Daumen, die ihr übrig habt für mein 1. Jahr hier in Mississippi/ 2. Jahr hier in den USA!!!

Mit den liebsten Grüßen in meine Heimat,
eure Yaila Zotzmann