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"Jetzt heißt es für mich Abschied nehmen,

vielleicht für heute, für morgen oder für die Ewigkeit.

Doch was mir bleibt ist kostbar:

Die Erinnerung an all die schöne Zeit!"

 

Danke und das war’s von mir… Anna Verschaffel 🙂

 

…dann ist das Jahr vorbei. Heute abend werde ich also mein  Abschiedsessen vorbereiten und eventuell ein oder zwei kleine Geschenkchen basteln – steht aber noch nicht fest 😉

Jetzt bin ich aber auch schon sehr traurig. Noch einmal schlafen und dann höre ich das Spargelröllchenlied nicht mehr, werde nicht mehr von der Praktikantenfee nach Hause geschickt und den Klassiker hol ich auch nicht mehr…

schön war’s!!!

Immer wenn ich an Friseurläden vorbei gehe und die Plakate mit den gewagten Schnitten und Frisuren sehe, muss ich mich doch immer fragen ob diese "Cuts von morgen" auch alltagstauglich sind. Ein Pony ist ja schön und gut und vorallem – sobald der erste Windstoß kommt- auch schnell mal ruiniert. Die fliegenden Haare lassen sich aber natürlich recht leicht wieder legen. Dafür muss man mit den Fingern nur ein bisschen rumwuscheln. Die Frau, die ich heute auf einer Frisuren-Werbung sah, übertraf aber alles: der komplette Pony war über die Augen gekämmt, die Haare am Hinterkopf zu einer 20 cm langen Spitze gestylt und an den Seiten wurde mit etwas Farbe nachgeholfen. Daneben der schöne Spruch "Haartrends im Sommer 2010". Und irgendwie war ich in diesem Moment doch sehr sehr froh, dass ich oft auch mal gegen große Modetrends bin 😀 da lobe ich mir nämlich meinen guten alten Pferdeschwanz, der vielleicht nicht so modern und hipp ist, dafür aber ziemlich praktisch. Morgens kann ich die Haare nämlich schnell zusammen machen und generell habe ich nicht das Problem, dass ich durch einen Haar-Vorhang blicken muss. Trotzdem sollte ich bald mal wieder zum Friseur: Nichts ausgefallenes, einfach nur mal Spitzen schneiden und vielleicht ein paar Stufen – ganz normal eben 🙂

Nur noch sechs Arbeitstage liegen vor mir. Dann ist ein Jahr in der Werler Redaktion vorbei und meine Tätigkeit als Nachwuchs-Journalistin geht zu Ende. Heute habe ich bereits meine Nachfolgerin (zumindest für zwei Wochen) begrüßt, ein Foto gemacht und ein wenig mit ihr gesprochen. Sechs Tage sind es nämlich auch nur noch bis mein Blog "geschlossen" wird und meine Beiträge in den Winkeln und Ecken des World Wide Web verstauben. Dann liest keiner mehr über meinen Alltag, meine Erlebnisse und Erfahrungen. Und ein bisschen fühle ich mich gerade wie vor einem Jahr, am 6. Juli 2009, als ich noch nicht wusste, was mich während meines Praktikums erwartet. Denn auch jetzt stehe ich wieder da und schaue doch eher ängstlich in die Zukunft denn so ganz genau ist mir noch nicht klar, was jetzt passieren wird. Natürlich stehen ein paar Türen offen aber einige habe ich zugeschlagen, andere sind von selbst zugefallen.

Obwohl das Wetter am Samstag nun wirklich nicht mitgespielt hat, zogen wir unseren geplanten Grill-Abend voll durch. Statt bei strahlendem Sonnenschein grillten wir eben unter einem Vordach und gegessen wurde im Parsiter Partykeller. Trotz des Wetters und der doch eher dunklen Umgebung fühlte ich mich ein bisschen wie in Italien und das lag vor allem an den Kochkünsten des italienischen Grillmeisters (und seiner Frau) 😀 Die hatte nämlich zuvor für herrliche Salate und Antipasti gesorgt und ihren Mann dann an den Grill geschickt: Sardinen, Gambas und Lachs (mein persönlicher Favorit an diesem Abend) landeten auf dem Grillrost und wurden knusprig lecker. Alles zusammen schmeckte einfach super und auch die kleinen Gräten, die ich teilweise mitessen musste, haben mir gar nichts ausgemacht. Dazu wurde gekühlter Weißwein serviert und es gab Sekt und Bier. Einfach ein super gelungener Grillabend und jetzt weiß ich auch, dass es für sowas nicht immer 30°C haben muss 🙂

 

Das Highlight des Jahres in Ense-Bremen ist vorbei und letztendlich hat ein noch recht junger Schütze den Vogel runter geholt. Immer wieder wurde er gefeiert und jeder schüttelte ihm die Hand. Das er nun wirklich Schützenkönig ist, das hat er mit Sicherheit erst heute realisiert.

Man trifft viele Leute, unterhält sich und trinkt auch viel. Denn das einzige "Freibier"-Schützenfest in der Region ist ganz schön verlockend. Doch nach drei Tagen Fete kommt irgendwann auch das Erwachen – und das ist meist nicht ganz so schön wie die Feierei 😉

Nach knapp einem Jahr bricht für mich heute der letzte Monat in der Werler Redaktion an und dass gerade jetzt wo ich mich gerade an alle hier gewöhnt habe 😉

Nein natürlich kenne ich die Redakteure und die freien Mitarbeiter schon sehr gut, habe mich mit allen sehr gut verstanden. Und irgendwie nagt an mir bereits der Abschiedsschmerz. Denn schon in 29 Tagen ist ein Jahr vorbei und ich habe erst einmal Urlaub. Eine Hochzeit steht an, ein Besuch in Darmstadt auch und außerdem fahre ich ja noch in den Urlaub. Der Juli ist schon sehr voll gepackt. Und ich freu mich auch schon tierisch drauf. Und schließlich will ich ja nicht Praktikantin auf Lebenszeit werden, irgendwann ist es eben auch mal gut – und gut war es definitiv!

Naja und im August komme ich ja auch schon für einige Tage wieder 🙂

Ich muss gestehen, dass ich vom Eurovision Songcontest nicht viel mitbekommen habe. Denn als wir gerade den Fernseher einschalteten sang Lena schon ihr Gewinner-Lied und ließ sich ordentlich feiern. Trotzdem konnte ich einige Minuten gar nicht glauben, dass sie tatsächlich Erste wurde und dachte meine Freunde wollen mich veräppeln. Doch als dann auch schon erste Berichte und Sendungen über die neue Gewinnerin liefen, nahm ich es auch endlich wahr. Mit großer Überraschung, denn schließlich war Deutschland in den letzten Jahren nie über den 5. Platz (?) hinaus gekommen.

Übrigens gibt es auch Neuigkeiten zur Hochzeit, denn ich darf mir bald ansehen wie das Kleid der Braut geschnürt wird, muss am Hochzeitstag beim Anziehen helfen 🙂 wieder ein schönes Erlebnis für mich, denn schließlich war ich diejenige die bei der ersten Anprobe mit Tränchen in den Augen da stand. Und sich beim Anblick der Braut ein Tempo schnappen musste.  

Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter mir: zwei Geburtstagsfeten und eine Hausparty machten das ganze sehr sehr lang. Trotzdem ist es immer wieder schön verschiedenste Leute um sich zu haben. Nur das Aufräumen danach ist nicht so schön: klebende Tische, Gläserränder, halbvolle und leere Flaschen, Essensreste, volle Aschenbecher und ein Kaugummi auf dem Boden 😀 und wer räumts weg? Ich natürlich…

Eins steht fest: so schnell wird es bei mir keine Hausparty mehr geben.

Achja Mama und Papa…ihr habt diesen Eintrag nicht gelesen 😉

Bald steht sie an die Hochzeit vom Bruder meines Freundes und ich shoppe schon fleißig für den großen Tag. Denn schließlich will man ja auch nicht komplett im Schein der schönen Braut untergehen. Ein Kleid für die standesamtliche Hochzeit, eins für die Kirche (mein altes Abiballkleid) und eins für die Feier am Abend 😀 ein bisschen übertrieben??? Irgendwann und irgendwie muss man die ganzen Kleider ja ausführen die man im Laufe der Jahre angesammelt hat und ehrlich gesagt habe ich auch nur zwei neue gekauft und die waren nun wirklich richtige Schnäppchen. Im Gegensatz zu mir hat mein Freund mit seinem Styling keine Probleme: Hemd an, Socken an, Anzug an und IIIH eine Krawatte soll er auch noch tragen. Ich persönlich finde die Dinger total überbewertet und das habe ich definitiv von meinem Papa. Der würde sich lieber mit so einem Ding erhängen als damit auf eine Hochzeit zu gehen. Mein Freund hofft auch noch, dass er um die Krawatte herum kommt AAABER dann ist da ja noch der Hochzeitstanz 😀
Da er Trauzeuge ist muss er (sagt seine Mutter) mit mir tanzen. Dumm nur, dass wir beide (er wahrscheinlich noch mehr als ich) total unkoordiniert sind und uns beim tanzen wahrscheinlich gegenseitig umbringen…solange er sich nicht schon vorher mit der Krawatte erhängt hat.