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Ich lebe noch! 😉

So, nachdem ich nun ermutigt worden bin hier im Blog noch einmal durchzustarten, möchte ich dieser Bitte auch nachkommen.

Der Grund für die längere Schreibpause ist, dass ich momentan in so vielen Veranstaltungen mitwirke, wie beispielsweise im Leitungsteam für die große Aktion Tagwerk (ich denke davon werde ich noch schreiben!).

Doch was mich wirklich in Atem gehalten ist unser Theaterstück, das wir mit unserem Literaturkurs am UG aufführen. Das Stück trägt den Namen „die Welle“. Vielen Lesern wird dies etwas sagen, etwa weil sie das Buch gelesen oder den Film gesehen haben.

An dieser Stelle möchte ich gerne alle zu unseren Aufführungen einladen! Für die Spontanen unter uns kann ich diesen Termin vorschlagen: Heute, Mittwoch, der 30. Juni 2010 um 19:30 im Forum des UG.

Natürlich würden wir alle anderen gerne bei der nächsten Gelegenheit begrüßen: Sonntag, der 4. Juli 2010, ebenfalls um 19:30 im Forum.

Ich denke ich kann sagen, dass niemand enttäuscht nach Hause zurück gehen wird! Wenn ihr Zeit und Lust habt, kommt doch wirklich vorbei und überzeugt euch selber!

So, dann also bis heute Abend, bzw. bis Sonntag!

Eure Jessica

Unglaublich, jetzt ist es offiziell! Gestern Abend wurde ich offiziell während dem Siederschmaus zur neuen Salzkönigin von Werl ernannt.

Aber von vorne.

Ich kam an der Stadthalle an und lernte als erstes meine Vorgängerin kennen. Zum Glück, denn sie war so sicher in ihrem Auftreten, dass ich mich erst mal in ihren Schutz stellte. Doch das brachte nicht viel, denn im Meer der Menschen wurde man einmal in diese und einmal in jene Ecke des Saals gespült.

Ich schüttelte Hände, versuchte vergeblich mit die zu den Händen gehörenden Namen zu merken und dabei konstant zu lächeln. Da ich von Natur aus ein eher fröhlicher Mensch bin, war das nicht so schwer, doch die lange Zeitspanne erforderte hin und wieder ein paar Gesichtsmuskelentspannungsübungen (ach ich liebe die deutschen Bandwurmworte ^^).

Dem Programm durfte ich in angenehmer Tischgesellschaft beiwohnen, darunter einige  wichtige Persönlichkeiten der werler Society. Doch entgegen aller Befürchtungen war es einfach, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und so unterhielt ich mich prächtig.

Doch dann kam der Augenblick, in dem ich auf einmal aufgerufen wurde auf die Bühne zu kommen, damit meine Vorgängerin mir die symbolische Schärpe übergeben könne.

Mein Herz pochte mir auf einmal bis zum Hals.

Doch das jahrelange Zirkustraining zeigte seine Wirkung, sodass ich mein inneres Gleichgewicht bald wiederfand. So schafften wir es den Siederpreis ohne Unfälle oder Pannen an die strahlenden Chefs der Sparkasse zu übergeben.

An dieser Stelle möchte ich der Sparkasse noch mal meine Glückwünsche aussprechen!

Der Rest des Abends verlief glatt. Es wurde eine tolle Darbietung des Streichorchesters der Musikschule beklatscht, sowie eine neue Variation des Werler Lieds, das extra für den Anlass umgeschrieben wurde. Zum Schluss erfreuten noch die Kangaroos das Publikum mit unglaublichen akrobatischen Kunststücken.

Doch nach fünf Stunden, ausgefüllt mit interessanten Bekanntschaften, Laudatien und angeregten Unterhaltungen waren meine Gesichtsmuskeln und auch meine Augenmuskeln am Ende.

Mein Körper verlangte seine wohlverdiente Pause. Er braucht erst mal Zeit, um zu realisieren, dass er nun tatsächlich die neue Rolle angenommen hat. 

Hallo!

So, jetzt werde ich mich auch mal hier vorstellen: Als angehende Salzkönigin von Werl möchte ich hier im Blog von den Erlebnissen und Tätigkeiten, die dieses Amt mit sich bringt, berichten.

Um ehrlich zu sein, habe ich es selbst nicht geglaubt, als man mir die frohe Botschaft überbrachte. Denn meine bisherigen Erfahrungen mit Salz beschränkten sich auf eine Reise in die größte Salzwüste der Welt.

Diese nennt sich Salar de Uyuni und liegt in Chile und Bolivien, wo ich ein Auslandsjahr verbringen durfte. In diesem Rahmen also bereiste ich dieses unglaubliche Fleckchen Erde; in dem sich das Salz den staunenden Touristen in allen Formen und Variationen präsentierte:

 Funkelnde Salzkristalle, schöne Souvenirs, beeindruckende Skulpturen aus Salz und ein ganzen bewohntes Dörfchen, das aus  kompakten Salzziegeln errichtet wurde.

Die Bewohner leben ganz vom Tourismus und der Salzgewinnung, beispielsweise mit Solebecken und Salzstollen. Um die Schönheit und Besonderheit ihres Lebensraums besonders hervorzuheben, errichteten sie ein Museum, in dem bedeutende Monumente der Welt ausgestellt sind.

So konnte ich beispielsweise die Uhrzeit von einem salzigen Big Ben ablesen!

In Bolivien, in der weißglitzernden Wüste Uyuni, übte das Salz eine derartige Faszination auf mich aus, derer ich mich seither nicht mehr entziehen kann.

Nun, ein Jahr nach diesem wundervollen Erlebnis, soll ich also heute Abend das Amt der Salz-Königin übernehmen.

Ich bin gespannt, wie meine „Salzgeschichte“ weitergehen wird…

Bis bald, Jessica