Hallo zusammen,

Glückwünsche nach Köpenick und willkommen in der 1. Liga! Union Berlin schafft in der Relegation gegen den VfB Stuttgart erstmalig in der Vereinsgeschichte den Sprung in die Fussball-Eliteliga. Ein torloses Remis im Rückspiel an der „Alten Försterei“ reichte dafür.

Schock und Jubel nach sieben Minuten. Erst der Jubel auf Stuttgarter Seite, dann der Schock. Der Videobeweis ließ die Gefühlswelten in beiden Lagern innerhalb weniger Minuten knallhart wechseln.

Ein ohne Frage gut geschossener Freistoß von Aogo hätte den VfB Richtung Klassenerhalt gebracht, aber ein Spieler der Schwaben meinte, er müsse sich im Berliner Strafraum tummeln um hautnah beim Torerfolg dabei zu sein.

Trugschluss, denn er behinderte damit den Keeper der Unioner und so wurde aus dem passiven, aktives Abseits. Alles regelkonform, aber was hat der Spieler da zu suchen. Bei allem Respekt, aber wie blöd muss man sein, bei so einer Situation sich so zu positionieren? Den hätte ich sofort ausgewechselt.

Es ist müssig im Nachhinein darüber zu spekulieren, was wäre wenn, aber die Stuttgarter kamen besser ins Spiel, während man bei den Berlinern in der Anfangsphase den Eindruck hatte, das sie bloß keinen Fehler machen wollten, und nicht wussten wie sie es machen sollten. Sehr viel Hektik und Durcheinander besonders im Aufbauspiel. Wenn in der Phase Stuttgarter Treffer gezählt hätte, ich glaube an der „Alten Försterei“ wäre es ruhig geworden.

Sind wir gespannt was die Köpenicker im Oberhaus zu bieten haben werden. Von der Stimmung her erinnerte das gestern Abend ein wenig an die heißen Zeiten auf dem Betzenberg in Kaiserslautern.

Tschüß bis die Tage und Glück Auf!

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: