Hallo zusammen,

der S04 erkämpfte sich drei wichtige Punkte gegen Hannover, und entgingen somit der verbalen Nachbereitung durch meine Mutter😉.           Die wiederum war hochzufrieden mit dem gestrigen Nachmittag.          Eigentlich war schon vor dem Anpfiff für sie alles gelaufen.      Die von TV-Koch Björn Freitag angepriesene Bratwurst schmeckte ihr genauso wie die Erbsensuppe aus dem großen Topf.            Das Ganze abgerundet durch einen Becher Glühwein.          Es konnte also losgehen auf dem Rasen.        Zuvor aber noch das „Steigerlied“ und „Blau und Weiß“, was sie mit voller Leidenschaft mitsang.        Geärgert hat sich sich über die Fans von 96 die beim Steigerlied „dazwischen bölkten“.        Die Beziehung zum Bergbau ist bei immer noch da, Vater war über 40 Jahre „auf’m Pütt“.            Die Schalker Hymnen waren bedeutend flotter als Spiel in den ersten 30 Minuten.           Sogar Pfiffe wurden laut, die von der Nordkurve „bekämpft“ wurden.              Ja, es war kein Fussball zum zum zungegeschnalzen.          Zäh wie das Bergmannsleder schleppte sich die Partie durch die Anfangsphase.             Erster Hallo wach! Moment das vermeintlich erste Saisontor von Mark Uht,  aber es fand aufgrund einer Abseitsstellung keine Anerkennung.             Es fand aber auch kein Spiel statt.       Das Team auf fünf Positionen erneut umgestellt, aber man hatte phasenweise den Eindruck, das alle mehr oder weniger planlos durch die Gegend liefen.         Dann doch die Hoffnung auf ein Tor.    Na klar, durch Elfmeter, was denn sonst.                  Aber das wollte der Elferrat im Kölner Gürzenich (Keller) nicht.            Im zweiten Durchgang dann noch einmal der Fingerzeig auf den Punkt, und siehe da, der Keller gab Ruhe.             Von unserem Platz aus auch zurecht.          Zuhause beim betrachten der TV Bilder dann aber, na ja.        Man nennt es im Fachjargon wohl Konzessionsentscheidung, denn den in der ersten Halbzeit hätte man vielleicht dann eher geben können.     Nicht zwingend, aber man hätte.             Egal, Führung für den S04.         Das organisieren der nächsten Glühweinrunde brachte dann zunächst den Ausgleich, und kurz danach beruhigte sich alles wieder als Embolo zur erneuten Führung traf.           Das ich doch besser wieder losgehen sollte, weil dann klappt es ja, musste ich mir dann unter schallenden Gelächter von Oma und ihrer Enkelin anhören.        Gemeinsam sahen wir dann noch die endgültige Entscheidung durch Uth.          Für meine Mutter ein „herrlicher Tag“.       Nur auf der Rückfahrt war im Auto kein Glühweinstand vorhanden.

Schönen Sonntag und tschüß bis die Tage und Glück Auf!

R.A.

 

 


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: