Hallo zusammen,

wir könnten wieder mal auf Parkplatz A parken, dazu Kaffee und Brötchen, das Steigerlied in der abgedunkelten Arena mit Handybeleuchtung und der Freistoß von Leon Goretzka der den S04 in Führung brachte, das waren die Highlights der Freitagspartie.            Keine zündenden Ideen, ein Spielsystem bei dem man auch Maskottchen Erwin in die Mittelstürmerposition hätte stellen können, und somit Breel Embolo sein Startelf Debüt nicht so vermiesen brauchen.        Da ist aber noch eine ganze Menge Luft nach oben, aber eine riesige Menge.              So wie sich der S04 gestern gegen die Pillentruppe,  die die besseren Chancen hatten und auch verdient diesen Punkt mitnahmen, präsentierten, sollte das Thema Rückkehr zu den europäischen Startplätzen nicht ganz so laut proklamiert werden.                Aus dem Spiel heraus kaum echte Torchancen,  und der Abwehr etliche Probleme, besonders als der Schütze zum Ausgleichstreffer Leon Bailey, nicht zu verwechseln mit dem alkoholischen Getränk, nach dem Seitenwechsel kam.                Stümperhaft das Abwehrverhalten beim Angriff der Leverkusener, und dann auch noch Pech das der Schuss abgefälscht und dadurch immer länger würde,  und schließlich hinter Fährmann im Netz landete.              Dazu wäre es vielleicht nicht gekommen, wenn die einzig wirklich klare Torgelegenheit des S04  aus ca 10 Metern im Netz und nicht im Oberrang der Nordkurve gelandet wäre.            War aber nicht, und so war nach sechs zusätzlichen Minuten die der Schiri brauchte, um ein Getummel vor der Nordkurve Richtung Eckfahne per Videoasistent aufzuklären, Schluss.         In unserer „Ecke“ dachte jeder es ging um eine eventuelle Elfmeterentscheidung zugunsten der Königsblauen, aber am Ende kam eine gelbe Karte für Oczipka dabei heraus.         Das die ganze Aktion mit einem gellenden Pfeifkonzert begleitet wurde könnte man gut nachvollziehen.          Für eine Gelbe Karte so einen Zirkus zu veranstalten wirkte schon ziemlich lächerlich.           Auch da ist noch jede Menge Luft nach oben.              Was da genau los war werde ich vielleicht gleich beim Lesen des WA erfahren.

Tschüß bis die Tage

R. A.

 


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: