Hallo zusammen,

ja war das gestern ein musikalisches Feuerwerk das die schottische Folkrockband „Runrig“ in der mit 10.000 Fans besetzten „KöPi-Arena in Oberhausen abbrannten.           Mit einem langen Gitarrenintro zu „Onar“ vom aktuellen Album „The Story“ eröffnete Malcom Jones das Spektakel.                Die Stimmung  bestens.                Es folgte  „The Place Where The Rivers Run“, und dann bereits ein Höhepunkt mit „Pride Of The Summer“(Beat the Drumm).                 Damit gelangt den Schotten der perfekte Einstieg in das Konzert, und zum erstenmal tobte die Halle.                   Positiv überrascht waren wir, das auch ältere Stücke zum „Einsatz“ kamen.             „Flower Of The West“ oder „Dance Called America“, um nur einige zu nennen,  hatte wohl kaum einer so richtig auf der Rechnung.              Um so besser das sie zu hören waren.                     Sänger Bruce Guthro, gebürtiger Kanadier aus Nova Scotia, konnte sich einen kleinen Seitenhieb auf den neuen Präsidenten seines Nachbarlandes nicht verkneifen und meinte mit einem Augenzwinkern, das er jetzt wohl nach Deutschland auswandern würde.              Der Beifall der Fans war im sicher.                      Noch größer dann, als er mit Gittare bei der Soloversion von „Rocket To The Moon“ begeisterte, und am Ende leise und kurz „Halleluja“ von Leonard Cohen sang, nach dem letzten Akkord seinen Hut zog und nach oben blickte.             Das verstand jeder der anwesenden Musikfans.                  Unsere gesanglichen Künste waren dann bei „Hearts Of Olden Glory“ gefragt.         Es klappte.         Textsicher ging der Refrain über die Lippen.                   Das Ian Bayne(Schlagzeug) und Calum MacDonald(Percussion) ihre Instrumente beherrschen demonstrierten sie eindrucksvoll mit einem kraftvollen Solo, und forderten die Fans auf sich von den Sitzen zu erheben.         Die Arena stand.             Mache ich ja sogar in einer anderen Arena noch nicht einmal ;-).                Rory MacDonald(Bass) leitete dann mit dem Titelsong des aktuellen Albums und der Tournee „The Story“ das Finale ein, das furios mit „Alba“endete.               Vorläufig, denn nach einer kurzen Pause gab es die ersehnten Zugaben.               Zunächst etwas ruhiger, um dann mit „Clash Of The Ash“, wobei Brian Hurren am Keybord das Akkordeon ersetzte, wieder rockiger zu werden.             Wie meinte Rory MacDonald zwischendurch doch:“Wir sind eine Metalband“.              Die Lacher waren auf seiner Seite.                Und dann wie zu früheren, und wie es der ehemalige Sänger Donnie Munro einmal sinngemäß sagte: solange Runrig besteht, wird dieses Stück auch gespielt, Zeiten, kam es dann.                 Die Hymne RUNRIG’S :     „Loch Lomond“.                Keiner mehr auf seinen Sitzen, und auch hier bewiesen die Fans textsicherheit beim Refrain.         Bruce Guthro war so begeistert, das er alles mit seinem Mobiltelefon aufnahm.                   Nach zweieinviertel Stunden ging ein mehr als gelungener Abend in Oberhausen zuende.                  Runrig war gestern wie Wein, je älter, desto besser.         Es gibt sehr alte Weine…

Tschüß, bis die Tage, und BEAT  THE  DRUMM  !!!

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Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: