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Annika Brochtrup schreibt für den WA über ihre Erfahrungen bei der Papstaudienz.

Heute fuhr die gesamte Schule vom Camp aus zum Petersplatz um an der Papstaudienz teilzunehmen. Wir sollten eigentlich bereits um 6.30 Uhr in den Bussen sitzen und losfahren, aber dies erwies sich als schwierig. Nach gut 20 Minuten hatten wir noch nicht mal den Parkplatz verlassen, da sich das Einordnen in den morgendlichen Berufsverkehr als nicht ganz einfach herausstellte. Doch diese Verzögerung kam vielen ganz gelegen, denn diese Zeit nutzten einige Schüler, um Schlaf nachzuholen und sich auszuruhen.

Nachdem wir uns alle erfolgreich durch den Verkehr gekämpft hatten und am Petersplatz angekommen waren, mussten wir durch mehrere Sicherheitskontrollen, bei denen alle Rucksäcke überprüft wurden. Um halb neun saßen dann alle auf dem Petersplatz und versuchten, die Zeit bis zum Beginn der Audienz mit Kartenspielen oder mit der Planung ihres Nachmittages zu verkürzen. Als der Papst mit seinem Papa-Mobil durch die Menge fuhr, waren alle ruhig und hielten angestrengt Ausschau, um den Heiligen Vater einmal zu sehen, selbst wenn es nur aus einiger Entfernung möglich war.

Als der Papst anschließend seine Ansprache hielt, war es erstaunlich ruhig dafür, dass sich so viele Menschen an einem Ort befanden. Der Höhepunkt war sicherlich der Moment, als Papst Franziskus den Namen unserer Schule nannte und wir alle zusammen „Viva il papa“ gerufen haben. Denn besonders die jüngeren Schüler haben angestrengt zugehört, um den Einsatz nicht zu verpassen.

Als die Audienz vorbei war, hatte die Q2 den letzten Nachmittag in Rom zur freien Verfügung und ich nutzte diesen zum Beispiel, um ein bisschen einkaufen zu gehen, unbekannte Ecken Roms zu entdecken oder nochmal ein Eis zu essen.

Mittlerweile sind wir wieder im Camp und werden unseren letzten Abend nochmal richtig genießen und den Tag ruhig ausklingen lassen.


Über die Autorin/den Autor:  Michael Schlösser ist Online-Redaktion beim Westfälischen Anzeiger. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: