Archive for September, 2016

 

Am Freitag brach das Anne-Frank-Gymnasium anlässlich des 50-jährigen Jubiläums mit der gesamten Schulgemeinde und insgesamt 744 Personen in Richtung Rom auf. Jonas Austermann berichtet für den WA von der Anreise in die italienische Hauptstadt.

21.18 Uhr: Der erste Tag in Rom neigt sich dem Ende entgegen. Mit vollem Bauch – kinderfreundlich gab es Nudeln und Gulasch – machten sich die meisten Schüler unmittelbar nach der Begrüßung durch Hans Höffmann, Gründer und Geschäftsführer des gleichnamigen Reiseunternehmens, auf den Weg in ihre Bungalows. Noch einmal herauslocken kann sie wohl nur der „Nachtsnack“, der kinderfreundlich schon um 21.30 serviert wird. Es gibt Pizza – na klar. Spätestens um 22 Uhr ist für die Jüngsten dann aber Nachtruhe angesagt, die Älteren haben noch eine Stunde mehr Zeit, um sich intensiv auf die Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt vorzubereiten – vielleicht ja mit einem Quartett.

Höffmann hieß die rund 750-köpfige Gruppe in einer launigen Ansprache auf der Anlage vor den Toren Roms willkommen und mahnte sogleich, sich nicht von den vielen Versuchungen der Stadt – die sollen von Laserpointer bis hin zu Drogen aller Art reichen – verleiten zu lassen. „Und wenn du mal ein Problem hast, und sei es mitten in der Nacht, dann kannst du zu mir kommen“, sagte er. „Ich wohne gleich in der ersten Hütte neben dem Speisesaal.“ Höhepunkt der Info-Veranstaltung war das Geburtstagständchen auf Italienisch („Tanti auguri a te“), das der große Chor für vier Geburtstagskinder, unter anderem Lehrerin Sabine Hellhammer, brachte.

Schulleiter Heinz-Joachim Auferoth erklärte seinerseits müde, aber zufrieden: „Ich kann nach der Hinfahrt ein blendendes Fazit ziehen. Es war ein hervorragendes Gefühl, als alle Schüler gesund aus den Bussen gestiegen sind und sich  auf die Suche nach ihren Bungalows gemacht haben.“ Die Matratzen hier ähneln von ihrer Widerstandsfähigkeit zwar in etwa niederländischem Vollkornbrot, doch auch ich verabschiede mich an dieser Stelle fürs Erste und sage dank Suchmaschinen-Hilfe: „Buonanotte.“

16.02 Uhr: Die letzten Nachzügler treffen nach gut 26 Stunden auf den Autobahnen Deutschlands, Österreichs und Italiens in der ewigen Stadt ein. Schlusslicht ist ausgerechnet ein Bus mit Fünftklässlern. Zwei Väter aus eben jenem Fahrzeug kommen völlig ausgelaugt und verschwitzt an Bungalow L118 an, dieser ist für die nächsten Tage unser Zuhause.

Ich habe derweil schon meine ersten Bahnen im Pool gezogen, die Wassertemperatur erinnerte mich eher an die Nordsee als an mediterrane Gefilde. Die Sonne hat sich mittlerweile hinter  Wolken versteckt, der Stimmung bei den Schülern tut das aber keinen Abbruch. Für die Jüngsten ist es nach wenigen Wochen auf dem AFG ein erstes Highlight, die Oberstufe hingegen tauscht die sonst übliche LK-Fahrt gegen den Trip nach Rom ein. Überall auf dem weitläufigen Platz kommen mir Werner Gymnasiasten entgegen, viele sind am so genannten „Loserpass“ zu erkennen, der für den Fall, dass ein Jugendlicher abhanden kommt, Anweisungen in Italienisch bereit hält.

13.40 Uhr: Nach knapp 24 Stunden ist es endlich vollbracht: Die ersten Busse des Anne-Frank-Gymnasiums haben die Bungalow-Anlage in Rom erreicht. Bus 9 liegt dabei – zu meinem Glück – weit vorne. Die anderen Fahrzeuge sind zum Teil mit einigem Rückstand unterwegs.

Nachdem der Bus von Müll befreit wurde, dürfen die Oberstufenschüler ihre Bungalows beziehen. Anschließend bietet der Veranstalter einen kleinen Snack an, um 18 Uhr findet dann das erste gemeinsame Abendessen statt. Zwischendurch ist Zeit, um die Spuren der anstrengenden, weil langen Fahrt zu beseitigen. Auf den letzten Kilometern vor der Ankunft wurde auch der Ruf nach dem Pool zunehmend lauter, denn das Wetter empfängt das AFG angemessen. Die Sonne scheint in der italienischen Hauptstadt, das Thermometer zeigt 28 Grad an.

9.12 Uhr: Die Sonne und die Wegweiser mit Aufschrift „Roma“ haben auch die letzten Schlafmützen geweckt. Kurz hinter Florenz legen alle 16 Busse nochmal einen Stopp ein. Hier besprechen sich die Reiseleiter abschließend, bevor die restlichen 240 Kilometer in Angriff genommen werden. Die Pechsträhne der Schüler aus Bus 9 hält an: Das goldene M öffnet hier erst um 11 Uhr, Croissants und Kaffee vom benachbarten Restaurant liegen deshalb hoch im Kurs.

Samstag, 6.26 Uhr: Während einer rund 20-minütigen Unterbrechung betreten wir erstmals italienischen Boden. Die Grenzüberquerungen in der Nacht verliefen problemlos, die Beamten wunken den Bus ohne Kontrolle durch. Aktuell halten wir kurz vor der norditalienischen Stadt Modena nahe dem Fluss mit dem formschönen Namen „Po“. Etwa 450 Kilometer sind es noch bis nach Rom. Die Schüler werden langsam wieder wach, erste Gespräche drehen sich bereits um die Frühstücksplanung.

23.05 Uhr: Die Busse 1 und 9 steuern eine Raststätte mit Fastfood-Restaurant an, dieses hat jedoch soeben die Pforten geschlossen und verpasst einen möglichen Rekordumsatz zu später Stunde – selbst Schuld. Bessere Nachrichten erreichen mich von weiter hinten aus dem AFG-Konvoi: Bus 3 und 4 hatten mehr Glück und haben eine Burgerbraterei im Handumdrehen eingenommen. Kurz vor der möglichen Nachtruhe bekommen die Schüler also noch etwas Warmes zu essen, die Eltern in der Heimat werden beruhigt sein und können endlich schlafen gehen. Die Bus-Parade hat für den WA übrigens eine Drohne eingefangen, die beeindruckenden Bilder gibt es in folgendem Video:

 

20.50 Uhr: Auch die zweite Auszeit liegt mittlerweile hinter uns. Kurz nach dem letzten Eintrag kam – wie sollte es anders sein – der erste Stau. Es folgten weitere. Die Stimmung an Bord von Bus 9 ist aber weiterhin gut, nachmittags beschäftigten sich die Schüler vor allem mit Kartenspielen. Mittlerweile haben es sich alle gemütlich gemacht und verfolgen „Star Wars 7“. Oberstufenschüler Jan Heidenreich nutzte die Zeit auf der Autobahn, um ein kurzes Video über die Stimmung vor der Abfahrt in Werne zu schneiden:

16.34 Uhr: Kurz vor Wetzlar bittet der Busfahrer zur ersten Pause. Auf der Raststätte Katzenfurt bevölkert die Besetzung von drei Bussen Restaurant und Parkplatz. Nach rund zweieinhalb Stunden haben die Busse 8,9 und 10 etwa 170 Kilometer geschafft – bislang ohne längeren Stau. So kann es weitergehen!

14.15 Uhr: Die ersten Busse erreichen die Autobahn und verteilen sich aus Sicherheitsgründen unmittelbar. Jeweils zwei Fahrer steuern die Fahrzeuge gen Rom. Die stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Greber genießt den Moment und schwelgt in Erinnerungen: „Vor eineinhalb Jahren ist die Idee für diese Fahrt entstanden.“ Jetzt geht es tatsächlich richtig los. Ich melde mich wieder, wenn die erste Pause ansteht.

14.03 Uhr: Die Busse setzen sich nahezu pünktlich in Bewegung. Zahlreiche Eltern und Großeltern sind geblieben, bilden ein Spalier und winken während die Fahrzeuge den Parkplatz langsam verlassen. Die Polizei hat die erste Kreuzung an der Münsterstraße gesperrt und sorgt für eine problemlose Abfahrt.

13.40 Uhr: Die Lehrer und Betreuer in den Bussen bitten zum Einsteigen und überprüfen anschließend, ob alle angemeldeten Schüler auf ihren Plätzen sitzen. Bus 9, in dem ich sitze, ist vollständig und bereit für die Abfahrt. Aus dem Fenster ist zu sehen, wie vor allem die jüngeren Schüler letzte Abschiedstränen verdrücken.

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Jan Heidenreich und Annika Brochtrup werden im WA-Blog über ihre Eindrücke aus Rom berichten.

Wochen und Monate haben die Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums auf diesen Tag hingefiebert – am Freitag hat das Warten nun ein Ende. 15 Busse mit 744 Reiseteilnehmern brechen nach Rom auf. Der WA begleitet die einwöchige Fahrt der Werner Schule vor Ort und erhält dabei Unterstützung von vier Oberstufenschülern. Neben Johanna Gesenhoff und Catharina Bülhoff, die bereits vorgestellt wurden, vermitteln Annika Brochtrup und Jan Heidenreich ihre Eindrücke aus der italienischen Hauptstadt. Im Interview stellen die beiden 17-Jährigen sich vor.

Am Freitag startet das AFG seine Jubiläumsfahrt nach Rom. Was musstet
ihr in den letzten Tagen vor der Abfahrt noch erledigen?

Annika Brochtrup: Ich musste noch zwei Klausuren und einen Musiktest schreiben, deshalb habe ich mir noch nicht besonders viele Gedanken machen können. Erst am Mittwoch habe ich angefangen, mich auf die Fahrt vorzubereiten.

Jan Heidenreich: Um genau zu sein: alles. Ich bin  vor lauter Schul- und
Klausurenstress kaum dazu gekommen, überhaupt irgendwas im Vorfeld zu erledigen, also
wird das bei mir wahrscheinlich im Last-Minute-Chaos enden.

Gibt es denn etwas, das ihr schon im Voraus klären konntet?

Annika & Jan: Das wichtigste Organisatorische ist schon früh geklärt worden, wir wussten
unsere Busnummern und Häuser, und haben auch schon mal geplant, wer sich mit
wem ein Zimmer teilt. Aber der Rest wird sich jetzt erst mit der Zeit ergeben, wir
haben ja immerhin noch 22 Stunden Busfahrt vor uns, auf der wir alles ganz in Ruhe
besprechen können.

Worauf freut ihr euch am meisten?

Annika: Ich freue mich auf jeden Fall darauf Zeit mit meinen Freunden zu
verbringen, nicht immer nur in der großen Gruppe sondern auch mal unter sich, egal
ob während unserer freien Zeit in der Stadt oder auch mal in der Campinganlage.
Und natürlich auf das italienische Essen, das wird mit Sicherheit auch gut.

Jan: Natürlich auf den Wein! (lacht) Nein, Spaß beiseite, eigentlich kann ich Annika nur zustimmen. Gerade weil es ja auch gleichzeitig unsere Abschlussfahrt ist, freue ich mich natürlich nochmal Zeit mit meiner Stufe zu verbringen und hoffe einfach, dass es insgesamt
eine schöne Fahrt wird.

Was erwartet ihr von der Fahrt?
Annika: Ich hoffe, dass es eine schöne Zeit wird und wir viel Spaß haben. Und natürlich wünsche ich mir auch, dass wir uns alle gut verstehen
und eine tolle Stimmung herrscht.

Jan: Ich wünsche mir natürlich vor allem, dass das Programm spannend wird und ich gemeinsam mit meinen Freunden eine Menge Spaß in Rom haben kann. Ich hoffe einfach, dass die Busfahrt nicht zu anstrengend wird.

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Catharina Bülhoff (links) und Johanna Gesenhoff schreiben für den WA über ihre Erlebnisse in Rom.

Am Freitag bricht das Anne-Frank-Gymnasium mit der gesamten Schulgemeinde nach Rom auf. Der Westfälische Anzeiger wird die Fahrt zum 50-jährigen Jubiläum der Werner Schule begleiten und in diesem Blog von vor Ort berichten. Unterstützung erhält der WA dabei von vier Oberstufenschülern. Vor der Abreise in die italienische Hauptstadt werden sie im Interview vorgestellt, den Anfang machen Johanna Gesenhoff und Catharina Bülhoff, die die Q2 des AFG besuchen. Mit 20 weiteren Schülern waren die heute 17-Jährigen bereits im vergangenen Jahr anlässlich der Vorerkundungsfahrt in Rom und haben erste Eindrücke gesammelt.

Es sind noch wenige Tage bis zur Abfahrt nach Rom. Was müsst ihr noch erledigen?

Johanna Gesenhoff: Erstmal muss ich noch Klausuren schreiben, danach kann ich mich auf Rom freuen und vorbereiten. Bis zur Abfahrt muss ich noch einige Erledigungen machen, wie zum Beispiel Essen für die Fahrt kaufen.

Catharina Bülhoff: Bevor’s los geht, steht erst noch die Klausur im Bio-Leistungskurs an. Wenn die weg ist, kann ich entspannt die letzten Besorgungen für Rom machen und mit Vorfreude den Koffer packen.

Was ist bereits im Vorfeld der Reise geschehen?

Johanna & Catharina: Zusammen haben wir schon einen Vortrag vorbereitet. Da wir bei der Vorerkundungsfahrt dabei waren, haben wir die Aufgabe, den anderen Schülern die Sehenswürdigkeiten Roms näher zu bringen. Wir haben uns für das Kolosseum entschieden. In der vergangenen Woche gab es bereits eine Versammlung der Vorerkundler mit der Schulleitung, in der der Ablauf der Stadtführung besprochen wurde. Außerdem stehen schon seit einigen Wochen die Zimmer- und Busverteilung in den einzelnen Stufen fest.

Was bedeutet es euch,  mit der gesamten Schulgemeinde an der Jubiläumsfahrt teilnehmen zu können? Worauf freut ihr euch besonders?

Johanna: Ich freue mich besonders auf die Fahrt, da es die letzte Schulfahrt mit der gesamten Stufe für mich ist. Ein Highlight wird wohl der Geburtstag unseres Stufenleiters Marius Gregg sein, und natürlich kann ich es auch nicht abwarten, die italienische Küche zu genießen.

Catharina: Es ist die letzte Fahrt, die wir gemeinsam als Stufe unternehmen werden. Das ist schon etwas Besonderes. Am meisten freue ich mich, endlich wieder Italienisch sprechen zu können. Außerdem bin ich gespannt auf den italienischen Abend im Künstler- und Studentenviertel Trastevere, das mir schon vergangenes Jahr sehr gefallen hat.

afg-rom-800pxDas Anne-Frank-Gymnasium in Werne startet am Freitag zu einer großen Reise: Mit 744 Teilnehmern geht es für eine Woche nach Rom. Für die Abfahrt wird der Parkplatz am Solebad gesperrt, die Polizei begleitet den beeindruckenden Konvoi von 15 Bussen bis zur Autobahn.
Der gemeinsame Ausflug der gesamten Schulgemeinde ist der Höhepunkt des Jubiläumsjahres, in dem das städtische Gymnasium mit vielen Veranstaltungen sein 50-jähriges Bestehen feierte. 615 Schüler, 82 Eltern, 43 Lehrer sowie Sekretärin Arzt und Krankenpfleger verbringen eine Woche in einem Bungalow-Camp mitten in Rom und entdecken gemeinsam die italienische Metropole – Papst-Audienz inclusive.

Wir berichten hier ab Mittwoch im Blog direkt aus Rom!

Hallo zusammen,

man muss ja aus der aktuellen Situation beim S04 das positive herausfiltern.      Stop!!!     Jetzt sagen Sie nicht, ja was denn?           Natürlich gibt es etwas, man muss nur genau hinschauen.        Die ersten drei Spieltage waren für die Abteilung „Attacke“ weniger erfolgreich, genauer gesagt, eine Nullnummer.               Dann in der Arena der erste Treffer zur Führung.        Leider nur gut eine Minute später der Ausgleich, und dann nochmal zwei Einschläge im eigenen Gehäuse.               Am vergangenen Sonntag wieder Führung, dieses mal  Auswärts, und die hielt gut zehn Minuten.        Aufwärtstrend deutlich erkennbar.           Das zweite Gegentor dann kurz vor der Pause.           Pleite mit nur noch einem Treffer Unterschied.          Der zweite Durchgang endete sogar 0-0.           Klare Steigerung!               Man ist auf dem Weg.              Donnerstag kommt in der Europa League jetzt als Aufbaugegner Salzburg, ja, nicht nur Nockerln und Festspiele, die laufen auch dank Brause dem Ball hinterher, und am Sonntag die aus der Champions League Barcageschädigten Gladbacher.            Es sieht also garnicht so düster aus Freunde, schön locker bleiben.          Nein, ich habe keinen an der Waffel, ich sehe das alles nur realistisch, ohne königsblaue Vereinsbrille ;-).

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

nicht das Sie jetzt in Panik verfallen, oder etwas falsch verstehen.       Das was da momentan als Bundesligatabelle gezeigt und abgebildet wird, ist, ja wie der Name schon sagt, ein Moment.      Also noch nichts fertiges, endgültiges.              Stellen Sie sich vor, sie nehmen ihren Kuchen schon nach ein paar Minuten wieder aus dem Backofen, dann ist er ja auch noch nicht fertig, sondern irgendetwas, das gerade anfangen möchte etwas zu werden.             Also muss man das auch zu Ende, in diesem Fall backen lassen.              Genauso ist das mit der Tabelle.          Sie möchte mal eine für die Statistik werden, vielleicht auch mal in irgendeiner Quiz-Sendung als Frage mitmachen.    „Wer stand in der Saison 2016/17 nach dem 5. Spieltag auf Platz…“.                Das geht ja dann auch nur, wenn sie richtig fertig ist, also   n a c h  dem Spieltag, also heute so um ca. 19.20 Uhr plus X.                 Folglich hat die aktuelle Tabelle lediglich eine Art Orientierungsfunktion.          Also, wer steht denn wo, und könnte sich noch nach da oder dort verschieben.               Ein bisschen Spielerei für zwischendurch halt.                   Zwischendurch ist ja auch nicht fertig.            Genau wie Ihre  Aufbackbrötchen, da sollten Sie dann zwischendurch auch mal einen Blick drauf werfen, damit sie fertig, also schön goldgelb und knackig werden.                     Sie merken schon, es gilt wie fast überall im Leben, erst abwarten bis alles fertig ist, dann können wir beurteilen ob die Suppe versalzen, das Schnitzel angebrannt, oder die Tabelle uns nicht schmeckt.

Schönen Sonntag, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

es ist doch noch nichts passiert.    Das erste Tor ist geschossen, und somit wird es mit dem ersten Punktgewinn auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.        Zwar sind dann die angestrebten Plätze schon meilenweit entfernt, aber was soll’s!             Wie ja zu lesen war gab es schon mal so einen misslungenen Start, und am Ende war man 14. in der Liga, gewann den DFB-Pokal, und erst im Halbfinale der Champions League war gegen Manchester United Endstation.                  Das kann man doch noch toppen:                  Der DFB-Pokal wandert von der Säbener Straße zum Berger Feld, Sevilla als Dauersieger der Europa League hat ausgedient und wird durch den S04 ersetzt, und als Nervenschocker dann noch die Relegation gegen Dritten der Zweiten Liga  FC Schnatterer Heidenheim.      Das Hinspiel geht nach einer katastrophalen Vorstellung mit 0-2 verloren, und dann folgt die Gala mit einem 7-1 (5-0)  im Rückspiel.               Dann wäre die Saison noch einigermaßen gerettet, im wahrsten Sinne des Wortes, und wir könnten beruhigt in die Schützenfestsaison starten.          Garnicht mehr so lange hin.                       Jetzt aber mal ernsthaft,   Heidenheim wird nicht Dritter.             Darüber können Sie jetzt mal in Ruhe nachdenken, wärend ich gleich den Rasenmäher anschmeiße.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

erster Besuch der aktuellen Saison in der Arena, und was war?     Nix, Müll, Schrott!!!        Das einzige was sich verändert hat sind die Eingangskontrollen (Karte nicht mehr „vorherziehen“, sondern „reinhalten“), der Würfel ist etwas größer, und die Tornetze sind Blauweiss.                     Das war es dann auch schon, denn auf dem Platz wurde der langweilige Mist der letzten Saison geboten, nur das die Akteure unter anderem Naldo, Bentaleb, Baba, Knopkadingens heißen.         War das ein Scheiß gestern Abend.                Da kommt in der Halbzeitpause ein Bekannter zu mir, und meinte doch tatsächlich das es doch garnicht so schlecht gewesen sei, was die Truppe da bis jetzt gespielt hatte.              Da habe ich ihn aber mit großen Augen angeschaut.                      Schlecht konnte einem höchstens davon werden.                       Nachdem endlich das erste Tor der Saison fiel, das war wirklich schön schnell gespielt, schaffte es die Weingummi-Truppe nicht diesen Vorsprung mit in die Halbzeit zu nehmen.              Wieder ein Abwehrfehler, und typisch für Schalke, Torschütze Osako hatte zuvor 358 Milliarden Lichtjahre nicht mehr getroffen, und gegen wen trifft er?    Richtig!        Und jetzt wahrscheinlich ein paar Dekaden wieder nicht.                         Beim dritten Treffer  der starken Kölner, die hochverdient die drei Punkte mitgenommen haben,   ließen sich Riether und Naldo von dem eingewechselten 17jährigen Özcan soetwas von düppieren, das geht schon in das lächerliche.                    Als wir im zweiten Durchgang kurz vor dem Einschlafen waren,  und wir darüber nachdachten, das wir uns heute Abend eventuell auch mit einem Punkt begnügen müssten, fügte mein früherer Vorstopper noch hinzu, aber denk dran, die haben noch den Modeste da rumlaufen, und ich legte noch nach, der Zoller ist auch nicht zu verachten.                   Wer schoss die Treffer zwei und drei für die Geißböcke?        Genau!             Vielleicht ist alles ein wenig hart aus der masslosen Enttäuschung heraus, aber von Umbruch habe ich noch nicht viel gesehen, zumindest nicht viel positives.                  Jetzt geht es nach Hoffenheim, und dann am Donnerstag Heimspiel in der Euro League gegen Salzburg.                   Wie meinte meine Tochter noch mit Ausblick auf den nächsten Arenabesuch und dem entsprechenden Gesichtsausdruck:  da bin ich aber sowas von motiviert.                    Bei ihr hat der Umbruch auch noch nicht stattgefunden.                       Eine Person konnte dem Abend trotzdem noch etwas positives abgewinnen:     meiner Mutter schmeckte die Frikadelle in der Arena.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

vergessen sie alles bislang da gewesene.     Heute Abend um 20.00 Uhr in der Arena geht die Liga erst richtig los.        Erste Tore, erster Heimsieg, die ersten drei Punke für Königsblau.         Jawoll!!!    Warum?      Weil wir (Mutter, Tochter und ich)  fast schon in Garnisonsstärke auflaufen.             Da hat der Geißbock nichts mehr zu krähen, wiehern, oder was sonst Fische alles noch so machen.          Es wird rappeln im Ziegenstall.                   Geht ja auch garnicht anders, ist doch auch ein Flutlichtspiel.             Das ist immer etwas besonderes.              Wie oft genug gelesen und gehört, bin auch ich von der Noch-Ruhe auf dem Berger Feld überrascht.                    So plausibel wie Manager Heidel und Trainer Weinzierl die Lage immer wieder erklären zu wollen, irgendwann müssen Punkte her.      Sonst können die erzählen was sie wollen, dann hört da keiner mehr hin.               Auch das ein gewisser Embolo vorgewarnt war, das die Bundesliga etwas anderes sei, als das Alpengekicke in der Schweiz ist eine aus meiner Sicht etwas unglückliche Aussage, denn das wussten die Verantwortlichen ja auch vor der Verpflichtung und hätten sich die gut 20 Mio Ablöse plus Nebengeräusche sparen können.               Talente aus der eigenen Jugend oder zweiten, dritten Liga müssten sich auch an die Erstligaluft gewöhnen, wären aber bedeutend billiger.               Wenn ich so sehe wie der ein oder andere 17, 18jährige jetzt schon im Oberhaus „einschlägt“,  frage ich mich manchmal wofür auf Schalke eigentlich eine teure Scoutingabteilung unterhalten wird.                    Für viel Geld einen vielleicht-wird -er-ja-mal-was-Spieler kann ich auch besorgen.                  Nicht das man da schon wieder die chronische königsblaue Unruhe herausliest, aber soetwas geht mir auf den Zwirn.          Wenn er in zwei Jahren dann mal einen Neymar oder sonstige Frühtalente von einst vergessen macht, und von der Insel oder der spanischen Hauptstadt 100 Mios herüberwandern, dann werde ich mich revidieren und eine Lobeshymne schreiben.               Bis dato stoßen mir solche Summen mit den anschließenden Aussagen immer noch mehr als sauer auf.             Am besten fängt er heute mal damit an mich etwas zu überzeugen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

das war eine Geduldsprobe für uns Fans!      Der S04 hat den OGZ Nizza total im Griff, vergisst aber (wie so oft) den gradlinigen Weg auch ab so ca. 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten fortzuführen.             Ballbesitz und noch so ein Statistikkram, aber nichts zählbares auf der Anzeigetafel.                  In der Halbzeitpause schrieb ich noch meiner Tochter, das die Königsblauen mit ihrem ersten Treffer warten bis wir live im Stadion sitzen. Mittwoch gegen Köln.       Sie bestätigte mit unzähligen Imoudschies ;-).                   Bei dem Spiel hätte ich auch noch im Tor der Schalker stehen können.         Ralf Fährmann musste sich einmal in der 84. Min. beim ersten! Torschuss der Franzosen strecken.                Zu diesem Zeitpunkt führte der S04 endlich mit 1-0 durch den Treffer von Baba.            Schöner Angriff, klasse aufgelegt von Meyer, und ich wollte gerade schon „spiel in die Mitte“ rufen, da beulte sich auch schon das Tornetz über dem Rasen von Nizza.                        In der Mitte lauerte noch ein Schalker, aber so war es besser.                    Der Torhüter der Gäste war entweder überrascht, das Baba ins kurze Eck schoss, oder es fiel ihm nichts ein, den Schuss noch abzuwehren.                 Egal, Führung, und das hochverdient.             Wie solche Spiele ausgehen können, hat man ja schon oft genug erlebt.                      Nizza wurde ja schon in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt, und kam damit überhaupt nicht klar.                  Benni Höwedes machte auf der rechten Abwehrseite ein starkes Spiel, obwohl er ja lieber in der Innenverteidigung spielt.            Das wird wohl in absehbarer Zeit nix werden wenn es weiter so klappt mit diesem Mannschaftsteil.               Allerdings wurden sie gestern auch nicht sonderlich gefordert.             Da wurde ja fast schon alles in der gegnerischen Hälfte abgeräumt.                Das es noch einen Elfer für den S04 hätte geben müssen, lassen wir mal so da stehen.      Über die unterschiedliche Pfeiferei in Champions-, Euro-, Bundes-, Regionalliga, in Österreich, Schweiz, BeNeLux, Pizza-Land,  ganz besonders auf der Brexit-Insel usw., werde ich mich noch genug aufregen.               Die klare, einheitliche Linie ist einfach nicht zu erkennen.                   Jetzt ist es aber erstmal wichtig, dieses positive Erlebnis aus Nizza mit nach Berlin zu nehmen, um am Sonntag zum Abschluss des 3.Spieltages auch die ersten drei Punkte in der Liga zu verbuchen.

Tschüss, bis die Tage

R.A.