Hallo zusammen,

die Temperaturen waren gestern Abend in Gelsenkirchen nicht so, das man von einem überraschenden Wintereinbruch mit Werten weit unter dem Gefrierfpunkt, die alles zu Eis und einer Rutsch-, und Schlinderbahn hätten werden lassen können.        Aber irgendwie wurde man den Eindruck nicht los, das da unter auf dem Spielfeld der Schalker Arena nicht alles mit rechten Dingen zuging.                      Ausrutscher der Spieler hüben wie drüben, wobei die Schalker mehr auf dem Allerwertesten lagen als die Fohlen, die wohl die besseren Hufeisen druntergeschnallt hatten.                        So war es auch nicht vewunderlich, das nach so einer Bauchlandung den Konter mit der bis dato schmeichelhaften Führung zuende spielten.           Wie sagte mein Kumpel auf der Rückfahrt im Auto: „Die Schalker hätten noch zwei Stunden spielen können, und hätten kein Tor geschossen“.                           Aufgrund der zweiten Halbzeit ja, aber bis dato hätten die Königsblauen das Spiel zu ihren Gunsten schon längst hätten entscheiden können, bzw. müssen.                            Aber wieder einmal stümperhaft das Verhalten der Schalker Angreifer alleine vor Torwart Sommer, der ja fast mehr oder weniger angeschossen wurde.                   Einzig bei Huntelaars Kopfball an den Außenpfosten wäre er machtlos gewesen.                    Wenn du diese klaren Dinger nicht machst, dann passiert in so einem Spiel genau das, was schon seit Bestehen dieser herrlichen Sportart passiert, du fängst dir einen Konter zur Endscheidung.                    Es war ein Elfmeter für die Rheinländer, der auch aus 150 Meter Entfernung selbst bei den neben und hinter uns sitzenden Gladbachfans einige Zweifel an seiner Berechtigung aufkommen lies.            Zu stümperhaft ging da Gladbachs Angreifer nach vermeintlichen Kontakt mit Schalkes Ersatzkeeper Michael Gspurning, der kurzfristig für den erkrankten Stammkeeper Ralf Fährmann zwischen die Pfosten musste, im Schalker Strafraum zu Boden.                           Bei der hiesigen Laienschauspieltruppe „Pelkumer Spielbühne“ hätte das gerade mal gereicht um den Vorhang auf und zu ziehen zu dürfen, aber für die Bühne, nein, zu schlecht.    Da muss er das Fallen und Abrollen noch üben.      Da kann ich den Judoclub Pelkum empfehlen.                 Abhaken.     Eine „Belastung“ weniger, die man aber auf dem Berger Feld wohl noch gerne gehabt hätte.               Wie sagte mein Sitznachbart vor mir: „Ich bin im März nächsten Jahres ja schon in Berlin (Bundesligaspiel), was soll ich denn da im Mai schon wieder“.            Lassen wir das mal so stehen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

 

 

 

 


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: