Hallo zusammen,

„Tag der Arbeit“ heißt es heute, und es wird etwas getan.    Ich beziehe das Ganze aber nur auf den Sport und die Unterhaltung.     Da gibt es einiges.              Die Eishockey-WM geht los, und zum Leidwesen meines Kumpels werden Live-Bilder aus dem TV wieder nur bei „Sport1“ zu sehen sein.           Da reichen die technischen Möglichkeiten aktuell bei ihm leider nicht aus, um in den Genuss dieses Live-Events zu kommen.                     Bei der Snooker WM laufen die Halbfinals. Leider ohne den Weltranglistenzweiten Ronny O’Sullivan.  Der musste im Viertelfinale bereits die Segel streichen.                  Natürlich gibt es auch Fußball.   Und wie!  In Köln wird um 18.00 Uhr das Finale um den DFB-Pokal im Frauenfußball angepfiffen.   Das allerdings dann ab 17.00 Uhr bei den öffentlich rechtlichen in der ARD, „Das Erste“.                   Musikalisch wird heute Abend in Münster wieder ein Hochgenuß geboten.     Chris de Burgh und seine Band greifen in die Seiten und stellen das aktuelle Album vor.                  Es wird also richtig etwas getan an diesem besagten Tag.                      Ich wollte mich daran auch aktiv beteiligen, aber meine Idee den Rasen zum mähen, weil das ja auch mit Arbeit verbunden ist, stieß bei meinen Nachbarn kopfschüttelnd auf wenig Gegenliebe, sodas sich mein Beitrag zum heutigen Tag auf Gassigehen und Geschirr in den Spüler einräumen beschränkt.              Oder soll heute vielleicht ganicht gearbeitet werden?       Ist ja Feiertag.      Gab es da nicht mal 100% Zuschlag wenn es denn dann doch einer gewagt hatte die Finger krumm zu machen?           Aber das ist ja was ganz anderes.              Lassen wir den Tag mal Tag sein, und uns über jede kleine Annehmlichkeit freuen, z.B. das der S04 heute nicht verlieren kann.             Dieses Horrorszenario droht erst morgen gegen den VfB Stuttgart.                     Droht aber auch nur, denn in letzten vier Spielen wird nach intensiven Kurzzeittrainigslager die blauweiße Macht über jeden Gegner nur so hinwegfegen, das ihnen kaum Luft zum atmen bleibt.        Der „Hunter“ greift noch zur Torjägerkanone.       Ein Orkan offensiver Spielfreude wird die gegnerischen Kicker aufsaugen und wie Marionetten über den Rasen tanzen lassen.                  Gegen das königsblaue Abwehrbollwerk wirkt die Chinesische Mauer wie eine Sandburg am Strand der Nordsee bei Windstärke 12 aussehen.      Ralf Fährmann wie einst der „Kolloss von Rhodos“ .                 Da werden die schwäbischen Angriffsversuche bereits in deren eigener Hälfte zerplatzen wie Seifenblasen und die Truppe von Huub Stevens immer weiter Richtung zweite Liga taumeln lassen.            So, dann wäre in groben Zügen kurz und knapp zum heutigen Tag alles geklärt.    Ich höre jetzt auch auf, gehe mit unserem Hund eine Runde, denn die ganz langen Reden werden heute an anderer Stelle geschwungen. 😉

Tschüß, bis die Tage

R. A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: