Hallo zusammen,

über das nicht stattgefundene „FUSSBALLSPIEL“ am vergangenen Samstag im Breisgau braut man eigentlich kein Wort mehr zu verlieren.   Das hatte nicht im entferntesten etwas mit einem Champions Leagueteilnehmer zu tun.           Alle aktuellen und noch langfristigen negativen Begleiterscheinungen mal beiseite gelegt.   Die Messlatte beim S04 ist verdammt hoch, und wenn man an verantwortlicher Stelle meint, mit diesem Kader höchsten Ansprüchen zu genügen, dann muss da mehr bei herauskommen, als so eine Frechheit wie am Samstag beim Abbstiegskandidaten FC Freiburg, der bis dato noch kein Heimspiel gewonnen hatte, oder sich selbst infrage stellen.   Wird keiner tun.           Ich wiederhole mich ungern, aber auf Keller wurde nach so einer Partie eingedroschen, di Matteo genießt jetzt noch eine Art Welpenschutz, weil er ja die Mannschaft ja so nicht zusammengestellt hat, und etliche Defizite festgestellt hat, bla, bla, bla.            Schön und gut, aber der Mannschaft beizubringen, das sie sich wenigstens den Arsch aufreißt, das muss doch wohl möglich sein.         Sie können mich für verrückt erklären, aber nach so einem Spiel wie am Samstag, hätte ich den „Doppelpass“ am Sonntagmorgen garnicht mehr abgewartet, das wäre die Beurlaubung di Matteos schon im „Aktuellen Sportstudio“ am späten Samstagabend über die Bildschirme geflimmert.           „Durchwurschteln bis zur Winterpause“, ich dreh‘ am Rad!      Länderspielpause. Aufarbeiten. Üben.  Ja was denn, und mit wem?      Noch mehr mauern, damit wenigstens ein 0-0 herauskommt?         Huntelaar wegen seiner Kopfballstärke als Innenverteidiger umfunktionieren, weil er vorne  ja „dank“ Meyer“ und Co. ja doch keine Bälle?            Alles überzogen, ich weiß, aber so langsam geht mir das ganze Gelaber tierisch auf den Keks.         Ich will Taten oder vernünftige Aussagen sehen, bzw. hören.                  „Liebe treue Fans, wir befinden uns im Umbruch.  Der wird länger dauern als zunächst gehofft.   Die Teilnahme an internationalen Wettbewerben  wird in den kommenden zwei Jahren sehr schwierig, aber nicht unmöglich.   Wir wollen wieder eine schlagkräftige Truppe aufbauen, mit der wir in naher Zukunft wieder oben mitspielen können,  dabei aber auch die Endschuldung des Vereins weiter voran zu treiben.        Wir hoffen auf euer Verständnis, und weiterhin auf eure großartige Unterstützung, die europaweit ihres gleichen sucht.   Danke, und Glück auf! “       So ähnlich könnte mal eine Aussage sein, mit der man als Fan leben kann, weil sie dann zumindest ehrlich scheint.

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: