Hallo zusammen,

ich bleibe bei der deutschsprachigen Begrüßung.  Italienisch kann ich, bis auf Pizza- und Eisessen nämlich nicht, dürfte aber auch in Zukunft auf  Schalke kein Problem sein.        Es kam also doch so, wie es kommen musste:  Jens Keller ist nicht mehr Chefcoach des FC Schalke 04.     Zuviel auf Auf und Ab, und eine richtige Chance hatte er von Anfang an sowieso nicht.         Keller hätte auch die auf Schalke langersehnte achte Deutsche Meisterschaft holen können, spätestens nach der ersten Niederlage der darauffolgenden Saison wäre es auf Schalke wieder rund gegangen, weil man um eine erfolgreiche Titelverteidungung gebangt hätte.             Es wäre nie etwas geworden mit dem Trainer, unter dem die Truppe in der abgelaufenen Spielzeit die erfolgreichste Rückrunde der Vereinsgeschichte spielte.     Aber eben nur eine Runde.         So als wenn du zur Halbzeit 5-0 führst, die Arena sich aus den Angeln zu heben scheint, und dann am Ende noch 5-5 spielst.      Also den ganz großen Wurf nicht hinbekommst.                  Obwohl mal realistisch gesehen die Meisterschaft zur Zeit kein ernsthaftes Thema ist, aber mal konstant und überzeugend Platz 2 oder 3 auf längere Zeit zu sichern, das muß machbar sein, und ist auch der Anspruch der Königsblauen.    Zugegeben, manchmal liegen Anspruch und Wirklichkeit ein Stück auseinander.   Auch, oder gerade beim S04.        Jetzt soll es ein in der Schweiz geborener Italiener, der perfekt deutsch sprechen soll, richten.    Mit ihm auch sein Co- und Torwarttrainer.  Aber das ist wohl üblich in der Branche, das man sein Team gleich mitbringt.       Jetzt hatte Jens Keller ein gewisses Näschen für junge Talente.  Führte sie an den Profikader, aber zu selten dann weiter.                      Stellt sich die Frage, ober der „Neue“ mit jungen Spielern arbeiten kann.     Als Co bei Chelsea hatte er es ja mit gestandenen, teuren Stars zu tun.         Teuer und „Stars“ hat er auf Schalke auch, aber noch keine funktionierende Mannschaft, und keinen Abramowitsch als „Geldmaschine“  im Rücken.      Es wird spannende zu beobachten sein, wie sich jetzt die Dinge entwickeln, besonders für gewisse Herren wie Boateng, Draxler, Sam.              Keller hatte schon zum Start keine Chance, und Roberto di Mateo?      Ich kenne diesen Mann nicht, der bisher Milton Keynes Dons(2008-2009), West Bromwich Albion (2009-2011, Aufstieg mit WB in die Premiere League 2010) und FC Chelsea( März – November 2012, Champions Leaguesieger 2012) trainierte.             Dann hau‘ ma rein, Robert, sacht man hier im Pott.            Und noch’n  Tipp für die ungewisse Zukunft beim geilsten Klub der Welt:   italienische Designeranzüge und handgemachte Schuhe kannze höchstens bei de Schämpijänsliegauftritte anziehen, ansonsten will datt hier keiner seh’n.  Vahstehse!?     Dann weisse ja Bescheid.

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: