Hallo zusammen,

Erstrundenpleite im DFB-Pokal bei einem Drittligist, und das auch noch verdient.  Soll ich mich jetzt aufregen?   Soll ich mir durch so ein scheiß Gegurke meine Vorfreude auf den Urlaub vermiesen lassen?  Mit Sicherheit nicht.  Die können mir auch was von fehlenden Spielern erzählen, interessiert mich nicht.              Ein Champions Leagueteilnehmer fährt, bei allem Respekt vor den Dresdenern, zu einem Drittligisten mit der nötigen Einstellung hin, und fährt nach neunzig Minuten mit dem erreichen der zweiten Pokalrunde wieder nach Hause.  Egal wie.            Was sich da gestern vor allem in der ersten Halbzeit auf Schalker Seite abgespielt, oder besser nicht abgespielt hatte, war schlicht und einfach eine Frechheit.    Ein Schuß von Eric Chupo war alles was der S04 zustande brachte.        Zu dem Zeitpunkt hätten sie schon zurückliegen können.   Nur Fährmann verhinderte noch den Einschlag.        Bei einem D-Jugendspiel zu unserer Zeit, hätte der Betreuer oder Trainer nach dem zweiten Tor mindestens fünf Mann vom Platz genommen, und beim nächsten Training hätte die Mannschaft keinen Ball gesehen, und hätte neuzig Minuten Runden um den Platz drehen können.     So ein Ding passiert ja in der Kreisliga noch nichteinmal!         Aber was soll ich mich hier aufregen.         Jetzt kannst du nur gespannt auf den Ligastart warten, und wann wieder kräftiger auf Jens Keller eingedroschen wird.   Solange bis zum Deby am sechsten Spieltag sein Nachfolger (Tuchel?) auf der Bank sitzt.              Schwarzmaler sehen die Königsblauen nach dem gestern zu bestaunenden Mist nach fünf Spieltagen noch ohne jeglichen Punkt, mit einem katastrophalen Torverhältnis da stehen.    Wer will es ihnen verübeln.    Ich rege mich jedenfalls nicht auf, ICH NICHT !!!!!

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: