Hallo zusammen, noch ist es nicht ganz vorbei das Pelkumer Schützenfest. Heute lassen die Mitglieder mit dem traditionellen „Dicke-Bohnen-Essen“ das Fest langsam ausklingen, das mit dem Einzug der DFB-Kicker vor dem Dorfabendam Freitag garnicht besser hätte beginnen können.     Nachdem das amtierende Kaiserpaar Walther und Marlies Osthaus von ihrem Anwesen abgeholt wurden,  begann das Vogelschießen, und damit wuchs auch die Spannung bei den Schützen und Festbesuchern.            Genau dreihundertmal knallten die Gewehre bis es Horst Halbe dann endlich geschafft hatte den zähen „Wilhelm“ zu bezwingen.    Als Fußballer wußte Horst schon wo der gegnerische Kasten stand, und jetzt beim Schießen traf er auch, doch der hölzerne Adler erwieß sich nach der Feuerpause zäher als erwartet.   Letztendlich aber war alles einigermaßen im Zeitrahmen geschafft.                      Gestern bei dem prächtigen Umzug, bei dem auch unsere Nachbarn von der Schützengesellschaft Wiecherhöfen-Weetfeld sehr stark mit Königspaar, Hofstaat und Kaiserpaar vertreten war, spielte das Wetter super mit, und es gab eine Premiere in der 191-jährigen Vereinsgeschichte des Schützenvereins Pelkum zu bestaunen:    König Horst und seine Königin Petra präsentierten sich im offenen Cabrio dem Schützenvolk und den Zuschauern in beiden Ortsteilen.   Die Majestäten von Pelkum wohnen nämlich in Wiescherhöfen.            Lustig war während des Umzugs immer wieder zu hören: „jetzt sind wir wieder bei uns“, wenn man die jeweiligen „Grenzen“ passiert hatte.    So stellt man sich unter anderem die gegenseitige Unterstützung der beiden Traditionsvereine bei ihren jeweiligen Festen vor.            Die gut besuchte Parade als Höhepunkt des Umzugs auf dem Pelkumer Platz läutete das anschließende Vereins-Kaiserschießen ein.            Nach der Schießpause, die mit dem Kindertanz, bei dem Königspaar uns Hofstaat Leckereien an die kleinen Festbesucher verteilte, ging es in den Endkampf um eine/n Nachfolger/in für den amtierenden Kaiser Walther Osthaus zu finden.                  Das die ehemaligen Könige nichts von ihren Schießkünsten verlernt hatten, war deutlich auf der Vogelstange zu sehen, denn der Adler war an mehreren Stellen gespalten, drehte sich unter dem Aufschrei der Zuschauer noch einmal, und mit dem 117. Schuß war es dann Günther Heger, König aus dem Jahre 2003, der sich die Kaiserwürde für die kommenden fünf Jahre sicherte.                       Hatten wir über das gesamte Schützenfest, inklusive Aufbau, Glück mit dem Wetter, so „erwischte“ es uns auf der „Zielgeraden“ doch noch.           Auf dem Weg zum „Großen Zapfenstreich“ öffnete der Himmel seine Schleusen.    Königspaar und Hofstaat fanden erstmal Unterschlupf vor einem Anwesen in unmittelbarer Nähe der Kirche, und stieß dann, als der Regen nachließ zu den anderen Teilnehmern.   Der „Segen“ von oben ließ nach, und nach der Zeremonie konnten alle Mitwirkenden ohne nocheinmal den Regenschirm zu gebrauchen den Weg zurück zur Bürgerhalle antreten, wo der Abend bei bester Stimmung irgendwann nach Mitternacht ausklang.         Morgen wird alles wieder abgebaut, und das Schützenfest 2014 ist dann Geschichte.   Freuen wir uns auf die Regentschaft von Horst und Petra und ihrem Hofstaat, und 2015 heißt es dann „Auf ein Neues“!

Tschüß, bis die Tage

Horrido!!! R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: