Hallo zusammen,

einmal noch schlafen, und dann ist Fußballweltmeisterschaft!   Um 22.00 Uhr MESZ eröffnen Brasilien und Kroatien das Spektakel unterm Zuckerhut.   Ich will jetzt garnicht wissen ob das Stadion in Sao Paulo fertig ist, ob die U-, S -, XYZ – Bahnen fahren oder nicht, ich will endlich die Sambatrommeln hören, und den Ball rollen sehen.  Über alles andere wird ja wohl noch ausreichend zwischen den spielen berichtet, und da kann man sich die Beine vertreten, die örtlichkeiten aufsuchen oder den Getränkebestand kontrollieren.   Das ist jetzt nicht abwertend gemeint, aber wir haben von den Problemen ist Brasilien jetzt genug gehört, und gestern bei Sandra Maischberger sagte die brasilianische Sängerin Ina Zarelli singemäß, das ihre Landsleute nicht gegen die WM an sich sind, sondern gegen ihre korrupten Politiker, und wer sich sonst noch im Vorfeld Geld in die Taschen gesteckt hat, das für andere Zwecke bestimmt war.     So, und damit ist jetzt auch Schluss mit der „politischen“ Seite der WM.            Das ist nicht mein Ressort.       Let the Games begin, um mal eine Anleihe bei den Olympioniken zu machen, die ja in zwei Jahren ihre Medaillen an der Copa Cabana sammeln wollen.          Gestern bei Maischberger wurde, wenn auch nicht zu hundert Prozent, für mich aber eindeutig bestätigt, das die Zeitung mit den vier Buchstaben ein gewaltiges Wörtchen bei Nominierungen der Nationalelf mitredet.   Man sagte uns Jungs damals schon, das die „Bild“ einen Spieler in die DFB-Truppe reinschreibt, aber auch ganz schnell wieder raus.      Chefredakteur Alfred Draxler, ein Schalker, gab das auch mehr oder weniger zu.    Bei der Startaufstellung für das Portugalspiel , die Oliver Pocher mit den anderen Gästen, u.a. Toni Schumacher, Calli Calmund, Jörg Pilawa, an die Tafel kleben sollte, nahm Draxler, nicht der Schalker Spieler Julian, eine Änderung vor, er tauschte Götze gegen Schürrle aus.   Da bin ich morgen mal gespannt.   Auch Özil und Schweinsteiger blieben zunächst draußen.              Meine Aufstellung kommt später.

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: