Archive for Mai, 2014

Hallo zusammen,

wie letztens schon geschrieben, habe ich meine Startelf für das erste Gruppenspiel bei der WM schon im Kopf.    Wird Joachim Löw auch schon haben, aber morgen wird ja noch einmal getestet. Die linke Abwehrseite ist da noch ziemlich wackelig, und rechts wartet wohl alles auf die Heilung des Philip L.     Bleibt nur zu hoffen, das da morgen gegen Kamerun alles glatt läuft.   Ich kann mir gut vorstellen, das da wohl, auch wenn es keiner zugeben wird, darauf geachtet wird, das sich keiner verletzt.    Wenn du schon so in ein Spiel gehst, dann nimmst du das auch mit nach Brasilien, und bist da auf verlorenem Posten.       Wenn es schon ein Test gegen eine afrikanische Mannschaft sein soll, weil ja Ghana der Gruppengegner unserer Elf ist, dann auch mit dem nötigen Ernst.         Sogar königsblau ist mit im Spiel, zumindest auf Kameruner Seite, denn da läuft wohl der Schalker Joel Matip auf.    „Unsere“ beiden Schalker, Benedikt Höwedes uns Julian Draxler werden den Anpfiff wohl von der Bank aus miterleben.        Die Frage ist ja auch noch, ob die beiden überhaupt mit zum Turnier fliegen.    Montag muss der endgültige Kader benannt werden.     Bevor morgen in Mönchengladbach angepfiffen wird, haben wir heute noch einiges zu „bewältigen“.          Unsere Avantgarde bekommt heute ihr neues Banner, das feierlich geweiht wird.      Alles im Rahmen des Kinder-, und Avantgardenschützenfestes, in das abends noch die Vogelbesichtigung des Schützenvereins 1823 Pelkum e.V. mit Ehrung der Vereinsmeister im Luftgewehrschießen einfließt.     Gegen 20.00 Uhr soll dann auch der oder die neue König/in des Schützennachwuchses proklamiert werden.      Das neue Kinderkönigspaar wird dann am Schützenfestsamstag in der Schießpause des Vogelschießens proklamiert.

Tschüß, bis die Tage und Horrido!!!

R.A.Startelf 001Startelf

 

Hallo zusammen,

die Väter, oder die, die so tun als ob, sind Heute unterwegs.  Viel Spaß dabei.                Wir vom Schützenverein Pelkum besuchen gleich mit unserem Königspaar das Vogelschießen bei unserem befreundeten Schützenverein Sportschützen Mittellstadt-Hagen.          Dann läuft natürlich auch bei mir die Vorbereitung auf die Fußball-WM in Brasilien.  Auch hier ist, wie bei der DFB-Auswahl,  noch nicht alles rund, aber mein Kader steht, und alle sind fit.   Auch die Startelf habe ich schon im Kopf, werde sie aber aus Gründen der Geheimhaltung, vor NSA und sonstigen Spionen natürlich noch nicht verraten.   Das geschieht zu einem späteren Zeitpunkt.          Zu den Geschehnissen im DFB-Trainingsquartier schreibe ich besser nichts.    Nur soviel:  da wird Geheimtraining absolviert, alles ist eingebunkert und mit Zäunen umzogen, aber für so einen scheiß Spionsorendreh da hat man Zeit.   Hätten doch auch Schweinsteiger, Neuer oder Schmelzer  nehmen können, die werden doch sowieso nicht fit.  Vor allem Neuer nicht.       Bleibt nur zu hoffen, das die Geschädigten wieder vollständig gesund werden, und vom DFB und dessen Sponsoren dann mal ordentlich zu einem Länderspiel mit allem Drum und Dran eingeladen werden.   Wie wäre es mit einer Karosse aus dem Hause der Silberpfeile zum Selbstkostenpreis?   Können die doch sowieso abschreiben.      Das soll es damit aber auch gewesen sein.        Der Blick geht nach vorne, und das heißt gleich die Uniform an, und auf in den Trubel.    Am Wochenende dannWM 2014 002WM Brasil 2014 001 schon wieder, am nächsten schon wieder, und dann ist WM!!!   Und die Truppe steht!   Tja, Jogi, ich weiß was gegen die Portugiesen zu tun ist.

Schönen Vattatach allen die dürfen und wollen, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

momentan geht es mir wir Lahm, Neuer usw.   Angeschlagen, nicht einsatzfähig.   Rücken, genauer gesagt Hüfte und Becken.  Dazu kam es gestern noch aus beiden Richtungen.  Genauer werde ich das jetzt nicht beschreiben.    Also muss ich zu Müller-Wohlfahrt, der bekommt mich in ein paar Tagen wieder hin.         Muss er auch, den der nächste Schützentermin steht an.   Der vom vergangenen Samstag ist ja schon geplatzt.    Ärgerlich, aber nicht zu ändern.   Aber ich werde auch keinen Termin beim „Wunderheiler“ bekommen, hat er doch mit der halben Nationalelf genug zu tun, und ich kann ja auch nicht den Titel holen.  Jetzt nicht mehr ;-).           Torwart Neuer gibt sich da so gelassen bei den Interviews, wenn sich da mal nicht eine faustdicke Überraschung  für das erste Gruppenspiel gegen Portugal anbahnt.   Würde ja auch Sinn machen, denn Weidenfeller hat gegen Ronaldo und Co. weniger Treffer kassiert als Neuer.        Ich würde gegen die Portugiesen auch den „Pinkelprinz von der Strobel Allee“ gegen „CR7“ aufstellen, der könnte ihn im Zweikampf dann so richtig schön nass machen.          Aber ich bin ja nur einer von zig Millionen Bundestrainern in diesen Tagen, und nicht „DER“ aus dem Breisgau.       Wie sich das Blatt doch so wenden kann. Da waren wir vor gut einem Jahr doch davon überzeugt, das es die DFB-Elf (wie immer)  ins Halbfinale schafft, und dann zum großen Wurf ausholt.       Stand Heute?  Es darf schon in der Vorrunde gezittert werden.  Oder stellen Sie mir mal innerhalb von 10 Sekunden die Startelf für das Portugalspiel auf.        Nicht so einfach, zumal Löw ja noch vier Spielern beibringen muß, das sie sich jetzt noch einen Last-Minute-Urlaub gönnen können, oder einen neuen Flachbildschirm für zu Hause.    Das ist seine Sache, ich muss jetzt zusehen das ich wieder in die Spur komme.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

ja, kann man sagen, war schon eine ulkige Woche, die hinter mir liegt. Ulkig ist vielleicht der falsche Ausdruck,  es gab Witziges, Schönes, Ärgerliches und Besorgniserregendes.

Ulkig war auf alle Fälle der Termin mit der WA-Redakteurin Katy Hackel am vergangenen Donnerstag. Nach mehrmaligem Bedenken und Magengrummeln meinerseits die Wochen davor gab ich Ihr dann letztendlich doch die Zustimmung, zum „Schildkrötentag“ ein kleines Video bei mir zu drehen. Eins musste man Katy Hackel anerkennen: das Interesse an den Tieren war echt, der Termin von ihrer Seite her nicht mal so eben „schnell-schnell“ (er dauerte schließlich so grob drei Stunden), wie man es manchmal von Presseterminen kennt, und auch die kleinen aber intensiven Gespräche zwischen den kurzen Drehsequenzen trugen zur Auflockerung der ganzen Geschichte bei. Wir hatten dieselbe Wellenlänge gefunden. Und so manche Wartezeit musste ja überbrückt werden, da die Schröten natürlich nicht das machten, was man gerne „im Kasten“ hätte. So ab und zu erbarmte sich aber einer der Panzerträger, vor der Linse mal eine gute Figur abzugeben, natürlich halfen hier auch extra Futtergaben 🙂

Für mich war es ein superkomisches Gefühl, nicht wie sonst bei meinen Schröten hinter einer Kamera zu stehen, sondern erstmals davor. Das ist so gar nicht meine Welt 🙂 wer mich kennt, wird es in dem Interview wohl gemerkt haben. Als ich das Video dann am 23. mittags im Netz begutachten konnte, war ich doch erleichtert. So schlimm, wie ich befürchtet hatte, war es Gott sei Dank nicht :-))))) Der Beitrag ist recht gut gelungen, wie die vielen positiven Rückmeldungen später bestätigten. An dieser Stelle ein großes Lob und Dank an Kathy, sie hat sich sehr viel Mühe gegeben! Muss ja auch mal gesagt werden! Aber ob ich sowas nochmal machen würde – ich glaube eher nicht….. Hinter den Kameras, egal ob Foto oder Video, ist mir doch angenehmer.

Schönes in der vergangenen Woche war sicherlich, dass endlich der Sommer eingeläutet wurde. Um etwas Farbe zusätzlich in den Garten zu bringen, habe ich ordentlich Blühpflanzen eingekauft und bald einen Tag damit verbracht, alles zu arrangieren, einzusetzen und einzutopfen. Aber das Ärgerliche folgte auf dem Fuß: gestern musste ich nach grober Schätzung ein Viertel der Pflanzen abschreiben, Schnecken und Ameisen hatten die Macht ergriffen und gesiegt.

Besorgniserregendes gab es auch: eine Schröte ist krank. Nach Jahren hab ich hier einen „Pflegefall“. Drei Tage beobachtete ich das Tier genauer, und das Verhalten gefiel mir ganz und gar nicht, schließlich kenne ich meine Tiere sehr genau. Wenn eine Pyxidea nicht auf einen Regenwurm anspringt, nur in eine dunkle Ecke flüchtet, etwas schwerer atmet, muss was nicht in Ordnung sein. Also ab zum Tierarzt. Das Röntgenbild zeigte, dass sich im Darm Faulgase gebildet hatten, wieso auch immer, aber nicht so gut….. Medikamente in eine Schröte zu bekommen ist ja nun auch nicht so einfach, freiwillig öffnet ein Panzerträger seine Schnute nicht bei eingezogenem Kopf. Und selbst die gebogene Kanüle an der Spritze ist nur eine minimale Hilfe, es ist eine sehr zeitaufwendige Geschichte, bis das Medikament endlich den Weg in den Magen findet….. Und das dreimal am Tag. Damit hatte ich also richtig „Spaß“ hier die letzten Tage 🙁 Morgen zum Kontrollröntgen, ich will hoffen, dass eine Besserung eingetreten ist.

Tja, so ging eine aufregende Woche hier zu Ende. Mal schauen, was die nächsten Tage so bringen, Euch eine schöne Woche,

Ines

Das Wetter meint es wieder gut mit uns. Wir starten kurz vor 9 Uhr nachdem wir mit einem (gefühlten) pensionierten Lehrerehepaar über unsere Radtour gesprochen haben.  Der Weg aus der Stadt war wieder problemlos, obwohl das oft nicht so einfach ist. Da wir wieder etwas von der Strecke abgewichen sind, kam die alternative Technik mit IPad wieder zum Einsatz. Es ist für mich schon ungewöhnlich mit roten Kopfhörern angetan über die Strassen zu fahren. Aber die Sprachansage ist effektiver als  das Display, da man in der hellen Sonne so gut wie nichts sehen kann.

 

HeimatgefühleHeimatgefühle

 

Marei aus HamburgUnterwegs trafen wir Marei , eine Globetrotterin aus Hamburg. Mit einem riesigen Rucksack transportierte sie alles, was sie für ihre Versorgung benötigte. Als Frau allein unterwegs mit Übernachtung im Zelt und eigener Versorgung nötigte uns doch viel Respekt ab. Sie war schon 4 Woche auf Schusters Rappen unterwegs und machten einen Rundkurs über Mailand und Padua (?). Ich hätte gerne noch mehr mit ihr gesprochen, wollte aber nicht zu aufdringlich sein. Bei unserer späteren Rast an einer Brücke haben wir sie noch einmal getroffen.

Die Temperaturen stiegen auf 31 Grad bei bedecktem Himmel. Es waren kaum Leute unterwegs, was einerseits ganz schön ist, wenn man aber nach dem Weg fragen will, ist es schwierig jemanden zu finden, der Auskunft geben kann. Wir sind wegen einer Umleitung wieder von der Strecke abgekommen, haben aber aus eigener Erkenntnis wieder auf den rechten Weg gefunden. Manchmal hilft einfach das Bauchgefühl weiter.

In der Stadt war es dann doch anders. Ich hatte über das Internet vorgebucht, aber das Hotel lag so versteckt, dass wir fast eine Stunde gesucht haben, bevor wir nach mehreren Rückfragen fündig wurden.

Ich glaube, dass wir es hier ganz gut getroffen haben, da keine Durchgangsstrasse und auch keine Kirche in der Nähe ist. Gestern war es allerdings so warm (wir wollten wegen der Strassennähe auch keine Fenster aufmachen), dass es mit dem Schlaf nicht so richtig klappte.

Das Mittagessen fiel heute aus Mangel an Möglichkeiten doch sehr spartanisch aus. Auch der Wunsch, ein heimisches Eis zu genießen, wurde nicht erfüllt. Keine Gelaterie hatte auf, da waren wir von gestern doch mehr gewöhnt. Das in der Bar konsumierte Gelato war den Namen nicht wert.

Den Abend haben wir in der dem Hotel angegliederten Restaurant verbracht und uns auf die Empfehlungen des Chefs verlassen. Wir wurden nicht enttäuscht. Mal sehen, was morgen auf der Hotelrechnung auftaucht.

Auf nach Parma

Das Essen gestern Abend war gut. Die Vorspeise mit Salami und verschiedenen Schinkenarten plus Melone war schon gut. Danach gab als Hauptgang Tagliatelle mit Bolognaise. Dazu passte das heimische Bier und wir konnten draußen bei angenehmen Temperaturen unser  Essen genießen. Während die am Nachbartisch sitzenden Italiener bereits die Jacke überzogen und den Schal herausholten, saßen wir noch im kurzärmligen Hemd.

Wir konnten auf Zimmerrechnung essen und trinken und brauchten uns über die vorhandenen Barschaften keine Gedanken machen. Das Frühstück am anderen Morgen war schon bemerkenswert. Da wir erst gegen 8.00 Uhr auftauchten, war das Büffet von anderen Radreisenden schon ziemlich abgeräumt. Nachgelegt wurde nicht. Spitze waren aber für uns Deutsche der bestellte Kaffee. Der Löffel wäre sicher steckengeblieben, wenn wir ihn losgelassen hätten. Trotz reichlicher Milchauffüllung konnte Jupp ihn nicht trinken und musste auf Milch ausweichen. Saft war auch nicht mehr da. Aber so kommt es manchmal. Nicht ärgern, nur wundern muss die Devise sein, den aufregen lohnt sich bei dieser Situation nicht, wenn man die Gewohnheiten nicht kennt.

Unser nächstes Ziel sollte Parma werden. Eine nur kurze Strecke von ca. 35 Kilometern, da die Wettervorhersage Gewitter ab der Mittagszeit versprach. Ich hatte mitten in der Stadt ein Studio gebucht, dass allerdings kein Frühstück beinhaltete. Die Option der kostenlosen Stornierung haben wir dann mittags in Anspruch genommen, da das Wetter hielt, die Verkehrsführung in Parma für Radfahrer lebensgefährlich war und wir einfach weiterkommen wollten.

 

Rastplatz auf dem RadwegRastplatz auf dem Radweg

Nach einer schönen Fahrt abseits der Hauptverkehrsstrassen machten wir uns dann gegen 15.00 Uhr auf die Suche nach einer Unterkunft. In Sissa waren im Bikelineführer verschiedene Adressen angeben, Booking.com hatte nichts anzubieten. Als wir dann ankamen, wussten wir auch warum. Die angegebenen Adressen waren alle aus den benachbarten Städten, wieder eine Erfahrung mehr, worauf man achten muss, wenn ein Zielort ausgewählt wird.

Wir haben Einheimische gefragt, wohin wir fahren sollten. Es war ein herrliches Radebrechen und wir haben dabei viel gelacht. Letztendlich wussten wir aber wo wir hin sollten. Von aussen sah die Villa wirklich respektabel aus, was sich von innen nicht so bestätigte. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Wir wollten nicht mehr weiterfahren und haben daher zugesagt. Der Preis lag gerade noch unter unserem gesetzten Limit. Aber – geneigte(r) Leserin/Leser – macht euch selbst ein Bild von der Ausstattung, die wohl aus den 60er Jahren zu stammen scheint. Zum Essen müssen wir mit dem Rad ins Dorf, denn zu Fuß würde es zuviel Zeit kosten. Bin mal gespannt, ob es etwas anderes als Pizza gibt. Zu Trinken müssen wir auch noch etwas besorgen. Vielleicht gibt es noch eine Einkaufsquelle.

Hilfestellung beim InternetzugangUnsere Gastgeber sind jedenfalls sehr geschäftstüchtig und hilfsbereit, ohne Nachfrage haben sie uns den Internetzugang verschafft. Vielleicht schaffen wir es noch, eine Flasche Wein zu kaufen. Im Innenhof kann man jeden Falls sehr schön sitzen, das Rauschen der umliegenden Bäume und das italiensche Palaver bei den laufenden Renovierungsarbeiten gibt das richtige Flair.

 

Hallo zusammen,

der S04 lässt zwar im Moment das königsblaue Fußballerherz etwas ruhiger schlagen, ist auch besser so ;-), dafür gibt es genug andere „Baustellen“.    Heute geht es mit unserem Königspaar zum Schützenfest nach Uentrop-Haaren.  Dadurch entfällt der Blick auf die Stadtmeisterschaft um Europas Fußballkrone.    Also Real gegen Athletico in Lissabon nur vom Hörensagen.    Hoffentlich bleibt da wenigstens Khedira unbeschadet.  Allein die Verletztenmisere im DFB-Team birgt ja Stoff für unzählige Seiten im Blog.         Wenn wir schon bei Europa sind, morgen wird gewählt.  Nein, nicht die Seitenwahl beim CL-Finale.   Wie, was denn sonst noch!?     Na für Brüssel und so.   Oh man!  Ja, die Belgier sind Geheimfavorit für die WM in Brasilien, aber das ist nicht gemeint!    Na klar, die belgischen Pralinen schmecken auch gut.     Ist ok, lass mal gut sein, ist schon gut.      Auf jeden Fall wird gewählt, oder auch nicht, ist ja auch egal.         Und für unsere Stadt wird auch gewählt.   OB, Bezirksvorsteher usw.    Bin mal gespannt wieviel Zettel wir da morgen bekommen.                    Stichwort Stadt.   Genauer gesagt Stadtmeisterschaft der Schießgruppen im Stadtverband Hamm.    Am vergangenen Donnerstag war im Vereinsheim des Schützenvereins Nordenfeldmark 1839 die Siegerehrung.           Auch unsere Schießgruppe durfte sich in die Siegerliste eintragen.   Genauer gesagt ist es meiner Wenigkeit zum ersten Mal gelungen den Titel eines Stadtmeisters zu erringen.   In der E-Klasse verliefen die Rundenwettkämpfe für mich eher mit enttäuschenden Ergebnissen, aber beim letzten Wettbewerb vor der Sommerpause hat es dann doch noch geklappt.    Zu meiner Überraschung muss ich zugeben.   Damit zu rechnen war jedenfalls nicht unbedingt.   279 Ringe brachten  nicht nur den Sieg, sondern waren gleichzeitig mein bestes Ergebnis bei einer Stadtmeisterschaft.           Geschossen wird auch morgen auf dem Schießstand in der Bürgerhalle.   Der Schützenverein 1823 Pelkum e.V. trägt seine Vereinsmeisterschaften im Luftgewehrschießen aus.    Ab 11.00 Uhr darf in allen Klassen geschossen werden.  Meldeschluss ist um 16.00 Uhr.      Die Sieger werden dann im Rahmen der Vogelbesichtigung am kommenden Samstag ab 19.00 Uhr in der Bürgerhalle geehrt.   Die Auszeichnungen wie Schießschnur, Eichel etc. werden dann beim Schützenfest (4. – 6. Juli) beim  Antreten am Samstag übereicht.     Also jede Menge auf dem Programm, und das geht jetzt so weiter.   Die Schützenfestsaison ist in vollem Gange.  Wir sind mittendrin statt nur dabei!        Natürlich hab ich es nicht vergessen:   Brasilien wird uns noch in Atem halten.  Fußball-WM 2014 ab 12. Juni.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo ihr Lieben in Deutschland!

Wie versprochen, lade ich hier auch meinen Zwischenbericht nach neun Monaten des Freiwilligendienstes hoch. Viel Spaß!

 

                „weltwärts- Zwischenbericht nach 9 Monaten

–          Simon Jäger, Ghana       –

 

Nach einem Dreiviertel meines einjährigen Freiwilligendienstes in der Peace of Christ Community in Ghana kann ich ein überwiegend positives Resümee ziehen. Mir geht es in allen Belangen – Arbeit, Gesundheit, Privatleben – mit kleinen Abstrichen gut. In Puncto Arbeit macht mir die tägliche Routine etwas zu schaffen. Denn die Tage in PCC sind stets streng durchstrukturiert, was sich auch auf meinen Arbeitsalltag auswirkt. So sieht jeder Tag bis auf wenige Ausnahmen ziemlich gleich aus. Ich beginne mit der „walking time“, begleite danach Michael beim Frühstück und begebe mich dann in mein kleines Büro, um den vorherigen Tag nachzubereiten und den kommenden zu planen. Im Anschluss habe ich einige Special Attentions, bis ich wieder Michael beim Essen unterstütze. Nach der zweistündigen Mittagspause habe ich zwei weitere Special Attentions mit Kojo Joseph und Theresa, an die die tägliche Zeit im Pool anknüpft. Nach dieser gibt es Abendessen – natürlich wieder mit Michael.

Für viele Bewohner/innen der Lebensgemeinschaft, unter denen es einige Menschen mit Autismus gibt, ist diese alltägliche Struktur sehr hilfreich, um das quirlige Leben in PCC zu meistern. Und es gibt durchaus vereinzelte Tage, die auf Grund verschiedener Vorkommnisse (z.B. Parties zur Ankunft/Abreise von Freiwilligen und Mitarbeitern, Spiele der ghanaischen Nationalmannschaft, Regen/Unwetter, Sportfest, Gottesdienst, …), ihrem normalen Rhythmus entkommen. Dennoch gleichen sich die meisten Tage wie ein Ei dem anderen, was für einen Menschen wie mich, der ab und an aus Routinen ausbrechen muss, nicht immer ganz leicht ist. Ich weiß aber auch, dass es in einem gewissen Maße auch an mir liegt, mich dieser Situation anzupassen. Zum Glück wurde es mir seitens PCC gestattet, mein Programm selbst mitzugestalten. So habe ich meine Zeit im Büro etwas reduziert und mehr Special Attentions übernehmen können. Und ich nehme alle drei bis vier Monate andere Bewohner/innen in mein Programm auf.

 

Eine weitere Abwechslung brachte eine tolle Spende aus England: ein iPad mit einer ziemlich guten Talker-App. Gedacht war die Spende für den Bewohner Paa Yaw, mit dem ich nun schon seit ein paar Monaten den Umgang mit diesem Gerät übe. Da das iPad leider nicht wirklich PCC-alltagstauglich ist, da es ohne Beaufsichtigung eines Erwachsenen wohl keine fünf Minuten überleben würde, soll der Talker nun auch von anderen Bewohnern/innen im Rahmen der eins-zu-eins-Betreuungen benutzt werden. Kommende Woche werde ich dann auch mit Emmanuel Jerry Talker-Training haben. Da ich vorher nur geringe Erfahrungen mit Talkern hatte, ist dies eine willkommene Herausforderung.

Da mein Freiwilligendienst sich seinem Ende nähert, muss ich langsam auch zusehen, dass ich meine Arbeit angemessen beenden kann. Hierzu gehört auch, dass ich kommenden Freiwilligen den Einstieg in das Screeningprogramm erleichtere, indem ich eine Art Anleitung hierfür schreibe. Außerdem sind die Kurzzusammenfassungen der Screenings für die Caregiver auf mysteriöse Weise verschwunden. Bevor ich PCC verlasse, möchte ich diese unbedingt ersetzen.

Aber auch mental muss ich mich mit dem Gedanken anfreunden, bald nicht mehr hier zu sein. Dieser Prozess hat aber schon vor einigen Wochen begonnen, sodass auch die Freude auf meine deutsche Heimat, Familie, Freunde und ziemlich viele Lieblingsspeisen stetig steigt. Dennoch waren Ghana und PCC bei meiner Ausreise meine Heimat, und ich habe viele Menschen kennengelernt, die ich liebgewonnen habe. Das wird mir alles wohl sehr fehlen.  

Aber sehr gespannt bin ich darauf, zu bemerken, was dieses ganze Jahr hier in Ghana mit mir gemacht hat. Ich denke nämlich, dass  mir das erst deutlich wird, wenn ich den Kontrast Ghana-Deutschland wieder ganz deutlich spüre. Reaktionen von Familienmitgliedern und Freunden werden mir natürlich auch so einiges über meine Entwicklung widerspiegeln. Und gewisse Entwicklungen, die ich bereits an mir bemerkt habe (darunter ein weitaus höheres Maß an Geduld und Gelassenheit, Offenheit und Toleranz) möchte ich in Deutschland nicht verkümmern lassen.

Was mich sehr gefreut hat, ist eine Erkenntnis, die ich erst vor ein paar Tagen machte: Ich habe durch die Distanz zu Deutschland und durch das Kennenlernen eines so unterschiedlichen Landes wie Ghana eine ganz andere Beziehungen zu meinem Heimatland aufgebaut. War ich doch vorher gar nicht so begeistert von Deutschland, so sehe ich nun, wie sehr ich dieses Land doch mag. Es entspricht wahrscheinlich der Klischee-Lernerfahrung von Freiwilligen, dass man erst zu schätzen lernt, was man hat, wenn es plötzlich unerreichbar ist. Dennoch kann ich dies lauthals bejahen. Und ich sage das auch nicht nur, weil Deutschland so vieles an Sicherheit, Komfort und Vielseitigkeit bietet. Ich spreche eher von der deutschen Kultur. Durch den Kontrast, den ich zwischen ghanaischer und deutscher Lebensweise erleben konnte, habe ich viele Elemente deutscher Kultur und ihrer Werte in mir entdeckt, die mir ausgesprochen gut gefallen. Ich freue mich ungemein darauf, wieder nach Deutschland zurückzukehren und die neue Beziehung zu meiner Heimat zu leben.“

 

In der Stadt von Romeo und Julia

Nach nur kurzer Anfahrt wollen wir uns jetzt eine Ruhepause gönnen. Das Alpenpanorama ist jetzt fast ganz zurückgewichen und wir können uns an das flache Land wie zu Hause.

 

Kurz vor VeronaKurz vor Verona

Es war schon etwas schwierig sich in Verona zurechtzufinden. Das Navi konnte keine Straßennamen aufnehmen und die Karte aus Bikeline passte nicht so richtig. Wie durch Zufall standen wir nach einigem kreuz und quer direkt vor unserer Unterkunft. Auf telefonische Anfrage kam keine Rückmeldung und nach einem Beruhigungsgetränk starteten wir den erneuten Versuch, der dann auch erfolgreich war.

Hier empfing uns Damith (gebürtig aus Sri Lanka. Er kannte sich in seinem Job gut und hat sogar mein Englisch verstanden. Er war immer hilfsbereit und gab uns Tipps, wie ich einen vernünftigen Internet-Zugang erhalten konnte.

Das Haus konnte mit Fort Knox konkurrieren, zumindest nach den übergebenen Schlüsseln zu urteilen. Unser Zimmer mit gemeinsamer Badbenutzung durch den Chef befindet sich im 5. Stock über den Dächern von Verona.

Die Dachterrase war für uns wie geschaffen. Hier entsteht jetzt gerade auch der Bericht über unseren Aufenthalt. Die entsprechenden technischen Voraussetzungen wurden durch den Erwerb einer Prepaidkarte und der Kopplung von IPAd und Laptop geschaffen. Mehr Bilder sind auf der Homepage http://werne-unterwegs.de/privat-touren/alpencross-2014/reisetagebuch/woche-2/09-verona einzusehen.

Wir kommen zurück ins Münsterland

Nach einem freundlichen Abschied in Verona, machten wir uns auf die Stadt zu verlassen. Es ist nicht immer ganz einfach den richtigen Weg zu finden, aber dieses Mal hat es gut geklappt, da wir gut vorbereitet waren. Allerdings sind wir heute etwas vom Weg abgewichen, da das ursprüngliche Ziel, das Ende der Via Claudia in Ostiglia nicht so ganz auf der Strecke lag. Allerdings hatten wir kein Kartenmaterial für den Zwischenraum von Verona nach Mantova. Das Internet sollte helfen. Mit Komoot und dem IPAD bei direkter Online-Anbindung hat das auch weitgehend geklappt. Einen Teil der Strecke hatten wir aber kein Netz, so dass unser Wegweiser fehlte und wir auf der Hauptstraße nach den Schildern fuhren. Dies war nicht sehr angenehm, da der Verkehr doch sehr intensiv war. Schließlich haben wir aber auch die Nebenstrecke gefunden und alles war in Ordnung.

Wie im Münsterland

Wenn es nicht so warm wäre und die Vegetation etwas anders aussähe, könnte man sich vorstellen, im Münsterland zu sein. Hier gibt es nur flaches Land begleitende Gräben und landwirtschaftliche Anbauflächen mit unterschiedlichen Gemüsen. Wir fühlen uns schon ziemlich heimisch. Die Strecke war nur ca. 50 Kilometer lang, aber dank der für uns doch ziemliche hohen Temperaturen von fast 30 Grad doch ziemlich anstrengend.

 

In Mantova angekommen, gestaltete sich die Suche nach einem Quartier doch etwas problematisch. Über Internet wollte ich nicht buchen und die Informationen im Reiseführer stimmten nicht so ganz mit dem Datenbestand von booking.com überein. Das Touristik-Büro hatte geschlossen. Zur Überbrückung wollten wir auf dem nebenan liegendenden Marktplatz eine Kleinigkeit essen. Die Speisekarte sah vernünftig aus und es war auch nicht viel Betrieb. Hier wurden wir nach unserer Meinung aber ziemlich über den Tisch gezogen, als wir die Rechnung für unsere Kleinigkeiten erhielten. Das Eis, dass wir uns gönnten, wurde aus der benachbarten Eisdiele besorgt, allerdings mit anderen Behältnissen. Den Service ließ sich das Restaurant doch exclusiv bezahlen (2 Kugeln Eis für 7 €, Rechnungsnachweis wird noch erbracht).

Ein Hotel war uns auf dem Weg aufgefallen und in die nähere Betrachtung gezogen worden. Der Service vom Tourismusbüro war nicht sehr hilfreich, da wir nur eine Liste der möglichen Unterkünftige ohne Kennzeichnung von freien Kapazitäten erhielten. Daher zurück zum Hotel gefragt und gebucht. Die Räder konnten wir in der Garage unterbringen und nach dem Duschen konnten wir die Stadt erkunden.

Die Stadt war uns bisher nicht bekannt. Erstaunlich war, was für Sehenswürdigkeiten hier zu entdecken waren. Auf den folgenden Bildern lässt sich sicher ein Eindruck gewinnen. Wegen unserer hochherrschaftlichen Ausgaben am Mittag haben wir etwas sparen müssen und uns der gewöhnlichen Küche des Münsterlandes zu gewandt. Hier wurden wir für einen Bruchteil satt und konnten gleichzeitig mit heimischen Bier unseren Durst stillen.

Hallo zusammen,

kommt da etwa ein junger Mann aus Dänemark zum S04 um die rechte Abwehrseite zu verstärken?  Seit geraumer Zeit wäre ein gewisser Daniel Wass, seines Zeichens rechter Verteidiger, und z.Zt. in Diensten des französischen Erstligisten Evian, die mit dem teuren Wasser, im Blickfeld der Königsblauen.  Ein zweiter Mann neben, oder für Uchida kann ja garnicht verkehrt sein, ist der Japaner in letzter Zeit doch ein wenig verletzungsanfällig gewesen.   Mit Blick auf die Teilnahme an der Champions League, wäre eine qualitative Verstärkung des Kaders auch von Nöten, ohne dabei den jungen Talenten auf die Füße zu treten.        Es gibt genug andere Kandidaten, die sich einen königsblauen Abschiedsblumenstrauß verdient haben.      Auch Joselu von der Frankfurter Eintracht soll im Gespräch sein, und dem VfB Stuttgart schon eine Absage erteilt haben.         Wenn alle, die jetzt beim S04 unter Vertrag stehen wieder fit sind, braucht wirklich nur an vielleicht drei Stellen nachgebessert werden.   Aber das sind halt welche die es in sich haben.       Vielleicht gelingt es den Schalkern ja bei der WM einen günstigen und „Guten“ zu entdecken.          Thema WM: morgen geht das Trainingslager los, und die heiße Phase beginnt.    Ich werde meinen Senf dazu geben.   Noch einundzwanzig Tage und den Rest von Heute, dann wird in Brasilien angepfiffen.   Egal ob Baustelle oder nicht.   Wie heißt es doch in einem Song von Marius Müller-Westernhagen: …“die Verträge sind gemacht…“.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

die beiden großen Ruhrgebietklubs gingen in ihren jeweiligen Finalspielen leer aus.     Die U19 des S04 unterlag dem Nachwuchs des SC Freiburg nach Elfmeterschießen mit 8-9, und mußte noch eine schwere Verletzung eines ihrer Spieler hinnehmen.       Der Nachbar von der B1 schaffte es bis in die Verlängerung, ehe Robben die Pokalträume der Schwarzgelben zunichte machte.   Das 2-0 in der Nachspielzeit durch Müller war dann der endgültige K.o.    Diskussionsbedarf wird es sicher noch über eine Szene aus der 67. Minute gegen, als Bayerns Abwehrspieler Dante einen Kopfball von Hummels wohl deutlich hinter der Torlinie klärte.      Vielleicht können sich die Beteiligten ja im Finale der WM gegen Brasilien revanchieren(psst, da kommen beide, Brasil und DFB, nicht hin, leise!!!)          Es war nicht das ganz große Fußballspektakel was beide Mannschaften gestern im Berliner Olympiastadion boten, aber spannend blieb es bis zum Schluss.     Jetzt bleibt abzuwarten wie die Protagonisten dieses Finale verdauen werden, denn am Mittwoch bittet Bundestrainer Joachim Löw zur heißen Phase der Vorbereitung auf die WM.       Die „Engländer“ werden da wohl gut gelaunt anreisen, denn Mesut Özil, Peer Merstesacker und Lukas Podolski haben in Wembley im Finale des FA-Cups mit Arsenal London einen 1-2 Rückstand gegen Hull noch umgebogen, und mit 3-2 am Ende den „heiligen Rasen“ als Sieger verlassen.     Tja, der Dramatik noch nicht genug.          Heute Nachmittag zittert  der „Dino“ HSV im Relegationsrückspiel bei Greuther Fürth um den Klassenerhalt.   Und wieder heißt es: entspannt der Spannung via TV beiwohnen.

Schönen Sonntag, und tschüß, bis die Tage

R.A.