Archive for April, 2014

Hallo zusammen,

ob Radio oder TV, du kannst hinhören oder schauen wohin du willst, im Sportteil beherrscht alles nur ein Thema:  Champions League heute Abend im Süden der Republik, und wie Pep G. den Betonwall der spanischen Hauptstädter knacken will.  Also den von Real, damit wir uns nicht missverstehen, denn die aktuelle Nummer eins in Spanien ist ja der Nachbar der „Königlichen“, Athletico Madrid.      Sollen sie sich doch den Kopf zermartern wie sie wollen, es wird nicht aufgehen.   Meinte doch jemand letztens, das Real noch nie in München gewonnen hat.       Werden sie auch diesesmal nicht, die Bayern werden nach neunzig Minuten plus international üblicher Nachspielzeit als Sieger den Platz verlassen, 2-1 der Endstand.       Was haben sich die Nachbarn von der B1 und die Bayernfans doch über das 1-3 der Schalker in Madrid mokiert: „ach, dieses eine sch… Tor da, na und.“     Dieses eine sch… Tor hätten beide jetzt wohl gerne gehabt.   Wie lautete mal ein Spruch vor einigen Jahren?  Bey, bey, Bayern.   Das ging allerdings in die Hose für den Sprücheklopfer.

Tschüß, bis die Tage wieder mit Bundesliga

R.A.

Arena 002Hallo zusammen,

den Besuch in der Arena hätte man sich gestern getrost sparen können, aber das weiß man ja vorher nicht.   Dabei fing alles so gut an.   Es hörte auf zu regnen, in der Nordkurve war eine schöne Choreographie zu sehen, und auch die Gäste aus Gladbach hatten Spruchbänder gezeigt.   Alles angerichtet für ein Spitzenspiel.   Statt Kanonschläge Richtung Champions League kam vom S04 nur ein megapeinlicher Rohrkrepierer.    Wenn die Gladbacher ihre Chancen besser genutzt hätten, dann wäre das Spiel schon zur Pause zu ihren Gunsten entschieden gewesen.  Aber deshalb stehen sie ja auch auf Platz  sechs, allerdings in Schlagweite von CL-Qualiplatz vier.        Auf diesen sechsten Tabellenplatz kann, wenn die Königsblauen ihre brotlose Kunst aus den beiden vergangenen Partien  auch noch in den letzten beiden verbleibenden Spielen „zelebrieren“ und ohne Punktgewinn bleiben, abrutschen.         Dann stehen sie zwar auf einem Qualiplatz, aber auf dem für die Europa League.                 Nach den zuletzt gezeigten Leistungen hat die Keller-Truppe auch nicht mehr verdient.         Kein gescheites Konzept war auf dem Platz zu erkennen.   Das Mittelfeld lief phasenweise wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durcheinander.   Die rechte Angriffsseite fand sogut wie garnicht statt, und in der Abwehr lief Matip zur „Höchstform“ auf.    Man hätte dem Schalker Innenverteidiger einen großen Gefallen getan, wenn man ihn nach spätestens zwanzig Minuten „erlöst“ und zum Duschen geschickt hätte.      Man hatte den Eindruck das er und nicht Koalsinac auf nächtlicher Disco-Tour war.     Zum Gegentreffer sage ich nur eins:   für den neutralen Betrachter oder Gladbachfan natürlich ein sehenswerter Schuss, aber schön halbhoch, und bei einer Länge des Schalker Keepers von 1,96 Meter ein Traumball für einen Torhüter.   Man muss nur reagieren, und nicht nur hinterherschauen, von der Sorte hatten wir schon genug.     Fährmann bewahrte sein Team mit einigen Paraden vor schlimmerem, aber aus der Sicht eines ehemaligen Aktiven war der Siegtreffer der Rheinländer nicht unhaltbar.        Jetzt kommen zwei Spiele bei denen die Mannschaft nocheinmal Charakter zeigen kann, wenn sie denn will.         Max Meyer jedenfalls scheint noch zu brennen, denn wie er nach seiner Auswechslung, die viele nicht verstanden haben, Trainer Keller abklatschte, da wollte ich meine Hand nicht hingehalten haben.    Ob dem  Schalker Coach danach die „Pfoten“ brannten ist nicht bekannt.         Es muss eine gewaltige Steigerung her.  Die Laier von den Ausfällen will ich nicht mehr hören.   Mit so einer Vorstellung wie jetzt dargeboten, ist am Samstag im Breisgau die nächste Katastrophe vorprogrammiert.     An ein „Endspiel“ am letzten Spieltag, wo es für die Nürnberger um den Klassenerhalt und dem S04 um Europa geht, mag ich noch garnicht denken.   Das fehlte zu guter Letzt auch noch.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

es ist natürlich nicht einfach, aber die Spieler des S04 sollten nach den gestrigen Spielen nicht so ganz genau auf die Tabelle schauen und anfangen „hochzurechnen“.   Das machen wir schon zur genüge.   Dabei ist die Rechnung ganz einfach: ein Sieg heute gegen Gladbach, und Platz vier ist gesichert, und sechs Punkte Vorsprung wären es auf Leverkusen, bei dann noch zwei ausstehenden Spielen.   Die Tordifferenz ist mit plus 16 identisch, nur hat der S04 dabei mit 57 – 41 gegen 56 – 40 einen Treffer mehr erzielt.   Auch da hat es der S04 in der Hand, oder besser gesagt auf dem Fuß oder Kopf um das noch zu verbessern.      Klaas-Jan Huntelaar steht dafür zur Verfügung, nachdem er mit einer Entzündung im Rachen das Training unter der Woche abbrechen musste, aber hoffentlich mit „Elfer-Verbot“ belegt wurde.        Also ganz nah dran am großen Saisonziel.         Hoffentlich wird die Gelegenheit auch beim Schopfe gepackt.         Die nächste Aufgabe in Freiburg wird kein Spaziergang, wie das Ergebnis der Breisgauer in Wolfsburg zeigte.   Zweimal sind sie nach Rückstand zurückgekommen und haben sich einen Punkt verdient.       Dieses Ergebnis trug ebenso wie das Remis der Nachbarn von der B1 in Leverkusen dazu bei, das die Stimmung heute am späten Nachmittag in der Arena nicht die schlechteste sein dürfte.  Zumindest vor dem Anpfiff von Schiri Manuel Gräfe. 😉

Schönen Sonntag, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

es wird kribbelig in der Liga.  Bis zum Saisonfinale am 10. Mai wird noch bei vielen Vereinen gehofft  und immer wieder zu hören sein: … solange rechnerisch nicht alles entschieden ist…  Das gilt für die Vergabe der internationalen Startplätze ebenso wie im Abstiegskampf.     Da hat, wenn wir mal davon ausgehen, das alles halbwegs „normal“ verläuft, wird es aber nicht, und deshalb ist der Fußball so eine „geile“ Sportart, der VfB Stuttgart seit gestern Abend mit die schlechtesten Karten.  Sie müssen noch gegen die Bayern und Wolfsburg antreten.  Bedeutet „normal“ null Punkte.           Wenn Braunschweig an diesem Spieltag nicht in Berlin gewinnt, können sie es in der nächsten Saison wieder in Berlin versuchen, dann allerdings gegen Zweitligist Union.               Ähnliches gilt für den HSV und die Nürnberger.       Viel weiter oben werden die Nachbarn von der B1 wohl so viel für das DFB-Pokalfinale ausprobieren, das es ein leichtes für die Leverkusener sein wird, das Spiel ganz klar für sich zu entscheiden.        Das widerum bedeutet, das der S04 am Sonntag ab 17.30 Uhr nocheinmal alle Kräfte mobilisieren muss, um den dritten Platz zu verteidigen.   Da muss die Hütte brennen!    Ein Sieg, und die CL ist ganz nah.   Dabei will ich nichts von Statistiken hören!  Seit soundsoviel Jahren zuhause gegen die Gladbacher ungeschlagen.   Interessiert mich nicht!         Ein herrliches Beispiel für diese Zahlenspielerei war ja wohl die Halbfinalpartie in der CL zwischen Real Madrid und den Bauern.   Achttausendsechshundertfünfundneunzig Prozent Ballbesitz für die „Gardiolen“,  Milliarden zu wasweisich Ecken, eine einzige richtige Torchance, und Endergebnis bekannt, und dabei noch Glück gehabt, das es nicht schlimmer kam.       Bekanntlich geht ja jede Serie mal … bla bla bla.  Aber nicht am Sonntag!!!           Wie tönt es doch so oft aus der Nordkurve:  „Kämpfen und Siegen“!     Jawoll!  Reißt euch nochmal den Allerwertesten auf, und belohnt euch für eine klasse Rückrunde.   Auf eine Zitterpartie am letzten Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg, wo wir wohl möglich noch mit Rechenschieber in der Arena sitzen müssen, können wir alle getrost verzichten.       Nicht zu vergessen die Wolfsburger.  Die lauern auf Platz fünf auch noch.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

 

Hallo zusammen,

letztens beim Rehasport war natürlich wieder der Fußball  DAS  Thema.   Aus allen Ecken hörte man es mauscheln:  Ja, in Stuttgart, da war ja nie was zu holen,   …jetzt wird es aber noch eng, …pass mal auf, die werden Fünfter, usw, usw.  Erstaunlicherweise waren am gestrigen Tag fast ausschließlich „Schalker“ an den Geräten.       Und so hatte jeder seine Meinung zu dem blassen Auftritt der Königsblauen am Neckar.          Die restlichen drei Spiele wurden schon mal vorab analysiert, und das hörte sich alles nicht besonders gut an.          Einer versprühte grenzenlosen Optimismus, und meinte wohl, das es mit der direkten Champions Leaguequali wohl klappen wird.         Die „Runde“ war nicht ganz so davon überzeugt.   …Gladbach wittert doch jetzt etwas,  …dann nach Freiburg, die können doch befreit aufspielen, genau wie Nürnberg am letzten Spieltag, weil die da schon abgestiegen sind, und der S04 die Punkte noch braucht…                   Dabei sollte es ja eigentlich anders sein.    Die Anderen sollten die Hosen voll haben und zittern.           Das hat sich aber seit dem vergangenen Wochenende aber getreht.   Und trotzdem hat der S04 es noch immer selbst in der Hand, die große „Pleite“(Platz 5) zu verhindern.   Darüber waren sich ja auch alle einig.   Doch wie aus geschwellter Brust hört sich anders an.             Ein Haken liegt auch noch in der Nachbarschaft.    Da haben die von der B1 die CL-Quali bereits im Sack, stehen im DFB-Pokalfinale, also was sollen sie sich gegen die Leverkusener, unserem Verfolger,   noch den allerwertesten aufreißen?   Da schwant mir was.          Egal, die beiden Heimspiele gewinnen, und der Rest kann machen was er will.              Wir haben unseren letzten Rundenwettkampf auch gewonnen, ob es allerdings zum Klassenerhalt gereicht hat, wird in der Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes der Schießgruppen verkündet.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Nach unserer ersten Woche in der Stadt Dali begann für uns das chinesische Landleben. Unsere Aufgabe hier besteht darin, im Rahmen eines Wiederaufforstungsprojektes Pfirsich- und Walnussbäume zu bewässern, die in den letzten Jahren von Schülern des Christophorus-Gymnasiums gepflanzt wurden.

Untergebracht bei zwei Dorffamilien erleben wir hautnah den traditionellen Alltag. Gekocht wird in einer offenen Küche über einer Feuerstelle, gewaschen wird mit der Hand. Zu unserer Freude gibt es fließendes Wasser, Badezimmer, Strom und WLAN. Da die Dorfbewohner kein Wort Englisch sprechen, stehen uns tatkräftige Studenten zur Seite. Diese helfen uns sowohl bei der Feldarbeit, als auch bei Kommunikationsproblemen. Dazu lehren sie uns chinesische Spiele, Tänze und Kalligraphie.

Unser typischer Tagesablauf besteht darin, nach dem Frühstück um 08:30 Uhr die erste Arbeitsschicht anzutreten. Mithilfe von Eimern bewässern wir arbeitsteilig die Bäumchen. Da im Moment eine Dürrezeit herrscht, ist Wasser ein knappes und begehrtes Gut.

Unser übliches Mittagessen ist zusammengestellt aus Reis und einigen Beilagen, die für jeden greifbar in der Mitte des Tisches stehen. Nach einer zweistündigen Mittagspause startet unsere zweite Arbeitsschicht. Dies ist vor allem wegen des sommerliches Wetters anstrengend.

Nach einer wohlverdienten Dusche genießen wir das Abendessen. Danach lassen wir den Abend meistens mit lesen, Mahjong spielen oder in einer gemütlichen Runde ausklingen.

Das Highlight der Woche war die „Cultural Party“ am Samstagabend. Nach der Vorstellung deutscher Tänze zeigten uns die Frauen des Dorfes traditionelle Tänze in festlichen Gewändern. Noch dazu führten unsere Studenten allerlei chinesische Lieder vor. Nach dem Programm versuchten auch wir Deutschen uns an den chinesischen Tänzen der Frauen, was uns eine Menge Spaß bereitete. Am Ende des Abends mussten wir schweres Herzens unsere erste Studentengruppe, die wir sehr lieb gewonnen haben, verabschieden. Nun steht uns eine Woche mit drei neu angekommenen Sudenten bevor.

Nach der Hälfte der Zeit fühlen wir uns richtig wohl in China und wir müssen zugeben, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

Schöne Grüße aus China und nachträglich Frohe Ostern wünschen

Hannah, Florian, Justus und Vanessa

 

Erstes Abendessen auf dem Hof mit dem Gastvater und den Studenten.

Erstes Abendessen auf dem Hof mit dem Gastvater und den Studenten.Nach dem Ankommen lernten wir das Dorf im  Kuh-Karren kennen.

 

Nach dem Ankommen lernten wir das Dorf im Kuh-Karren kennen.
Das ,,Reforestation Projekt" beginnt.

Das ,,Reforestation Projekt“ beginnt.

Pause

Tag zwei im ,,Reforestation Projek". Dieses mal nicht mit Eimern, sondern mit Schläuchen.

Tag zwei im ,,Reforestation Projek“. Dieses mal nicht mit Eimern, sondern mit Schläuchen.

Das Frühstück wird gerade zubereitet.

Das Frühstück wird gerade zubereitet.

Arbeit

Arbeit

Die Wassereimer mussten wir über eine selbst gebaute Brücke tragen.

Die Wassereimer mussten wir über eine selbst gebaute Brücke tragen.

Arbeit

Arbeit

Pause

Pause

Der Markt bot verschiedene Stände, wie Metzgerstände und Zahnarzstände.

Der Markt bot verschiedene Stände, wie Metzgerstände und Zahnarzstände.

In gemütlicher Runde versuchten wir uns in chinesischer Kalligrafie.

In gemütlicher Runde versuchten wir uns in chinesischer Kalligrafie.

Zusammen mit der Familie stellten wir Dumplings her.

Zusammen mit der Familie stellten wir Dumplings her.

Am Samtag Abend veranstalteten wir eine Party, wo wir deutsche Tänze zeigten und traditionelle chinesische Tänze sahen.

Am Samtag Abend veranstalteten wir eine Party, wo wir deutsche Tänze zeigten und traditionelle chinesische Tänze sahen.

Traditioneller chinesischer Tanz.

Traditioneller chinesischer Tanz.

Das Ziel einer Wanderung, war das ,,Wetland". Dies war aber in dieser Trockenzeit nahezu ausgetrocknet.

Das Ziel einer Wanderung, war das ,,Wetland“. Dies war aber in dieser Trockenzeit nahezu ausgetrocknet.2.

Hallo zusammen,

ich werde mir den gestrigen herrlichen Ostersonntag durch ein paar Geschehnisse, die am späten Nachmittag des Tages irgendwo in Süddeutschland, an irgendeinem Fluß, in der Nähe irgendeines Autoherrstellers passiert sein sollen, vermiesen lassen.  Deshalb: s.o.

Einen schönen Ostermontag noch, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

heute ist ja eher ein etwas ruhiger Tag.  Genau richtig um mal auf andere Gedanken zu kommen, um dann doch wieder die Tabelle anzusehen, und die restlichen Spieltage „durchzuspielen“.        Die direkte Quali für die Königsklasse ist ganz nah, und aus eigener Hand machbar.   Natürlich wird das kein Spaziergang morgen im Ländle gegen den Jahrhunderttrainer der Knappen.    Für beide Mannschaften steht da schon einiges auf dem Spiel.  Mit einem Sieg können die Schalker die Stuttgarter noch tiefer in den Abstiegsstrudel stürzen.   Andersherum würde Schalkes Vorsprung auf Rang vier auf vier Punkte zusammenschmelzen.     Jetzt zwei Siege, und am Sonntag nach Ostern wäre alles in trockenen Tüchern.          Jetzt ist Trainer Keller gefragt.   Jetzt muß er die Jungs heiß machen, und ihnen vor Auge halten, das das Ziel ganz nahe ist.         Blos nicht nocheinmal so einen Mist wie damals, als der S04 auf dem Weg zum lang ersehnten Titelgewinn, ebenfalls in Stuttgart, ab der 70. Minute beim Stande von 0-0 das Fußballspielen einstellte, und versuchte das Spiel irgendwie über die Bühne zu bekommen.    Die Quittung dafür kam.    Ein gewisser Herr Balakov für den VfB in der 90., und der FCB in der selben Spielminute verdrängten Königsblau am vorletzten Spieltag von der Tabellenspitze, und der Rest ist wie eingemeißelt im den Köpfen der S04-Fans.       So einen Verwaltungsfußball hat die jetzige Truppe erstens nicht nötig, und zweitens kann sie das auch nicht.       Ähnlich wie in Bremen werden die Gastgeber mit dem Rücken zur Wand alles in die Wagschale werfen, um erfolgreich zu sein.     Der S04 hingegen sollte bestrebt sein, die Negativbilanz am Neckar endlich mal aufzubessern.     Ein Sieg wäre da genau das richtige.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

10.04.14

Vier Tage ist es nun her, dass wir vier, Paul, Miles, Leonie und Nina, uns im Rahmen des Projekts Welt:Klasse auf die abenteuerliche Reise nach Kenia gemacht haben. Nach circa zehn Stunden Flug sind wir am Montagmorgen auf dem Flughafen Jomo Kenyatta in Nairobi gelandet, wo es bereits um sechs Uhr morgens sehr warm und schwül war. Vor dem Flughafen wartete unser Betreuer Anthony auf uns, in dessen Haus wir die letzten Tage verbracht haben. Bereits auf der Fahrt dorthin fiel uns die eigentümliche Fahrweise der Kenianer auf, welche überwiegend aus Überholen und Hupen besteht. Auf diese Weise bahnten wir uns auch unseren Weg über den größten Highway Ostafrikas, bis ins nördlich gelegene Thika. Dort besuchten wir einen riesigen Markt, auf dem man von Obst und Gemüse bis hin zu Kleidung und Schuhen alles kaufen konnte. Während wir vier uns in dem Getümmel nicht wirklich orientieren konnten, lotste Anthony uns zielstrebig zu verschiedenen Ständen, an denen wir alle möglichen Obstsorten probierten, darunter auch einige Unbekannte. Am darauffolgenden Tag fuhren wir zum ersten Mal aufs Land, in Anthonys Heimatdorf. Dort lernten wir seine Mutter und weitere Familienmitglieder kennen und pflanzten alle unsere ersten Avocadobäume. Am Abend erhielten wir dann einen Swahili-Crashkurs, bei dem wir schon mal einige Wörter und Ausdrücke lernten. Zuallererst natürlich das Wichtigste: Mimi ni kuchoka – Ich bin müde! Heute Morgen besuchten wir noch eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, hilfsbedürftigen Kindern eine Zukunftsperspektive zu bieten. Nach einer Führung über das Gelände hatte der Guide noch eine Überraschung für uns und führte uns hinunter zu einem Fluss, der in unberührter Natur zwischen großen Felsen hindurch floss. Dieser Anblick hatte allerdings auch seinen Preis, was wir beim darauffolgenden Aufstieg zu spüren bekamen, sodass wir völlig erschöpft und verschwitzt wieder am Auto ankamen. Mit diesem fuhren wir weiter zu einer Primary-School, wo wir direkt von hunderten von Kindern (welche uns übrigens für Chinesen hielten) umringt wurden.

Morgen werden wir Nairobi vorerst verlassen und für 17 Tage in das Dorf Mbiri ziehen. Einerseits freuen wir uns schon und sind gespannt, was uns dort erwarten wird. Andererseits sind wir aber auch ein bisschen traurig, Anthony und seine Familie zu verlassen.

Hallo zusammen,

was man nicht alles so hört.  Das immer noch von anderen Vereinen nach Schalkes Innenverteidiger Papadopoulos gefragt wird, ist ja nichts Neues, aber jetzt hat wohl auch Joel Matip das Interesse anderer Klubs geweckt.   Und es sind sogar schon Summen verbreitet worden.   Angeblich ist da von 15 – 20 Millionen Euro die Rede.    Matip steht nach noch beim S04 unter Vertrag, und hat keine Ausstiegsklausel.           Wenn alle Abwehrspieler mal wieder fit sein sollten, dann gäbe es, oh welch seltener Luxus auf Schalke, sogar ein Überangebot für die Viererkette.    Wenn fit, ist „Papa“ eigentlich mit Benedikt Höwedes gesetzt.   Ayhan macht seine Sache aktuell auch gut, und dann ist da noch Felipe Santana.            Ich weiß ja nicht was da so alles dran ist, ich bleibe dran, aber selbst bei 15 Mio’s könnte man mal über eine Vertragsauflösung Matip’s nachdenken.     Oder über Papadopoulos, der noch nicht richtig ins rollen kommt, und trotztem begehrt ist.   Er wäre dann vielleicht eher eine Option.        Aber das ist ja mal wieder alles Spekulation.     Könnte aber gutes Geld bringen.     Dazu noch ca. 20 Mille wenn die direkte CL-Quali geschafft wird, plus einen eventuellen 45,5 Mio Transfer, macht so roundabout  80, in Worten „achtzig“ Millionen Eurossesse in die königsblaue Kasse.    Hammer!;-)    Aber es wird wohl wieder nur Wunschdenken sein, aber wer weiß.     Kommen wir mal wieder zurück auf den Boden der Fußballrealität, und die sagt uns, das heute Abend das erste Halbfinale und den Einzug in das DFB-Pokalendspiel in Berlin stattfindet.  Morgen dann Teil zwei.        Alles ohne königsblaue Beteiligung versteht sich.   Da wird erst ab August ein neuerlicher Angriff gestartet.     Die Schalker Augen sind auf das Spiel am Wochende beim abstiegsbedrohten VfB Stuttgart gerichtet.   Ohne den gelbgesperrten Julian Draxler.

Tschüß, bis die Tage

R.A.