Archive for März, 2014

Hallo ihr Lieben im Norden,

ich hörte, bei euch kehrt langsam der Frühling ein? Das freut mich für euch, wobei ich ja häufig gehört habe, dass der deutsche Winter diesmal so gar nicht winterlich war. Wahrscheinlich hat einfach nur der größte Fan von Schnee und Eis dieses Jahr gefehlt, da er sich entschied, in die Tropen zu gehen. Also gebt die Hoffnung auf einen echten nächsten Winter nicht auf, ich bin ja bald wieder da.

Mein letzter Eintrag ist ja schon etwas her, aber seitdem hat sich eigentlich gar nicht so viel verändert. Ich wohne seit einigen Wochen wieder in PCC. Ich schrieb ja, dass das Leben in der Gastfamilie eine spannende Erfahrung war, dennoch fehlten mir oftmals meine Privatsphäre und auch ein wenig Ruhe, was ich beides das erste Halbe Jahr in PCC zu schätzen lernen konnte. Außerdem habe ich es vermisst, wieder den Kochlöffel schwingen zu können. Jetzt gerade sitze ich in der Küche des Freiwilligenhauses und schreibe diesen Blogeintrag, während eine etwas improvisierte Bolognaisesauce vor sich hin köchelt. Zwei neue Freiwillige, Lisa aus Holland und Henning aus Deutschland, werden sich hoffentlich darüber freuen.

Dass ein weiterer Deutscher hier ist, ist eine echte Rarität – denn eigentlich werden Deutsche nur über meine Essener Entsendeorganisation nach PCC vermittelt – und diesen Platz besetze momentan ich. Henning war Freiwilliger in Accra und ist beim Reisen über PCC „gestolpert“, nachdem er seine letzte Einsatzstelle verlassen hatte. Da es ihm hier gut gefiel, konnte er spontan einen dreimonatigen Freiwilligendienst antreten. Mir gefällt es ganz gut, mal ein wenig deutsche Verstärkung im von Holländern dominierten Freiwilligenhaus zu haben. Ich habe mich natürlich daran gewöhnt, ständig englisch zu sprechen. Aber sich ab und zu mal in der Muttersprache austauschen zu können, bringt doch ein wenig das Gefühl von Heimat mit sich. Wenn jemand mit anderer Nationalität anwesend ist, sprechen wir aber alle englisch. Das klappt unter den Freiwilligen sehr gut – ich musste es mir als deutsche Minderheit aber auch oft erkämpfen. Mit vielen ghanaischen Mitarbeitern sieht es da leider anders aus. Sie sprechen oft Twi oder andere lokale Sprachen in meiner Anwesenheit.

Seit ein paar Wochen spiele ich oft nach Feierabend mit den Caregivern und manchmal auch Freiwilligen Volleyball. Da bleibt zwar weniger als eine Stunde, bis es dunkel ist, aber dennoch haben wir dabei viel Spaß. Momentan spielen wir aber nur im Kreis, also ohne Netz.Denn es wird uns nicht gestattet, ein schnell auf- und abbaubares Netz auf der Fußballwiese benutzen. Der Grund ist geradezu lächerlich: wir würden nämlich den Rasen beschädigen…. Auf einer Fußballwiese!! Wegen dieser merkwürdigen Begründung und einem mangelnden alternativen Ort zum Spielen sind wir ziemlich frustriert. Aber wir wollen noch einmal das Gespräch mit der Leitung suchen. Eine positive Sache hat das Volleyballspielen neben körperlichem Ausgleich und viel Freude jedenfalls schon bewirkt: ich konnte es durchsetzen, dass alle dabei englisch sprechen.

Ich lerne zwar jetzt intensiver die Sprache Twi, dennoch reichen meine Kenntnisse noch nicht aus, um mich sicher damit in verschiedenen Situationen ausdrücken zu können. Dank meiner Kollegin Esther, die sich zwei mal wöchentlich Zeit für mich nimmt, um mir Twi beizubringen, kann ich mittlerweile im Umgang mit vielen Bewohnern/innen fast auf das Benutzen der englischen Sprache verzichten. Meine Einkäufe im Ort kann ich auch auf twi erledigen, aber oftmals ist die Freude über meine Sprachkenntnisse so groß, dass ein wahrer Twi-Schwall auf mich niederregnet. Dann verstehe ich überhaupt nichts mehr. Zwar lerne ich dadurch nicht so viel, dafür macht es den Leuten meistens eine riesige Freude. Beispielsweise kaufe ich Eier („Me to nkosua“) und die Händlerin ruft begeistert den anderen Marktleuten zu, dass ich twi sprechen kann: „O te twi, o te twiii. O se ‚me to nkosua'“ – „Er hat gesagt, dass er Eier kaufen will“. Meistens läuft das so ab, und dann bin ich erstmal die Attraktion schlechthin. Da wird aus einem schnöden Einkauf schon mal ein lustiges Erlebnis!

Die Regenzeit setzt übrigens momentan ein. Seit rund zwei Wochen regnet es alle paar Tage heftig – oft mit Gewitter. Es ist öfters bewölkt, die Temperaturen sind etwas humaner. Durch die höhere Luftfeuchtigkeit merkt man das aber gar nicht immer so. Es soll in nächster Zeit noch häufiger regnen, aber sonderlich schwüler als jetzt soll es nicht werden. Wenn sich das bewahrheitet, kann ich mit der Regenzeit gut leben. Es ist schon immens, wie sehr man sich an das tropische Klima gewöhnen kann. Denn wenn es regnet, ist mir direkt kalt und ich muss mir einen Pullover holen. Leute hingegen, die erst seit kurzer Zeit in Ghana sind, genießen den Temperaturabfall in der Regel sehr.

Am Freitag ist es endlich so weit. Mein großer Urlaub steht an! Ich bekomme Besuch von guten Freundinnen aus Deutschland und reise ganze drei Wochen! Mein Freund Hannes, der in Winneba an der Küste Ghanas seinen Freiwilligendienst absolviert, begleitet uns einenStück der Rundreise. Ich freue mich riesig, endlich mehr von Ghana zu sehen. Und auch eine Auszeit von meiner Arbeit ist nicht verkehrt, wie ich finde. Zwar läuft alles soweit gut, dennoch habe ich im Moment ein bisschen damit zu kämpfen, dass jeder Tag nach derselben Struktur verläuft. Ich war schon immer ein Mensch, der ab und an mal aus Routinen ausbrechen muss, deshalb bin ich nicht sehr überrascht, dass ich im Moment von all der Struktur etwas genervt bin. Aber nach meinem Urlaub sollte ich genug Ablenkung erhalten haben, um wieder durchstarten zu können.

Um heute reichlich Lesestoff bieten zu können, dachte ich mir, ich kann den weltwärts-Zwischenbericht, den ich letzten Monat meiner Entsendeorganisation zukommen lassen musste, diesem Beitrag anhängen. Einiges darin mag schon mal mehr oder weniger detailliert in einem meiner Blogbeiträge benannt worden sein, dennoch möchte ich ihn niemandem vorenthalten. Er befindet sich unter der Galerie.

Das war es mal wieder. Ich sende die besten Wünsche an alle, die mich kennen!

Euer Simon

 

 

 

„weltwärts-Halbjahresbericht

– Simon Jäger, Ghana –

 

 

Vom Gefühl her bin ich gerade erst losgeflogen und schon ist Halbzeit. Und ich befürchte, dass die zweite Hälfte meines Freiwilligendienstes in der Peace of Christ Community (PCC) in Nkoranza, Ghana, noch viel schneller vergehen wird. Das ist ja irgendwie immer so.

Und jetzt habe ich zur Aufgabe, das Vergangene zu reflektieren sowie einen Ausblick auf meine Zukunft in Ghana zu geben.

Ja, wie waren denn die letzten sechs Monate? Zum Glück blieb ein großer Kulturschock aus und meine Eingewöhnungszeit war dementsprechend kurz. Deshalb konnte ich recht schnell damit beginnen, meinen Aufenthalt hier zu genießen. Die ersten zwei Wochen in PCC haben sich etwas gezogen, da ich ein Programm hatte, welches mich mit allen Bereichen, die es in der Einrichtung gibt, vertraut machen sollte. Die genannten Bereiche sind die Tagespflege, die sog. Summer-School, die Werkstatt und der sog. Autistic Table. Im Nachhinein war es sehr gut, dort jeweils einige Tage zu verbringen, da ich so die jeweiligen Bewohner/innen besser kennenlernen konnte. Als ich jedoch voller Tatendrang war und mit meiner eigentlichen Screening-Arbeit und den Eins-Zu-Eins-Betreuungen lieber heute als morgen  beginnen wollte, konnte ich den Vorteil des Wartens noch nicht sehen.

Die ersten Monate bestanden für mich eigentlich daraus, zu den Mitarbeitern/innen und Bewohnern/innen Beziehungen aufzubauen und mit den strukturellen Gegebenheiten der Lebensgemeinschaft vertraut zu werden. Vor allem war es für mich sehr ungewohnt zu sehen, wie die Mitarbeiter/innen mit den Kindern umgehen. In meinen Augen war da recht wenig Wertschätzung, geringes Verständnis für das Kindsein sowie dafür, dass jemand etwas (z.T. auf Grund der vorhandenen Behinderung) nicht kann. Der allgemeine Erziehungsstil erschien mir sehr streng – aber gänzlich ohne Konsequenzen. Im Optimalfall sitzen die Kinder still und schweigen, wenn nicht, dann wird die Stimme erhoben (wenn sie nicht schon von Vornherein erhoben wurde). Hört das Kind noch immer nicht, wird eigentlich nichts weiter unternommen. Wenn ich diesen Umgang mit nur einem Wort beschreiben müsste, würde ich mich wohl für „grob“ entscheiden. Auch rein physisch ist das so. Die kleineren Kinder beispielsweise, die einen Rollstuhl benutzen, werden in der Regel am Oberarm (und ggf. an einem Oberschenkel) gepackt, aus dem Rollstuhl geholt und wie ein Sack Kartoffeln auf den Boden gelegt. Das waren so die Dinge, die mir anfangs zu schaffen machten.

Nach einiger Zeit habe ich aber verstanden, dass auch das ein Teil der ghanaischen Kultur ist. Kind sein hier ist oft sehr anders im Vergleich zu einer deutschen „Durchschnittskindheit“. Ich denke, dass hier viele Menschen Kinder bekommen, um u.a. Unterstützung im Haushalt oder bei anderen täglichen Arbeiten zu bekommen. Manche legen auch all ihre Hoffnungen in ihre Kinder, dass sie einmal einen guten Job bekommen, um ihnen dann (im Alter) finanziell zu helfen. (Generell bekommt man hier keine oder eine minimale Rente. Dass man dann im Alter von seinen Kindern versorgt wird, liegt also nahe.) Kinder in Ghana werden also oft schon wesentlich früher und sicherlich auch mehr in der Familie eingespannt als viele Kinder in Deutschland. Das erklärt zum einen, warum die Caregiver einen Erziehungsstil haben, der sich von den mir bekannten so unterscheidet. Es ist ihnen einfach fremd, mit Kindern so umzugehen, wie ich es vor meinem deutschen Hintergrund sowie in meiner Ausbildung zum Heilerziehungspfleger kennengelernt habe.

 

Ein weiterer Aspekt, der zu dem beschriebenen Umgang mit den Kindern in PCC beiträgt, ist sicherlich das in Ghana weit verbreitete Stigma, das Behinderungen mit sich bringen. Im ganzen Land dominiert der Glaube, dass eine Behinderung – besonders eine geistige – von einem bösen Geist oder gar vom Teufel persönlich hervorgerufen wurde. Viele Menschen mit Behinderungen werden versteckt gehalten oder sogar verstoßen. Dass sie liebenswürdig, sozial und lernwillig sein können und Fähigkeiten haben, wird in diesem Kontext weniger angenommen. Beim Thema Behinderungen fehlt aber den meisten Ghanaern auch einfach das Wissen über ihre Ursachen. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die Caregiver das Denken, dass eine Behinderung das Werk des Teufels ist, im Laufe der Zeit abgelegt haben, seitdem sie die Bewohner/innen intensiv kennengelernt haben. Dennoch würde ich ihre allgemeine Einstellung gegenüber den Bewohnern/innen eher als defizitorientiert bezeichnen, was aber immerhin eine Verbesserung gegenüber der Teufelsverbundenheit darstellt. Es ist aber zu beobachten, dass einige Caregiver mit jahrelanger Erfahrung gelernt haben, ressourcenorientierter zu denken.

Diese Erkenntnis hat mir dabei geholfen, den Umgang mit den Kindern, den viele Caregiver hier hegen, nachzuvollziehen. Natürlich macht es keinen Sinn, ihnen meinen Erziehungsstil oder meine Einstellungen aufzuzwingen, was ohnehin nicht funktionieren würde. Eher ist es mein Ziel, ihnen Handlungsalternativen aufzuweisen. Diesbezüglich ist das Screening-Programm, in welchem ich tätig bin, eine sehr gute Idee. Hierbei werden vereinzelte Bewohner/innen beobachtet und auf ihre Fähigkeiten und Hilfebedarfe hin überprüft. Darauf basierend wird dann ein Förderplan erstellt. Im Rahmen der Caregivermeetings werden allen Mitarbeitern, die alle übrigens keine pädagogische Ausbildung haben, die fertiggestellten Screenings vorgestellt. Es wird hierbei auch über die Hintergründe der Kinder berichtet, außerdem werden Verhaltensweisen erklärt, was ich für besonders wichtig finde. Denn oft werden störende Verhaltensweisen der Bewohner/innen als böswillig bewertet. Erklärungsversuche, woher dieses Verhalten rühren könnte, sowie Methoden zur Verhaltensänderung können hier sehr hilfreich sein.

In der Realität sieht es allerdings so aus, dass den Screenings nicht viel Beachtung geschenkt wird. Auch dies kann ich verstehen. Viele Caregiver arbeiten in PCC schon viele Jahre. Ständig kommen und gehen Freiwillige (davon viele für kurze Zeit), von denen viele versuchen, irgendetwas zu ändern. Wer die Änderungen realisieren und nachher damit leben muss, sind die Caregiver. Und viele dieser Änderungen bringen einen Mehraufwand für die Caregiver, die ohnehin ein enormes Arbeitspensum und wenig Freizeit haben, mit sich. Wenn Änderungsvorschläge überhaupt umgesetzt werden, werden sie oft nicht lange beibehalten. Wie gesagt, ist auch dies alles für mich verständlich – dennoch ist es auch manchmal frustrierend. Da einige Screenings aber nachweislich und nachhaltig Verbesserungen für Bewohner/innen gebracht habe, habe ich dennoch die Einstellung, nach bestem Wissen und Gewissen hierfür zu arbeiten. 

Neben der Screeningtätigkeit habe ich aber auch mehrere sog. Special Attentions übernommen. Das ist, was i.d.R. die Kurzzeitfreiwilligen in PCC tun. Man verbringt mit mehreren Bewohnern täglich je eine halbe Stunde, die man ganz unterschiedlich und je nach Bedarf des/der Bewohners/in füllen kann. Viele genießen einfach die Aufmerksamkeit und die Freiheit, selbst zu entscheiden, was passieren soll. Andere wiederum können individuell im Lesen, Schreiben und Rechnen gefördert werden, usw. Ich habe mich dafür entschieden, da die Screeningarbeit einige Bürozeit mit sich bringt. Für mehr Ausgleich dazu sowie mehr Kontakt mit den Bewohnern/innen und Caregivern sind die Special Attentions ideal.

Außerdem habe ich damit begonnen, die Zeichensprachengruppe zu unterstützen. Neben kleineren Beratungen fertige ich die Schaukarten an, die hierfür nötig sind.

Insgesamt geht es mir sehr gut, aber wie man hier lesen kann, muss man in seiner Erwartungshaltung etwas flexibel sein und bereit sein, (kulturelle) Begebenheiten zu verstehen und ggf. hinzunehmen. Dies ist sowohl auf mein Leben in Ghana generell als auch die Arbeit in PCC bezogen. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass meine Arbeit hier nicht sinnlos ist. Besonders in den Special Attentions sehe ich, dass meine Bemühungen Früchte tragen. Doch auch im Alltag kann ich hier und da Fragen der Caregiver und Freiwilligen beantworten und Tipps geben.

Mein Privatleben in Ghana ist sehr abwechslungsreich. Ich versuche, in meiner Freizeit und an den Wochenenden möglichst viel zu unternehmen und Land und Leute kennenzulernen. Ich genieße es, dass Zeit hier keine so große Rolle spielt. Es fühlt sich so an, als würde wesentlich weniger Druck auf mir lasten als in Deutschland. Und ich habe einen Monat in einer ghanaischen Gastfamilie gelebt, was eine interessante Erfahrung war. Es war schön, einen tieferen Einblick in das Leben einer ghanaischen Familie zu bekommen. Doch was ich gewöhnungsbedürftig fand, war dass es dort immer laut und sehr lebendig war. Ich möchte die Zeit und die Erinnerungen daran aber nicht missen.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

Wie wird es nun die nächsten sechs Monate weitergehen? Ich denke, dass sich fürs erste nicht allzu viel ändern wird. Ich habe meinen Arbeitsrhythmus und meine Rolle in PCC gefunden sowie einen guten Kontakt zu den Bewohnern/innen und Kollegen/innen aufbauen können. Mein Privatleben gefällt mir außerordentlich gut. Da ich bisher aber noch kaum Urlaub hatte, möchte ich unbedingt mehr vom ganzen Land sehen. Diesen Wunsch erfülle ich mir im April, wenn ich mit zwei Freunden aus Deutschland drei Wochen durch Ghana reise. Hierauf freue ich mich schon seit Monaten! Auch freue ich mich darauf, nach der jetzigen Trockenzeit Ghanas Regenzeit kennenzulernen, auch wenn ich befürchte, dass ich dann auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit etwas leiden werde. Aber auch das gehört dann dazu. Schließlich liebe ich auch den deutschen Winter, der mich aber hin und wieder über vereiste Windschutzscheiben, eingefrorene Füße und klappernde Zähne fluchen lässt… Kurzum:

 

Ich freue mich auf die nächste Zeit!“

 

 

 

 

Hallo zusammen,

auch wenn nicht alles Gold war was gestern auf dem Spielfeld in der Arena glänzte, aber die „Jungs“ kämpften und hatten Hertha BSC Berlin im Griff.   Just in dem Moment, wo sich unsere „Ecke“ im Block einig war, das jetzt endlich Chinedu Obasi ausgewechselt werden müsste, da erzielte er ganz abgezockt den Führungstreffer.  Sie können sich ja gut vorstellen, was der Kollege sich dann während der Partie anhören musste.   Noch heftiger wurde es für ihn, als Obasi auch noch den entscheidenden Treffer zum 2-0 durch Klaas-Jan Huntelaar vorbereitete.   Alles natürlich mit Flachs, und alle nahmen es mit Humor.        War ja auch gute Stimmung gestern in der Arena, auch wenn das Spiel ab und an holperte.    Richtig gefährlich wurde es vor dem Schalker Kasten nur, als Ayhan den Ball für einen Berliner vorlegte, der aber die Kugel über das Tor „hievte“.        Schrecksekunde noch einmal kurz vor Schluss, als der Ball dann doch noch einmal im Schalker Tor landete, aber Schiedsrichter Günther Perl den Treffer nicht anerkannte.   Werde heute mal nachsehen warum.  Kann ja nur irgendetwas mit Foulspiel zu tun gehabt haben.         Wie auch immer, der S04 hat verdient drei Punkte eingefahren, und ist zumindest bis zum Anpfiff der anderen Partien heute Nachmitag Tabellenzweiter.                 Aber das wollen wir mal nicht allzuhoch bewerten.   Sollen die Jungs mal Kraft tanken, denn in einigen Phasen hatte man den Eindruck, als wenn der ein oder andere Akteur doch ein wenig auf dem vielbesagten Zahnfleisch daher kam.   Pech noch für den jungen Ayhan, dessen Freistoß in der Anfangsphase an den hohen Innenpfosten klatschte.          Wieder zu Null, Ralf Fährmann wieder der ruhende Pol, so können wir das sonnige Wochende genießen, und ab Montag an Bremen, dem nächsten Gegner denken.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

diesen Satz sagte mal der ehemalige Manager des FC Schalke 04 Rudi Assauer, also er in einer Pressekonferenz von dem damals 15jährigen Alexander Baumjohann sprach.  Die Journalisten sollten sich den Namen in ihre Notizbücher schreiben.            Werden sie dato wohl auch getan haben, aber auf Schalke klappte das mit dem Talent nicht, und bei anderen Vereinen bedingt.   Jetzt ist Baumjohann mittlerweile bei Hertha BSC Berlin gelandet, dem heutigen Gegner der Königsblauen, und mit einem Kreuzbandriss lange Zeit ausgefallen.         Wie das ja so ist, ist er natürlich heute erstmalig wieder im Aufgebot der Hauptstädter.  Ich will ja nicht die Geschichten hervorkramen, wo ein Spieler lange…, und dann ausgerechnet gegen den S04 bei seinem ersten Auftritt nach tausenden von Lichtjahren auflief, und….    Lassen wir das.        Von mir aus können sich auch heute wieder alle Medienvertreter Notizen von Baumjohnn machen, aber ich möchte morgen nicht lesen müssen: ehemaliger Schalker erziehlte…   Gerne den Ehrentreffer für seine Truppe mit dem Schlusspfiff, aber mehr aber auch nicht.            Wenn ich daran denke beschleicht mich schon wieder so ein mulmiges Gefühl.  Sie wissen schon, über 45 Jahre S04 „prägen“.         Von den Ausfällen, die Jens Keller zu verkraften hat, rede ich erst garnicht.   Kennen wir ja schon, aber bei den anderen fehlen ja seit Wochen der und der und ach und weh und überhaupt.                   Die die heute Abend auf dem Platz stehen, werden wie schon im Derby ihr Bestes geben, aber es muß noch eine Schüppe mehr sein, damit der Dreier in Gelsenkirchen bleibt.   Die Berliner sollen sich die Punkte woanders herholen.  Können ja mal bei der Bundesangie nachfragen, sind doch an der Quelle, vielleicht haben die ja auch noch einen Fond den sie anzapfen können. Haben ja sonst auch für allen anderen Mist etwas.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

liest sich zwar ein bisschen seltsam, aber stimmt irgendwie.   Die Gastgeber hatten im 144. Revierderby nicht nur die größere Anzahl an Torchancen, sondern auch die klareren.     Der S04 setzte Kampf und den alles überragenden Ralf Fährmann im Tor dagegen.   Wer soviele Einschußmöglichkeiten nicht nutzt, darf sich am Ende auch nicht wundern ,wenn er nicht als Sieger vom Platz geht, und wenn es ganz dumm läuft für die Schwarzgelben, und Boateng seinen ersten Torschuss in das untere rechte Eck, in einen Schlenzer in die andere Richtung umwandelt, ja dann hätte es plötzlich 0-1 gestanden.   Zugegeben, es hätte den Spielverlauf aufgrund der zweiten Halbzeit etwas auf den Kopf gestellt, aber soetwas ist schon oft genug passiert.      So bleibt der S04 mit einem Punkt Rückstand  in Lauerstellung.   Schwarzgelb spürt weiterhin den königsblauen Atem im Nacken.        Erfreulich noch, das die Partie für ein Derby ziemlich fair war, und das die Zuschauer sich als derbytauglich gezeigt haben.   Anfeuerungen und Gesänge hüben wie drüben.  So hat das Spaß gemacht, auch wenn das Nervenkostüm in einigen brenzligen Situationen wieder über die Maßen strapaziert wurde.               Vermuthstropfen ist die fünfte Gelbe Karte die sich Prince Boateng bei einem taktischen Foul einhandelte, und am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin deshalb gesperrt ist.   Julian Draxler holte sich seine vierte ab, und der nächste „Gefährdete“.            Das so ein Derby etwas anderes ist, als z.B. das Spiel zuvor gegen Eintracht Braunschweig, war besonders Max Meyer und Leon Goretzka anzumerken.  Sie kamen nicht richtig ins Spiel, und hatten sogut wie kaum Möglichkeiten, ihr Spiel durchzusetzen.   Ebenso abgemeldet war Torjäger Klaas-Jan Huntelaar, der gegen den starken Sokratis keinen Stich bekam.    Auch wenn sie das ein oder andere Mal ins schwimmen geriet, war die Abwehr stärkster Schalker Mannschaftsteil, mit dem eingangs bereits erwähnten besten Akteur Ralf Fährmann.    Derbyerfahrung durfte in der Schlussphase zudem noch der jung Max, Sohn des ehemaligen Schalker Stürmers und UEFA-Cup-Siegers Martin Max, sammeln.           Im „Vorprogramm“ hatte ich mir noch die Konferenz aus der Zweiten Liga angesehen, unter anderem mit dem Spiel der Düsseldorfer Fortuna.   Nach dem was ich da so vom Düsseldorfer Schlussmann Giefer gesehen habe, braucht sich Ralf Fährmann für die kommende Saison nicht allzuviel Sorgen um die Nummer Eins im Schalker Gehäuse machen.  Es waren nicht die ersten Patzer des Schalker Neuzugang für die Saison 2014/15.    Aber wie heißt es doch so schön, man wächst mit den Aufgaben, und zwei gute Torhüter braucht der S04 nunmal.   Die Ansprüche werden ja nicht geringer.      Auf jeden Fall kann man jetzt wieder beruhigter durch das Dorf gehen, denn von der „Anderen“ Seite kann ja nicht allzuviel kommen 😉 .

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hall ozusammen,

es ist zwar kalt draußen, aber die Sonne scheint.  Der ein oder andere musste heute Morgen die Scheiben an seinem Auto freikratzen, aber es schein trocken zu bleiben.   Heißer wird es dagegen ab 20.00 Uhr an der B1 zugehen, wenn sich im immer wieder jungen Revierderby Schwarzgelb und Blauweiss gegenüberstehen.   Der Zweite der Tabelle trifft auf den Dritten.   Ein Zähler sind die Gastgeber vor den Königsblauen.   Viele junge Spieler werden auf dem Platz stehen, und die Derbyatmosphäre schnuppern.   Blos nicht die Nerven verlieren.  Nicht provozieren lassen.                   Am allerwichtigsten aber sind die Fans aus beiden Lagern.   Sie sind besonders dafür verantwotlich, das es ein Fußballfest wird.   Bilder wie aus dem Hinspiel in Gelsenkirchen will keiner sehen.  Schon garnicht vermummte Pappköppe hüben wie drüben.   Gegen ein Feuerwerk ist nichts einzuwenden.  Aber bitte sportlich auf dem Rasen, und mit Gesängen auf den Tribünen.   Auch noch nach dem Spiel.    Fromme Wünsche?   Ich hoffe mal nicht, denn die heutige Spielstätte gleicht ja einer Festung.   Was da an Polizei und Ordnern aufgeboten wird, mein lieber Scholli.    Das schreckt ja bald schon eher ab zu einem Fußballspiel zu gehen, als mit dem Gefühl dahin zugehen, hier bin ich sicher.        Schade, das soviel Aufwand betrieben werden muss.       Hoffentlich wird uns Fans dann ein packendes Revierderby geboten.   Na klar sind die Schwarzgelben Favorit.   Sie spielen ja zu Hause. Haben die Gelbe Wand, und Reus läuft wieder auf.   Da musst du erstmal gegenhalten.  Und wenn dann noch der „Pöhler“ Kloppo zur Höchstform aufläuft, dann wird es schwierig für die junge Schalker Truppe.      Wie meinte mein Gemüsenachbar doch heute bei unserem morgendlichen Gespräch:  ach, mit einem Unentschieden wäre ich schon zufrieden.  Er ist Anhänger der „Anderen“.    Da wird doch wohl keiner ein wenig Flattern haben?          Wie auch immer, eine klare Angelegenheit, wie es aus Schalker Sicht leider in der Vergangenheit war, wird es diesesmal nicht werden im Derby zwischen „Lüdenscheid-Nord“ und „Herne-West“.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Ich gehe wirklich sehr gerne in den Kindergarten und bin um jeden Tag traurig, an dem ich wegen einer Krankheit zu Hause bleiben muss. Jetzt war für mich das erste mal Elternsprechtag im Kindergarten. Mama und ich mussten zum Augenarzt und deshalb war Papa da, um sich meine Schandtaten anzuhören. Nein, natürlich bin ich ganz lieb, also fast immer 😉 . Meine Entwicklung wäre normal. „Auffällig“ wäre, dass ich beim Frühstück sehr gerne die Leckereien meiner Erzieherinnen esse. Das soll nicht heißen, dass in meiner Butterdose nichts drin ist, das Essen der anderen schmeckt aber einfach immer besser. Das ist zu Hause schließlich auch so, wenn Mama mir ein Brötchen schmiert beiße ich trotzdem in Papas.
Im Kindergarten lege ich dann immer mein schelmisches Grinsen auf und frage ganz nett: „Was hast du da?
Meine Erzieherinnen antworten dann meistens:“ Ich habe einen Apfel, … Melone, … ein Körnerbrötchen“, oder etwas ähnliches.
Aha,“ sag ich dann „das mag ich auch!
Nun, das eine ist klar: bei einem so netten Hinweis bietet mir natürlich jede etwas an.

Zur Karnevalszeit haben wir das Thema „Indianer“ im Kindergarten besprochen. Wir haben erfahren, wie und wo die Indianer leben, dass sie in Tipis wohnen, Federn als Kopfschmuck tragen und vieles, vieles mehr. Selbstverständlich waren wir auch als Indianer verkleidet im Kindergarten.
An einem Tag kam der große Schamane vorbei und hat jedem von uns einen Indianernamen gegeben. Leider war ich an dem Tag krank und musste zu Hause bleiben. Getauft wurde ich aber trotzdem, denn der Schamane hat wohl auch ein Handy.  Mama hat nämlich eine Videobotschaft auf ihr Handy bekommen in dem der große Schamane mir meinen Indianernamen gibt. Die Zeiten in denen sich Indianer mit Rauchzeichen verständigen scheinen wohl auch vorbei zu sein. Übrigens, ich heiße: Ajnor. Ein toller Name, oder.

indianer

Bis dann, Eure Ronja

 

Ps.: Andere Geschichten, Tipps und tolle Bauanleitung findest du hier

Hallo zusammen,

sie hätten es sich leichter machen können, die Mannen von Trainer Jens Keller, wenn sie das ein oder andere Mal etwas konzentrierter und genauer vor dem Braunschweiger Kasten agiert hätten, denn dann wäre die gestrige Partie schon bis zur Pause gelaufen gewesen.   Aber hätte, wenn und aber nutzen ja nichts, und wenn es ganz dumm gelaufen wäre, dann hätten die Schalker innerhalb von zwei Minuten den Zwei-Tore-Vorsprung verspielt.  Wenn!     Nach dem Anschlusstreffer, bot sich dem Braunschweiger Angreifer die komplette rechte Torhälfte der Schalker an, er brauchte die Kugel nur noch über die Linie zu schieben, und der S04 hätte sich mal wieder um den verdienten Lohn gebracht.   So entschied sich der Gästestürmer aber auf den mittig postierten Schalker Schlussmann zu zielen, und da hatte er wie so viele in den vergangenen Spielen das Nachsehen. Ralf Fährmann reagierte hervorragend, hielt das 2-1 fest, und in der Nachspielzeit erziehlte der für Klaas-Jan Huntelaar eingewechselte Adam Szalai per Pressschlag das 3-1 zur Endscheidung.  Das Spiel wurde danach garnicht mehr angepfiffen.             Ein hochverdienter Sieg der Königsblauen gegen doch im Angriff eher harmlose Niedersachsen.         Eine gute Partie bot Kaan Ayhan, der für den verletzten Benedikt Höwedes in die Innenveerteidigung rückte.   Wenn es gestern etwas zu bemängeln gab, dann war es die unzureichende Torausbeute, und in der Schlussphase Unaufmerksamkeiten in Schalker Spiel, die den Tabellenletzten plötzlich wieder ins Spiel brachten.          Der kommende Gegner am Dienstag ist natürlich ein anderes Kaliber, aber so wie der S04 gestern zu Beginn der Partie auf dem Platz stand, könnte es für meinen Geschmack auch im Revierderby aussehen.    Einzig Julian Draxler müsste mal so langsam ein oder zwei Schüppen drauflegen.     Einer der Besten, wenn nicht sogar der beste auf dem Platz war Leon Goretzka.  Er vertrat „Ausflügler“  Farfan sehr gut auf der rechten Seite, war varibel, und sein Treffer zur Schalker Führung sehenswert.   Ohne diese Leistung zu schmälern, so ganz unhaltbar war der nicht.  Aber das interessiert heute keinen mehr.  Auch nicht, das Huntelaars  Freistoßtreffer unhaltbar von einem Braunschweiger Abwehrspieler abgefälscht wurde.    Mit einem Punkt Rückstand auf den Nachbarn geht der S04  jetzt als „Jäger“ in das Revierderby.

Schönen Sonntag, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

es ist wieder soweit!      Heute wird die Schützenfestsaison mit dem Frühlingsball des Stadtverbandes Hammer Schützenvereine in der Maxihalle eröffnet.  Zum letzten Mal wird dann das amtierende Stadtkaiserpaar Willi Hoffmann und Irmgard Hoffmann-Petri von „unserem“ Schützenverein 1823 Pelkum e.V. den Ball eröffnen und das Tanzbein schwingen.  Im September wird dann in Pelkum ein neues Stadtkaiserpaar beim Vogelschießen ermittelt.      Also die schwarzen Anzüge, die Uniformen unterschiedlichster Art, und die langen Kleider aus dem Schrank, und ab 20.00 Uhr kräftig mitfeiern.   Die Kleider vielleicht zeitig hervorholen, um auch sicher zu sein, das die guten Stücke über den Winter nicht eingelaufen sind ;-).         Da rückt der Fußball ein wenig in den Hintergrund, obwohl die Wichtigkeit der Partie der Schalker gegen Eintracht Braunschweig nicht vergessen wird.        Außerdem bin ich heute Morgen sowieso schon ein wenig genervt in Sachen Fußball, denn alle Nase lang wird in den Nachrichten darauf hingewiesen, das der FCB bereits heute Deutscher….., wenn Schalke und Dortmund…. bla, bla, bla.    In dieser Häufigkeit ist das vielleicht etwas für Bayern 3,  Antenne Bayern, Radio Charivari, und was es da unten sonst noch für Radiostationen gibt.      Der Fußballfan im Ruhrgebiet und Rheinland weiß das sowieso, und interessiert ihn veilleicht als Randbemerkung.         Alle Vereine an Rhein und Ruhr haben mit sich selbst genug zu tun, um ihre Ziele zu erreichen.      Das sonst sogerne angepriesene „Toppspiel“ am frühen Abend findet dabei kaum Beachtung.   Immerhin spielt da auch ein Verein aus dem Westen:  Borussia Möncghengladbach nämlich gegen Hertha BSC.    Gleichzeitig mit dem Anpfiff des Spiels werden die Pforten für den Frühlingsball heute Abend geöffnet.       Da haben dann die Schalker hoffentlich ihr Spiel gewonnen, und wir können uns spätestens ab Montagmorgen die gleiche Leier wieder anhören.   Nur dann ist die Titelvergabe am Mittwoch entschieden. Endlich.   Die gekünselten Weißbierduschen kann man ja zum Glück mit einer intakten Fernbedienung wegschalten.         Halten für den heutigen Tag also fest:   Uniform und Anzüge nocheinmal überprüfen, und die Biermarken vom letzten Jahr herausnehmen, die Frauen nocheinmal das „Lange“ checken, und in Gelsenkirchen muss der S04 drei Zähler einfahren.        In diesem Sinne  „Horrido“, und

tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

die Verletzungsseuche beim S04 zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison.   Jetzt wieder Kapiän Banni Höwedes.  Saison- und WM-Aus?    Ersteres wahrscheinlich, und das andere wohl auch.   Ich bin ja kein Mediziner, aber wenn Höwedes bis Mitte Mai ausfällt,  dann wird er kein Spiel mehr für den S04 machen können, da die Saison ja am 10. Mai beendet wird, und für die Nationalmannschaft wird es wohl auch ganz schön eng.   Das wäre schade für den Schalker Kapitän, aber als erstes schaue ich auf den Verein, und das heißt im Klartext: morgen muss Eintracht Braunschweig besiegt werden.   Von mir aus auch mit einem „dreckigen Sieg“.               Wollen wir mal hoffen, das bis dahin alle „Ausflügler“ rechtzeitig zurück sind, und sich ihre Spritze abgeholt haben.       Immer mal wieder das Rumgezicke von Farfan.   Wenn er Lust und Laune hat ohne Zweifel ein wertvoller Spieler für den S04, aber irgendwann kann der Verein auch mal die Reißleine ziehen, und ihn dann, wenn ein Interessent da ist, für die festgeschriebenen 14 Mio € ziehen lassen.   Das Geld könnte dann in junge, hunrige Spieler investiert werden.                    Für Trainer Jens Keller keine leichte Aufgabe, fast zu jedem Spiel die Abwehrreihe zusammenzustellen.   Auch für morgen wird er ein glückliches Händchen brauchen, denn die Partie gegen das Tabellenschlusslicht der Liga wird kein Selbstläufer.    Da ist wohl eher gute fachliche Hausmannskost angesagt.           Heute werden ja auch die Begnungen in den europäischen Pokalwettbewerben ausgelost.   Wer heute Mittag keine Zeit hat die Auslosung in Nyon zu verfolgen, für den habe ich schon einmal das Ergebnis der Ziehung für das Viertelfinale in der CL parat:    Borussia Dortmund – Manchester United;   Paris St. Germain – FC Bayern München;  Real Madrid – Barcelona FC;  FC Chelsea – Athletico Madrid.  Alles natürlich ohne Gewähr.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

die Champions Leaguesaison 2013/14 ist für den FC Schalke 04 Geschichte.  Nichts anderes war im Vorfeld, und erst recht nach der derben Hinspielpleite zu erwarten.   Immerhin stand es zur Pause 1-1 Unentschieden, und mit etwas Glück hätte der S04  nach dem ersten Spielabschnitt sogar in Führung liegen können,  aber auch ziemlich heftig in Rückstand.    Ralf Fährmann war es wieder einmal zu verdanken, das es gestern Abend im Santiago Bernabeu`bei „nur“ drei Gegentreffern blieb.       Die ein oder andere Unkonzentriertheit der Madrilenen vor dem Schalker Tor trug ebenso dazu bei.      Ärgerlich die beiden Blackouts der Königsblauen im Mittelfeld bei eigenem Ballbesitz innerhalb von zwei Minuten eine Viertelstunde vor dem Abpfiff.   Da schlugen Ronaldo und Co. eiskalt zu, und ließen die kleine Hoffnung auf ein Remis zerplatzen wie eine Seifenblase.    Wäre auch vielleicht ein wenig zuviel des Guten gewesen, aber wenn man so schlampig wie die „Königlichen“ mit ihren Einschussmöglichkeiten umgeht, der kommt irgendwann nicht mehr aus dieser Mühle heraus, und muss sich am Ende halt dann mit so einem Ergebnis zufriedengeben.      Allerdings hatte man das Gefühl, das wenn es mal „brenzlig“ für Real geworden wäre, hätten sie jederzeit ein oder zwei Gänge höher schalten können.         So hat sich der S04 halbwegs ordentlich aus der CL verabschiedet, und kann sich nun auf die Schlußphase der Bundesliga konzentrieren, damit es in der nächsten Saison wieder mit einer Teilnahme in der Königsklasse klappt.            Garnicht gebrauchen kann der S04 und Benedikt Höwedes die Verletzung die sich der Schalker Kapitän zugezogen hat.  Muskelfaserriss war zu hören.   Das bedeutet wohl mindestens das Aus für Samstag gegen Braunschweig und Dienstag für das Derby.   Gut das Papadoupolos wieder einsatzfähig ist.             Ein Sonderlob gehört noch den Schalker Fans die gestern Abend ihre Mannschaft im Stadion angefeuert haben.   Das war Champions Leaguereif!       Im TV hörte man nur die blauweißen Anhänger.    Soetwas kennt man in Spanien nicht.  Schon garnicht, das da gut sechstausend ihr Team, das ja schon hoffnungslos hinten lag begleiten, und dann noch fast ohne Pause Stimmung machen.   Wären die Fans gegeneinander angetreten, dann hätte es aber, stimmungsmäßig gesehen, eine zweistellige Packung für die „Opernbesucher“ gegeben ;-), „Auswärtssieg“ halt.

Adios und tschüß, bis die Tage

R.A.