Der erste Tag beginnt mit einer, naja sagen wir mal, lauwarmen Dusche, dank der doch akzeptablen Temperaturen aber kein Problem. Das erste Frühstück wollen wir traditionell im Flavors einnehmen, doch wir finden es erst gar nicht und müssen etwas suchen. Dann die Überraschung der Laden ist umgezogen, wir finden es ein paar Meter weiter in neuem Glanz und mit kleinem Garten, es liegt direkt an der Stupa von Boudha und ist Treffpunkt aller Nationaltäten. Wifi kann man hier gratis nutzen und sogar der ein oder andere Mönch schaut hier mal vorbei, oft in Begleitung von einer oder zwei westlichen Frauen. Die Mönche scheinen gerne mal Privatunterricht zu geben, was augenscheinlich gerne genutzt wird. Nach einem Rundgang um die Stupa finden wir uns im Hostel bei den Kindern ein und verteilen weitere Geschenke, die wir zum Teil von Paten aus Deutschland mitgebracht haben und natürlich leckere Sweet Chokolate, Made in Germany. Schokolade und Co. zaubern auch hier ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder, wie gleich doch manchmal die Welten sind. Wir erleben einen schönen Abend im Kreis unsere liebgewonnen Menschen und hoffen weiterhin auf eine heiße Dusche.
Larissa: Papa ich durfte mein Kostüm nicht mitnehmen, hier ist aber schon Karneval
Papa: Das sind alles Mönche, die sehen das ganze Jahr so aus
Larissa: und die lustige Musik?
Papa: hörst Du hier auch das ganze Jahr über
Larissa: Papa der hier ist betrunken, der murmelt so komisch
Papa: Mein Schatz der Mann singt Mantras
Larissa: der kann aber schon nicht mehr stehen, schau doch der sitzt auf der Erde
Papa: das macht man so, wenn man Mantras singt
Larissa: Nein, den versteht doch keiner……….P1020415


Über die Autorin/den Autor:  Es geht wieder los: Jürgen Rabura unternimmt eine weitere Patenschaftsreise nach Kathmandu. Die Besonderheit: Mit dabei ist Raburas vierjährige Tochter. Über die Reise nach Nepal berichtet er hier im Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: