Gestern um 6.35 Uhr ging dann Planmäßig unsere Reise am Düsseldorf Flughafen zu Ende.
Es war wieder einmal, ein tränenreicher und emotionaler Abschied. Nach der obligatorischen Abschiedsrunde im Hostel, mit abschließendem letzten Gruppenbild, begleiten uns noch einige Kinder bis zum Flughafen. Unzählige Kataks wechseln den Besitzer und wir sehen Zeitweise ganz schön bepackt aus, mit dem Versprechen sich bald wieder zu sehen, verlassen wir Kathmandu. Einerseits erfreut, bald wieder frische Luft zu atmen, Strom zu benutzen, wann und wo man ihn gerade braucht und warm zu Duschen wenn es gefällt, anderseits traurig die lieb gewonnen zu verabschieden und auf diese tolle Anderswelt zu verzichten. Bleibt die Frage: braucht man das alles, ist das technokratische Leben was wir hier führen, wirklich das Non Plus Ultra, oder bleiben da technisch nicht messbaren Dinge wie: Zuneigung, Liebe, Vertrauen, Glück auf der Strecke. Eine schwierige Gradwanderung, ich komme in beiden Welten sehr gut zurecht und doch überwiegen gerade die zwischen menschlichen Dinge in Kathamandu. Wenn ich ehrlich bin gibt es nichts schöneres, in strahlende, glückliche, zufriedene und herzliche Kinderaugen zu schauen, Augen die mit ihrem Herzen alle tollen Errungenschaften der Westlichen Welt verblassen lassen, es ist schon was dran, dass man nur im Herzen reich ist. In diesem Sinne danke ich allen Lesern, Sponsoren und Gleichgesinnten, für das Verfolgen dieser Reise und wünsche Ihnen, hören Sie mehr auf Ihr Herz, der Rest ist eh wurscht.
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Über die Autorin/den Autor:  Es geht wieder los: Jürgen Rabura unternimmt eine weitere Patenschaftsreise nach Kathmandu. Die Besonderheit: Mit dabei ist Raburas vierjährige Tochter. Über die Reise nach Nepal berichtet er hier im Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: