Archive for Februar, 2014

…an zweistellig vorbei!

Hallo zusammen,

knapp fünfzehn Minuten war richtig gute „Europacup-Stimmung“ in der Arena.  Der S04 hatte den ersten Eckball, Höwedes köpft knapp vorbei.  Dann das unnötige 0-1 durch einen baseligen Fehler Santanas, der mit dieser Partie seine Hoffnung auf einen Platz in der „Scelecao“ für die WM im eigenen Land wohl engültig begraben kann. Gröhl! ;-( .   Aber da war ja noch nichts passiert.  Im Gegenteil, Draxler hatte die Riesenchance auf den Ausgleich, doch diese vergab er ja schon fast kläglich.  Wir waren uns alle einig, wenn dieser Treffer fällt, geht es auch mit 1-1 in die Halbzeitpause.         Aber es kam ja alles anders, und wie!  Nach dem 0-2 in der 21. Minute, hätte man eigentlich wie bei einem Boxkampf das Handtuch werfen können.           Was dann von den Schalkern geboten wurde, hatte nicht annäherd etwas mit Champions League zu tun.   Der Vergleich mit dem Kaninchen vor der  Schlange ist da noch gelinde ausgedrückt.           Der erfahrene Prince Boateng ein Totalausfall, genau wie der für mich unverständlich in der Startformation stehende Julian Draxler.  Im Prinzip hatten bis auf Ralf Fährmann, der noch schlimmeres verhinderte, eigentlich alle das Prädikat der beiden zuerst erwähnten verdient.            Da wurde den treuen Schalker Anhängern und den Verantwortlichen des S04 gnadenlos aufgezeigt was eine wirkliche europäische Spitzenmannschaft , und eine an diesem Tag hoffnungslos überforderte Mannschaft aus der Spitzengruppe der Fußballbundesliga ist.        Überraschungen sind in so einem Spiel durchaus immer mal möglich wie die Vergangenheit gezeigt hat.  Ich erinnere mich u.a. da an die CL-Partie Celtic Glasgow gegen Barcelona mit 87 Prozent Ballbesitz der Katalanen.  Am Ende hieß es 2-1 für die Schotten.   Da muß dann aber auch alles passen.    Und das war gestern eben nicht der Fall.   Das Publikum jedenfalls war bereit für diese Herkulesaufgabe.   Jede Rettungsaktion, jeder Pass der mal ankam wurde bejubelt.   Soetwas kann eine Mannschaft tragen.   Das wäre auch gestern der Fall gewesen, wenn Draxler den Ausgleich macht.   Soetwas pusht.  Mannschaft wie Fans.   Ob es dann zum granz großen Wurf gereicht hätte sei mal dahingestellt, aber zumindest wäre die Gegenwehr größer gewesen, mit dem Wissen im Hinterstübchen, aha! gegen die können wir auch ein Tor schießen.           Wenn sich am Ende dann die Spanier aufgrund ihrer individuellen Klasse doch durchgesetzt hätten, wäre es aber garantiert nicht so blamabel gewesen wie es gestern nun mal war.           Jetzt ist wundenlecken angesagt.   Wieder eine große Aufgabe für die neue Psychlogin, und der medizinischen Abteilung.           Samstag steht soetwas ähliches auf nationaler Ebene an.  Reise in den Süden zum “ FC SaGuardiolammerneß“.    So bitter es auch war, eins habe ich vom gestrigen Abend mitgenommen: jetzt weiß ich, wie es richtig geht, allerdings mit der Einschränkung, wenn man die Kohle dafür hat.

Tschüß, bis die Tage, Kopf hoch, es wird schon wieder

R.A.

Hallo zusammen,

ja, morgen guckt man schon ein wenig genauer nach Gelsenkirchen.  Nicht wegen der stillgelegten Zechen, den brach liegenden Industrieruinen und der immer sauberer werdenden Emscher, nein, es ist wieder Champions League.  Und wie!  Die weißgekleideten, Knüppel- und Skandaltruppe der Siebziger, ältere Gladbach-Fans werden sich erinnern, aus der Hauptstadt Spaniens geben sich die Ehre.  Angeführt von Weltbreitbeinkicker des Jahres und gleichzeitig „Mister Gel and Underwear of the Universe“, B8, Z12, oder so ähnlich.         Dazu noch Mister Howard Webb als Referee von der königlichen Insel.  Mehr geht ja fast nicht.   Doch!!!    Nicht zu vergessen, die Königsblauen des FC Schalke 04 mischen auch noch mit.  Jawoll!  Und hoffentlich nicht nur als schmückendes Beiwerk, damit das Spiel überhaupt regelkonform angepfiffen werden kann.    Klar ist Real, nicht das Warenhaus, der Favorit in dieser Partie, und bei den Hausheren muss schon alles nahezu perfekt zusammenlaufen, wenn man in drei Wochen nicht als Touristentruppe in die Mitte der iberischen Halbinsel fliegen will.   Ich persönlich könnte noch einmal eine Nullnummer wie am vergangen Freitag gegen Mainz sehr gut vertragen.            Gleichzeitig kann Trainer Jens Keller seine Meisterprüfung in Sachen „wie-nehme-ich-den-Gegelten-aus-dem-Spiel“, abliefern.   Über die komplette Spielzeit eine echte Herkulesaufgabe, aber wenn man solche Spielertypen wie den Portugiesen frühzeitig zeigt wo der Hammer hängt, werden solche Diven wie er auch schon mal zickig und lustlos.    Aber er steht ja nicht nur alleine auf dem Platz.       Natürlich wäre es schön, wenn Benni Höwedes morgen wieder auflaufen könnte, aber, ohne dem Schalker Kapitän zu nahe zu treten, wäre er wohl nicht unbedingt der richtige Mann um der Nummer Sieben der Gäste das Handwerk zu legen.   Da fehlt es ihm ein wenig an Spielpraxis und Grundschnelligkeit.    Erfahren genug ist er allerdings.   Vielleicht wird es eine Doppelaufgabe für den Prince und Benni.    Vorne kann Klaas-Jan Huntelaar seinem „alten“ Verein mal zeigen, wie wertvoll er wirklich ist. Ich freue mich jedenfalls richtig auf einen echten „Europapokalabend“.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

 

Nun sind wir schon wieder drei Wochen an unserer neuen Arbeit.  Wir leben von Montag bis Freitag in Essiam, einem sehr kleinen und armen Dorf. Das Dorf befindet sich ca. eine Stunde von Cape Coast entfernt. Im Nachbardorf Efutu Mampong arbeiten wir wieder an einer Schule. Es handelt sich um eine staatliche Einrichtung mit Kindergarten, Grundschule und weiterführender Schule. Unsere Gastmutter lebt auch innerhalb der Woche in Essiam und arbeitet seit drei Jahren in Efutu Mampong als Lehrerin. Dort unterrichtet jeder von uns drei Klassen in den Themen Erste Hilfe und Health Education. Das Dorf Efutu Mampong hat erst seit einem Jahr Stromzugang und die Menschen leben von der Subsistenzwirtschaft. Im Dorf Essiam sind die meisten Einwohner Bauern und leben vorallem vom Orangenanbau. Im Moment ist Erntezeit und überall sieht man rießengroße Berge an Orangen. Von unseren Schülern erhalten wir als Geschenk oft Orangen, sodass wir so viele Orangen in unserem Zimmer liegen haben, dass wir uns ein ganzes Jahr davon ernähren könnten. 😀

 Das Unterrichten für die Lehrer ist hier nicht leicht. Die meisten Eltern unterstützen ihre Kinder in der Schule nicht. Sie kennen die Notwendigkeit bzw. Nutzen von der Schule nicht, da sie selbst (nur sehr wenige)  zur Schule gegangen sind und man das erworbene Wissen aus der Schule schlecht tagtäglich auf der Feldarbeit anwenden kann.  Wenn sie ihre Kinder zur Schule schicken, dann fehlt ihnen die Arbeitskraft der Kinder. Deswegen gibt es jeden Tag ein warmes Schulessen, das staatlich finanziert wird, damit die Kinder ihr Essen nicht mehr auf dem Feld bei der Arbeit verdienen müssen und die Möglichkeit haben zur Schule zu gehen. Die Lehrer haben nicht viele Möglichkeiten den Unterricht zu gestalten, da die Eltern nicht in Schulhefte bzw. Bücher ihrer Kinder investieren können und manchmal auch nicht wollen. Zudem müssen die Lehrer viel Überzeugungsarbeit leisten, damit die Kinder jeden Tag zur Schule kommen. Ein weiteres großes Problem ist, dass die Mädchen hier manchmal ganz früh schwanger werden und dann die Schule ohne Abschluss verlassen.  Aus diesem Grund unterrichten wir sehr viel über Familienplanung und geben Sexualunterricht ( Verhütung, Schutz vor Krankheiten wie Aids). Verhütungsmittel sind nicht teuer. Ein Kondom kostet 20 Pesewas, dies sind umgerechnet etwa sechs Cent und die Pille für einen Monat  kostet 1 Ghana Cedi, das entspricht ca. 33 Cent.  Die Verhütungsmittel sind auch leicht zugänglich. Ein Kind zu bekommen ist hier nichts besonderes wie in Deutschland, wo man sich tausende Gedanken und Pläne für die Zukunft macht. Hier ist das Kinderkriegen oft eine Nebensache.

Wir werden hier nur noch eine Woche bleiben, weil wir dann mit den wichtigsten Themen an der Schule durch sind. Dann geht es wieder zurück nach Cape Coast. Es ist noch nicht ganz sicher, was wir dann machen werden. Wir werden aber mit der Community Work fortfahren. Dies bedeutet, dass wir einmal in der Woche nach Essiam und Efutu Mampong fahren, um dort die normalen Dorfbewohner über Krankheiten und Erste Hilfe aufzuklären. Dafür werden wir uns mit dem Dorfoberhaupt zusammen hinsetzen und einige Pläne für die kommenden Monate machen.

Das Dorfleben ist sehr einfach. Es gibt kein Internet, oft fällt der Strom für mehrere Stunden aus, man läuft ein bisschen blöd umher bis man endlich Handyempfang hat und das Wasser zum Kochen und Waschen holt man von einem Fluss, der ca. 1 km entfernt ist. Es ist erfahrenswert so zu leben, aber wir sind auch froh, wenn es wieder dauerhaft Richtung Cape Coast geht.

Wir möchten noch zwei Dinge, die wir in vorherigen Artikeln geschrieben haben, revidieren. Zum Einen meinten wir, dass hinter der Frage  „How are you?“ wirkliches Interesse besteht. Am Anfang waren in Cape Coast die Menschen sehr an uns interessiert, weil wir Neuankömmlinge waren. Doch nun sind wir hier schon fünf Monate und dadurch normal, sodass wir feststellten, dass es auch nur ein Floskel ist.

Zum Anderen ist es schwierig hier etwas aufzubauen. Wenn man sich verabredet bzw. irgendetwas vereinbart, sind viele Ghanaer unpünklich und unzuverlässig, sodass sich alles sehr in die Länge zieht. Manchmal kann die Ausführung einer kleinen Sache sehr viele Tage dauern.

Zum Beispiel in der ersten Woche in Essiam besuchten wir den Chief. Dieser meinte, dass wir ihn jederzeit besuchen könnten, um dann die Community Work zu besprechen. Als wir mit ihm einen Termin vereinbaren wollten, stellten wir fest, dass er für zwei Wochen verreist ist, ohne das jemand uns bescheid gesagt hat. Dies passiert oft und macht das Planen und Umsetzen von Zielen sehr schwierig. Wir müssen nun wieder zwei Wochen länger warten bis wir die Community Work weiterführen können.

Viele und sonnige Grüße aus Essiam,

Mercedes und Pamela =)

 

Hallo zusammen,

nach der Nullnummer am vergangenen Freitag sah es zunächst so aus, als hätte der S04 eine Gelegenheit vertan, um an einem Kokurrenten vorbeizuziehen, und den anderen unter Druck zu setzen.   Keine vierundzwanzig Stunden später reltiviert sich die Situation etwas.   Nach der Pleite der Schwarzgelben beim „Chaos-HSV“ und einer erneuten Niederlage der Leverkusener, ist das torlose Remis schon eher als ein Gewinn zu sehen.   Und das in zweierlei Hinsicht.  Zum einen war es ein gerechtes, wenn auch aufgrund der ersten Halbzeit ein glückliches. Zum Zweiten ist das Trio nach den Bayern eng zusammengerückt.   Ein Punkt ist es bis zu den „Kloppern“, und zwei zu den „Pillen“.   Natürlich wäre es schön gewesen, wenn am Freitag die Blitztabelle einen Platztausch der beiden Revierrivalen angezeigt hätte, aber erstens verhinderte Youngster Max Meier das kläglich, der Prince im Nachsetzten machte es auch nicht besser,  und zweitens ist es vielleicht auch zunächst gut so, denn wer weiß auf welche Gedanken die Fans dann wieder gekommen wären.    Diesen einen Zähler Rückstand können die Königsblauen ja im Revierderby aufholen.      Ja,  punktgleich wäre man auch mit den Leverkusenern gewesen, ok, aber ist ja noch einiges zu spielen.    Ohne Zweifel hätte ein Sieg gut getan, und man könnte mit noch breiterer Brust zur nächsten Aufgabe nach München reisen.           Für den kommenden Mittwoch in der Champions League braucht ja wohl keiner eine Motivationsspritze.  Wenn doch, ist er aber soetwas von Fehl am Platze.    Also nicht ärgern über die Nullnummer gegen Mainz.  Das war ok, aber aus meiner Sicht auch nicht so ein klasse, super Spitzenspiel.   Für Taktikfreaks aber auf jeden Fall.

Schönen Sonntag, und tschüß, bis die Tage

R.A.

 

Hallo zusammen,

gestern ging das Schießen um den Bürgerhallenpokal zu Ende.  Wie nicht anders zu erwarten, fielen in den Schlussdurchgängen noch einige Endscheidungen.  Der Ehrenschiesswart des Stadtverband Heinz Thamm, der schon seit Jahren die Auswertung der Scheiben vornimmt, hatte einiges zu tun, denn es waren ringgleiche Ergebnisse erziehlt worden, so das er kräftig nachzählen musste.   Die 104 Teilnehmer boten zum Teil sehr gute Leistungen, und wir von der Schießgruppe Pelkum freuten uns besonders über die sehr gut besuchte Siegerehrung am gestrigen Abend.  Das gibt wieder Ansporn für die Veranstaltung im nächsten Jahr.            Ungewohnt war für einige Teilnehmer aus der Ü60-Klasse, das auf UIT-Scheiben geschossen wurde, wie sie im Deutschen Schützenbund verwendet werden.   Es hat sich aber ausgezahlt, denn bei der immer größer werdenden Leistungsdichte der Ü60 Schützinnen und Schützen hat es in der Vergangenheit sehr viel Ringgleichheit gegeben, und wenn z.B. mehrere Schützen 148 von 150 möglichen Ringen geschossen haben, dann wird es schwer mit den üblichen Kriterien, wie 10er, bzw. 9er auswerten, oder den letzten fünf, zehn Schüssen. Da gibt es nicht mehr ganz soviel Möglichkeiten.               Zu den Ergebnissen:   In der Mannschaftswertung Senioren verteidigten die Sportschützen aus der Mark ihren Titel.  Platz Zwei ging an die Westenfeldmark, und Platz Drei an die Westenheide.                    Bei den Damen gelang es der Truppe des Gastgebers in der Besetzung Manuela Neldner, Sabine Schmitz,  und Irmgard Aschmoneit (Schlinge) erstmals den Titel nach Pelkum zu holen. Mit zum Team gehörte als vierte Schützin Silke Wick.                         Die Damen aus der Westenheide belegten aufgrund zwei mehr geschossenen Zehner Platz Zwei vor dem Team aus Berge.    Den Titel bei den Ü60-Schützen holte sich unser Nachbar aus Sandbochum, die bei gleicher Ringzahl zwei Zehner mehr als Westtünnen aufweisen konnten.  Rang Drei ging an Werries, gefolgt von der Mannschaft aus Pelkum.           Spannung auch bei den Herren Einzelschützen.  Mario Bürger(Westenfeldmark) und Torsten Rogge(Westenheide) waren gleich auf, aber der Stadtverbandsvorsitzende Mario B. hatte bei den letzten fünf Schüssen ein Ring mehr erzielt, und sicherte sich damit Platz Eins.  Dritter wurde der Rundenwettkampfleiter Uwe Brinckheger aus der Mark, der bei gleicher Ringzahl eine Zehn mehr aufweisen konnte als Marco Behrens(Nordenfeldmark 1839).                In der Klasse Damen Freihand gab es ebenfalls ein Novum:  Manuela Neldner schaffte es erstmalig einen Einzelsieg für Pelkum zu verbuchen.  Sie verwies Stefanie Tenkhoff(Westenheide), die bei Gleichheit einen Ring mehr schaffte als Melanie Breitländer (Berge) auf die Plätze Zwei und Drei.                                  In der Damen Schlingenwertung holte sich Heike Hemmer (Westtünnen) den Titel vor Andrea Otto (Westenheide) und Renate Ruthmann (Pelkum) die bei gleicher Ringzahl einen Ring mehr hatte als Christel Blumenthal aus Herringen.               In der Ü60 Klasse belegte Dieter Wulf (Westtünnen) Platz Eins, gefolgt von Günther Wilmsen(Sandbochum) auf Rang Zwei, und Heinz Böckmann aus dem Team des Gastgebers auf Rang Drei.            Die neuen Wanderpokale, die vom amtierenden Stadtkaiserpaar Willi Hoffmann und Irmgard Hoffmann-Petri gestiftet wurden, überreichte Kaiser Willi dem Ü60-Sieger Dieter Wulf, und aus der neu geschaffenen U21-Klasse Annlena Grünhage(Westenfeldmark), die wie alle anderen Sieger und Platzierten zusätzlich einen Pokal erhielt.  Platz Zwei ging an Kristina Schlepphege(Westenfeldmark), und Rang Drei an Yannick Turwitt(Lohauserholz).          Den Pokal mit der Aufforderung noch mehr zu kämpfen und trainieren, damit die Ringzahl bei nächsten Mal deutlich höher wird ;-), bekam Pascal Wirtz  von der Schießgruppe Pelkum.    Die Auszeichnungen für Sieger und platzierte wurden gestiftet vom 1. Abteilungsleiter der Schießgruppe Pelkum, Julian Pietsch.              So, jetzt muß nur noch der S04 heute Abend gegen Mainz 05 erfolgreich sein!

Tschüß, bis die Tage

R.A.

R.A.

Hallo zusammen,

das Schalker Lazarett lichtet sich.  Den meisten wird es frühen, der ein oder andere aus dem Schalker Kader sieht es sicherlich mit gemischten Gefühlen.   Julian Draxler und Benni Höwedes kehren rechtzeitig zum nächsten „Aufholspiel“ am Freitag gegen Mainz 05 in den Kader zurück.   Da „Uschi“ Uchida verletzungsbedingt ausfällt, Tim Hoogland in Leverkusen nicht gänzlich zu überzeugen wusste, dürfte die Nominierung Höwedes‘ als rechter Verteidiger mehr als logisch sein, zumal er auf dieser Position sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft bereits gespielt hat.      Härter dürfte es da schon Youngster Leon Goretzka treffen, der in Leverkusen eine gute Partie bot, und auch noch ein sehenswertes Tor schoss.   Da war er endlich mal über eine längere Distanz im Team, und jetzt wird er wohl dem hoffentlich gänzlich wiedergenesenen Julian Draxler auf der linken Angriffseite Platz machen müssen.   Es ist natürlich keine befriedigende Situation für den Ex-Bochumer, aber wenn Draxler sein durchaus verhandenes Potential in der Rückrunde endlich mal abruft, wird es schwer für Goretzka ihn auf dieser Position zu verdrängen.    Aber er ist jung, und hat hoffentlich die Geduld.   Er ist ja nicht auf dieser Position festgenagelt.   Als „Sechser“ kann er ebenso eingesetzt werden.      Wie wichtig ein gut besetzter Kader ist um langfristig oben mitzumischen, wird uns ja wohl eindruckswohl, wenn auch zähneknirschend wahrnehmend, seit Jahren aus dem Süden der Republik vorgeführt.         Noch wichtiger ist erst einmal das Jetzt, und das bedeutet am morgigen Freitag die königsblaue Siegesserie gegen die starken Mainzer auszubauen.           Das war, und ist ja immer noch  ideal, wenn am Freitag das Flutlicht angeht, „Dein“ Verein spielt, und auch noch gewinnen sollte, dann kannst du die anderen Spiel am Wochenende richtig entspannt genießen.          Noch mehr Feeling kam ja da zu Parkstadionzeiten auf, als man die beiden Masten, die immer noch stehen, von weitem leuchten sah.  Aber das ist Geschichte.     Die Gegenwart zeigt, das mit einem weiteren Sieg die Jagd auf die Champions Leagueplätze immer spannender wird.   So manch einer spührt schon den heißen königsblauen Atem im Nacken.                                        Heute ist auch noch Finaltag beim Schießen um den Bürgerhallenpokal der Schießgruppe des Schützenverein Pelkum 1823 e.V.   Gestern wurden bereits gute Ergebnisse abgeliefert, und es gibt einige enge Zwischenresultate.   Wer letztlich in den verschiedenen Klassen das bessere Ende für sich hatte, wissen wir spätestens bei der Siegerehrung heute Abend ab ca. 21.00 Uhr.

Tschüß, bis die Tage, und „Gut Schuss“

R.A.

Hömma ey,

jez kannze ma datt Gekicke vonne Liga ersma in Keller bringen, vastehse?   Die Woche is wieda Tschampinons Lieg.   Ersma sind heute un morgen die Uninteressanten dranne, also die Pillen gegen Pariss Sang Jermäng, un morjen die Bazis auffe Insel gegen den Jogi seine Filiale, die Gunners da, also irgendwo da inne Nähe vonne Kwien.    In acht Tagen kommen dann die Richtigen dranne.  Da tobt der Pott hömma!  Blauweiß un Schwattgelb wirbeln  inne Könichsklasse!   Dienstach die vonne B1 beim Gas- un Kohlelieferanten vonne Könichsblauen in St. Petersburch, un am Mittwoch der S04 inne Donnerhalle gegen den Breitbeinpöhler aussem Playboy, ach nee, für Männer heißt datt doch anders.  Ihr wisst schon, der mitte Sieben auffm Schört.   Nein!  Nich unser Max.  Der bleibt ersma hier, wahscheinlich vielleicht.       Datt wollen die Bazis im Fall von Jule wohl ändern.  Laut „Bilt“.  Ihr wisst schon, die mitte vier Buchstaben.  Neeeein!  Nich Hinterteil!  Datt sind doch schon zehne.       Haben die aussem Süden denn schon so’ne Muffe, das die nachdem die Kessler’s vierma hintereinander ohne Unterbrechung alles weggehaun haben, und sich an Platz zwei ranrobben?    Die haben doch schon 38tausend Points Vorsprung.     Alles wieder mal laberrabarber.  Oder kriegen wir im Tausch Götze dafür?  Gröhl! Hau‘ mir blos ab mit dem du!        Interessant is ja wieder mal datt mitte Fünf-Jahreswertung vonne Üfah.     Aber jez kannse mich für bekloppt erklärn, macht mir eh nix, weisse wer dat Achtelfinale übbastehen tut?   Hä, na wer?   Da kommse nich drauf.    Und datt fällt ausgerechnet mir ein, der mit dem Klup ja ganix anne Mütze hat.  Na, klingels?   Ja, genau, da kannse ruhich doof kucken un mit de Birne wackeln.    Die Schwattgelben machen datt.      Woll’n ma doch die Kirche ma im Dorf lassen.  Für unsere Jungs kommen die ausse Hauptstadt von Majorca, äh, Spanien noch zu früh.         Die Pillentruppe hat schon soviel Novalgin intus, dat macht der Slahtahn Ibrahimohwitsch schon ganz alleine.    Ja un die Gladiolas, oder wie der da heiß?   Ja, die werden mal vorgeführt gekriecht datt es auffe (Fußball)Welt auch noch andere Klups giebt als nur der Effzeh Samma-mir san-mir vonne Säbenär Str.        Ich hab kein anne Waffel, also nich so richtig, abba watte ma ab watt da sich allet so abspieln tut inne nächsten Tage.   Dann könn‘ wa anne Theke weiterquaddern, un tacheles reden hömma.   Weisse bescheid.

Gut geh‘, un tüskes, bis neulich

R.A.

Gestern um 6.35 Uhr ging dann Planmäßig unsere Reise am Düsseldorf Flughafen zu Ende.
Es war wieder einmal, ein tränenreicher und emotionaler Abschied. Nach der obligatorischen Abschiedsrunde im Hostel, mit abschließendem letzten Gruppenbild, begleiten uns noch einige Kinder bis zum Flughafen. Unzählige Kataks wechseln den Besitzer und wir sehen Zeitweise ganz schön bepackt aus, mit dem Versprechen sich bald wieder zu sehen, verlassen wir Kathmandu. Einerseits erfreut, bald wieder frische Luft zu atmen, Strom zu benutzen, wann und wo man ihn gerade braucht und warm zu Duschen wenn es gefällt, anderseits traurig die lieb gewonnen zu verabschieden und auf diese tolle Anderswelt zu verzichten. Bleibt die Frage: braucht man das alles, ist das technokratische Leben was wir hier führen, wirklich das Non Plus Ultra, oder bleiben da technisch nicht messbaren Dinge wie: Zuneigung, Liebe, Vertrauen, Glück auf der Strecke. Eine schwierige Gradwanderung, ich komme in beiden Welten sehr gut zurecht und doch überwiegen gerade die zwischen menschlichen Dinge in Kathamandu. Wenn ich ehrlich bin gibt es nichts schöneres, in strahlende, glückliche, zufriedene und herzliche Kinderaugen zu schauen, Augen die mit ihrem Herzen alle tollen Errungenschaften der Westlichen Welt verblassen lassen, es ist schon was dran, dass man nur im Herzen reich ist. In diesem Sinne danke ich allen Lesern, Sponsoren und Gleichgesinnten, für das Verfolgen dieser Reise und wünsche Ihnen, hören Sie mehr auf Ihr Herz, der Rest ist eh wurscht.
P1020570-1

Hallo zusammen,

die magische 40-Punkte-Marke ist seit gestern Abend erreicht.  Mit dem 2-1 Auswärtserfolg des S04 beim Tabellenzweiten Bayer Leverkusen ist der Klassenerhalt somit perfekt.  Ab jetzt können andere, höhere Ziele angepeilt werden. 😉          Der spinnt wohl jetzt total werden Sie vielleicht denken, aber nach dem Sieg bei der Pillentruppe war die Freude eben halt groß.   Wenn es auch nur eine Momentaufnahme ist, wie es immer so schön heißt, aber der Erfolg war wichtig.  Nur noch zwei Zähler sind es bis zum Konkurrenten von der B1 und drei bis zum gestrigen Gegner.    Jetzt kann man geteilter Meinung über das Ergebnis sein, aber der S04 hat immer dann, wenn es so aussah als wenn die Hausherren das Spiel zu ihren Gunsten kippen könnten, eiskalt zugeschlagen, was mit Sicherheit auch etwas mit Qualität zu tun hat.       Besonders gefallen hat mir Keeper Ralf Fährmann.   Klasse sein Strafraumspiel, Fangen wie Fausten, und die super Reaktionen auf der Torlinie, besonders seine Rettungstat kurz vor Schluss, als der den Ball mit den Fingerspitzen über den Querbalken drehte.      Überwunden wurde er nur von seinem eigenen Teamkameraden Felipe Santana, der erst mit dem Kopf auf der Linie klärte, um dann Sekunden später den Eckball der Leverkusener unglüchlich mit dem Knie zum zwischenzeitlichen Ausgleich über die Linie drückte.       Aber dann bewies der „Hunter“ wieder warum er so wichtig für den S04 ist.   Er hatte nicht viel Gelegenheit seine Qualitäten unter Beweis zu stellen, bis zu dem Freistoß in der 74. Minute, den er mit dem Kopf unhaltbar für Leno in das untere Eck des Leverkusener Kasten drückte.    Das die Bayer-Elf dann in der Schlussphase mit Macht auf den Ausgleich drängte war doch zu erwarten, denn immerhin rangiert die Werkself ja noch auf Platz zwei.   Aber auch das zeugt von einer gewissen Qualität, das die königsblauen den Vorsprung über die Zeit retteten.                    So ganz unberechtigt war die Frage eines SKY-Reporters nicht, als er meinte, das so ein Spiel in der Hinrunde, wenn die Schalker den Ausgleich kassierten ja meistens noch verloren ging.    Das ist wohl war, aber auch da hat sich bis dato einiges getan.  Hat auch ein bisschen etwas mit Qualität zu tun, genau wie der abgezockte „Heberschlenzer“ Gorezkas zur Schalker Führung(28.min.), und übrigens: Glück hat doch der Tüchtige, oder wie war das?

Schönen Sonntag noch, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Das erste Zelten unter freiem Himmel wäre geschafft. In Spanien wurden die Zelte und der Grill ausgepackt, damit wir heute bis runter an die Küste kommen.